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	<title>Genderblog &#187; Netz</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
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		<title>re:publica-Nachklapp: Interview mit Svenja Schröder</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin immer noch nicht dazu gekommen meine Gedanken zur re:publica in Ruhe aufzuschreiben &#8211; die hier interessanten Panel lassen sich z.B. bei der Mädchenmannschaft nachhören oder -sehen. Ausführliche Gedanken zu den beiden Panels haben sich z.B. Kathrin Ganz (zu &#8220;Feministische Netzkultur 2.0&#8243;) und Antje Schrupp (zu &#8220;Sexismus im Internet&#8221;) gemacht. Warum ich aber jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin immer noch nicht dazu gekommen meine Gedanken zur <a href="http://re-publica.de/10/">re:publica</a> in Ruhe aufzuschreiben &#8211; die hier interessanten Panel lassen sich z.B. <a href="http://maedchenmannschaft.net/die-panels-auf-der-republica-verpasst/">bei der <em>Mädchenmannschaft</em></a> nachhören oder -sehen. Ausführliche Gedanken zu den beiden Panels haben sich z.B. <a href="http://missy-magazine.de/2010/04/19/republica-feministische-netzkultur-20/">Kathrin Ganz</a> (zu <a href="http://re-publica.de/10/event-list/feministische-netzkultur-2-0/">&#8220;Feministische Netzkultur 2.0&#8243;</a>) und <a href="http://antjeschrupp.com/2010/04/15/zwei-drei-gedanken-zum-panel-sexismus-im-netz/">Antje Schrupp</a> (zu <a href="http://re-publica.de/10/event-list/das-andere-geschlecht/">&#8220;Sexismus im Internet&#8221;</a>) gemacht.</p>
<p>Warum ich aber jetzt etwas schreibe: Anja Krieger von den Netzpiloten hat mit Svenja Schröder vom <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/"><em>Mädchenblog</em></a>, die &#8220;unser&#8221; Panel zu feministischer Netzkultur moderiert hat, ein Interview geführt, <a href="http://www.netzpiloten.de/2010/04/29/video-interview-feminismus-und-netzkultur/">das es jetzt online zu sehen gibt</a>:</p>
<p><embed src='http://content.bitsontherun.com/players/eWCN4NfJ-kePFJGyq.swf' width='425' height='257' allowfullscreen='true' allowscriptaccess='always'/></p>
<p>(<a href="http://twitter.com/sv/status/13117729110">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Bloggerin des Jahres gesucht</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 01:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
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		<category><![CDATA[Mädchenmannschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mädchenmannschaft sucht, in einer Abstimmung, die noch bis 31. Januar läuft, die &#8220;Bloggerin des Jahres 2009&#8243; (manchmal auch &#8220;Bloggermädchen 2009&#8243; genannt). Hier lassen sich Details zu den (von den Leser_innen) Nominierten finden; die Abstimmung ist gleich links daneben.Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/jetzt-abstimmen-die-bloggerin-des-jahres/"><img src="http://genderblog.de/dateien/2010/01/bloggermaedchen09.jpg" alt="bloggermaedchen09" title="bloggermaedchen09" class="floatright" /></a>Die Mädchenmannschaft sucht, in einer Abstimmung, die noch bis 31. Januar läuft, die &#8220;Bloggerin des Jahres 2009&#8243; (manchmal auch &#8220;Bloggermädchen 2009&#8243; genannt).</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/jetzt-abstimmen-die-bloggerin-des-jahres/">Hier lassen sich Details</a> zu den (von den Leser_innen) Nominierten finden; die Abstimmung ist gleich links daneben.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Noch einmal Pirat_innen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 21:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit meinem Blogeintrag zur Piratenpartei hat sich die Diskussion zum Thema an anderen Stellen rasant entwickelt, woran ich allerdings wenig Anteil hatte, zumal mein Beitrag wenig mehr wahr als das Bestärken bereits anderswo bereits und bereits besser geäußerter Positionen. Ich habe immerhin zwar natürlich keine Kommentare bekommen (die sind und bleiben vorerst noch geschlossen), aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit meinem <a href="http://genderblog.de/index.php/2009/09/02/pirat_innen/">Blogeintrag zur Piratenpartei</a> hat sich die Diskussion zum Thema <a href="http://www.iheartdigitallife.de/links-for-2009-09-05/">an anderen Stellen</a> rasant entwickelt, woran ich allerdings wenig Anteil hatte, zumal mein Beitrag wenig mehr wa<del datetime="2009-09-15T08:46:37+00:00">h</del>r als das Bestärken bereits anderswo bereits und bereits besser geäußerter Positionen.</p>
<p>Ich habe immerhin zwar natürlich keine Kommentare bekommen (die sind und bleiben vorerst noch geschlossen), aber doch eine Handvoll Rückmeldungen per Mail, allesamt ziemlich höflich im Ton und ernsthaft im Inhalt. Da ist es in den Diskussionen bei <a href="http://danilola.wordpress.com/2009/09/01/warum-ich-keine-piratenpartei-wahlen-werde-aber-im-herzen-ein_e-pirat_in-bin/">Danilo</a>, bei <a href="http://antjeschrupp.com/2009/09/03/kann-eine-feministin-piraten-wahlen">Antje Schrupp</a> und <a href="http://julia-seeliger.de/boll-wahlblog-piratenpartei-wtf/">Julia Seeliger</a> sowie im <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2009/09/10/piratenpartei-frauenpolitik-egal/">Mädchenblog</a> bisweilen ganz anders zugegangen.</p>
<p>Die unterirdischen Kommentare, die sich dort zum Teil finden, &#8211; es gibt ja in der Tat auch viele konstruktive und interessante &#8211; sind natürlich nicht repräsentativ für Mitglieder und Sympathisant_innen der Piratenpartei, aber es nützt auch wenig, sie als einfache Trolle abzutun. Es sind Trolle mit politischen Zielen, und ein wesentliches davon ist es, feministische Positionen zu diskreditieren, Feminist_innen zu beschimpfen und antifeministische Positionen salonfähig zu machen. Sie sind im Netz in zwar nicht unbedingt großer Zahl, aber mit hoher Aggressivität und wenig moralischer Zurückhaltung vertreten.</p>
<p>Es sollte die Piratenpartei doch stutzig machen, das sie, ohne bisher selbst eine klare politische Position im Feld Geschlechterpolitik formuliert zu haben, für ebensolche Positionen in Anspruch genommen wird. Und noch irritierender sollte sein, daß diese Positionen mit denen konservativer bis rechtsextremer Parteien starke Übereinstimmungen haben.</p>
<p>Daß mit Vereinnahmungsversuche gerade von rechten Parteien und Gruppen zu rechnen wäre, muß mit etwas Erfahrung und Belesenheit in politischen Dingen sofort einleuchten. Daß nun der stellvertretende Bundesvorsitzende der Piraten, Andreas Popp, der Zeitung <em>Junge Freiheit</em> <a href="http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&#038;view=item&#038;id=3740:die-%E2%80%9Ejunge-freiheit%E2%80%9C-und-die-zensur-im-netz&#038;Itemid=361">ein Interview gibt</a>, für deren Themenschwerpunkt zu Zensur etc., und sich nachher damit entschuldigt, <a href="http://andipopp.wordpress.com/2009/09/14/zum-interview-mit-der-jungen-freiheit/">er habe die Zeitung nicht einmal gekannt</a>, zeigt nur, wie naiv die Piratenpartei politisch ist. Das ist gefährlich; nicht weil es die Partei automatisch nach rechts rücken läßt, sondern weil sie den Angriffen rechter Denkweisen als Organisation bislang offenbar hilflos gegenübersteht.</p>
<p>Es reicht auch nicht, die Existenz eines inhaltlichen Mangels anzuerkennen. Der per Mail mir von verschiedenen Leuten zugeschickte Hinweis &#8211; danke! &#8211; auf die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/AG_Queeraten">AG Queeraten</a> genügt mir nicht, um die Partei irgendwo einordnen zu können oder zu wollen. Alle großen Parteien (bis auf die FDP, aber das ist womöglich eine andere Geschichte) haben <a href="http://lsvd.de/990.0.html">entsprechende Unterorganisationen und Arbeitsgruppen</a>, von der AG Queer der Linkspartei über die AGs Lesben- und Schwulenpolitik bei den Grünen hin zu den Schwusos und der LSU. Sie alle machen unterschiedlich erfolgreiche Arbeit, was aber meist nicht an ihnen liegt, sondern am Widerstand innerhalb ihrer Parteien &#8211; mit anderen Worten: die Existenz und Aktivität einer AG Queer sagt null und nüscht über die Haltung der Partei aus.</p>
<p>Genau deswegen erwarte ich, wie ich es bereits geschrieben hatte, von der Piratenpartei, damit sie für mich auch nur potentiell wählbar wäre (das wäre dann zu entscheiden), daß sie sich in entscheidenden politischen Fragen positioniert, daß sie ihre Naivität ablegt, daß sie nicht so tut, als könne sie sich auf einer politischen <em>tabula rasa</em> neu ausbreiten.</p>
