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	<title>Genderblog &#187; Geschlechterpolitik</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
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		<title>Frauenquote bedroht Männerkarrieren</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 09:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe die Überschrift dieses Textes einfach mal geklaut, denn präziser kann man kaum zusammenfassen, mit welchen Befürchtungen sich der genau so betitelte Text von Cornelia Schmergal und Manfred Engeser aus der WirtschaftsWoche (von der Zeit übernommen) so trägt und herumschlägt. Der Tenor dabei ist: Nur durch die ja sehr vage Androhung einer gesetzlichen Frauenquote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Überschrift dieses Textes einfach mal geklaut, denn präziser kann man kaum zusammenfassen, mit welchen Befürchtungen sich der <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-04/frauenquote-management?page=all">genau so betitelte Text</a> von Cornelia Schmergal und Manfred Engeser aus der <em>WirtschaftsWoche</em> (von der <em>Zeit</em> übernommen) so trägt und herumschlägt.</p>
<p>Der Tenor dabei ist: Nur durch die ja sehr vage Androhung einer gesetzlichen Frauenquote (die im Text bizarrerweise als &#8220;oberste Bundesfrauenbeauftragte&#8221; bezeichnete Bundesministerin Schröder ist ja nun nicht dafür bekannt, daß sie diese Quote wirklich unbedingt wollen würde) schon würden mehr und mehr Unternehmen eine offizielle oder inoffizielle Quote einführen; die vermehrte Einstellung von Frauen in Führungspositionen (oder in dorthin führenden Posten) schmälere aber die bisher recht sicher geglaubten Aufstiegschancen der Männer.</p>
<p>Das ist natürlich für niemanden überraschend, der sich schon einmal eine Handvoll Gedanken darüber gemacht hat, was für Folgen eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Wirtschaftsgeschehen haben könnte. Irritierend ist aber doch, wieviel Gejammer über Ungerechtigkeit der Artikel enthält. Als sei der bisherige Umgang mit dem geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen besser, bei dem man schöne Sonntagsreden hält, Absichtserklärungen formuliert und zu Bewerbungen auffordert, nur um dann doch tendenziell mehr Männer nach oben zu befördern und die Schuld bei den angeblich persönlichen, privaten und natürlich nicht über-individuellen Lebensentscheidungen und Verhaltensweisen der Frauen zu suchen.</p>
<p>Anders gefragt: Ist es wirklich besser, ein System unterschwelliger, aber offensichtlicher Diskriminierung fortzuschreiben, dessen Wirksamkeit sich überall statistisch nachweisen läßt, als eine Quote einzuführen, deren Ziel es nur sein kann, sich auf lange Frist selbst überflüssig zu machen, und die in Einzelfällen auch mal Männer benachteiligt? Natürlich mag es sein, daß die betroffenen Männer konkret nichts dafür können, daß sie ein Y-Chromosom haben, wie Schröder das formuliert; aber die bisher diskriminerten Frauen können für ihren Mangel desselben ja ebensowenig etwas.</p>
<p>Daß also auf Listen mit Besetzungsvorschlägen das eigene Geschlecht nur mit &#8220;Alibi-Funktion&#8221; aufgelistet wird, auch die &#8220;Machtlosigkeit&#8221; beim beruflichen Vorüberziehen der Menschen des jeweils anderen Geschlechts, die in dem Artikel für bedauernswerte Männer beschrieben wird, das alles kennen Frauen also nur allzugut. Und wir sollten vielleicht ab und zu (uns) daran erinnern, daß im Zweifelsfall immer wieder andere Leute uns beruflich und finanziell überflügeln &#8211; beiderlei Geschlechts, in den allermeisten Fällen aber immer noch Männer.</p>
<p>Wenn ein Unternehmen allerdings, wie es in dem Artikel als geradezu Standardfall wiedergegeben wird, eine Frau einstellt oder befördert, einfach weil dies ob der drohenden Quote sein muß und obwohl es klar und deutlich fachlich besser geeignete Männer für den Job gibt &#8211; dann ist es schon selbst schuld. Die Quote mag dann im Einzelfall allerdings womöglich auch dafür gut sein, den Personalchef_innen deutlich zu machen, daß womöglich ihre Einschätzungen dessen, wer qualifiziert sei und wer nicht, geschlechtergerecht anpassen sollten. Wer weiß, vielleicht erleben wir mit der Quote noch so einige Überraschungen.