<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Genderblog &#187; Medien</title>
	<atom:link href="http://genderblog.de/index.php/category/medien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://genderblog.de</link>
	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
	<lastBuildDate>Sun, 27 Nov 2011 23:41:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
		<item>
		<title>&#8230; dann ist es Zickenkrieg!</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2011/06/22/dann-ist-es-zickenkrieg/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2011/06/22/dann-ist-es-zickenkrieg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 18:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[geschlechterstereotype]]></category>
		<category><![CDATA[Zickenkrieg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=2447</guid>
		<description><![CDATA[Nämlich, wenn alle Beteiligten weiblich sind. Präzise Beobachtung der Konflikteklassifizierund in deutschen Medien im Graphitti-Blog: (Danke, Katja!)Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nämlich, wenn alle Beteiligten weiblich sind. Präzise Beobachtung der Konflikteklassifizierund in deutschen Medien <a href="http://www.graphitti-blog.de/2011/06/21/wie-deutsche-medien-konflikte-klassifizieren/">im Graphitti-Blog</a>:<span id="more-2447"></span></p>
<p><a href="http://www.graphitti-blog.de/2011/06/21/wie-deutsche-medien-konflikte-klassifizieren/"><img alt="" src="http://www.graphitti-blog.de/files/2011/06/Streit-oder-Zickenkrieg.jpg" title="Streit oder Zickenkrieg?" /></a></p>
<p>(Danke, Katja!)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2011/06/22/dann-ist-es-zickenkrieg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gut in Schuss</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2011/06/01/gut-in-schuss/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2011/06/01/gut-in-schuss/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio Schwartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[fussball]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=2435</guid>
		<description><![CDATA[Die deutsche Fußballnationalmannschaft der Männer hat bei den letzten Weltmeisterschaften jeweils einen dritten Platz erreicht und bestimmte das mediale, politische und symbolische Leben in diesem Land. Dagegen kickte die Nationalmannschaft der Frauen (&#8220;Mannschaft der Frauen&#8221; &#8211; sic!) quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit &#8211; trotz der beiden WM-Titel in Folge. Doch jetzt wird alles anders! Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fußballnationalmannschaft der Männer hat bei den letzten Weltmeisterschaften jeweils einen dritten Platz erreicht und bestimmte das mediale, politische und symbolische Leben in diesem Land. Dagegen kickte die Nationalmannschaft der Frauen (&#8220;<em>Mann</em>schaft der Frauen&#8221; &#8211; sic!) quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_der_Frauen#Die_Turniere_im_.C3.9Cberblick">trotz der beiden WM-Titel in Folge.</a> Doch jetzt wird alles anders! <a href="http://www.communicationconsultants.de/presseforum/Kunden/Kunden_news/?id=176&amp;id_information=6767&amp;L=0&amp;id_customer=114">Denn seit gestern sind erstmals Panini-Sammelalben zu einer Frauen-WM im Handel.</a> Zur Erinnerung: Diese Alben mit den Bildchen zum Sammeln und Kleben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Panini_(Unternehmen)#Sammelalben.2C_Aufkleber.2C_Sammelkarten">begleiten die Männer-WMs seit 1970</a>. 1970: In diesem Jahr wurde es Frauen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft_der_Frauen#Vorgeschichte">in der BRD offiziell erlaubt, Fußball zu spielen</a>. 1955 hatte dies der DFB noch ausdrücklich verboten, Fußballspielen sei gegen die weibliche Natur.</p>
<div id="attachment_2439" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://genderblog.de/dateien/2011/06/Panini_Deutschland-Kader_WM2011-web.jpg"><img class="size-medium wp-image-2439" src="http://genderblog.de/dateien/2011/06/Panini_Deutschland-Kader_WM2011-web-300x174.jpg" alt="Panini Deutschland-Kader WM2011" width="300" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Panini</p></div>
<p>Seitdem hat sich einiges getan: 1982 fand das erste Länderspiel der Frauen gegen die Schweiz statt (Endstand 5:1) und seit 2010 gibt es eine<a href="https://www.spiel-kunst-herzig.de/2010/12/tipp-kick-ladies-competition/"> Tipp-Kick-Variante mit weiblichen Figuren</a>. Nachdem es 70 Jahre nur mit Männern funktioniert hat. Und noch eine Premiere: Die Trikots einer Nationalmannschaft können die Fans schon lange kaufen, auch an weibliche Schnitte zu den Männer-WMs wurde gedacht. Und nun gibt es auch <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15097800,00.html">männliche Schnitte zu den Frauen-Trikots!</a> Famos.</p>
<p>Und warum all das? Der Erfolg der Spielerinnen? Fortschreitende Gleichberechtigung? <a href="http://ballesterer.at/index.php?art_id=1639">Nein, die Spielerinnen werden endlich schön.</a> Ach ja.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2011/06/01/gut-in-schuss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kristina Schröder und die Sache mit dem Feminismus</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/11/10/kristina-schroder-und-die-sache-mit-dem-feminismus/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2010/11/10/kristina-schroder-und-die-sache-mit-dem-feminismus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 00:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[alice-schwarzer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[kristina schröder]]></category>
		<category><![CDATA[quote]]></category>
		<category><![CDATA[quotenregelung]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=2265</guid>
		<description><![CDATA[Es haben inzwischen schon ganz, ganz viele kluge Menschen sich zu dem furchtbaren Interview geäußert, das Bundesministerin Kristina Schröder dem Spiegel für seine jüngste Ausgabe gegeben hat. Natürlich hat auch Alice Schwarzer sich schon zur Wehr gesetzt, und der Spiegel schlägt auf seiner Website aus der selbst produzierten (und vermutlich bewußt lancierten) Diskussion mit auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es haben inzwischen schon ganz, ganz viele kluge Menschen sich zu dem <a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=164220.html">furchtbaren Interview</a> geäußert, das Bundesministerin Kristina Schröder dem <em>Spiegel</em> für seine jüngste Ausgabe gegeben hat. Natürlich hat auch Alice Schwarzer sich schon <a href="http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=54&#038;tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2010&#038;tx_t3blog_pi1[blogList][month]=11&#038;tx_t3blog_pi1[blogList][day]=08&#038;cHash=69bb339dd9">zur Wehr gesetzt</a>, und der <em>Spiegel</em> schlägt auf seiner Website aus der selbst produzierten (und vermutlich bewußt lancierten) Diskussion mit <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727900,00.html">auch nicht reflektierteren Folgeartikeln</a> und <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,728201,00.html">dann angeblich stattfindendem parteiinternen Getröte</a> noch Kapital. (Und ich verlinke das hier auch noch!)</p>
<p>Bei <em>Neon</em> versucht man sich mittels präzise gesetzter Bohrungen daran, das Niveau der Feminismen-Diskussion <a href="http://www.neon.de/kat/324012.html">auf neue Tiefen zu senken</a>, während die <em>Bild</em>-Zeitung sich nicht zu blöd ist (aber die ist sich ja zu nichts, etc.), die Meinungsverschiedenheiten zwischen Schwarzer und Schröder <a href="http://paper.meedia.de/titelgallery_drupal/?q=gallery/&#038;g2_view=core.DownloadItem&#038;g2_itemId=131546">auf ihrer gestrigen Titelseite</a> als &#8220;Bizarren Sex-Streit&#8221; zu bezeichnen, was auf so vielen Ebenen schon sprachlich falsch ist, daß mir die Magensäfte grummeln.</p>