<p>Und das gilt eben <em>für mich</em> besonders auf dem Gebiet der Geschlechterpolitik, das zum Beispiel Antidiskriminierungsfragen, Transsexuellenrechtsprechung und Familienpolitik miteinander verbindet. Ich möchte hier sachkundige und auf die politische Realität auch außerhalb des Internets bezogene Äußerungen und Zielsetzungen lesen. Dafür muß die Piratenpartei aber auch in diesen Bereichen politisch denken und argumentieren &#8211; und sich positionieren.</p>
<p>Benni hat <a href="http://www.keimform.de/2009/09/04/gender-trouble-bei-den-piraten/">auf keimform.de</a> die persönlichen Motive weiblicher Piraten gewürdigt, die sie in die Diskussion eingebracht haben, fragt aber auch:</p>
<blockquote><p>Das ist eine wie ich finde völlig nachvollziehbare Einstellung. Wer einmal gelernt hat, nicht mehr Opfer zu sein, will sich diese Rolle auch nicht mehr aufdrängen lassen. Doch taugt es auch als politische Maxime?</p></blockquote>
<p>Ich habe, das betone ich gerne noch einmal, zu keinem Zeitpunkt geschrieben, die Mitglieder der Piratenpartei seien sexistisch, ich glaube auch sehr gerne, daß Frauen sich im Kontext dieser Partei sehr wohl fühlen und dort für voll genommen werden. Ich finde nicht einmal den niedrigen Frauenanteil per se problematisch &#8211; obwohl ich es wichtig fände, wenn sich die Partei gedanken machen würde, welche Ursachen das hat und welche Schlußfolgerungen man für die Mitgliederwerbung aber auch für die eigene Politik ziehen möchte.</p>
<p>So zu tun aber, als verließe man mit dem Eintritt in die Partei die reale Welt, das Real Life, als habe man, weil man ja vor allem übers Internet zusammenkommt, keine geschlechtliche Identität mehr bzw. diese spiele keine Rolle mehr &#8211; wer mit dieser Utopie, die schon Mitte der 90er Jahre allenfalls noch in bekannt ahnungslosen <em>Spiegel</em>-Titelgeschichten ernsthaft propagiert und behauptet werden konnte, reale Politik machen will, hat im Bundestag nichts verloren.</p>
<p>Und in Sachen Geschlechterpolitik möchte ich wirklich nicht mehr hören, man habe jetzt genug von dem ganzen &#8220;Genderkram&#8221; und wolle jetzt endlich &#8220;echte Gleichberechtigung&#8221;, auch Quoten seien deswegen abzulehnen.</p>
<p>Wer so argumentiert, spricht so ahnungslos über Geschlechterfragen, Möglichkeiten und Bedingungen von Gleichstellung, wie Ursula von der Leyen über Netzsperren spricht. Und mehr noch: er/sie spricht so, wie konservative bis rechtsausliegende Politiker_innen argumentieren.</p>
<p>&#8220;Feminismus&#8221; (der richtigere Plural Feminismen wird meist nicht einmal zur Kenntnis genommen) wird da gerne als Ideologie ohne Bezug zur Realität gesehen, und eine solche Position findet man auch in der Diskussion zur Piratenpartei nun immer wieder &#8211; gelegentlich etwa mit dem Hinweis versehen, man müsse im Einzelfall objektiv, auf der Basis wissenschaftlich strukturierten Denkens, entscheiden.</p>
<p><a href="http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/">Felix Neumann hat sehr präzise darauf hingewiesen</a> (<a href="http://www.iheartdigitallife.de/szientismus-oder-politik/">via</a>), daß sich hinter einer solchen Auffassung weniger eine politische Position verbirgt, als eine Fehlwahrnehmung der Bedingungen von Politik &#8211; die allerdings selbst immer schon politisch bedeutsam und wirkmächtig wird.</p>
<blockquote><p>Für die Gender-Debatte heißt das, daß sich die unter den Piraten, die eine Beschäftigung mit Genderthemen und Feminismus rundweg ablehnen, sich bewußt machen sollten, daß ihre Position, ein sehr operationaler und erstmal konsistenter Begriff von Gleichberechtigung – »alle dürfen sich beteiligen, jede kann kommen und mitmachen, Geschlecht ist bei uns irrelevant, es zählt Kompetenz« – auch nicht wertfrei ist. »Piratig« wäre wohl, sich zunächst darum zu bemühen, zu verstehen, warum die Feministen so eine unterschiedliche Sicht haben, und wie sich ihre Positionen soziologisch hinterfragen lassen.</p></blockquote>
<p>Über Geschlecht, so die landläufige Meinung, können wir alle sach- und fachgerecht sprechen, schließlich haben wir das ja auch alle irgendwie wenigstens mal gehabt. Einer Partei mit so vielen intelligenten Mitgliedern und Sympathisant_innen wie die Piratenpartei sollte aber doch daran gelegen sein, komplexe Zusammenhänge sowohl in Individuen als auch in gesellschaftlichen Prozessen nicht einzudampfen und unterzubuttern, sondern zu durchdringen und in all ihrer Komplexität in ihre Vorstellungen zu integrieren. Die Umsetzung in mühsamer politischer Arbeit ist dann schließlich noch mangelbehaftet genug.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Pirat_innen</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2009/09/02/pirat_innen/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 14:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Danilo hat in einem sehr lesenswerten Artikel begründet, warum er, trotz in vielerlei Hinsicht verwandter Auffassungen, die Piratenpartei (derzeit) nicht wählen könne. Ich kann seine Argumentation in allen wesentlichen Punkten so unterschreiben; ich (auch dem Schwerpunkt dieses Blogs gemäß) würde aber stärker noch stärker danach fragen wollen, welche Positionen die Partei in Antidiskriminierungsarbeit und Gleichstellungsfragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danilo hat <a href="http://danilola.wordpress.com/2009/09/01/warum-ich-keine-piratenpartei-wahlen-werde-aber-im-herzen-ein_e-pirat_in-bin/">in einem sehr lesenswerten Artikel</a> begründet, warum er, trotz in vielerlei Hinsicht verwandter Auffassungen, die <a href="http://www.piratenpartei.de/">Piratenpartei</a> (derzeit) nicht wählen könne.</p>
<p>Ich kann seine Argumentation in allen wesentlichen Punkten so unterschreiben; ich (auch dem Schwerpunkt dieses Blogs gemäß) würde aber stärker noch stärker danach fragen wollen, welche Positionen die Partei in Antidiskriminierungsarbeit und Gleichstellungsfragen vertritt bzw. vertreten wird. Dabei geht es mir nicht ausschließlich um Geschlechterfragen, aber eben auch besonders:</p>
<p>Wie steht es um die Gleichberechtigung Homosexueller, homosexueller Lebensgemeinschaften? Wie etwa sähen die Antworten der Piratenpartei auf die <a href="http://lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Verbandstage/09-02-26_Wahlpruefsteine_2009.pdf">Wahlprüfsteine</a> (<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>) des <acronym title="Lesben- und Schwulenverband in Deutschland e.V.">LSVD</acronym> aus? (<em>Full disclosure</em>: Ich bin Mitglied im <acronym title="Lesben- und Schwulenverband in Deutschland e.V.">LSVD</acronym> und ehemaliger Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit.) Wie steht die Piratenpartei zu den Forderungen von Trans- und Intersexuellenverbänden?</p>
<p>Oder, um näher im Herkunftsbereich der Partei zu bleiben: Wie steht es um Frauen in der IT? Frauenförderung in technischen Berufen (und, ja doch, Männerförderung in pflegerischen)?</p>
<p>Und wie stellt sich die Piratenpartei dazu, daß sie offenbar (wenn man sich die furchtbaren Kommentare zu Danilos Text ansieht) über breite Unterstützung in der sich gerne mal libertär gebenden antifeministischen Männerbewegung verfügt?</p>
<p>Und das sind nur ein paar offensichtliche Fragen. Für mich ist, wie für Danilo auch, die Piratenpartei derzeit nicht wählbar. Und auch für mich eben nicht, weil ich ihre grundlegenden Ziele nicht teilen würde, sondern weil ich Antworten auf diese Fragen für unabdingbar halte, bevor ich eine Partei in den Bundestag oder irgendeine andere Vertretung wählen würde.</p>
<p>So wichtig die Forderungen der Piratenpartei auch sind, sich mit meiner eigenen Haltung überschneidende Positionen in Fragen Netzpolitik, Zensur etc. garantieren mir ja keineswegs, daß deshalb auch unsere Positionen in Geschlechterfragen sich ähneln. Und diese Fragen sind für mich zu fundamental, als daß ich da auf politische Konzepte verzichten wollte.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>kultur &amp; geschlecht</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2009/07/08/kultur-geschlecht/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 07:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen- und Geschlechterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar ist die aktuelle Ausgabe nicht mehr ganz neu, aber veraltet deshalb noch lange nicht. Die kultur &#038; geschlecht, Onlinejournal an der Ruhr-Uni Bochum, gibt es mittlerweile in der vierten Ausgabe. Laut Ankündigung enthält sie Texte zu unterschiedlichen Herstellungsprozessen: des Körpers, des Zuschauers, der Literatur und des Sehens selbst. Etwas vollmundig verkündet die Redaktion, kultur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar ist die aktuelle Ausgabe nicht mehr ganz neu, aber veraltet deshalb noch lange nicht. Die <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/genderstudies/kulturundgeschlecht/"><em>kultur &#038; geschlecht</em></a>, Onlinejournal an der Ruhr-Uni Bochum, gibt es mittlerweile in der vierten Ausgabe.</p>