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Sibylle Berg über die Frauenquote</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2011/04/04/sibylle-berg-uber-die-frauenquote/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 12:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sibylle Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Sibylle Berg fragt in ihrer Spiegel Online-Kolumne, ob es die Frauen wirklich ohne Frauenquote schaffen können, wollen, dürfen: Randgruppe murmeln Sie, ha, wir sind die Hälfte der Welt. Sicher, die Frauen sind die Hälfte der Welt, in der Schweiz durften sie bereits in den siebziger Jahren wählen, in der Werbung bekommen sie gezeigt, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,754354,00.html">Sibylle Berg fragt in ihrer <em>Spiegel Online</em>-Kolumne</a>, ob es die Frauen wirklich ohne Frauenquote schaffen können, wollen, dürfen:</p>
<blockquote><p>Randgruppe murmeln Sie, ha, wir sind die Hälfte der Welt. Sicher, die Frauen sind die Hälfte der Welt, in der Schweiz durften sie bereits in den siebziger Jahren wählen, in der Werbung bekommen sie gezeigt, dass sie ständig auslaufen, aussuppen, riechen, schmutzig sind, Binden brauchen, unbedingt Binden, weil sie verdammt noch mal nicht perfekt sind. Sie sind Angehörige einer Randgruppe, Männer diskutieren über die Frauenfrage.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,754354,00.html">Bitte hier ganz lesen&#8230;</a></p>
<p>(Und hier gab es von ihr schon mal ein wenig <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,745052,00.html">Scharfes zum Selbstbild von Frauen</a>.)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Hart aber unfair</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/11/05/hart-aber-unfair/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 15:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Frank Plasberg]]></category>
		<category><![CDATA[hart aber fair]]></category>
		<category><![CDATA[kristina schröder]]></category>

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		<description><![CDATA[Juliane Wiedermeier sieht sich die de-facto-Frauenquote bei hart aber fair an (anläßlich der Sendung Quoten, Krippen oder Ellbogen &#8211; was brauchen Frauen zum Erfolg? zum &#8220;Weltmännertag&#8221;) und nebenbei auch einen Tweet der Bundesfamilienministerin &#8211; und schließt treffend: Womit ich sagen will: “Hart aber fair” soll nicht über Gleichberechtigung reden, sondern gleichberechtig einladen. Und unsere Bundesfrauenrechtlerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliane-wiedemeier.de/?p=1266">Juliane Wiedermeier sieht sich</a> die de-facto-Frauenquote bei <em>hart aber fair</em> an (anläßlich der Sendung <a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2010/20101103.php5?akt=1"><em>Quoten, Krippen oder Ellbogen &#8211; was brauchen Frauen zum Erfolg?</em></a> zum &#8220;Weltmännertag&#8221;) und nebenbei auch einen Tweet der Bundesfamilienministerin &#8211; und schließt treffend:</p>
<blockquote><p>Womit ich sagen will: “Hart aber fair” soll nicht über Gleichberechtigung reden, sondern gleichberechtig einladen. Und unsere Bundesfrauenrechtlerin soll aufhören, so zu tun, als sei sie ein kleines Mädchen, das man besser nicht alleine mit fremden Männern sprechen lässt. Oder solchen, die sie nur aus diversen Talkshows kennt.</p></blockquote>
<p>(<a href="http://www.bildblog.de/24122/kachelmann-hart-aber-fair-tolstoi/">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>26. März &#8211; Equal Pay Day</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 10:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Equal Pay Day &#8211; Frauen in Deutschland haben im statistischen Durchschnitt die ersten 23% dieses Jahres (die jetzt vorbei sind) für umme gearbeitet, denn nach wie vor verdienen sie, wie das Statistische Bundesamt zuletzt für 2008 festgestellt hat, durchschnittlich 23% weniger als Männer (das ist der Gender Pay Gap, auch Gender Wage Gap [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist <a href="http://www.equalpayday.de/"><em>Equal Pay Day</em></a> &#8211; Frauen in Deutschland haben im statistischen Durchschnitt die ersten 23% dieses Jahres (die jetzt vorbei sind) für umme gearbeitet, denn nach wie vor verdienen sie, <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/11/PD09__428__621,templateId=renderPrint.psml">wie das Statistische Bundesamt zuletzt für 2008 festgestellt hat</a>, durchschnittlich 23% weniger als Männer (das ist der Gender Pay Gap, auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Wage_Gap">Gender Wage Gap</a> genannt). Diese Zahlen lassen freilich keine Schlüsse darüber zu, ob Männer und Frauen in gleicher Position und bei gleicher Ausbildung gleich bezahlt werden oder nicht, wie das Bundesamt warnt:</p>