<p>Aber natürlich ist auch das alles zwingend für einen durch Medien fabrizierten Mediensturm, Rauschen im (nicht nur virtuellen) Blätterwald. Manche Rollen darin sind für mich gar nicht so klar. Zum Beispiel würde mich brennend interessieren, wie das Interview und die Themenwahl präzise zustande gekommen ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Schröder nicht wußte, zu welchem Thema sie jetzt befragt werden würde &#8211; und auch <a href="http://www.karnele.de/kolumnen-und-texte/feminismus/zwei-gockel-interviewen-eine-ministerin">mit solchen Gockeln</a> als Gesprächspartner wird sie sicher schon öfter zu tun gehabt haben.</p>
<p>Das ist das eine; die furchtbaren Abgründe in dem, was Schröder so von sich gegeben hat &#8211; sowie die impliziten Denkvoraussetzungen, die sich dahinter verstecken -, das andere. Dazu gab es schon viel Kluges zu lesen, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Svenja (<em>Mädchenblog</em>): <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2010/11/06/frau-schroeder-sie-haben-da-was-falsch-verstanden/haben">Frau Schröder, Sie haben da was falsch verstanden…</a></li>
<li>Anna (<em>Mädchenmannschaft</em>): <a href="http://maedchenmannschaft.net/von-schmetterlingen-und-ponys-kristina-schroeder-spricht-mit-dem-spiegel/">Von Schmetterlingen und Ponys: Kristina Schröder spricht mit dem Spiegel</a></li>
<li>Piratenweib (<em>Missy Magazine</em>): <a href="http://missy-magazine.de/2010/11/09/feministin-rechnet-mit-ministerin-schroder-ab/">Feministin rechnet mit Ministerin Schröder ab</a></li>
<li>Brigitte (<em>Denkwerkstatt</em>): <a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2010/11/08/jungs-spielen-fusball/">Jungs spielen Fußball</a></li>
<li>Anne (<em>Spreeblick</em>): <a href="http://www.spreeblick.com/2010/11/09/feminismus-ist-kein-ponyhof/">Feminismus ist kein Ponyhof</a></li>
<li>Gurkenkaiser: <a href="http://thegurkenkaiser.blogsport.eu/2010/11/07/rassifizierung-und-individualisierung-von-geschlechterungleichheit-der-fall-kristina-schroder/">Rassifizierung und Individualisierung von Geschlechterungleichheit. Der Fall Kristina Schröder</a>
</li>
</ul>
<p>Ich sage deshalb jetzt auch nichts Originelles, wenn ich meiner Irritation darüber Ausdruck verleihe, daß Schröder zwar Bedarf an Jungenförderung sieht und auch wahrnimmt, daß vor allem &#8220;die Jungs aus bildungsfernen Schichten&#8221; solchen Bedarf hätten &#8211; aber keinen Anlaß dazu sieht, danach zu fragen, ob dabei &#8211; womöglich sogar in bestimmten Gesellschaftsgruppen öfter auftretende &#8211; bestehende Geschlechtermodelle eine wichtige Rolle spielen könnten. Oder daß vielleicht die herrschenden Formen von Unterricht überhaupt für Kinder vielleicht nicht die bestmöglichen sind. Stattdessen will sie, inzwischen viel belächelt, &#8220;Diktate mit Fußballgeschichten&#8221; vorschlagen, die kämen bei Jungs eben besser an als &#8220;Schmetterlinge und Ponys&#8221;.<span id="more-2265"></span></p>
<p>Jetzt mal abgesehen, daß ich mich auch als Kind da womöglich nicht so richtig einsortiert gefühlt hätte, kann ich mich nicht daran erinnern, daß wir seinerzeit enorm viele Diktate über Schmetterlinge und putzige Reittiere zu absolvieren hatten. Oder daß das irgendwas daran geändert hätte, ob wir Lust hatten, das Diktat jetzt gerade zu schreiben.</p>
<p>Aber Frau Schröder, die nicht daran glaubt, daß die Umwelt den Menschen macht &#8211; und deshalb konsequenterweise auch unter &#8220;Konservatismus&#8221; versteht, &#8220;die Realität zu akzeptieren&#8221; zeigt damit vor allem, daß sie nicht weiß, wovon sie redet. Daß jemand mit so unterkomplexem Denken und Argumentieren nicht nur Bundesministerin ist, sondern auch promovierte Soziologin, ist das eigentliche Armutszeugnis für unsere Ausbildungsinstitutionen voller fußballspielender Schmetterlinge. Und offenbar hat Schröder auch kein Interesse daran, ihre Bildungslücken zu stopfen &#8211; denn in den mittlerweile fast zwölf Monaten ihrer Amtszeit hätte sie sich auf ein solches Interview doch ein wenig besser vorbereiten lassen können. Für sowas hat man ja Mitarbeiter_innen.</p>
<p>Stattdessen offenbart die Ministerin ein allenfalls rudimentäres Verständnis davon, daß es womöglich unterschiedliche Vorstellungen zu Geschlechterkonzepten gibt, und eine mehr als lückenhafte, eben: Ahnung von Themen, Strömungen und Geschichte der feministischen Bewegungen (wobei da ihre Interviewer vermutlich nicht klüger sind, denn der <em>Spiegel</em> bezeichnet Alice Schwarzer beharrlich als &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727900,00.html">die deutsche Ur-Feministin</a>&#8221; (danke, <a href="https://twitter.com/lantzschi/status/1945927879229440">@lantzschi</a>!) oder als &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,728201,00.html">die oberste Verfechterin der Sache der Frau</a>&#8221; &#8211; <em>as if!</em>). So hält sie auch den Begriff des &#8220;konservativen Feminismus&#8221; für eine &#8220;Worthülse&#8221; und sagt so schöne Sachen wie:</p>
<blockquote><p>Ich glaube, dass zumindest der frühe Feminismus teilweise übersehen hat, dass Partnerschaft und Kinder Glück spenden. Es ist nicht der einzige Weg, aber es ist doch für sehr viele Menschen der wichtigste.</p></blockquote>
<p>Nun tue ich &#8220;dem&#8221; frühen Feminismus sicher nicht unrecht, wenn ich sage, daß auch damals Partnerschaft (die Frau Schröder in diesem Zitat, davon muß man wohl ausgehen, ausschließlich heterosexuell definiert) und womöglich auch Kinder als Glücksspender in Betracht gezogen wurden &#8211; aber gerade im Kontext der Partnerschaft haben sich viele Frauen seinerzeit womöglich gefragt: Mit wem eigentlich? Und warum soll ich mir in der Partnerschaft vom Mann vorschreiben lassen, ob ich arbeiten oder ausgehen darf? Oder sie haben sich womöglich dazu entschlossen, dann doch lieber mit einer Frau zusammenzuleben, weil sie dies mit Männern für schlichtweg unmöglich hielten. (Oder sie liebten schlichtweg eine Frau. Oder&#8230; aber das wird endlos.)</p>
<p>Statt sich mit all diesen Fragen inhaltlich auseinanderzusetzen, sondert Schröder eine Reihe von Halbwahrheiten und Ungenauigkeiten ab und versichert aber schon am Anfang, &#8220;meine beste Freundin&#8221; (erinnert sich noch jemand an den irgendwann gräßlich sinnentleerten Spruch &#8220;Mein Freund ist Ausländer&#8221;?) sei Feministin, wähle auch Grün und so. Vielleicht sollte diese Freundin sich die Ministerin mal zur Brust nehmen &#8211; ganz ernsthaft, in deren eigenem Interesse &#8211; und ihr das mit dem Feminismus und der Frauenbewegung mal etwas auseinanderklambüsern.</p>
<p>Bei der Gelegenheit könnten sie auch einmal darüber diskutieren, wie man verstehen muß, daß Schröder die Einführung von Quoten als &#8220;Kapitulation der Politik&#8221; versteht. Denn Quoten, die Einführung also von bestimmten Mindestanteilen bei der Einstellung von Frauen in bestimmten Bereichen durch eine gesetzliche Regelung &#8211; also per Entscheidung des Gesetzgebers, der gewählten Volksvertreter_innen -, können keine Kapitulation der Politik sein, sind sie doch ein politisches Mittel. Davor mag man noch verhandeln, sich selbst verpflichten und all das &#8211; darauf hat Politik vielleicht Einfluß, mit ihren ureigenen Mitteln aber hantiert sie, wenn sie etwas regelt, das anders nicht zu erledigen ist. Das ist nicht Kapitulation, das ist eine Frage des politischen Gestaltungswillens. Den muß man in diesem Fall nicht haben &#8211; es gibt viele Gründe dafür, Quoten abzulehnen &#8211; aber sich auf &#8220;Sachzwänge&#8221; oder das Schlagwort &#8220;Kapitulation&#8221; zu berufen, ist unpräzise und für eine Person in Schröders Position schlichtweg feige.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<ul>
<li>Manuela Heim (<em>taz</em>): <a href="http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/feminismus-von-vorgestern/">Feminismus von vorgestern &#8211; Wenn Schwarzer und Schröder Feminismus definieren</a></li>
<li>lantzschi (<em>Medienelite</em>): <a href="http://medienelite.de/2010/11/09/kristina-schroder-der-antifeminismus-song/">Kristina Schröder: Der Antifeminismus-Song</a></li>
