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Genderblog

Das Geschlecht, nicht die Religion, ist das Opium des Volkes. (Erving Goffman)

 

Über uns

Das Genderblog ist das derzeit größte kollaborative, feministische Weblog zu Frauen- und Geschlechterforschung, Geschlechterfragen und -politik im deutschsprachigen Raum.

Im Genderblog soll Platz für unterschiedliche Meinungen und Interessen sein, von der gendertheoretisch geprägten literaturwissenschaftlichen Analyse von Schillers Räubern bis zur „Kopftuchdebatte“, von eigenen Diskussionsbeiträgen bis hin zum schlichten Verweis auf einen guten Text anderswo im Netz oder außerhalb; ein reiner Veranstaltungskalender oder ein reines Verlautbarungsorgan soll es allerdings nicht sein. Ausrichtung und Inhalte des Genderblogs bestimmen die, die sich daran beteiligen – als AutorInnen und als KommentatorInnen.

Das Genderblog ist Anfang März 2005 gestartet und wird von mehreren AutorInnen betrieben. Die Beteiligung weiterer AutorInnen (und sei es nur gelegentlich) ist ebenso dringend erwünscht wie die Aufnahme von Diskussionen mit den AutorInnen. Contributions in English are also more than welcome.

» Du willst mitmachen? Herzlich willkommen!

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Andere über das Genderblog

medienpraxis.ch zählte im Mai 2008 das Genderblog zu den Top-Elf der deutschsprachigen Fach-Weblog-Szene.

Mareen Linnartz, Frankfurter Rundschau, 18.3.2008: „Alpha statt Emma

Dieser neue Feminismus kommt zurzeit noch sanft, unaufgeregt daher. Vermutlich wird ihn das schnell angreifbar machen. Er ist nicht ideologisch, sondern pragmatisch, statt Frauen und Männer als Gegner zu sehen, plant er den Schulterschluss. „Reden, reden, reden“ ist Susanne Klingers Antwort, wenn man sie fragt, wie sie die „Fehler im System“ beheben will. Nur so soll es gehen, dass die Männer mitziehen, die Chefs zuhören – und junge Frauen sich selbst für ihre Belange einsetzen.

Revolution am Küchentisch und vom Bürosessel aus, mittels Büchern, Artikeln und natürlich Internetforen wie www.genderblog.de oder www.maedchenmannschaft.de. Dieser Feminismus ist beweglich, solidarisch, er richtet sich nicht gegen die Männer – sondern gegen gesellschaftliche Strukturen. Und der Weg zur echten Gleichberechtigung führt nur über die Emanzipation der Männer – damit die sich irgendwann hinstellen und sagen: Ich habe keine Lust, alleine eine Familie zu ernähren. Sicher, diesem neuen Feminismus fehlt noch das Manifest, die Bibel, ihm fehlt auch das Gesicht. Aber vielleicht ist gerade das ein Fortschritt.

Christina Wächter, jetzt.de/Süddeutsche Zeitung, 24.2.2008: „Die Produktbiografie. Heute: Die Emanzipation

Das Web 2.0 ist für viele schlimme Dinge verantwortlich: für Videos von tanzenden Babys, für Flame-Wars und anderen Zeitvernichtungsquatsch. Aber einige Menschen nutzen die kreativen Ressourcen so, wie sie gemeint sind: Sie veröffentlichen Meldungen, sie netzwerken und tauschen sich aus. Vor allem englischsprachige Feministinnen sind mit ihren Blogs zu wichtigen Informationsquellen und Communities geworden. Auch in Deutschland gibt es immer mehr Blogs zum Thema, wie zum Beispiel genderblog.de und maedchenblog.blogsport.de. Dort tauschen sich vor allem junge Feministinnen miteinander aus.

Meredith Haaf, taz, 7.2.2008: „Blogs statt Bikinibilder

Im deutschsprachigen Raum lassen sich die bekannten feministischen Blogs an einer Hand abzählen: Sonja Eismanns Plastikmaedchen ist vor allem eine Sammlung von Texten der Autorin, der Maedchenblog ist eine schöne, genderwissenschaftlich sensibilisierte Seite, und der Genderblog wird vom Feministen Rochus Wolff geführt. Viel mehr gibt es derzeit noch nicht.

Haidy Damm, fluter.de, 6.11.2007: „Emma Reloaded? Im Netz ist eine spannende feministische Bloggerszene entstanden

Über die Gender Studies wurde auch Rochus Wolff inspiriert. Der Journalist hat vor rund zwei Jahren den Genderblog (http://genderblog.de) initiiert. Warum? „Ich bin Feminist und als solcher will ich feministische Meinungen in die Öffentlichkeit bringen.“ Das Internet ist eh sein Arbeitsplatz, da liegt es Nahe, sich dort zu Wort zu melden. […] „In den restlichen Medien kommt eine Debatte über feministische Positionen ja nicht vor – außer in der Emma und manchmal in der taz„, so der Genderblogger. „Es gibt zwar Diskussionen über Familienpolitik, aber nicht über Geschlechterrollen.“

Susanne Patzelt, EMMA 6/2007: „Hier bloggen wir!

Ein ganz besonderes Highlight in der feministischen Blogosphäre ist das Genderblog als erstes kollaboratives Weblog zu Frauen- und Geschlechterforschung, Feminismus und Geschlechterpolitik im deutschsprachigen Raum. […] Der Erfolg des Genderblogs ist dem hohen reflexiven Niveau der zwölf AutorInnen zu verdanken, die überwiegend in Forschung und Wissenschaft tätig sind. Eine weitere Besonderheit: Im Genderblog schreiben die AutorInnen nur unter ihrem Klarnamen, sie müssen ihre Identität preisgeben. „Es geht darum, Positionen zu vertreten, die man auch in der Öffentlichkeit vertreten würde“, erklärt Rochus Wolff.



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