<blockquote><p>Bei der Interpretation der Werte sollte berücksichtigt werden, dass es sich um den unbereinigten Gender Pay Gap handelt. Aussagen zum Unterschied in den Verdiensten von weiblichen und männlichen Beschäftigten mit gleichem Beruf, vergleichbarer Tätigkeit und so weiter sind damit nicht möglich.</p></blockquote>
<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2010/03/EPD-Logo.jpg" alt="EPD-Logo" title="EPD-Logo" width="250" class="float" />Selbst mit diesem unbereinigten Gender Pay Gap stehen Frauen in Deutschland schon schlechter da als <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/03/PD10__079__621,templateId=renderPrint.psml">im europäischen Vergleich</a> oder <a href="https://community.oecd.org/community/factblog/blog/2010/03/08/women-still-earn-less-than-men">im Durchschnitt der <acronym title="Organisation for Economic Co-operation and Development">OECD</acronym>-Staaten</a>.</p>
<p>Der <em>Frauenbund</em> <a href="http://www.frauenbund.de/index.php?id=455">gibt für den bereinigten Gender Pay Gap</a> einen Wert von 12% an, ohne allerdings auf dessen Bestimmung näher einzugehen. Das Statistische Bundesamt <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Publikationen/STATmagazin/2008/Verdienste2008__8,templateId=renderPrint.psml__nnn=true">gibt einige Hintergrundinformationen</a> zum genauen Zustandekommen der Gender Pay Gap, und in der <em>Zeit</em> hat Tina Groll im vergangenen Oktober <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2009-10/lohnungleichheit-in-bildern?page=all">sich genauer angesehen</a>, welche Zahlen das <a href="http://www.boeckler.de/8.html">Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI)</a> der Hans-Böckler-Stiftung dazu herausgefunden hat.</p>
<p>In einer Untersuchung auf Basis eines selbst erhobenen Lohnspiegels hat das WSI unter anderem festgestellt, daß <a href="http://www.boeckler.de/320_97029.html">schon Berufsanfängerinnen weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen</a>. (Weitere Infos in Kurzform <a href="http://www.boeckler.de/pdf/pm_ta_text_2009_10_01.pdf">in diesem <acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym></a>.)</p>
<blockquote><p>Die Einkommensrückstände von Frauen lassen sich nur zum Teil durch unterschiedliche berufliche Präferenzen, Unterschiede in der Ausbildung sowie berufliche Unterbrechungen auf Grund von Kindererziehung erklären. Mangelnde Aufstiegsmöglichkeiten spielen auch eine Rolle. All dies sind jedoch nur Teilerklärungen.</p></blockquote>
<p>Mit ihrer <a href="http://www.boeckler.de/pdf/p_ta_lohnspiegel_berufsanfaengerinnen.pdf">Studie</a> (<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>) kommen die Autor_innen schließlich zu dem Ergebnis:</p>
<blockquote><p>Insgesamt bestätigt unsere Studie, dass Frauen bereits in den ersten Berufsjahren finanziell gegenüber Männern benachteiligt werden. Dieser geschlechtsspezifische Einkommensrückstand lässt sich vollständig weder durch unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen noch durch eine spezifische Berufswahl erklären. Die Ergebnisse verweisen vielmehr auf das Fortbestehen geschlechtsspezifischer Lohndiskriminierung.</p></blockquote>
<p>Selbst bei unterschiedlichen &#8220;Präferenzen&#8221; in Ausbildung und Berufswahl sowie durchschnittlich kürzerer Arbeitszeiten &#8211; alles Phänomene, die keineswegs unabhängig von geschlechterpolitischen Fragen zu sehen sind &#8211; besteht also doch immer noch eine Form von Ungleichbehandlung, bei der Frauen trotz gleichwertiger Qualifikationen und gleichwertiger Arbeitskraft weniger verdienen.</p>
<p>Darauf geht auch <a href="http://www.stmas.bayern.de/frauen/erwerbsleben/lohngerecht/index.htm">dieser hübsche Spot</a> ein (<a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1221162012">via</a>):<span id="more-1910"></span></p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/CQ1GhByBbQw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/CQ1GhByBbQw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2010/03/cheap_women_255.jpg" alt="cheap_women_255" title="cheap_women_255" width="255" class="float" />Das von anti-feministischen Kommentatoren gerne gebrachte Argument, daß der Gender Pay Gap in seiner bereinigten Form nicht existieren könne, weil ansonsten ja Firmen nur noch Frauen anstellen würden (die ja, der Spot spielt damit, billiger zu haben seien), ist natürlich nicht stichhaltig, sondern entsteht aus einem neoliberal-marktpuristischen Mißverständnis: Es sind eben nicht nur rein rationale Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit, die Personalentscheidungen etc. entstehen lassen; die Strukturen der Geschlechterordnung greifen wesentlich tiefer in unser Handeln und Entscheiden ein, als uns immer bewußt ist.</p>