<p>Laut Ankündigung enthält sie <q>Texte zu unterschiedlichen Herstellungsprozessen: des Körpers, des Zuschauers, der Literatur und des Sehens selbst.</q></p>
<p>Etwas vollmundig verkündet die Redaktion, <em>kultur &#038; geschlecht</em> sei</p>
<blockquote><p>das Forum der Ruhr-Universität Bochum für innovative Ansätze in der Kultur- und Geschlechterforschung. Es bietet NachwuchswissenschaftlerInnen die Gelegenheit, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren.</p></blockquote>
<p>Interessante Themen behandelt die Zeitschrift allemal, leider sind die Artikel nur als nicht besonders ansprechend gestaltete PDFs abrufbar; eine <acronym title="HyperText Markup Language">HTML</acronym>-Version wäre da sicher ein wünschenswertes Ziel für die Zukunft. Ansonsten: <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/genderstudies/kulturundgeschlecht/">ein schönes Projekt!</a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Frauen in der Wissenschaft</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/09/16/frauen-in-der-wissenschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 13:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Blog widmet sich vier Wochen lang der Situation von Wissenschaftlerinnen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön: Das Blog <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/"><em>For Women in Science</em></a> (<a href="http://twitter.com/WomenInScience">bei Twitter</a>) will sich in den kommenden Wochen ganz den Fragen nach der Position von Frauen in der Wissenschaftscommunity widmen, wie der <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/about.php">Projektbeschreibung</a> zu entnehmen ist:</p>
<blockquote><p>Weshalb führt die Karriere hochqualifizierter Wissenschaftlerinnen so selten zu einer Professur? Welche Bedingungen müssten erfüllt sein, bevor wir tatsächlich von einer Chancengleichheit reden können? Welche Maßnahmen können helfen, die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und Familie zu verbessern? Brauchen wir vielleicht doch eine Quotenregelung bei der Besetzung wissenschaftlicher Spitzenpositionen?</p>
<p>Diesen und anderen Fragen werden wir vier Wochen lang innerhalb des Blogs &#8220;For Women in Science&#8221; nachgehen. In Essays renommierter Wissenschaftlerinnen, in Erfahrungsberichten, Interviews und vielen weiteren Gastbeiträgen werden verschiedene Aspekte der Thematik beleuchtet.</p></blockquote>
<p>Den Anfang macht gleich <a href="http://competence-consulting.de/?id=7">Christine Färber</a>, die die Berufungsverfahren an deutschen Hochschulen untersucht hat und ihre Ergebnisse in <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/2008/09/berufungsverfahren-fur-professorinnen-1-viele-fuhlen-sich-unangemessen-behandelt.php">zwei</a> <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/2008/09/massnahmen-zur-erhohung-der-chancengleichheit-berufungsverfahren-an-deutschen-hochschulen-ii.php">Texten</a> darstellt.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Queer-feministisches Internet?</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/08/12/queer-feministisches-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 08:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff und Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[analyse & kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Interna]]></category>
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		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet hat unsere Art zu arbeiten und zu kommunizieren verändert. Einerseits bietet es nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, Informationen zu suchen und über diese gemeinschaftlich zu kommunizieren. Andererseits ist auch das Web und von klassischen und neuen Machtstrukturen durchzogener Raum. - Leicht modifizierte Vorabpublikation eines Artikels, der auch in der analyse &#038; kritik Nr. 530 vom 15. August 2008 erscheint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">Dieser Text ist die leicht modifizierte Vorabpublikation eines Artikels, der auch in der <a href="http://www.akweb.de/"><em>analyse &#038; kritik</em></a> Nr. 530 vom 15. August 2008 erscheint.</div>
<p><em>Das Internet hat unsere Art zu arbeiten und zu kommunizieren verändert. Einerseits bietet es nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, Informationen zu suchen und über diese gemeinschaftlich zu kommunizieren. Andererseits ist auch das Web und von klassischen und neuen Machtstrukturen durchzogener Raum. Im Folgenden werden wir auf Weblogs eingehen und dabei aktuelle Auseinandersetzungen mit Geschlechterverhältnissen in der Blogosphäre herausarbeiten und eigene Erfahrungen zu feministischen Interventionen im Internet reflektieren.</em><span id="more-1349"></span></p>
<p>Viele der neuen Kommunikationsmittel, die seit der Jahrtausendwende das Internet erweitern, werden unter dem Schlagwort &#8220;Web 2.0&#8243; zusammengefasst. Gemeint sind damit primär technische Möglichkeiten, die die Partizipation im Internet vereinfachen und eine stärkere Verknüpfung von Informationen erleichtern. Zusammenfassend lassen sich Web-2.0-Anwendungen durch folgende Verschiebungen umschreiben: BenutzerInnen werden von LeserInnen zu AutorInnen oder BearbeiterInnen von Informationen (Wikis wie z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/">Wikipedia</a>, <a href="http://genderwiki.de/">Gender@Wiki</a>; Weblogs); im Zentrum steht nicht mehr die Arbeit der/des Einzelnen, sondern das Teilen und das gemeinsame Ver- und Bearbeiten von Informationen. Dabei werden Informationen häufiger im Web statt auf der eigenen Festplatte gespeichert und sind damit für andere unmittelbar zugänglich (bekannte Beispiele dafür sind <a href="http://flickr.com/">Flickr.com</a> und <a href="http://youtube.com/">Youtube.com</a>). Auf diese Weise finden sich NutzerInnen mit gemeinsamen (Arbeits-)Interessen in Netzwerken zusammen.</p>
<p>Ein Weblog (Wortbildung aus World Wide Web und Logbuch) oder kurz: Blog ist eine regelmäßig aktualisierte Website, die oft in Form eines öffentlichen Tagebuchs geführt wird. Wesentliche Erkennungsmerkmale von Weblogs sind die Kommentarfunktion, die Kommentare und Diskussionen zu den einzelnen Einträgen ermöglicht; sogenannte Blogroll, d.h. Linklisten, die von AutorInnen des Blogs gelesen werden. Und schließlich die Möglichkeit, als LeserIn des Blog automatisch über neue Einträge informiert zu werden.</p>
<p><a href="http://www.stefanbucher.net/weblogfaq/#25">Verschiedenste Webloganbieter und vielfältige Blogsoftware</a> ermöglichen es, technisch niedrigschwellig ein eigenes Weblog zu führen. Weltweit gibt es derzeit ca. 50 Millionen Weblogs, <a href="http://blog.blogcensus.de/2007/06/18/wie-wir-zaehlen/">in Deutschland werden nach jüngsten Schätzungen ca. 130.000 aktiv genutzt</a>, wobei ihre Anzahl wohl immer noch kontinuierlich ansteigt. Die Themenvielfalt und Inhalte der aktiven Weblogs sind enorm. So werden sie beispielsweise zur Vernetzung und Information politischer Gruppierungen genutzt, begleiten die Printausgabe von Zeitungen oder dienen als Kontaktbörse für Geschäftsleute.</p>
<p>In den letzten Jahren hat sich der gender gap in der Internetnutzung in Deutschland zunehmend geschlossen &#8211; insbesondere bei jungen Menschen gibt es kaum noch Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Jan Schmidt und Martin Weber <a href="http://www.ssoar.info/ssoar/files/2008/235/fonkbericht0601.pdf">haben aufgezeigt [<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>]</a>, dass sich auch in Bezug auf die Anzahl aktiver BloggerInnen nur noch geringe Geschlechtsunterschiede nachweisen lassen (Männer 54,4%; Frauen 46,6%). Im Sample, das Cilja Harders und Franka Hesse für ihre <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/jgp/genderblogging.htm">Studie &#8220;Gender Blogging&#8221;</a> zugrunde legten, definierten sich sogar 66,1% der WeblogautorInnen als weiblich. Beide Studien konnten außerdem herausarbeiten, dass der Anteil der Bloggerinnen bei den unter 20-jährigen noch deutlich höher ist. Als Fazit könnte an dieser Stelle gezogen werden, dass die Blogosphäre, wie das gesamte, sehr disparate Netzwerk von Weblogs oft genannt wird, eigentlich durch junge Frauen dominiert wird &#8211; eine Beobachtung, die <a href="http://genderblog.de/index.php/2008/07/31/hohe-prasenz-von-frauen-in-sozialen-netzwerken/">wohl auch auf Soziale Netzwerke im Web 2.0 übertragbar ist</a>. </p>