</ul><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2010/11/10/kristina-schroder-und-die-sache-mit-dem-feminismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hart aber unfair</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/11/05/hart-aber-unfair/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2010/11/05/hart-aber-unfair/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 15:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Plasberg]]></category>
		<category><![CDATA[hart aber fair]]></category>
		<category><![CDATA[kristina schröder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=2259</guid>
		<description><![CDATA[Juliane Wiedermeier sieht sich die de-facto-Frauenquote bei hart aber fair an (anläßlich der Sendung Quoten, Krippen oder Ellbogen &#8211; was brauchen Frauen zum Erfolg? zum &#8220;Weltmännertag&#8221;) und nebenbei auch einen Tweet der Bundesfamilienministerin &#8211; und schließt treffend: Womit ich sagen will: “Hart aber fair” soll nicht über Gleichberechtigung reden, sondern gleichberechtig einladen. Und unsere Bundesfrauenrechtlerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliane-wiedemeier.de/?p=1266">Juliane Wiedermeier sieht sich</a> die de-facto-Frauenquote bei <em>hart aber fair</em> an (anläßlich der Sendung <a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2010/20101103.php5?akt=1"><em>Quoten, Krippen oder Ellbogen &#8211; was brauchen Frauen zum Erfolg?</em></a> zum &#8220;Weltmännertag&#8221;) und nebenbei auch einen Tweet der Bundesfamilienministerin &#8211; und schließt treffend:</p>
<blockquote><p>Womit ich sagen will: “Hart aber fair” soll nicht über Gleichberechtigung reden, sondern gleichberechtig einladen. Und unsere Bundesfrauenrechtlerin soll aufhören, so zu tun, als sei sie ein kleines Mädchen, das man besser nicht alleine mit fremden Männern sprechen lässt. Oder solchen, die sie nur aus diversen Talkshows kennt.</p></blockquote>
<p>(<a href="http://www.bildblog.de/24122/kachelmann-hart-aber-fair-tolstoi/">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2010/11/05/hart-aber-unfair/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Sexvideo von der Ex</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/06/10/das-sexvideo-von-der-ex/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2010/06/10/das-sexvideo-von-der-ex/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 21:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[bildblog]]></category>
		<category><![CDATA[bravo]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[rache]]></category>
		<category><![CDATA[teenager]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=2100</guid>
		<description><![CDATA[Wie die Redaktion der "Bravo" sich geschlechtsspezifische Rache nach zerbrochenen Partnerschaften vorstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bildblog.de/19495/rache-ist-ein-kinderspiel/">Das <em>Bildblog</em> hat heute dokumentiert</a>, wie die <em>Bravo</em> ihre Leser_innen mit zwei Listen mit Rachevorschlägen an der oder dem Ex zu Straftaten animiert.</p>
<p>Das ist schon für sich sehr lesenswert. Durchaus interessant ist aber auch, sich diese Listen dahingehend anzusehen, welche Geschlechter- und Sexualitätsstereotype darin versteckt sind (stets bedenkend, daß das Beziehungsmodell, welches hier mitgedacht wird, stets brav heterosexuell ist und nur Männlein und Weiblein kennt).</p>
<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2010/06/bravo_rache.png" alt="" title="bravo_rache" /></p>
<p>Daraus ließe sich dann etwa Folgendes destillieren:</p>
<p><strong>Einem Mann/Junge</strong> sollte nach Meinung der <em>Bravo</em>-Autor_innen peinlich sein, wenn:</p>
<ol>
<li>er keine Granate im Bett ist,</li>
<li>er homosexuell ist oder als schwul gilt,</li>
<li>er in Briefen (und vermutlich auch anderswo) Gefühle offen zeigt,</li>
<li>seine Freundin (auch) mit anderen Jungs ins Bett geht,</li>
<li>er inkontinent ist oder dies behauptet wird oder</li>
<li>sein Schwanz nicht groß genug ist und er dies kaschieren möchte (weil ja Männer mit großen Penissen diese stets der Öffentlichkeit präsentieren).</li>
</ol>
<p><strong>Einer Frau oder einem Mädchen</strong> ist in dieser Gegenüberstellung eher peinlich oder unangenehm, wenn:</p>
<ol>
<li>sie vergeblich vor ihrem &#8220;Lieblings-Shop&#8221; steht (weil ja, logisch, jede Frau einen solchen hat),</li>
<li>sie über ein Kondom im Briefkasten oder durch ein publiziertes Video beim Sex gezeigt und damit öffentlich entblößt wird bzw. wahlweise</li>
<li>durch Einsatz von Photoshop mit einem &#8220;Nacktmodell&#8221; in Zusammenhang gebracht wird,</li>
<li>sie ihren Freund schlägt,</li>
<li>ihre &#8220;Lieblings-Barbie&#8221; aus Kindertagen zerstört wird (hat jede Frau!) oder</li>
<li>ihre körperlichen Unzulänglichkeiten (Oh mein Gott, <em>Cellulitis</em>!) öffentlich thematisiert werden.</li>
</ol>
<p>Der Witz ist jetzt nicht unbedingt, daß sich diese Formen von (wir weisen gerne noch einmal daraufhin: potentiell strafbarer) &#8220;Rache&#8221; nicht vielleicht aufs jeweils andere Geschlecht anwenden ließe &#8211; Inkontinenz ist ja, ganz unabhängig vom Geschlecht, keine schöne Sache. Interessant ist, welche Formen jeweils als besonders geeignet für welches Geschlecht ausgewählt wurden.</p>
<p>Und da fallen diese Rachephantasien doch größtenteils brav in die Stereotype dessen, was mit &#8220;Männer&#8221; und &#8220;Frauen&#8221; besonders negativ assoziiert wird. <strong>Bei den Männern</strong> sind das neben zu großer Emotionalität und der Unfähigkeit, &#8220;die Frau&#8221; sexuell (und sonstwie) an sich zu binden, vor allem mangelnde sexuelle Performanz und Größe, nebst insgesamt fehlender Kontrolle über die eigenen Körperausscheidungen. <strong>Die Frauen hingegen</strong> lassen sich eher dadurch bestrafen, daß man sie als unweiblich (sie schlägt!) oder körperlich fehlerbehaftet darstellt, in ihrem Einkaufswahn trifft oder aber, <em>der Klassiker</em>, einer freien und zügellosen, gar promisken Sexualität bezichtigt oder mit dieser in Verbindung bringt.</p>
<p>Es ist ziemlich bestürzend, wie wenig in der <em>Bravo</em>-Redaktion zumindest in diesem Fall über die implizit mitgesagten Geschlechterstereotype nachgedacht wird.</p>
<p><em>(Verwendung des Heftscans mit freundlicher Genehmigung von Lukas Heinser vom </em>Bildblog<em>. Danke!)</em></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2010/06/10/das-sexvideo-von-der-ex/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>18</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schmerzen am Mittwoch</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/06/09/schmerzen-am-mittwoch/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2010/06/09/schmerzen-am-mittwoch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 09:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[7. Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=2081</guid>
		<description><![CDATA[Wie der "7. Sinn" seinerzeit Frauen am Steuer portraitierte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Damals&#8221; (so lange ist&#8217;s noch gar nicht her) beim 7. Sinn:</p>
<p><object width="425" height="336"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/mt5KXcUmiGQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/mt5KXcUmiGQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="336"></embed></object></p>
<p>(<a href="http://twitter.com/klingnerin/statuses/15769419218">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2010/06/09/schmerzen-am-mittwoch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umfrage: Nutzung feministischer Medien</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/01/16/umfrage-nutzung-feministischer-medien/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2010/01/16/umfrage-nutzung-feministischer-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 20:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1716</guid>