<p>Und das betrifft ebenso die Entscheidungen von Männern wie Frauen in Sachen Ausbildung, Berufswahl und Reproduktionsarbeit wie eben auch die Entscheidungen jener Menschen, die in Unternehmen für die Personalbetreuung, -auswahl und -beförderung zuständig sind.</p>
<p>Genau deshalb ist eine Frauenquote, <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/03/15/telekom-mit-frauenquote/">wie jetzt von der Telekom eingeführt</a>, eine sinnvolle Sache (wenn auch nicht der Weisheit letzter Schluß), weil sie diese nicht-bewußten, zum Teil auch nicht-gewollten Mechanismen und Prozesse unterläuft oder idealerweise sogar bewußt macht und ändert. Das liegt durchaus auch <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/03/16/futter-furs-hirn-nochmal-quote/">im Interesse der Unternehmen</a>, und zwar nicht, weil sie den Frauen weniger zahlen müßten (das kann nicht das Ziel einer Quote sein), sondern weil sie sich für Kräfte und Ideen öffnen, die ihnen sonst fehlten.</p>
<p style="clear:left;"><em>Logo: <a href="http://www.bpw-germany.de/">BPW Germany e.V.</a>; Plakat via <a href="http://www.essentialestrogen.com/2008/09/iowa-women-money-conference.html">Essential Estrogen</a></em></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>FachGesellschaft GeschlechterStudien gegründet</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 06:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen- und Geschlechterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Fachgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gender-studies]]></category>
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		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 29.01.2009 gründeten ca. 150 TeilnehmerInnen der Gründungsveranstaltung die Fachgesellschaft Geschlechterstudien / Gender Studies Association. Der Verein wurde gegründet, zur Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der Gleichberechtigung aller Geschlechter, insbesondere der Etablierung und Weiterentwicklung der Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum, aber auch im internationalen Austausch, die Verständigung über den Forschungsstand und die inter- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29.01.2009 gründeten ca. 150 TeilnehmerInnen der Gründungsveranstaltung die Fachgesellschaft Geschlechterstudien / Gender Studies Association. Der Verein wurde gegründet, zur</p>
<blockquote><p>Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der Gleichberechtigung aller Geschlechter, insbesondere der Etablierung und Weiterentwicklung der Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum, aber auch im internationalen Austausch, die Verständigung über den Forschungsstand und die inter- und transdisziplinäre Kooperation in den Geschlechterstudien und die Verankerung von Fragestellungen zu Gender in der Forschung und Lehre. (aus der Satzung § 2)</p></blockquote>
<p>Das Genderblog gratuliert <a title="Sabine Hark" href="http://www.zifg.tu-berlin.de/menue/mitarbeiterinnen/prof_dr_sabine_hark/" target="_blank">Sabine Hark</a>, <a title="Paula Irene Villa" href="http://www.gender.soziologie.uni-muenchen.de/personen/professoren/villa_paula/index.html" target="_blank">Paula-Irene Villa</a>, <a title="Susanne Baer" href="http://baer.rewi.hu-berlin.de/" target="_blank">Susanne Baer</a>, <a title="Sigrid Schmitz" href="http://www.zfg.uni-oldenburg.de/26706.html" target="_blank">Sigrid Schmitz</a>, <a title="Aline Oloff" href="http://www2.hu-berlin.de/gkgeschlecht/stip.php#Aline" target="_blank">Aline Oloff</a>, <a title="Antke Engel" href="http://www.antkeengel.de/" target="_blank">Antke Engel</a> und <a title="Regina Frey" href="http://www.gender.de/" target="_blank">Regina Frey</a> für ihre Wahl in den Vorstand. Die Arbeit in der Gesellschaft wird über thematische Arbeitsgruppen organisiert werden. Vorschläge für Arbeitsgruppen müssen an den Vorstand gerichtet werden.</p>