<p>Tatsächlich richtet sich aber die Aufmerksamkeit einer größeren Öffentlichkeit vor allem auf Weblogs, die von Männern betrieben werden. Die Popularität von Weblogs innerhalb der Blogosphäre lässt sich über Top-100-Listen wie etwa die <a href="http://www.deutscheblogcharts.de/">Deutschen Blogcharts</a> abschätzen, deren Ranglisten das Kriterium zugrunde liegt, wieviele Links von anderen Blogs ein bestimmtes Weblog pro Monat erhält. Es kann kaum überraschen, dass vor allem Weblogs, die in dieser oder vergleichbaren Listen auftauchen &#8211; oft als A- oder Alpha-Blogs bezeichnet -, von den traditionellen Massenmedien wahrgenommen und zitiert werden, wie etwa das bekannte <a href="http://bildblog.de/">Bildblog</a> oder das Berliner Gruppenblog <a href="http://spreeblick.com/">Spreeblick</a>.</p>
<p>Franka Hesse <a href="http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B1_2008_Hesse.pdf">fand [<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>]</a> in einer vergleichbaren Liste vor drei Jahren &#8220;bei den von Einzelpersonen geführten A-Blogs [...] nur 29,8 Prozent&#8221; Frauenanteil und führte dies auch auf die Altersverteilung in der verwendeten Liste zurück &#8211; Teenager seien mit gerade einmal 1,8% vertreten gewesen. Jan Schmidt hat 2006 die Deutschen Blogcharts untersucht und <a href="http://www.schmidtmitdete.de/pdf/GeschlechterunterschiedeBlogosphaere2008preprint.pdf">kam zu ähnlichen Ergebnissen [<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>]</a>. Selbst wenn man Gruppenblogs mit einbezieht, so Schmidt, sind eine Mehrheit aller Weblogs aus den Deutschen Blogcharts nur von Männern geführt.&#8221; </p>
<p><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/425929">Schmidt führt</a> diesen Unterschied auf die Themenwahl der AutorInnen und &#8220;Praktiken des Bloggens&#8221; zurück. In der Tat finden sich in den Bestenlisten vor allem thematisch orientierte Weblogs, die sich mit Medien, Technologien, dem Internet selbst und mit politischen Fragen beschäftigen. Über solche Themen werden aber, wie auch aus der Studie von Harders und Hesse hervorgeht, auch in Weblogs vor allem von Männern geschrieben. Frauen hingegen schreiben größtenteils &#8220;private&#8221; Weblogs, also eher persönliche Tagebücher, in denen sie vor allem von eigenen Erlebnissen und Gedanken berichten. Diese Weblogs sind meist von vornherein für eine kleinere LeserInnenschaft gedacht und werden nur selten über diesen Kreis hinaus wahrgenommen.</p>
<p>Bemerkenswert ist hier also, wie sehr die von Schmidt genannten Praktiken geschlechtlich konnotiert sind und wie sich in der Tendenz den traditionellen Sphären männlichen und weiblichen Handelns anschmiegen, dem privaten und dem öffentlichen Raum. Es hieße allerdings die übliche Hierarchisierung dieser Dichotomie schlicht zu reproduzieren, würden wir das (vermeintlich) Politische als generell bedeutsamer und wichtiger als das (vermeintlich) Private ansehen. Weblogs sind als Medium nicht zweckgebunden; ein Weblog kann auch als privat gedachtes, öffentlich geführtes Tagebuch Akte der Selbstermächtigung ermöglichen.</p>
<p>Das politische Potential von Blogs erschöpft sich aber natürlich nicht in diesen Möglichkeiten. Vielmehr bieten Weblogs für queere/feministische AkteurInnen eine besonderes Potential, zentrale Themen und Fragestellungen, die nicht immer konform zu hegemonialen Diskursen verlaufen, im Internet im Sinne einer Gegenöffentlichkeit zu platzieren. Dabei lassen sich diese Weblogs in der Tradition von Grrrlzines[<a href="#footnote-1-1349" id="footnote-link-1-1349" title="See the footnote.">1</a>] denken, die ebenfalls versucht haben, Bedeutung(szuschreibung)en von &#8220;Weiblichkeiten&#8221; und &#8220;Männlichkeiten&#8221; kritisch zu befragen und zu dekonstruieren.</p>
<p>Dieser poststrukturalistische Ansatz, sich eindeutiger Geschlechtsszuschreibungen zu entziehen, wird dadurch unterstützt, dass Weblogs anonym anlegbar sind und so auch nicht zwingend eine Geschlechtsidentität sichtbar wird. Bestimmte kommerzielle AnbieterInnen von Web-2.0-Technologien, wie z.B. manche soziale Netzwerke (<a href="http://facebook.com/">facebook.com</a>, <a href="http://studivz.net/">studiVZ.net</a>) fordern von den NutzerInnen eine eindeutige Zuordnung innerhalb einer dichotom gedachten Geschlechterordnung &#8211; was nicht zuletzt <a href="http://community.feministing.com/2008/07/facebook-advertising.html">auch für das Schalten von geschlechtsspezifischer und Geschlechterstereotype verstärkender Werbung genutzt wird</a>. </p>
<p>Neben der Möglichkeit, sich innerhalb der Blogosphäre und im Internet stärker zu vernetzen, erlauben Weblogs eine intensive, ortsunabhängige und öffentliche Auseinandersetzung mit feministischen Themen, wobei durch den Kommentarteil unterschiedliche Perspektiven Eingang in die Diskussion finden und verschiedenste feministische Positionen einander gegenüber und nebeneinander stehen können. Als Beispiele für intensiv geführte Diskussionen bietet sich die Durchsicht der <a href="http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/">Kommentare zum Frauentag</a> im Genderblog oder die <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2008/06/02/die-perfekte-partnerin/">Diskussion zum Artikel &#8220;Die perfekte Partnerin&#8221;</a> im Mädchenblog. </p>
<p>Durch die für Weblogtechnologien typische starke gegenseitige Verlinkung, Verweise und Kommentare wird die Vernetzung transparent. Diese Weblognetzwerke werden für politische Interventionen z.B. für Unterstützung und Verbreitung von Petitionen oder für die Ankündigung von Veranstaltungen besonders intensiv genutzt. Durch das hohe Ranking von Blogeinträgen in den Suchmaschinen und den Vernetzungsgrad der Weblogs können die Beiträge der AutorInnen wesentlich breiter gestreut werden als über andere Publikationswege.</p>
<p>Die Offenheit der Diskussion hat aber auch Schattenseiten. So finden sich gerade in den Diskussionen im Kommentarteil der Blogs häufig anonym maskulistische, antifeministische, homophobe und sexistische Reaktionen auf die Beiträge sowie Angriffe auf die AutorInnen. Die Community dieser Gegenbewegungen ist nach unserer Einschätzung klein, aber gerade im Internet besonders präsent und aktiv. Mit &#8220;Gendertrouble im Web 2.0&#8243; <a href="http://www.feministisches-institut.de/web20.html">hat sich Tanja Carstensen näher beschäftigt</a>; no-racism-net <a href="http://no-racism.net/article/1336/">setzte sich bereits 2005 intensiv mir Rassismus und Sexismus in der deutschen Wikipedia auseinander</a>.</p>
<p>In den <acronym title="United States of America">USA</acronym>, wo Zahl wie Bedeutung von Blogs erheblich größer ist als in Deutschland, haben feministische Blogs bereits konkrete politische Erfolge vorzuweisen, etwa dass in <a href="http://www.feministing.com/archives/008237.html">einzelnen</a> <a href="http://www.feministing.com/archives/008704.html">Fällen</a> sexistisch bedruckte Kleidung vom Markt genommen wurde. In Deutschland hingegen ist der unmittelbare politische Einfluss von Weblogs noch klein, was auch am völlig anderen politischen Klima und an den hierzulande erheblich differenzierter berichtenden Massenmedien liegen mag. Die Diskussion, die in <a href="http://rivva.de/about/http://www.spiegelfechter.com/wordpress/374/beta-journalisten-und-beta-blogger/">zahlreichen</a> <a href="http://rivva.de/about/http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html">Weblogs</a> um einen jüngst erschienenen Spiegel-Artikel zu diesem Thema (<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html">&#8220;Die Beta-Blogger&#8221;</a>) geführt wurde, zeigt aber auch, dass unter den BloggerInnen ein Bewusstsein für diese Differenzen und für die Schwächen in der Arbeit politischer Weblogs vorhanden ist.</p>
<p>Unbestreitbar ist, dass die Bedeutung des Internet als Wissensquelle und erster Anlaufpunkt für Recherchen zugenommen hat. Betrachten wir Wissen keineswegs als statische Größe, sondern als in Diskursen hergestellte und stets politisch geprägte Wahrheit, die sich in fortwährender Bewegung und Veränderung befindet, so erscheinen feministische und queere Interventionen im Internet von essentieller Bedeutung, da sie ein Gegengewicht zu den im Internet hegemonialen Positionen bilden.</p>
<p>Dabei sind feministisch orientierte Weblogs nur eine Form der Gegenöffentlichkeit. So hilft <a href="http://www.opencrawl.de/opencrawl/search.jsp?subcollection=gender">eine opencrawl-Suchmaschine zur Geschlechterforschung</a> bei der gezielten Suche auch nach Informationen, die für feministische und queere Initiativen relevant sind, und ignoriert dabei große Teile des hegemonialen Ballasts, der bei Suchgiganten wie Google unvermeidlich mitgefunden wird. Auch zahlreiche andere werden im Web vielfältig genutzt, <a href="http://www.feministisches-institut.de/web20.html">wie Tanja Carstensen beschreibt</a>. Die Möglichkeiten, die das Web 2.0 für die Vernetzung und Organisation politischer Gruppen bietet, werden von feministischen und queeren AkteurInnen aber noch lange nicht ausgenutzt.</p>