		<description><![CDATA[Drüben auf grassrootsfeminism.net gibt es derzeit eine Umfrage zur Nutzung feministischer Medien, auf deren Ergebnisse ich wirklich sehr gespannt bin: Do you ever read / watch / listen to feminist-made media? We want to hear from you! Come fill out our online questionnaire&#8230; As part of our research project &#8220;Feminist Media in Europe&#8221; we have [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drüben auf <a href="http://www.grassrootsfeminism.net/cms/node/628">grassrootsfeminism.net</a> gibt es derzeit eine Umfrage zur Nutzung feministischer Medien, auf deren Ergebnisse ich wirklich sehr gespannt bin:</p>
<blockquote><p>Do you ever read / watch / listen to feminist-made media? We want to hear from you! Come fill out our online questionnaire&#8230;</p>
<p>As part of our research project &#8220;Feminist Media in Europe&#8221; we have put together an online questionnaire to find out how and why people consume and/or produce feminist media. This survey is specifically targeted to people living in Europe.</p>
<p>We really appreciate your participation in this survey. At the end of it, we will publish the findings on the website.</p></blockquote>
<p>Leider habe ich nicht gesehen (oder vielleicht übersehen), wann die Befragung abgeschlossen wird. Vielleicht wollt Ihr Euch also schon bald auch <a href="http://www.grassrootsfeminism.net/cms/node/628">beteiligen</a>. Denn zugleich sind die Umfrage und dann die Präsentation der Ergebnisse eine ganz gute Gelegenheit, auf feministische Publikationen hinzuweisen, die Euch am Herzen liegen.</p>
<p>(<a href="http://twitter.com/jester/status/7765216331">via</a>)</p>
<p>Informationen zum Projekt <em>grassrootsfeminism.net</em> gibt es <a href="http://www.grassrootsfeminism.net/cms/node/4">hier</a>, die bereits aufgenommenen Publikationen sind <a href="http://www.grassrootsfeminism.net/cms/sortable_node_list_digital_grass/134">hier aufgelistet</a>.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2010/01/16/umfrage-nutzung-feministischer-medien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Verschonen Sie mich mit Ihren sexuellen Details&#8221;</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2009/10/18/verschonen-sie-mich-mit-ihren-sexuellen-details/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2009/10/18/verschonen-sie-mich-mit-ihren-sexuellen-details/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 22:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[csd]]></category>
		<category><![CDATA[die-welt]]></category>
		<category><![CDATA[homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[homosexualitaet]]></category>
		<category><![CDATA[ihdl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1669</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich unbedingt und sehr gerne hier ein paar Worte verlieren über das unsägliche Geschreibsel eines Herrn Gut, der doch tatsächlich für die Schweizer Weltwoche als sowas wie Ressortchef fungiert und dort wie in der Welt vom just vergangenen Samstag sich über die, doch doch, &#8220;Penetrierung des öffentlichen Lebens mit der Homosexualität&#8221; echauffiert. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich unbedingt und sehr gerne hier ein paar Worte verlieren über das unsägliche Geschreibsel eines Herrn Gut, der doch tatsächlich für die Schweizer <em>Weltwoche</em> als sowas wie Ressortchef fungiert und dort wie in der <em>Welt</em> vom just vergangenen Samstag sich über die, doch doch, &#8220;Penetrierung des öffentlichen Lebens mit der Homosexualität&#8221; echauffiert.</p>
<p>Aber was soll ich sagen: <a href="http://www.iheartdigitallife.de/">Kathrin</a> hat den Text mal etwas gekürzt und an die Realität angepaßt: <a href="http://ihdl.soup.io/post/31790088/ESSAY">Der Kult um die Heteros</a>.</p>
<p>Und für die, die&#8217;s lieber argumentativ aufgedröselt und auseinandergenommen haben möchten, hat Stefan Niggemeier das in aller gebotenen Ausführlichkeit, Sachlichkeit und Ironie getan: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-schwulen-sollen-wieder-verschwinden/">Die Schwulen sollen wieder verschwinden</a>.</p>
<p>Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, daß ich Herrn Gut wirklich dankbar dafür wäre, von seinen sexuellen Details nicht weiter in Kenntnis gesetzt zu werden.</p>
<p>Update: Und <a href="http://www.spreeblick.com/2009/10/18/jeder-hat-das-recht-zu-nerven/">Spreeblick fragt</a> u.a. danach, wen die <em>Welt</em> eigentlich mit ihren &#8220;Debatten&#8221; erreichen will und was sie damit bezweckt.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2009/10/18/verschonen-sie-mich-mit-ihren-sexuellen-details/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die neue Missy ist da!</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2009/03/04/die-neue-missy-ist-da/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2009/03/04/die-neue-missy-ist-da/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 10:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[missy]]></category>
		<category><![CDATA[missy-magazine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1567</guid>
		<description><![CDATA[Nur kurz: Die neue Ausgabe des Missy Magazine ist da. Auch das Auslands-Abo klappt hervorragend. Mal schauen, wann ich zum Lesen komme&#8230;Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rrho/3327324073/" title="Die neue Missy ist da! by rrho, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3325/3327324073_3cc5937bef.jpg" width="375" height="500" alt="Die neue Missy ist da!" /></a></p>
<p>Nur kurz: <a href="http://missy-magazine.de/missy-0109/">Die neue Ausgabe des Missy Magazine ist da</a>. Auch das Auslands-Abo klappt hervorragend. Mal schauen, wann ich zum Lesen komme&#8230;</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2009/03/04/die-neue-missy-ist-da/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>13. Dezember: Missy-Party in Berlin</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/12/11/13-dezember-missy-party-in-berlin/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/12/11/13-dezember-missy-party-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 10:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[missy]]></category>
		<category><![CDATA[missy-magazine]]></category>
		<category><![CDATA[party]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1527</guid>
		<description><![CDATA[Diskussion und Party am 13. Dezember 2008 in Berlin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite <a href="http://missy-magazine.de/2008/12/06/missy-party-in-berlin/">Missy-Magazine-Release-Party</a> (&#8220;diesmal in Berlin&#8221;) findet am kommenden Samstag, den 13. Dezember 2008, ab 21 Uhr (Einlaß: 20 Uhr) im Festsaal Kreuzberg statt. &#8220;Ladies of all gender are very welcome.&#8221;</p>
<p>Das Programm mit Live-Musik und DJs <a href="http://missy-magazine.de/2008/12/06/missy-party-in-berlin/">sieht schick aus</a>. Bei der angekündigten &#8220;Podiumsdiskussion mit den Herausgeberinnen und Gästen&#8221; unter dem Titel <em>missy accomplished? medien. feminismus. und jetzt?</em> werden als Gäste unter anderem wohl <a href="http://maedchenmannschaft.net/samstag-der-13/">Katrin von der <em>Mädchenmannschaft</em></a> und meine Wenigkeit selbst mit auf dem Podium sitzen.</p>
<p><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/12/l_12971924456e478aa0c5cf7030f08e29.jpg"><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/12/l_12971924456e478aa0c5cf7030f08e29.jpg" alt="Missy-Party Berlin" title="l_12971924456e478aa0c5cf7030f08e29" width="400" height="1128" class="size-full wp-image-1526" /></a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/12/11/13-dezember-missy-party-in-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>3sat-Thementag &#8220;Frauen an die Macht&#8221;</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/12/04/3sat-thementag-frauen-an-die-macht/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/12/04/3sat-thementag-frauen-an-die-macht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 11:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1490</guid>