<p>Für alle, die nicht an der Gründungsveranstaltung teilnehmen konnten und in der Gesellschaft mitwirken wollen, findet sich sicherlich in den nächsten Tagen die Satzung und ein Beitragsformular auf der Seite <a title="fachgesellschaft geschlechterstudien" href="http://fg-gender.de/" target="_blank">http://fg-gender.de/</a>.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>111. Kongress: Gender-neutrale Sprache im amerikanischen Repräsentantenhaus</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2009/01/08/111-kongress-gender-neutrale-sprache-im-amerikanischen-reprasentantenhaus/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 02:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[111. Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[genderneutrale Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Repräsentantenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>

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		<description><![CDATA[Das amerikanische Repräsentantenhaus hat eine Resolution (pdf) erlassen, die die offizielle Sprache gender-neutral macht. Chairman (Vorsitzender) ist nun nur noch Chair. Von Mann zu Möbel quasi. Wenn vorher von him oder his (z.B.: his vote = sein Votum) die Rede war, wird das von nun an durch such (= solche) oder durch gender-neutrale Bezeichnungen ersetzt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="justify;">Das amerikanische Repräsentantenhaus hat eine <a href="http://www.rules.house.gov/111/LegText/111_hres_ruleschnge.pdf" target="_blank">Resolution</a> (pdf) erlassen, die die offizielle Sprache gender-neutral macht. <em>Chairman</em> (Vorsitzender) ist nun nur noch <em>Chair</em>. Von Mann zu Möbel quasi. Wenn vorher von <em>him </em>oder<em> his</em> (z.B.: <em>his vote</em> = sein Votum) die Rede war, wird das von nun an durch <em>such</em> (= solche) oder durch gender-neutrale Bezeichnungen ersetzt. Selbst wenn schon von beiden Geschlechtern die Rede ist, wird <em>he and she</em> durch <em>such individual</em> ersetzt. Kleiner Ausschnitt:</p>
<p style="justify;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-924" src="http://magdamuh.wordpress.com/files/2009/01/genderneu.gif?w=300" alt="genderneu" width="300" height="233" /></p>
<p style="justify;">Nicht schlecht für den Anfang!</p>
<p style="justify;">Via <a href="http://www.feministing.com/archives/013010.html" target="_blank">feministing</a>.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Smash § 218</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/09/17/smash-218/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 12:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[demo]]></category>
		<category><![CDATA[paragraph 218]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Paragraph 218 des deutschen Strafgesetzbuches ist ja ein bißchen aus der öffentlichen Diskussion geraten &#8211; es gibt derzeit kaum Diskussionen darüber, dass Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, sich nach wie vor strafbar machen, diese Straftat allerdings unter bestimmten Voraussetzungen nicht verfolgt wird. Für betroffene Frauen kann diese Regelung sehr restriktiv und stigmatisierend sein; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Paragraph 218 des deutschen Strafgesetzbuches ist ja ein bißchen aus der öffentlichen Diskussion geraten &#8211; es gibt derzeit kaum Diskussionen darüber, dass Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, sich nach wie vor strafbar machen, diese Straftat allerdings unter bestimmten Voraussetzungen nicht verfolgt wird.</p>
<p>Für betroffene Frauen kann diese Regelung sehr restriktiv und stigmatisierend sein; dennoch gibt es immer noch Leute, denen der 1995 ziemlich mühsam hergestellte Kompromiß &#8211; die liberaleren Regelungen der DDR wurden leider nicht in gesamtdeutsches Recht übernommen, obwohl das insbesondere von FrauenrechtlerInnen gefordert worden war &#8211; nicht restriktiv und stigmatisierend genug ist.</p>
<p>Entsprechende Forderungen kommen vor allem aus der Ecke <a href="http://maedchenmannschaft.net/gegen-ein-abtreibungsverbot-mobil-machen/">fundamentalistischer christlicher Glaubensrichtungen</a> und <a href="http://npd-blog.info/?p=2109">nationalistischer Bewegungen</a> &#8211; ein eher seltsames, aber bei näherem Hinsehen gar nicht so unlogisches Bündnis von Gruppen, die sich bei antifeministischen Bestrebungen des öfteren Seit&#8217; an Seit&#8217; wiederfinden. Es scheint ihnen zu behagen.</p>