<h3>Anmerkungen</h3><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-1349">Der Begriff Grrrlzines bezeichnet unabhängig publizierte alternative feministische Zeitschriften („zines“ steht kurz für „magazines“). Eine schöne internationale Übersicht bietet <a href="http://grrrlzines.net/">grrrlzines.net</a>.  [<a href="#footnote-link-1-1349">zurück</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Hohe Präsenz von Frauen in Sozialen Netzwerken</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/07/31/hohe-prasenz-von-frauen-in-sozialen-netzwerken/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 11:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[alter]]></category>
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		<description><![CDATA[Untersuchung zeigt: vor allem junge Frauen nutzen Social Networks stärker als junge Männer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/social_networks_women_outnumber_men.php"><em>ReadWriteWeb</em> weist</a> auf eine <a href="http://business.rapleaf.com/company_press_2008_07_29.html">Studie von <em>Rapleaf</em></a> hin, wonach Frauen in den meisten Social Networks zahlreicher vertreten sind als Männer.</p>
<blockquote><p>Online reputation company Rapleaf has released a new study of 49.3 million people, revealing gender and age data about social network users. On most of the main social networks &#8211; including MySpace, Facebook, Bebo, Hi5 &#8211; women outnumber men by a considerable amount.</p></blockquote>
<p>Markus (bei dem ich die Studie gefunden habe) <a href="http://textundblog.de/?p=2323">weist</a> allerdings zurecht auf ein Problem mit der Datenbasis hin:</p>
<blockquote><p>In den <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/social_networks_women_outnumber_men.php#comment-62149">Kommentaren</a> wird zurecht darauf hingewiesen, dass eine Menge weiblicher Accounts in den Netzwerken durchaus auch gefaked, also von Männern angelegt, worden sein können.</p></blockquote>
<p>Wie hoch der Anteil solcher <em>fake accounts</em> sein mag, kann ich nicht einschätzen, allerdings gibt es vermutlich einen ebenfalls nicht geringen Anteil von Accounts, die umgekehrt gefaket sind &#8211; etwa von Frauen, die Annäherungsversuchen ausweichen wollen, etc.</p>
<p>Interessant finde ich aber nicht zuletzt den Umstand, wie sich die Geschlechterverhältnisse in Social Networks in Abhängigkeit vom Alter unterscheiden:</p>
<blockquote><ul>
<li>Women ages 14-24 dominate activity on social networks and have more friends than men of the same ages.</li>
<li>Men ages 35+ are more active and have more friends than women of the same ages.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Überraschend ist das im Grunde nicht, wenn man etwa die Arbeit von Franka Hesse über &#8220;<a href="http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B1_2008_Hesse.pdf">Die Geschlechterdimension von Weblogs</a>&#8221; (<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>) gelesen hat, in der sie nämlich für die aktive Nutzung von Weblogs ähnliche Geschlechtsverteilungen in Abhängigkeit vom Alter festgestellt hat.</p>
<p>(Interessant, weil teilweise Abgründe offenbarend, sind übrigens auch die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/30/social-networks-frauenueberschuss/">Kommentare bei Robert Basic</a> zum Thema.)</p>
<p><strong>Update:</strong> Vivian fragt: <a href="http://inthechaos.de/blog/?p=382">Warum sind so wenig Frauen auf barcamps?</a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Suchmaschine für die Geschlechterforschung</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/07/24/suchmaschine-fur-die-geschlechterforschung/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 23:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen- und Geschlechterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
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		<category><![CDATA[suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[wissen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Danilo verweist in seinem Blog (erneut) auf die von ihm gestartete &#8220;Minisuchmaschine zur Geschlechterforschung&#8221;, die er im Rahmen von opencrawl.de eingerichtet hat und der er jetzt die fünfhundertste Datenquelle hinzugefügt hat. ziel dieses projektes ist es, alle wichtigen deutschsprachigen seiten für die geschlechterforschung / gender studies (forschungseinrichtungen, magazine, zeitschriften, weblogs, projekte, texte, …) und einige, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danilo <a href="http://danilola.wordpress.com/2008/07/23/suchmaschine-selbstgemacht-die-minisuchmaschine-zur-geschlechterforschung-wird-500/">verweist in seinem Blog</a> (erneut) auf die von ihm gestartete &#8220;Minisuchmaschine zur Geschlechterforschung&#8221;, die er im Rahmen von <a href="http://www.opencrawl.de/">opencrawl.de</a> eingerichtet hat und der er jetzt die fünfhundertste Datenquelle hinzugefügt hat.</p>
<blockquote><p>ziel dieses projektes ist es, alle wichtigen deutschsprachigen seiten für die geschlechterforschung / gender studies (forschungseinrichtungen, magazine, zeitschriften, weblogs, projekte, texte, …) und einige, mir wichtig erscheindende, englischsprachige seiten als ergänzung zu indizieren und von einem punkt aus durchsuchbar zu machen.</p></blockquote>
<p>Die Suchmaschine ist auf jeden Fall für Interessierte eine große Hilfe, weil bei der Suche der von Google und Konsorten mitgelieferte Datenmüll weitgehend entfallen dürfte. <a href="http://www.opencrawl.de/opencrawl/search.jsp?subcollection=gender">Hier kommt man direkt zur Gender-Studies-Suche</a>.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Küchenfeminismus (mit Quellen)</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/07/23/kuchenfeminismus-mit-quellen/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 10:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anti-Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Interna]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war zu Gast beim Berliner Küchenradio.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern abend saß ich mit Katja, Cindy und Andreas in Andreas&#8217; Küche (beziehungsweise genauer: im direkt anschließenden Wohnarbeitszimmer) am Eßtisch, es gab Weißbrot, Rotwein, Trauben und guten Käse und Lehrreiches über gefährliche Berliner Raupen. Ich war <a href="http://www.kuechenradio.org/wp/?p=284">zu Gast beim <em>Küchenradio</em></a>, und über eine Stunde lang lief der Recorder mit, bis dann etwas abrupt das Band zu Ende war.</p>
<p><a href="http://www.kuechenradio.org/wp/?p=284">Hier kann man sich das alles anhören</a>, das Gespräch gibt es auch <a href="http://kuechenradio.org/audio/080722_kuechenradio.mp3">als mp3 zum Download</a> (Vorsicht, fast 75 Megabytes!).<span id="more-1326"></span></p>
<p>Für die Lesewütigen unter uns habe ich hier noch ein paar Hintergrundinfos zu vielen der angesprochenen Themen zusammengestellt:</p>
<ul>
<li>Zu Geschlechterverhältnissen im Web 2.0 sind natürlich vor allem die Arbeiten von Franka Hesse vom <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/jgp/genderblogging.htm">Projekt Genderblogging</a> und von <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/103">Jan Schmidt</a> wichtig:</p>
<ul>
<li>Hesse, Franka (2008): Die Geschlechterdimension von Weblogs: Inhaltsanalytische Streifzüge durch die Blogosphäre. In: kommunikation@gesellschaft, Jg. 9, Beitrag 1. (<a href="http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B1_2008_Hesse.pdf"><acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym></a>)</li>
<li>Schmidt, Jan (2008): Geschlechterunterschiede in der deutschsprachigen Blogosphäre. In: Alpar, Paul und Steffen Blaschke (Hrsg): Web 2.0 &#8211; Eine empirische Bestandsaufnahme. Wiesbaden: Vieweg. S. 75-86. (<a href="http://www.schmidtmitdete.de/pdf/GeschlechterunterschiedeBlogosphaere2008preprint.pdf">Preprint-<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym></a>)</li>
</ul>
</li>
<li>Tanja Carstensen vom Feministischen Institut in Hamburg hat einen <a href="http://www.feministisches-institut.de/web2_0.html">sehr lesenswerten Text über Sexismus, Homophobie, Antifeminismus und Heteronormativität im Web 2.0</a> verfaßt.</li>