		<description><![CDATA[3sat, 14. Dezember 2008]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich <a href="http://delicious.com/juliette22">juliette22s delicious-Links</a> entnehme, macht 3sat am 14. Dezember einen Thementag, wohl unter dem Titel &#8220;Frauen an die Macht&#8221;. <a href="http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=senderlist.inc&#038;h=6&#038;min=00&#038;newD=14&#038;newM=12&#038;newY=2008&#038;showSenderID=2">Hier</a> oder <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/service/Programm_archiv.php?tag=14&#038;monat=12&#038;jahr=2008">wahlweise hier</a> ist das Programm schon einmal zu besichtigen; in der <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/specials/97666/index.html">Thementage-Übersicht</a> taucht der Termin bislang nicht auf.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/12/04/3sat-thementag-frauen-an-die-macht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Männer!</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/10/23/manner/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/10/23/manner/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 18:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio Schwartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[biologismus]]></category>
		<category><![CDATA[mario-barth]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1411</guid>
		<description><![CDATA[Zu Mario Barth]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Barth">Mario Barth</a> so schrecklich erfolgreich ist, da gibt es wahrscheinlich zig Theorien. Aber halten wir uns gar nicht damit auf und verweisen an <a title="taz.de - Interview mit Kalkofe und Welke" href="http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/ich-suche-mir-meine-opfer-selber-aus/">Oliver Kalkofe und Oliver Welke, die ihn in eine Reihe mit Fips Asmussen stellen</a>:</p>
<blockquote><p>Welke: Der 15-Jährige von heute denkt ja, dass vor Barth noch niemand über Frauen geredet hat, die immer Schuhe kaufen müssen.</p>
<p>Kalkofe: Die wissen ja auch nicht, dass es Frauen schon ganz lange gibt, schon viel länger als Mario Barth.</p></blockquote>
<p>Am vergangenen Dienstag jedenfalls wurde an Mario Barth <a title="Pressemitteilung RTL" href="http://kommunikation.rtl.de/de/pub/aktuell/i3918_1.cfm">der vierte Deutsche Comedypreis in Folge</a> verliehen. Diesmal für sein Programm „Männer sind primitiv, aber glücklich!“, mit dem er mit <a title="waz-online" href="http://www.waz-online.de/newsroom/weltimspiegel/zentral/weltimspiegel/art699,637350">70.000 ZuschauerInnen im Berliner Olympia-Stadion einen Weltrekord</a> aufgestellt hatte.</p>
<p>Wobei wir doch wir wieder bei seinem Erfolg wären. Vielleicht sollten sich alle, die mehr über dieses Phänomen wissen wollen, seine <acronym title="Digital Versatile Discs">DVDs</acronym> ansehen. Was fies wäre. Oder morgen um 20:15 die Aufzeichnung der Verleihung auf RTL sehen. Was noch fieser wäre. Oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iMMrSTahUAQ">diesen Ausschnitt</a> aus <a title="faz.net" href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EA39654DB045F441A8DCC09829659A081~ATpl~Ecommon~Scontent.html">&#8220;Switch Reloaded&#8221;</a> anschauen, was dann doch irgendwie alles klärt.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/10/23/manner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Männerquote für Schminktipps</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/10/23/mannerquote-fur-schminktipps/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/10/23/mannerquote-fur-schminktipps/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 12:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[missy]]></category>
		<category><![CDATA[missy-magazine]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1410</guid>
		<description><![CDATA[Chris Köver fordert eine Frauenquote für Musikmagazine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="339"><param name="movie" value="http://www.zoomer.de/@@/zoomerplayer.swf?hash=022bb4086e4bf1e04bccc092c578d57b"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed id="video" width="425" height="339" flashvars="file=http://www.zoomer.dehttp://static.zoomer.de/extfile/9cd5ddb97ad52d6b80cb7b54a54d46d3230b43a7&amp;type=flv&amp;width=425&amp;height=339&amp;image=http://www.zoomer.dehttp://static.zoomer.de/extfile/eea8592ba9939596218b47a34b0407292437dec8&amp;usefullscreen=false&amp;linktarget=_self&amp;showdigits=false&amp;autostart=false&amp;endscreen=true&amp;showreplay=true&amp;showrecommend=false&amp;recommendlink=&amp;showembed=false&amp;embedstring=&amp;frontcolor=0xffffff&amp;backcolor=0xff0000&amp;lightcolor=0xffffff&amp;screencolor=0x000000" quality="high" name="video" src="http://www.zoomer.de/@@/zoomerplayer.swf?hash=022bb4086e4bf1e04bccc092c578d57b" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></p>
<p>Chris Köver von <a href="http://missy-magazine.de/"><em>Missy</em></a> beobachtet eine Männerdominanz in der Musikpresse und fordert mehr Männer zu Mascaratests. Das ist harmlos vorgetragen, etwas provokant gemeint, und führt zu den üblichen Reaktionen: <a href="http://www.zoomer.de/news/meinungsmacher/chris-koever/frauenquote-fuer-musikmagazine/chris-koever">Die Kommentare</a> sind in der Mehrheit wieder einmal selten dämlich.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/10/23/mannerquote-fur-schminktipps/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Missy kommt!</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/10/16/missy-kommt/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/10/16/missy-kommt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 09:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[missy]]></category>
		<category><![CDATA[missy-magazine]]></category>
		<category><![CDATA[mode]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriftenschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1403</guid>
		<description><![CDATA[Die ersten Ausgabe des Magazins zur "Popkultur für Frauen" erscheint am kommenden Montag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/10/missycover01_08internet-231x300.jpg" alt="Cover Missy 1/2008" title="missycover01_08internet-231x300" width="231" height="300" class="floatright" />Viermal werden wir noch wach (außer für die, die, wie ich, eigentlich mal nachmittags ein bißchen Schlaf nachholen sollten und dies, wie ich nicht, vielleicht am Wochenende auch schaffen), heißa, dann ist <a href="http://missy-magazine.de/"><em>Missy</em></a> da! Und wer es noch nicht <a href="http://missy-magazine.de/abo/">abonniert</a> hat, muß sich dann halt selbst in den Zeitschriftenladen ihres oder seines Vertrauens bewegen.</p>
<p>Die Macherinnen bieten jetzt schon einen Einblick ins <a href="http://missy-magazine.de/missy-0108/">Inhaltsverzeichnis der ersten Ausgabe</a> sowie ein <a href="http://missy-magazine.de/2008/10/13/missy-making-off-1/">Making-Of-Video</a> zur uns erwartenden Modestrecke.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/10/16/missy-kommt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Gender Card</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/10/01/the-gender-card/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/10/01/the-gender-card/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 16:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[fernseher]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
		<category><![CDATA[wahl]]></category>
		<category><![CDATA[wahlkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1399</guid>
		<description><![CDATA[Anläßlich der morgigen VP-Debate&#8230; (Direktlink; via)Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anläßlich der morgigen VP-Debate&#8230;</p>
<p><embed FlashVars='videoId=184086' src='http://www.thedailyshow.com/sitewide/video_player/view/default/swf.jhtml' quality='high' bgcolor='#cccccc' width='332' height='316' name='comedy_central_player' align='middle' allowScriptAccess='always' allownetworking='external' type='application/x-shockwave-flash' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer'></embed></p>