<p>Verschiedene Gruppen haben nun für den kommenden Samstag zu einer Demonstration <a href="http://www.bv-lebensrecht.de/index.php?p=2&#038;anz_ab=1&#038;anz_anzahl=10&#038;id=1137">aufgerufen</a>, deren Aufruf schon fragwürdige Daten enthält: 1000 weiße Kreuze will man durch die Berliner Straßen tragen: <q>Die Kreuze symbolisieren die Zahl der unschuldigen Kinder, die in Deutschland an jedem Werktag ums Leben kommen.</q></p>
<p>Wir wissen nicht, wieviele Kinder die DemonstrantInnen noch extra umbringen wollen, um auf ihre Zahlen zu kommen; im Jahr 2006 jedenfalls gab es, <a href="http://www.cmeier.de/service/feiertage/arbeitstage2006.html">je nach Zählung</a>, zwischen 248 und 304 Arbeitstage und <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Gesundheit/Schwangerschaftsabbrueche/Tabellen/Content75/Alter,templateId=renderPrint.psml">119 710 Schwangerschaftsabbrüche</a>. Das müßten schon fast alle Mehrlingsabtreibungen gewesen sein, um auf &#8220;1000 tote Kinder pro Werktag&#8221; zu kommen.</p>
<p>Erfreulicherweise haben sich aber Menschen* gefunden, die am Samstag <strong>ab 11.30 Uhr Ecke Spandauer Str./Karl-Liebknecht-Str.</strong> mit einer <a href="http://no218nofundis.wordpress.com/2008/09/02/abtreibungsverbot-%c2%a7218-abschaffen-gegen-christlichen-fundamentalismus/"><strong>Kundgebung gegen christlichen Fundamentalismus</strong></a> antworten wollen. Hingehen!</p>
<p>Als &#8220;Rahmenprogramm&#8221; sind derzeit zwei <a href="http://no218nofundis.wordpress.com/2008/09/01/veranstaltungsreihe-zu-abtreibungsrechten-und-christlichem-fundamentalismus/">Veranstaltungen</a> angekündigt, unter anderem <strong>heute abend ab 19.00 Uhr</strong> im Friedrichshainer <a href="http://kinzig9.de/">K9</a> (Kinzigstr. 9) ein Screening von Sarah Diehls Film <a href="http://www.abortion-democracy.de/"><em>Abortion Democracy</em></a>.</p>
<p>Weitere Infos und den Aufruf für Berlin gibt es auch als <a href="http://no218nofundis.files.wordpress.com/2008/09/aufruf_smash218_gegen_christlichen_fundamentalismus.pdf">Flyer</a> (<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>); auch <strong>in München</strong> formiert sich das Antisexistische Aktionsbündnis zu einer <a href="http://asabm.blogsport.de/2008/09/13/my-body-my-choice/"><strong>Kundgebung am 4. Oktober</strong></a>.</p>
<p>(Danke, Julia!)</p>
<p><small>*Eine ganze Menge sogar: a.g. gender-killer, ak linker feminismus, ANA &#8211; autonome Antifa Neukölln, Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost [ABSO], Antisexismusbündnis Berlin, Antisexistische Praxen-Konferenz II, f.a.q. antisexistischer Infoladen, feministische FrauenLesbenListe <acronym title="Freie Universität">FU</acronym> Berlin, Forschungsgruppe Christlicher Fundamentalismus, Frauen- und Queer-Referate AStA <acronym title="Technische Universität">TU</acronym> Berlin, GAP Berlin, LISA 2 Marburg, LAK Shalom Berlin der Linksjugend ['solid], pro familia (Landesverband Berlin), Schwarzer Kanal</small></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Petition gegen die Abschaffung des Frauenreferats an der Universität Hamburg</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/07/22/petition-gegen-die-abschaffung-des-frauenreferats-an-der-universitat-hamburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 17:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenreferat]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Unterschrift lässt sich die Petition leicht unterstützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Unterschrift lässt sich leicht die <a title="Petition gegen die Abschaffung des Frauenreferats" href="http://www.petitiononline.com/frauen/petition.html" target="_blank">Petition</a> gegen die Abschaffung des Frauenreferats an der Universität Hamburg unterstützen. Hier die Erklärung der <a title="Petition gegen die Abschaffung des Frauenreferats" href="http://www.petitiononline.com/frauen/petition.html" target="_blank">Petition</a>:</p>
<blockquote><p>Gegen die Abschaffung des Frauenreferats!</p>
<p>Am 13.6.2008 gab der gegenwärtige AStA der Universität Hamburg (bestehend aus Juso- Hochschulgruppe, WiWi-Liste, Mediziner-Liste, Jura-Liste, Liberaler Hochschulgruppe, GeiWi-Liste und MIN-Liste) bekannt, dass er das Frauenreferat abschaffen will. Mittlerweile wurde dieser Entschluss auch bereits im neuen Haushaltsentwurf umgesetzt.<br />