<li>Ansonsten muß man auf den &#8220;Fall&#8221; Kathy Sierra verweisen, zu dem es <a href="http://www.wired.com/techbiz/people/news/2007/04/kathysierra">bei <em>Wired</em> eine konzise Darstellung</a> gibt &#8211; und <a href="http://www.salon.com/opinion/feature/2007/03/31/sierra/">Ergänzungen von Joan Walsh</a> zu ihren eigenen Erfahrungen als Journalistin bei <em>salon.com</em>.</li>
</ul>
<p>Wer noch mehr Radio zu ähnlichen Themen hören möchte &#8211; beim <em>Küchenradio</em> war schon einmal <a href="http://www.kuechenradio.org/wp/?p=147">Heike Jensen zu Gast</a>, und auch <em>Trackback</em> brachte seinerzeit <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2007/02/24/madchenblog-im-radio/">eine Sendung, in der Johnny Haeusler u.a. Jojo vom Mädchenblog zu Gast hatte</a>.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bald: Feministing 2.0</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/06/23/bald-feministing-20/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/06/23/bald-feministing-20/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 22:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[feministing]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[web2]]></category>
		<category><![CDATA[weblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1286</guid>
		<description><![CDATA[Aus dem Weblog wird ein Community-Portal]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://feministing.com/"><em>Feministing</em></a>, das vielleicht wichtigste feministische Blog in den <acronym title="United States of America">USA</acronym>, wird demnächst, wie immer wieder <a href="http://feministing.com/archives/009264.html">angekündigt</a>, ein völliges Relaunch erleben und als Communityportal neu gestartet. Nun verzögert sich der Start, der <a href="http://feministing.com/archives/009440.html">eigentlich am vergangenen Wochenende sein sollte</a>, wohl um ein paar Tage verzögern &#8211; aber es ist schon möglich, einen kurzen Blick auf die neuen Seiten zu werfen und mit den Funktionen herumzuprobieren, am <a href="http://feministingcommunity.com/">Hauptblog</a> und den <a href="http://community.feministingcommunity.com/">Communityblogs</a>.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>The most narrow definition of Beauty</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/05/23/the-most-narrow-definition-of-beauty/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/05/23/the-most-narrow-definition-of-beauty/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 10:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[frauenbild]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[schoenheit]]></category>
		<category><![CDATA[sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Violet Blue über die Belästigung von Frauen im Internet, Selbst- und Schönheitsbilder]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer ihrer Kolumnen &#8220;Open Source Sex&#8221; setzt <a href="http://www.tinynibbles.com/">Violet Blue</a> sich mit den bekannten Schwierigkeiten auseinander, mit denen im Internet sichtbare Frauen oft konfrontiert werden &#8211; von schlichtem Herumtrollen bis hin zu bedrohlichem Stalking.</p>
<blockquote><p>I just write and talk about sex. But every woman on the Internet gets called slutty and ugly and fat (to put it lightly) no matter what; all we have to be is female. In dinner conversation, my friend Lori reminded me of the Oscar Wilde quote, &#8220;Give a man a mask, and he&#8217;ll tell you the truth.&#8221; I restated it for the Internet, replying, &#8220;Give a man a mask, and he&#8217;ll slit your throat.&#8221; The application here is, &#8220;Give a man (or a woman) an anonymous account, and he&#8217;ll eviscerate your self-esteem.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der entscheidende Punkt daran aber ist, und das macht sie sehr elegant deutlich, welche beschränkten, armseligen Definitionen von Schönheit (und Weiblichkeit, one might add) in den Köpfen der (meist) Männer stehen, die Frauen &#8220;fat, ugly, skanky, slutty or stupid&#8221; nennen. (Danke, <a href="http://twitter.com/abundant/statuses/818160543">M.</a>!)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Twitterverzeichnis der Gendernerds</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/05/20/twitterverzeichnis-der-gendernerds/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 13:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[mei sucht das Twitterverzeichnis der Gendernerds. Dann machen wir halt eins]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>mei</em> <a href="http://www.iheartdigitallife.de/?p=158">sucht das Twitterverzeichnis der Gendernerds</a>.</p>
<p><a href="http://twitter.com/gendernerds">Hier</a> soll eins werden. <a href="http://twitter.com/gendernerds">Follow me!</a></p>
<p><strong>Update</strong>: Alle Gendernerd-Tweets sind jetzt auf der Startseite rechts eingebunden.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Durchgegendert oder ganz am Anfang?</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/04/07/durchgegendert-oder-ganz-am-anfang/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 13:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helene Hecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[rp08]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige Anmerkungen zur "Frauenveranstaltung" auf der re:publica 08]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Nur wenige Themen gibt es, bei denen sich die sonst apathischen Gemüter der Leserinnen und Leser erhitzen: Vegetarismus, Rauchen und die Genderei“</em>, schrieb mir neulich ein befreundeter Redakteur. Rauchen war wurst im Innenhof der <a href="http://re-publica.de/08/"><em>re:publica</em></a>. Starte aber mal so einen kleinen Testballon (unter 100 Veranstaltungen eine, die nur für Frauen ist) – und du wirst drei Tage lang viele erhitzte Gespräche führen.</p>
<p><em>„Wieso dürfen denn da keine Männer rein?“ – „Einerseits schreibst du, Frauenblogs werden nicht wahrgenommen, und dann schottet ihr euch extra ab?!“ – „Ist das denn nötig…?!“ – „Das ist so Achtziger!“ – „Das ist doch total undemokratisch / diskriminierend!“ – „Und wenn ich mich als Frau verkleide…?!“</em></p>
<p>Vielleicht hätte es die Optik der Konferenz aufgewertet, wären tatsächlich ein paar Drag Queens zu sehen gewesen. Meine Antwort aber war gleichbleibend unbefriedigend für die meisten: Es sollte nicht darum gehen, die Männer auszuschließen, sondern darum, ein paar der wenigen Frauen auf der Konferenz zusammenzubringen und möglicherweise kennen zu lernen. Sofern die Teilnehmerinnenzahl überschaubar genug ist, dass alle mal zu Wort kommen. Etwas interaktiver bitte als in den anderen Vorträgen. Leider wollte dogmatisch aufgefasst werden, was ganz pragmatisch gedacht war.<span id="more-1147"></span></p>
<h3>Strukturelle Unwucht</h3>
<p>Es ist andererseits auch ganz entsetzlich oldstyle, die Genderfrage heutzutage noch am tatsächlichen biologischen Geschlecht festzumachen. Doch gerade bei der Re:publica oder in den Statistiken der Bloggerszene scheint es eine klitzekleine strukturelle Unwucht zu geben. Die Zahlen (<a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/jgp/Genderblogging/dok4.pdf"><acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym></a>) sind gut abgehangen und bekannt: ca. Zweidrittel aller Weblogs werden von Frauen betrieben. Bei ihrer Präsenz in den Charts der A-Blogger ist das Verhältnis genau umgekehrt, nur sehr wenig bloggende Frauen sind gut verlinkt oder wahrgenommen. Auf der Blogger-Konferenz 2008 wurde der gefühlte Frauen-Anteil nun unterschiedlich eingeschätzt: Ein paar mehr oder weniger waren dabei als letztes Jahr, ganz schöne viele oder ziemlich wenig&#8230; Der Veranstalter hat leider keine genauen Zahlen. Im Programm ließ sich nachschlagen, wie aktiv die Bloggerinnen teilnehmen. Unter den ReferentInnen sind nur etwa 14 Prozent Frauen, dafür dominieren sie natürlich die knappe Redezeit in den anschließenden Diskussionen. Nein, dummer Scherz, tun sie nicht. Es bleibt repräsentativ. Die meisten trauen sich nicht so recht, vor die kritische Masse zu treten.</p>
<p>Der Veranstalter findet’s schade. „Wir hätten gern mehr Frauen dabei“, weiß aber nicht, wie man <s>das</s> die erreichen könnte. Die ersten Programmversionen haben mich persönlich auch nicht gerade gekickt. Zu Technik-affin, wenig politische Panels jenseits der generellen Schäuble-Kritik, außerdem die Eindrücke vom letztes Jahr: da sitzen doch nur die immergleichen Opinionleader auf den Podien – und zusätzlich eine eloquente Mercedes Bunz. Man ist total offen und anything goes. Das gemeinschaftliche Ausloten der neuen Kommunikation hat aber seinen ersten Reiz verloren. Und die Hierarchisierung von traditionellem Journalismus gegenüber „dilettantischen“ Bloggern scheint intern weitergegeben zu werden. Einige Wenige definieren relevante Standards verlinkungswürdiger Inhalte und Formen, der Rest nicht wirklich ernst genommen. Die Gesetze der Öffentlichkeit gelten nun mal für alle Medien. Es geht um Aufmerksamkeit und deshalb Rivalitäten. Nur „Bloggen“ ist kein politischer Konsens. Gemeinsamkeiten bewegen sich also auf dünnem Eis.</p>