<p>(<a href="http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?videoId=184086&#038;title=sarah-palin-gender-card">Direktlink</a>; <a href="http://www.coffeeandtv.de/2008/09/05/outrageous-double-standards/">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/10/01/the-gender-card/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Journal of Male Pleasure</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/08/12/journal-of-male-pleasure/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/12/journal-of-male-pleasure/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 14:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[cosmopolitan]]></category>
		<category><![CDATA[satire]]></category>
		<category><![CDATA[sex]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1362</guid>
		<description><![CDATA[Cosmopolitan machts möglich: Endlich können Frauen, ihrer Aufgabe gemäß, ihre Männer sexuell voll zufriedenstellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mP2xCRQRyUU&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mP2xCRQRyUU&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Auch schön: &#8220;Shit yourself thin!&#8221;</p>
<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=mP2xCRQRyUU">Direktlust</a>; <a href="http://maedchenmannschaft.net/monumental-man-pleasing-study/">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/08/12/journal-of-male-pleasure/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/08/10/hip-hop-girlz-meet-alice-schwarzer/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/10/hip-hop-girlz-meet-alice-schwarzer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 15:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[alice-schwarzer]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen und Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[lU]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1353</guid>
		<description><![CDATA[Kalt und irgendwie lebensleer wirken die Hochhäuser rund um die Axel-Springer-Straße in Berlin. Biegt man in den Durchgang zur Alten Feuerwache Berlin-Kreuzberg ein, befindet man sich inmitten einer kleinen grünen Oase mit einer bunt besprayten Begegnungsstätte. Hier fand am Samstag gegen 18 Uhr eine Panel Discussion unter dem Titel Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalt und irgendwie lebensleer wirken die Hochhäuser rund um die Axel-Springer-Straße in Berlin. Biegt man in den Durchgang zur <a href="http://www.alte-feuerwache.de/index.htm" target="_blank">Alten Fe</a><span style="black;"><a href="http://www.alte-feuerwache.de/index.htm" target="_blank">uerwache Berlin-Kreuzberg</a> ein, befindet man sich inmitten einer kleinen grünen Oase mit einer bunt besprayten Begegnungsstätte. Hier fand am Samstag gegen 18 Uhr eine Panel Discussion unter dem Titel </span><em><span style="black;">Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer</span></em><span style="black;"> im Rahmen des <a href="http://b-girlz-berlin.com/" target="_blank">We B* Girlz Festival</a> statt, ein 4-wöchiges, internationales Festival für Mädchen und Frauen im Hip Hop, welches Wokshops, Konzerte, Diskussionen anbietet, unterstützt u.a. von nationalen Hip Hop Acts wie z.B. <a href="http://www.myspace.com/pyranja" target="_blank">MC Pyranja</a></span> <span style="black;">und <a href="http://www.myspace.com/sookeeberlin" target="_blank">MC Sookee</a></span><span style="black;"> aus Berlin sowie auch von internationalen Größen wie <a href="http://www.myspace.com/roxanneshantemusic" target="_blank">Roxanne Shanté</a>, die bereits seit den 80er Jahren rappt und für viele Künstlerinnen im Hip Hop Bereich ein Vorbild darstellt.</span></p>
<p style="center;"><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0175a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1358 aligncenter" src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0175a.jpg" alt="" width="412" height="256" /></a></p>
<p style="center;">Alice Schwarzer, MC Piranja, Hadnet Tesfai, Bianca Ludewig, MC Sookee</p>
<p style="center;"><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0175.jpg"> </a></p>
<p><img class="aligncenter" src="//www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/631k-6.jpg[/img][/url]" alt="" /></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-1353"></span></p>
<p class="MsoNormal">Die MTV- und Radio Fritz Moderatorin Hadnet Tesfai stellte zunächst die Diskutantinnen vor (die bereits erwähnten Künstlerinnen Sookee und Pyranja, außerdem die Musikjournalistin Bianca Ludewig, die unter anderem beim Hip Hop Magazin <a href="http://www.backspin.de/" target="_blank">Backspin</a> schreibt sowie die EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer). Sookee und Pyranja gaben jeweils acapella einen Song zum besten, wovon nicht nur das Publikum, sondern besonders Alice Schwarzer angetan war: Schwarzer leitete mit den Worten: „Also, ich bin ein großer Hip Hop Fan” ein und freute sich über die vielen jungen Künstlerinnen, die &#8220;eine logische Konsequenz&#8221; von dem seien, was sie mit vielen anderen FeministInnen in den 60er Jahren angefangen hatte zu erkämpfen. Auf die Frage, ob sich die restlichen Beteiligten als die Erbinnen der Frauenbewegung sehen, räumt Pyranja erst einmal ein, dass sie bis vor einiger Zeit Probleme mit Frauenveranstaltungen hatte und erst durch bestimmte Schlüsselmomente verstanden hat, dass es um Empowerment von Frauen im Musikbereich ginge und dies nur funktioniere, wenn es Frauen als Vorbild gäbe. Sookee wünscht sich für die Zukunft, solche frauenspezifischen Veranstaltungen nicht mehr mitorganisieren zu müssen, denn es ginge ja um die &#8220;Überwindung der Kategorie Geschlecht&#8221;. Nicht Schwesterlichkeit sollte groß geschrieben werden, sondern Geschwisterlichkeit &#8211; nicht nur Antisexismus sondern auch Antirassismus müsse thematisiert werden. Alice Schwarzer betonte an diesem Punkt, dass diese Forderungen nichts neues seien, der moderne Feminismus folglich bloß nicht den Anspruch auf Neuartigkeit erheben sollte, sich vielmehr weiterentwicklen solle und erkennen müsse, dass &#8216;alte&#8217; Themen durchaus immer noch relevant seien.</p>
<p class="MsoNormal">Dies führte zu einem der Hauptthemen dieser Diskussion: das negative Image des Feminismus (besonders auch im Hip Hop). Anstatt sich aber ständig zu positionieren, um dem Feminismus ein positiveres Image zu verleihen bzw. kontinuierlich Machtverhältnisse anzuprangern und diese somit &#8220;wie in einer Schleife zu reproduzieren&#8221; (Sookee), wählen die beiden Künstlerinnen eine praktischere Herangehensweise: Sie möchten neue Themen, Strategiern und Konzepte etablieren, &#8220;Leute mit total anderen Ideen verrückt machen&#8221; (Sookie), neue Identitäten für Frauen formen und insbesondere vom &#8220;Heilige/Hure Prinzip des Hips Hops&#8221; wegkommen (Pyranja). Mit einem Verweis auf Foucault betonte Sookee, dass sie nicht an ein &#8220;top-down-Prinzip&#8221; von Macht glaube, sondern auch sie in ihrem Bereich die Möglichkeiten hätte, sich mit ihrer Musik und ihren Ideen auszuleben.</p>
<p><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0170a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1359" src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0170a.jpg" alt="" width="286" height="214" /></a> <a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0164a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1360" src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0164a.jpg" alt="" width="342" height="213" /></a><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0170.jpg"></a></p>