Das Frauenreferat existiert seit über dreißig Jahren und wurde gegründet um den patriarchalen und sexistischen Strukturen in dieser Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Dieser Raum, geschaffen zur Selbstorganisation von Frauen, der Stärkung ihrer Interessen und Ort der Ermächtigung, soll nun schlichtweg abgeschafft werden. Gleichstellungspolitische Aufgaben sollen vom Sozialreferat des AStA wahrgenommen werden. Der AStA verfolgt damit eine bevormundende Politik. Es geht um mehr als eine erfolgreiche Integration ins Bestehende.<br />
Hiermit fordern wir die Anerkennung der selbstgewählten und -geschaffenen Strukturen des Frauenreferats. Des Weiteren fordern wir die damit verbundene Zurücknahme der Abschaffung und die Sicherung der Finanzmittel in mindestens der bisherigen Höhe.</p></blockquote><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ausgezeichnet in der Gleichstellung</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/05/27/ausgezeichnet-in-der-gleichstellung/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 22:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenanteil an Hochschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat der Freien Universität Berlin nun zum dritten Mal in Folge das Total E-Quality Prädikat verliehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine andere bundesdeutsche Universität kann mit einem so hohen Frauenanteil wie die Freie Universität Berlin glänzen. Nicht nur beim hohen Anteil an Studentinnen (rund 60%), sondern auch bei den Promotionen (hier entfallen knapp 50 % auf Frauen) bzw. Habilitationen (mehr als 30 Prozent) liegt die <acronym title="Freie Universität">FU</acronym> in der Spitzengruppe (<a href="http://www.fu-berlin.de/presse/fup/2007/fup_07_292/"> Pressemitteilung der <acronym title="Freie Universität">FU</acronym> vom 12.12.2007 </a>). So euphorisch es auch klingt: der fehlende Anteil an Frauen wird immer auffälliger, je höher die Positionen sind. Trotzdem gilt die <acronym title="Freie Universität">FU</acronym> anscheinend als Musterbeispiel bei der geschlechtergerechten Stellenvergabe:</p>
<p><span id="more-1250"></span></p>
<p><a href="http://www.total-e-quality.de/"> TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. </a> hat der <a href="http://www.fu-berlin.de/"> Freien Universität Berlin </a> nun zum dritten Mal in Folge das Total E-Quality Prädikat verliehen, welches <em>„das beispielhafte Engagement der Hochschule bei der Gleichstellung von Frauen und Männern und ihr innovatives Potenzial bei der Verwirklichung der Chancengleichheit“</em> würdigt. (<a href="http://www.fu-berlin.de/presse/fup/2008/fup_08_146/index.html"> siehe Pressemitteilung der <acronym title="Freie Universität">FU</acronym> vom 27.05.2008 </a>). Die Bewerbungsvoraussetzungen findet man <a href="http://www.total-e-quality.de/teq/bewerbung.php">hier</a>, spannend auch zum Nachlesen, <a href="http://www.total-e-quality.de/teq/teq-ptraeger.php">wer schon einmal solch ein Prädikat verliehen bekam</a>. </p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jungenarbeit im Deutschlandradio</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/04/07/jugenarbeit-im-deutschlandradio/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 15:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[jungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jungenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschlandradio Kultur brachte im heutigen Länderreport (aus NRW) eine Sendung zum Thema Jungenarbeit. Unter dem nicht so gelungenen Titel “Jungs als Emanzipationsverlierer” bietet Martin Reischke einen Überblick zu aktuellen Fragen der Jungenarbeit. Die Sendung sie steht zum Nachhören als mp3 bereit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" title="Deutschlandradio Kultur" href="http://www.dradio.de/dkultur/">Deutschlandradio Kultur</a> brachte im heutigen Länderreport (aus NRW) eine Sendung zum Thema Jungenarbeit. Unter dem nicht so gelungenen Titel &#8220;<a target="_blank" title="Text zur Sendung "Jungs als Emanzipationsverlierer"" href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/759407/">Jungs als Emanzipationsverlierer</a>&#8221; bietet Martin Reischke einen Überblick zu aktuellen Fragen der Jungenarbeit. Die Sendung sie steht zum <a target="_blank" title="mp3 zur Sendung "Jungs als Emanzipationsverlierer"" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/04/07/drk_20080407_1306_c9025e8b.mp3">Nachhören als mp3</a> bereit.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jungle World surft auf der &#8220;Dritten Welle&#8221;</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/20/jungle-world-surft-auf-der-dritten-welle/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