<p>So richtig saftige Kontroversen werden dann auch wenig offen oder argumentativ ausgetragen. Die Bloggerszene konditioniert seltsame Mentalitäten in Rudelbildung, neigt weniger zur Selbstironie. Wenn es böse kommt, kriegt man es mit den Heckenschützen zu tun. Ach was, „die Bloggerszene“ gibt es nicht. Es ist nur einfacher, sich wiederum in Klischees zu räkeln. Eine <em>re:publica</em> spiegelt doch nur einen kleinen Ausschnitt aus den Blogs (nämlich die, die sich zu Wort melden und kein Problem mit Sponsoren haben). Und die Blogs spiegeln nur einen kleinen Ausschnitt der Gesellschaft. Inklusive gesellschaftlichen Wohl- oder Unwohlseins. Ob jemand selbstzweifelfrei und selbstbewusst das Wort ergreift, ist aber auch nicht wirklich beliebig.</p>
<p>So referiert im gutgefüllten großen Saal ein grauer Pullover über Porno 2.0.. Mit dem weltkeksbewegenden Ansatz, welches Portal am kundenfreundlichsten ausgestattet ist. Sicherlich kann sich die Porno-Industrie freuen, durch kommerzielle Oberweiten-Evaluation technische Entwicklungen vorangetrieben zu haben. Ich denke dennoch, User-Portale wie YouPorn böten auch anderen Gesprächsstoff aus Rezipientensicht. Der Referent cursort derweil kichernd über die Objekte seiner Vergleichsstudie und aus dem Publikum kommt immerhin die Subjektfrage: „Gibt es so etwas auch für Frauen?“ &#8212; sein Vortrag endet mit dem Bild eines <s> Penis</s> geschmackvollen Männerakts und hat nicht ein schmutziges Wort benutzt. Anderes Thema.</p>
<h3>Bloggerinnen: Selbstschutz und Selbstinszenierung</h3>
<p>Wozu diese Frauenveranstaltung, wurde ich gefragt. Aus reiner Neugier. Warum ohne Männer? Siehe oben. Wollt ihr die Männer ausschließen? Siehe noch mal oben. Und was ist die Fragestellung innerhalb solchen Rahmens? Der Veranstalter riet zu plakativem Titel. Ich hätte lieber etwas, das meine Fragen umfasst und Antworten offen hält. Etwas ortsfremd auf einer Konferenz, die in anderen Panels mit frontaler Fertigkost arbeitet. Präsentieren oder kommunizieren? Ein kurzes Eingangsstatement (Wahrnehmung von „Frauenblogs“) schien sinnvoller als Aufhängung zur Diskussion – und falls diese nicht zustande käme, wäre da noch ein Theorie-Teil verfügbar gewesen zum Thema „Ideologie der Selbstinszenierung“.</p>
<p>War aber nicht nötig und auch nicht möglich. Zunächst, weil die erste halbe Stunde im Minutentakt die Tür in unserer Mitte auf- und zuging, das Gesagte ständig unterbrochen wurde. Bewusst oder unbewusst konnten sich viele nicht entscheiden, da- oder wegzubleiben oder wollten doch wenigstens mal gucken, ein nachsichtiges Lächeln zeigen?! Interessanterweise taugt ein Vortrag mit Pausetaste tatsächlich dazu, das Schweigegelübde aufzubrechen. Es wurde recht bald „interaktiv“. Reihum schilderten die Teilnehmerinnen ihre Blogerfahrungen, Motivationen und Schwierigkeiten. Sei es in Firmenblogs, Strickblogs (wörtlich gemeint), mit politischen, satirischen oder auch „Tagebuch“-Formaten. Ein paar Aspekte wie folgt:</p>
<ol class="liste">
<li>Fast alle bloggenden Frauen haben einen erhöhten „Selbstschutzbedarf“ und gehen weniger skrupellos, sondern sehr vorsichtig mit der Selbstveröffentlichung um. Was auf der Hand liegt. Kaum eine Frau kann sich sozialen Mehrwert davon versprechen, im Netz mit vollem Namen, Bild und heruntergelassener Hose aufzutreten. (Es sei denn, sie möchte sich als Suicide Girl oder anderswo als user-generated Pinup etablieren.) Über das Paradox von Öffentlichkeit und Überwachung hinaus gelten ähnliche Regeln wie auf der Straße: lieber ein wenig unsichtbarer sein, als sich Belästigungen aussetzen. Formen des Selbstschutzes sind variabel und geradezu programmatisch: z.B. Pseudonyme (auch bekannte Bloggerinnen wie Lanu schreiben von hinter dem Gartenzaun), andere vermeiden allzu brisante Themen, noch andere möchten zwar bloggen, aber gar nicht die Herausforderung eines riesengroßen Leserkreis auf sich laden.</li>
<li>Bemerkenswert: es waren mehrere Teilnehmerinnen dabei, die bisher nicht bloggen, sondern sich erst einmal über das Bloggen informieren und Vorbehalte ausräumen wollten. Diese gingen zum Teil wieder in Richtung Selbstschutz: wieviel Privatheit ist preiszugeben? Respektabel eine andere Aussage: „alle meine Kinder bloggen, ich kann damit nichts anfangen und möchte mehr darüber wissen“. Am ehesten auszuräumen wohl die technische Hürde: wie setze ich ein eigenes Blog auf? Denn selbst wenn es niedrigschwellige Hoster gibt, sind doch ein paar technische Details nicht allen auf Anhieb geläufig. (Das betrifft übrigens nicht nur das Klischee von der „schlecht einparkenden“ Frau sondern auch viele Männer, wie mir Herr Olbertz später bestätigte.) Vielleicht keine dumme Idee, auf Konferenzen ein paar Einsteiger-Panels anzubieten.</li>
<li>Sehr viele unterschiedliche Erwartungen kann so eine kurze Veranstaltung nicht bedienen. Destilliert werden allerdings Themen, die auf künftigen <em>re:publicen</em> vielleicht nicht mehr fehlen.</li>
<li>Manche der vorgestellten Blogs kannte ich vorher nicht. Deren Betreiberinnen auch nicht. Persönlicher Gewinn also, doch mal etwas von den Frauen selbst zu hören. Ein bisschen schade nur, dass die Veranstaltung erst am Ende der Konferenz stattfand, sonst hätte sich einige Gespräche noch fortsetzen können. Aber dafür haben wir ja Blogs.</li>
</ol>
<h3>Fazit</h3>
<p>Grundsätzlich war interessant, dass der kleine Nebenwiderspruch innerhalb der Konferenz so viel Aufhebens macht. Wütende Reaktionen zum Teil von Frauen, denen das Ganze zu blöde war. Nach einigen Semestern Genderstudies sind bestimmte Schlagworte schon fast allergieauslösend? Wir sind komplett durchgegendert und haben das nicht mehr nötig. Vielleicht sind sie im Berufsleben noch nicht mit genug Karacho an die gläserne Decke geknallt, die unbesehen auch für alle Medien und ebenso Blog-Communities gilt. Vielleicht ist es unschick &#8212; bei aller Aufgeklärtheit – subjektive Fragen politisch zu wenden. Ganz sicher sind die meisten Frauen nur zu feige oder zu dumm, sich in der Netzöffentlichkeit ausreichend zu Wort zu melden? Es gibt keine strukturellen und inhaltlichen Differenzen, alles nur noch eine Frage der Konstruktion in dieser Generation? Vielleicht sind auch gerade Bloggerinnen stolz auf einen gewissen Einzelkämpfer-Ethos mit Kommentarfunktion? Gleiches gilt für eine Veranstaltung, die genau den ungenutzten Freiraum thematisiert und insofern von manchen als „konzeptionslos“ und „dilettantisch“ verlacht werden muss.</p>
<p>Richtig großartig ist natürlich, wenn sich diese Frauen aus gelinder Wut die Mühe machen, sich überhaupt zu Wort zu melden – oder gar eigene Vorträge anzumelden. Die Möglichkeiten ihrer Öffentlichkeit auf verschiedenen Ebenen ausloten. Um nichts anderes sollte es gehen. </p>
<div class="autorin"><strong>Helene Hecke</strong> studierte in Bremen und Paris Geschichte, Sozialwissenschaften und Germanistik. War ab 1993 freie Journalistin (Tageszeitungen, Zeitschriften, Hörfunk), ab 1997 Redakteurin (Fachzeitschrift und Buchverlag), dann gern wieder selbständig als Lektorin im Buchbereich, schreibt gelegentlich für Ästhetik &#038; Kommunikation, Telepolis, Fachzeitschriften, Tageszeitungen.</div>
<h3>Andere Blogs zum Thema:</h3>
<ul class="liste">
<li>Kittyluka: <a href="http://kittyluka.de/index.php?/archives/1436-Alice-Schwarzer-2.0.html">Alice Schwarzer 2.0</a></li>
<li>Anke Gröner: <a href="http://www.ankegroener.de/?p=2457">Wenn Frauen zu sehr bloggen</a></li>
<li>Franziskript: <a href="http://blog.franziskript.de/?p=2685">Und immer dieser Weiberscheiß</a></li>
<li>MediaStar: <a href="http://mediastar.thorsten-koch.net/?p=99">Helene Hecke &#8211; Content jenseits vom Schwanzvergleich</a></li>
<li>WebStyler: <a href="http://webstyler.de/148/hier-bloggt-eine-frau-das-wollte-ich-mal-erwahnt-haben/">Hier bloggt eine Frau &#8211; das wollte ich mal erwähnt haben</a></li>
<li>engl@absurdum: <a href="http://light-inside.de/weblogs/2008/04/republica-nachschlag.html">re:publica &#8211; nachschlag</a></li>
<li>Basic Thinking: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/06/recolors/">re:colors</a></li>
<li>Graubrot: <a href="http://graubrot.blogspot.com/2008/04/informationskompetenz.html">Informationskompetenz</a></li>
</ul>
<p><strong>Außerdem:</strong></p>
<ul class="liste">