<p class="MsoNormal">Alice Schwarzer kritisierte diesen Idealismus in einer gut-mütterlich und missionarischen Art und wies darauf hin, dass Frauen &#8220;in Männerdomänen immer bis zu einem gewissen Punkt kommen und dann geköpft werden&#8221;, worauf Bianca Ludewig anmerkte, dass dies wohl alle betreffe, die dem Kapitalismus unbequem werden. Ludewig, die meiste Zeit eher etwas ruhiger, kritisierte außerdem die geringe Quote der Frauen im Musik- und Medienbereich (zumindest in ihrer Redaktion) und konstatierte, dass dies wohl doch &#8220;kein Zufall&#8221; sei. Sie erhofft sich von der medialen Berichterstattung, nicht immer auf die gleichen Hip Hop KünstlerInnen einzugehen, die dann stellvertretend für alle stehen würden &#8211; dies seien aber nun einmal publikumswirksam Sido etc., die mitunter diffamierende Texte hätten. Sookee, Pyranja und Ludewig machten darauf aufmerksam, dass der Hip Hop Bereich viel heterogener sei und die eingeschränkte und auf Effekthascherei ausgelegte Abbildung der immergleichen KünstlerInnen auf keinen Fall einen ausgewogenen Querschnitt durch die Hip Hop Szene darstelle.</p>
<p class="MsoNormal">Sookee und Pyranja bedauerten auch die teilweise inhaltsleeren Reime der Jugendlichen, die nur noch mit beleidigenden Füllwörtern auskommen und tolle Hip Hop Bands wie Freundeskreis und Fanta 4 nicht mehr kennen würden. Deshalb sei es auch für die Zukunft wichtig, workshops mit Jugendlichen zu veranstalten und parallel zu den Männernetzwerken im Hip Hop auch Frauennetzwerke zu errichten &#8211; so wie dies mit dem We B* Girlz Festival schon geschehen sei. Lediglich Ludewig sprach sich gegen solche Netzwerke aus, da sie schon die Männerbünde schrecklich finde.</p>
<p class="MsoNormal">Insgesamt war dies eine etwas anstrengeden Diskussion, da die Diskutantinnen selten gleich die Möglichkeit hatten, aufeinander einzugehen und oftmals neue Fragen aufgeworfen wurden, die nicht immer beantwortet werden konnten. Und mittendrin saß eine Alice Schwarzer, die etwas zu belehrend und etwas zu polemisch die Diskussion immer wieder an sich riß.</p>
<p class="MsoNormal">Ach ja, zu guter Letzte eine Frage aus dem Publikum: Warum wurde <a href="http://www.myspace.com/ladybitchray" target="_blank">Lady Bitch Ray</a> nicht eingeladen? Antwort: Sie verlangte zu viel, u.a. auch auf dem Cover der nächsten Emma zu erscheinen ;-)</p>
<p class="MsoNormal">Links zum weiterstöbern:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=86H_uoKJf4E" target="_blank">Sookee &#8220;Kopf Herz Arsch&#8221; auf youtube</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=e_mL1Dt6Q3c" target="_blank">Pyranja &#8220;Zeilen für dich&#8221; auf youtube</a></li>
<li><a href="http://b-girlz-berlin.com/workshops-2/" target="_blank">Workshops bei We B* Girlz</a></li>
<li><a href="http://b-girlz-berlin.com/concert/">Großes Abschlusskonzert des We B* Girlz Hip Hop Festival mit mehr als 30 (inter)nationalen Künstlerinnen im Cassiopeia am 29. August 08</a></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/08/10/hip-hop-girlz-meet-alice-schwarzer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Gemeinplätze der modernen Hirnforschung</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/08/02/die-gemeinplatze-der-modernen-hirnforschung/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/02/die-gemeinplatze-der-modernen-hirnforschung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 13:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Spohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1342</guid>
		<description><![CDATA[Ob Print, Hörfunk oder Onlinemagazine - die Hirnforschung ist Dauergast in den deutschen Medien. Mit großem Enthusiasmus wird dabei auch die alte biologische Steinzeitkeule für's Frauen-Bashing wieder ausgepackt. Dank modernster Hochtechnologie kommt diese zwar nun etwas weniger naturburschig daher - doch die glatte Oberfläche kann bei genauerem Hinsehen über Eines nicht hinwegtäuschen: Die medialisierte Hirnforschung lebt von dem „bloßen Zeigen unter der Anmutung von Evidenz“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ob Print, Hörfunk oder Onlinemagazine &#8211; die Hirnforschung ist Dauergast in den deutschen Medien. Mit großem Enthusiasmus wird dabei auch die alte biologische Steinzeitkeule für&#8217;s Frauen-Bashing wieder ausgepackt. Dank modernster Hochtechnologie kommt diese zwar nun etwas weniger naturburschig daher &#8211; doch die glatte Oberfläche kann bei genauerem Hinsehen über Eines nicht hinwegtäuschen: Die medialisierte Hirnforschung lebt von dem „bloßen Zeigen unter der Anmutung von Evidenz“.</em><span id="more-1342"></span></p>
<p>Hirnforschung ist <em>en vogue</em>. Auch wer nicht gezielt die Wissenssparten diverser Medien in Hinblick auf Neuigkeiten zu diesem Thema durchkämmt, wird darüber auf dem Laufenden gehalten, was sich in den Neurowissenschaften so tut. Alle paar Tage leuchten uns auf <em>SPIEGELonline</em> – oder neuerdings auch auf elektronischen Werbeflächen der <em>Süddeutschen Zeitung</em> – Abbildungen von mittels modernster High-Tech-Scanner erstellten „Hirnscans“ entgegen, die <acronym title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</acronym> widmete dem Thema wie viele andere Printmedien diverse „Specials“, und <em>Deutschlandradio Kultur</em> interviewte kürzlich eine Woche lang HirnforscherInnen in einer Reihe mit dem Titel <em>Wie wir denken, was wir fühlen</em>. Ob man will oder nicht – man lernt die moderne Hirnforschung kennen, denn sie ist Dauergast in den deutschen Feuilletons. Viel Neues erfährt man erstaunlicherweise jedoch nicht. Anders als die Flut an Artikeln vermuten lässt, gibt es nicht wirklich etwas Spektakuläres zu berichten. Da die Medien ihr neues Lieblingsthema jedoch offenbar ungern aufgeben möchten, wird eben in Ermangelung neuer Nachrichten auch schon mal die Nicht-Meldung zur Meldung. So berichtet <em>SPIEGELonline</em> (28.07.2008) ganz einfach darüber, was die Hirnforschung bisher alles <em>nicht</em> herausgefunden hat. Zu den „sieben größten Rätseln der Hirnforschung“ – so der Titel des Artikels – zählt für den <em>SPIEGEL</em> auch die Frage, „ob die anatomischen Strukturen männlicher und weiblicher Gehirne überhaupt das Denken beeinflussen“. Klingt ein bisschen, als sei diese Möglichkeit für die Autoren Hauke Friedrichs und Sebastian Witte doch eigentlich das Naheliegende. Genau hier klafft aber die entscheidende Erklärungslücke, die man in vielen Artikeln und Beiträgen zuzukleistern bemüht ist, zum Teil mit tatkräftiger Hilfe aufmerksamkeitshungriger WissenschaftlerInnen, die gerne markige Sprüche liefern oder sich zumindest für Interviews hergeben, in denen althergebrachte Vorurteile als Fragen formuliert und allein dadurch perpetuiert werden.</p>
<p>Bei <em>Deutschlandradio Kultur</em> (04.07.2008) beginnt der Moderator Ralf Müller-Schmid das Interview mit der Hirnforscherin Karin Amunts zum Warmwerden mit ein paar nüchtern-wissenschaftlich klingenden Fragen, wie „Wie sieht das denn aus, was Sie unter dem Mikroskop sehen?“, um dann aber schließlich doch auf die Dinge zu sprechen zu kommen, die ja viel mehr Spaß machen als die mikroskopische und diskursive Betrachtung irgendwelcher Gehirnstrukturen, auch wenn es „viele kleine dreieckige pyramidenförmige Zellen“ sind, die sich da unter dem Mikroskop dem Auge der Betrachterin offenbaren. Da wechselt der Moderator lieber bald zu dem „Dauerbrenner der populärwissenschaftlichen Debatte“. Er meint damit die „Unterschiede zwischen Mann und Frau“. „Welche Unterschiede gibt es zwischen Männer- und Frauenhirnen?“ Hirnforscherin Amunts erzählt nun etwas von „baulichen Unterschieden“ und lenkt das Gespräch auf das Thema Krankheiten. Das ist nicht im Sinne des Moderators, er will nicht über Erkrankungen reden, sondern übers Einparken. Ja, er bringt tatsächlich dieses überstrapazierte Beispiel, fast schon ein Klassiker im Frauen-Bashing unter biologischen Vorzeichen: „Kann man vielleicht doch zeigen, dass es Gründe im Hirn gibt dafür, dass Männer besser einparken können als Frauen?“ Man beachte die Satzstruktur, die das Klischee des besser einparkenden Mannes implizit als Faktum transportiert. Sei’s drum, dieses Beispiel hat den Geschmack eines Kaugummis, auf dem man bereits seit vier Stunden rumkaut, nachdem man ihn von irgendeiner Schuhsohle abgezogen hatte. Die Wissenschaftlerin will denn auch nicht so recht darauf eingehen („Einparken ist nun wieder eine sehr komplizierte Fähigkeit“), was der Moderator wiederum unbefriedigend findet. Was das konkret heiße, will er wissen, und ob denn nun Männer irgendetwas besser könnten als Frauen. Da sagt ihm Frau Amunts, wie das ist, mit der Hirnforschung: „Wir sprechen hier erst über den allerersten Schritt […]. Wie sich das auf die Verhaltensebene letztendlich niederschlägt, das können wir jetzt mit dieser rein anatomischen Untersuchung nicht sagen“. Genau das ist der springende Punkt: Die heutige Hirnforschung kann anatomische Strukturen des Gehirns beschreiben. Aber sie kann <em>keine </em>zuverlässigen Aussagen darüber machen, was eine Person x mit der Gehirnstruktur y tun kann oder tun wird. Eines der vielen Probleme der modernen Hirnforschung, oder vielmehr ihrer medialen Vermarktung, ist, dass sie diesen grundlegenden Unterschied häufig nicht anzuerkennen gewillt ist. Wenn Frauen kleinere und leichtere Gehirne haben als Männer, dann sagt uns das nicht mehr und nicht weniger, als dass Frauen kleinere und leichtere Gehirne haben als Männer. Klein und leicht heißt klein und leicht. Es heißt nicht: unterlegen, unterentwickelt, emotional oder clever. Ein kleiner, leichter Haufen Zellmasse.</p>
<p>Auch die <em>SPIEGEL-</em>Redakteure haben Probleme, Organe und Menschen auseinanderzuhalten, wie der Einstieg in ihren Sieben-Rätsel-Artikel zeigt: „Frauen sind emotionaler, Männer aggressiver; Frauen haben mehr Sprachgefühl, Männer werfen besser: Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen scheinen größer zu sein, als Wissenschaftler noch vor zehn Jahren angenommen haben.“ Und sogleich wird sich eine falsche oder jedenfalls rein spekulative Kausalbrücke zwischen beidem zusammengeschustert: „So sind männliche Gehirne im Mittel etwa elf Prozent größer (bezogen auf das Körpergewicht ist der Unterschied jedoch nur gering), und ihre Großhirnrinde, in der das bewusste Denken stattfindet, hat einige Milliarden Neurone mehr.“ Man erwähnt auch schon mal die soziale Umwelt, etwa die geschlechtsspezifische Behandlung von Kindern, die sich auf die Strukturierung des Gehirns möglicherweise auswirken könne. Aber die Botschaft ist dann doch irgendwie die vom biologisch aufs Einparken programmierten Mannes. Es empfiehlt sich, bei Artikeln über die Hirnforschung – insbesondere dort, wo es um Schlussfolgerungen für die soziale Welt geht – auf die Sprache, etwa die aufgegriffenen Bilder und die Satzstrukturen, zu achten. Durch sie wird vieles implizit behauptet oder nahe gelegt, was jeglicher Beweisgrundlage entbehrt. Denn tatsächlich handelt es sich praktisch immer, wenn aus der aktuellen neurowissenschaftlichen Forschung irgendwelche Schlüsse für die Erklärung sozialer Phänomene gezogen werden, um reine Spekulation. Gegen Kritik sichern sich solche Beiträge gerne durch kleine Einschübe ab, die auf die Möglichkeit eines Irrtums hinweisen sollen: „wahrscheinlich“, „möglicherweise“, Verben wie „können“ oder „scheinen“ werden inflationär gebraucht.</p>
<p>Die Nummer mit dem kleineren Hirn als Beweis für die Unterlegenheit der Frau ist alles andere als neu. Eine Reformulierung dieses diskriminierenden „Arguments“ in der Sprache der modernen Hirnforschung macht es nicht richtiger oder gehaltvoller. Die mittels komplizierter technischer Verfahren und spezieller Computerprogramme erzeugten bunten Bilder vom Gehirn haben in solchen Berichten – mit den Worten des Kriminalpsychiaters Hans-Ludwig Kröber gesagt – „die Funktion von Reliquien: Sie sollen den Glauben stärken wie das Leichentuch von Turin“. Die mediale Aufbereitung der Hirnforschung bedient sich durch den Abdruck solcher Bilder der „Grundfigur physiognomischen Argumentierens“, wie die Kulturwissenschaftlerin Claudia Schmölders sie definiert: dem „bloßen Zeigen unter der Anmutung von Evidenz“. Man sollte für sämtliche Berichte über die „neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung“ etwas einführen, was der Philosoph John Searle – wie er vor wenigen Jahren auf einer Fachkonferenz kundtat – sich bereits für die einschlägige Fachliteratur gewünscht hat: Entschlossen, sich mit den Erkenntnissen der modernen Neurowissenschaft in Bezug auf die Beziehung zwischen Geist und Gehirn auseinanderzusetzen, verschlang Searle die wichtigsten Texte, „only to be dismayed that these texts did not all begin with a disclaimer that we do not know much about this relation yet“.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/08/02/die-gemeinplatze-der-modernen-hirnforschung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wörterbuch der Szene-Sprache</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/07/25/worterbuch-der-szene-sprache/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/07/25/worterbuch-der-szene-sprache/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 09:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[bild-zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1334</guid>
		<description><![CDATA[Die Bild-Zeitung sieht Gender Bender vor allem in der SM-Szene.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem mit reichlich nacktem Frauenfleisch umrandeten <a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/erotik/2008/07/24/sm-sex-party/mit-peitschen-und-porno.html">Artikel</a> begibt sich die <em>Bild</em>-&#8221;Zeitung&#8221; auf, wie&#8217;s für eine Reporterin und ihren Kollegen auf &#8220;(S)Expedition ins Reich der Perversion&#8221; (so nennt das Blatt den Besuch einer SM-Party) so war. Über den Inhalt der &#8220;Reportagen&#8221; mag ich mich gar nicht auslassen, aber unter dem Text bietet <em>Bild</em> seinen LeserInnen noch ein paar Erklärungen für Fachvokabular, vulgo &#8220;Begriffe aus der SM-Szene&#8221; an, und dort findet sich, nach ein paar Klicks, auch der Begriff &#8220;Gender-Bender&#8221;:</p>
<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/07/gender-bender.gif" alt="" title="gender-bender" width="312" height="89" class="alignnone size-full wp-image-1335" /></p>
<p>Warum sie den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gender_bender">Begriff</a> so eng der &#8220;SM-Szene&#8221; zuordnen, bleibt dabei wahrscheinlich das Geheimnis der <em>Bild</em>-Redaktion.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/07/25/worterbuch-der-szene-sprache/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Homo-, Trans- und Intersexuelle in den Massenmedien</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/07/09/homo-trans-und-intersexuelle-in-den-massenmedien/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/07/09/homo-trans-und-intersexuelle-in-den-massenmedien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 08:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[homosexualitaet]]></category>
		<category><![CDATA[leipzig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1296</guid>
		<description><![CDATA[Leipzig, 9. Juli 2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz kurz: Heute abend findet in Leipzig eine Diskussionsveranstaltung zur Darstellung Homo-, Trans- und Intersexueller in den Massenmedien statt. Aus der <a href="http://leipzig.gj-sachsen.de/joomla/content/view/146/1/">Ankündigung</a>:</p>
<blockquote><p>Am kommenden Mittwoch, 9.7.2008, veranstaltet die Grüne Jugend Leipzig, Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen, im Rahmen des Leipziger Christopher Street Day eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Medien machen Menschen“ über die Darstellung Homosexueller und Transidenter, also in einem Körper des falschen Geschlechts geborener Menschen in den sogenannten Massenmedien.</p>
<p>Podiumsgäste sind Dr. Kurt Seikowski, der als psychologischer Gutachter für Transidentität arbeitet und aufgrund diverser Auftritte im Fernsehen vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Medien hat, sowie Katharina Spiel, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen Jugend und Expertin für Medienkultur.</p>
<p>Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Beginn ist um 20 Uhr im Neuen Rathaus, Raum 270.</p></blockquote><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/07/09/homo-trans-und-intersexuelle-in-den-massenmedien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