<li><a href="http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/1436/">Ein Interview von Frau Schnutinger mit Helene Hecke</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2008/resummee-republica08/"><em>netzpolitik.org</em> will mehr Frauen als Vortragende</a></li>
<li>Tagesspiegel: <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Bloggen;art15532,2501436">&#8220;Prahlen und tratschen&#8221;. Mann bloggt thematisch, Frau bloggt persönlich. Ein Gespräch mit Medienwissenschaftler Jan Schmidt</a></li>
</ul><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>re:publicanerinnen gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 09:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Netz]]></category>
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		<category><![CDATA[veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht eine der hier mitlesenden Frauen zufällig zur Veranstaltung &#8220;Strickblogs oder Postfeminismus&#8221; auf der morgen beginnenden re:publica? Möchte eine von Euch vielleicht im Anschluß daran kurz hier darüber berichten? Ich wäre sehr neugierig und bitte um kurzes &#8220;Ich!&#8221; in den Kommentaren. Und überhaupt: Wer geht hin? Ich würde mich freuen, viele LeserInnen kennenzulernen.Vielen Dank fürs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geht eine der hier mitlesenden Frauen zufällig zur Veranstaltung &#8220;<a href="http://programm.re-publica.de/2008/events/223.de.html">Strickblogs oder Postfeminismus</a>&#8221; auf der morgen beginnenden <a href="http://re-publica.de/08/"><em>re:publica</em></a>? Möchte eine von Euch vielleicht im Anschluß daran kurz hier darüber berichten? Ich wäre sehr neugierig und bitte um kurzes &#8220;Ich!&#8221; in den Kommentaren.</p>
<p><a href="http://re-publica.de/08/"><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/03/republica1.jpg" alt="re:publica" /></a></p>
<p>Und überhaupt: Wer geht hin? Ich würde mich freuen, viele LeserInnen kennenzulernen.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>We&#8217;re here to help</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 09:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[Suchanfragen, die das Leben schrieb: knackarsch definition.Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Suchanfragen, die das Leben schrieb: <a href="http://www.google.de/search?q=knackarsch+definition&#038;hl=de&#038;start=50&#038;sa=N"><em>knackarsch definition</em></a>.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schöne Farbe!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 02:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interna]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[re-publica]]></category>
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		<description><![CDATA[Ah, ein re:publica-Banner in Mädchenfarben! Danke! Wer von den LeserInnen hier geht da noch hin? (Das hier ist interessant, leider ohne mich.)Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, ein <a href="http://re-publica.de/08/">re:publica</a>-Banner <a href="http://moresexappealinpolitics.wordpress.com/2008/02/29/republica-2008/">in Mädchenfarben</a>! Danke!</p>
<p><a href="http://re-publica.de/08/"><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/03/republica1.jpg" alt="re:publica" /></a></p>
<p>Wer von den LeserInnen hier geht da noch hin? (<a href="http://programm.re-publica.de/2008/events/223.de.html">Das hier ist interessant</a>, leider ohne mich.)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Die Zeit könnte etwas Feminismus gebrauchen</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 10:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anti-Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin mir zwar nicht so sicher, ob wir einen neuen Feminismus brauchen (vor allem, weil ich mir unsicher bin, ob der &#8220;alte&#8221; so schlecht ist oder der &#8220;neue&#8221; nicht schon längst da), aber die Kommentarspalte in der Zeit-&#8221;Campus-Community&#8221; könnte etwas Feminismus gebrauchen. Userin kakage fragt dort nämlich, anläßlich der neuen Zeit Campus-Ausgabe, ob wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir zwar nicht so sicher, ob wir einen <em>neuen</em> Feminismus brauchen (vor allem, weil ich mir unsicher bin, ob der &#8220;alte&#8221; so schlecht ist oder der &#8220;neue&#8221; nicht schon längst da), aber die Kommentarspalte in der <em>Zeit</em>-&#8221;Campus-Community&#8221; könnte etwas Feminismus gebrauchen.</p>
<p>Userin kakage fragt dort nämlich, anläßlich <a href="http://maedchenmannschaft.net/brauchen-wir-einen-neuen-feminismus/">der neuen <em>Zeit Campus</em>-Ausgabe</a>, <a href="http://uni.zeit.de/article/2008/02/12/brauchen-wir-einen-neuen-feminismus">ob wir einen neuen Feminismus brauchen</a>, und die Antworten fallen derzeit etwas, nunja, einseitig aus.</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr ja etwas dazu beitragen?</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cybergirls Rule</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/02/22/cybergirls-rule/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/02/22/cybergirls-rule/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 10:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Frauen und Mädchen scheinen, schreibt Stephanie Rosenbloom in der New York Times, zumindest in den USA im Internet zumindest als Produzentinnen aktiver zu sein als Männer. Research shows that among the youngest Internet users, the primary creators of Web content (blogs, graphics, photographs, Web sites) are not misfits resembling the Lone Gunmen of “The X [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen und Mädchen scheinen, schreibt Stephanie Rosenbloom <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/21/fashion/21webgirls.html?ex=1361336400&#038;en=cfa7ef9f5e228fda&#038;ei=5124&#038;partner=permalink&#038;exprod=permalink">in der New York Times</a>, zumindest in den <acronym title="United States of America">USA</acronym> im Internet zumindest als Produzentinnen aktiver zu sein als Männer.</p>
<blockquote><p>Research shows that among the youngest Internet users, the primary creators of Web content (blogs, graphics, photographs, Web sites) are not misfits resembling the Lone Gunmen of “The X Files.” On the contrary, the cyberpioneers of the moment are digitally effusive teenage girls.</p></blockquote>
<p>Das Thema <a href="http://genderblog.de/index.php/2008/01/09/madchen-aktiv-im-web-20/">hatten wir kürzlich schon einmal</a>; und <a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/blogs-statt-bikinibilder/?src=AR&#038;cHash=158bfeab5d">hierzulande bleibt noch einiges zu tun.</a> (<a href="http://guerrillagirlsbroadband.blogspot.com/2008/02/sorry-bous-this-is-our-domain.html">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Feminismen im web2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 06:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Meridth Haaf schreibt in ihrem taz-Artikel Blogs statt Bikinibilder: &#8220;Für den Feminismus bietet das Internet derzeit die größten Chancen. Die meisten Ungerechtigkeiten und Probleme, die speziell Frauen widerfahren, lassen sich nicht per Gesetzbeschluss beheben, sondern nur durch einen Einstellungswandel. Dafür kann man nicht auf die Straße gehen, um sich aufzuregen. Deswegen ist es für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="autor"> Meridth Haaf schreibt in ihrem taz-Artikel <a target="_blank" title="Blogs statt Bikinibilder" href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/blogs-statt-bikinibilder/?src=ST&#038;cHash=6c6424169e">Blogs statt Bikinibilder</a>: &#8220;</span>Für den Feminismus bietet das Internet derzeit die größten Chancen. Die meisten Ungerechtigkeiten und Probleme, die speziell Frauen widerfahren, lassen sich nicht per Gesetzbeschluss beheben, sondern nur durch einen Einstellungswandel. Dafür kann man nicht auf die Straße gehen, um sich aufzuregen. Deswegen ist es für die moderne feministische Sache zunächst wichtig, dass sich Frauen und Männer wieder austauschen über ihr Geschlechterverständnis, dass sie sich informieren, und auch Spaß an der Sache haben.   Nirgends ist all das so einfach zu machen wie im Netz.&#8221;</p>
<p>Ganz im Sinne des letzten Satzes lädt das <a target="_blank" title="Feministisches Institut" href="http://www.feministisches-institut.de/werkstatt.html">Feministische Institut Hamburg</a> am 14.02.2008 zum 3. Termin der Feministischen Werkstatt ein. Thema der Veranstaltung ist &#8220;Feminismus im Web 2.0 &#8211; alte und neue Fragen, Projekte und Interventionen&#8221;.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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