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		<category><![CDATA[Postfeminismus]]></category>
		<category><![CDATA[presse]]></category>

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		<description><![CDATA[In der aktuellen Ausgabe der Jungle World finden sich vier Texte zum Thema &#8220;Mittendrin und unten rum &#8211; Feminismus und Popkultur&#8221;. In der Ankündigung zum Thema heißt es: &#8220;Feminismus wird Pop! Die harten Jahre der akademischen Theoriearbeit über Gender, Sex und Trouble sind vorbei. Körperbehaarung, Electro-DJs, Perverse und Kapitalismus – jetzt geht’s zur Sache. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Ausgabe der <a target="_blank" title="Jungle World" href="http://www.jungle-world.com/redirect/2.php">Jungle World</a> finden sich vier Texte zum Thema &#8220;Mittendrin und unten rum &#8211; Feminismus und Popkultur&#8221;.  In der Ankündigung zum Thema heißt es:</p>
<p>&#8220;Feminismus wird Pop! Die harten Jahre der akademischen Theoriearbeit über Gender, Sex und Trouble sind vorbei. Körperbehaarung, Electro-DJs, Perverse und Kapitalismus – jetzt geht’s zur Sache. Im Zentrum des neuen Feminismus stehen nicht mehr Frau und Mann, ­sondern das, was dazwischen liegt. »Wir sind mehr als Frauen« ist das Postulat des amerikanischen »Third Wave ­Feminism« und die Vorlage für den Popfeminismus. Aufklärung über die dritte Welle und ein Glossar, um sich im Begriffs- und Geschlechterchaos zurechtzufinden, lesen Sie auf den Thema-Seiten.&#8221;</p>
<p>Viel Spass beim Wellenreiten :-) mit den lesenswerten Beiträgen:</p>
<ul>
<li><a target="_blank" title="jungle world - die dritte welle" href="http://www.jungle-world.com/seiten/2008/12/11652.php">tara hill &#8211; die dritte welle</a></li>
<li><a target="_blank" title="Electric Indigo" href="http://www.jungle-world.com/seiten/2008/12/11655.php">sonja eismann &#8211; Electric Indigo,.DJ: &#8220;female:pressure ist ein Gender- und kein Sexprojekt&#8221; (Interview)<br />
</a></li>
<li><a target="_blank" title="pop oder post, gender oder trans?" href="http://www.jungle-world.com/seiten/2008/12/11654.php">Bini Adamczak und Mello Schreiber &#8211; Pop oder post, gender oder trans? (Glossar)</a></li>
<li><a target="_blank" title="tampon und tabu" href="http://www.jungle-world.com/seiten/2008/12/11653.php">Jessica Zeller &#8211; Tampon und Tabu (Rezension)</a></li>
</ul><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schluss mit dem Unsinn</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 07:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
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		<category><![CDATA[Lohn]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Kinospot "Schluss mit dem Unsinn" möchte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen "das Problem der Gehaltsdifferenz zwischen Frauen und Männern bekannt zu machen, die Öffentlichkeit und Verantwortliche zu sensibilisieren und positive Maßnahme-Beispiele zu verbreiten."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Kinospot &#8220;Schluss mit dem Unsinn&#8221; möchte das <a target="_blank" title="Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen" href="http://www.stmas.bayern.de/">Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen</a> &#8220;das Problem der Gehaltsdifferenz zwischen Frauen und Männern bekannt zu machen, die Öffentlichkeit und Verantwortliche zu sensibilisieren und positive Maßnahme-Beispiele zu verbreiten.&#8221;</p>
<p>Aber seht selbst: <a title="Seite der Kampagne 'Schluss mit dem Unsinn'" href="http://www.stmas.bayern.de/frauen/lohngerecht/">Kampagne Schluss mit dem Unsinn</a></p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CQ1GhByBbQw&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/CQ1GhByBbQw&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grün ist die Hoffnung</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/08/grun-ist-die-hoffnung/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 18:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula Schramm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Grün war eine der Farben der englischen Suffragette-Bewegung. Sie steht für die Hoffnung. Auch heute verbinden sich noch viele Hoffnungen mit der Frauenbewegung und dem Frauentag besonders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich schon <a href="http://genderblog.de/index.php/2008/03/07/lila-steht-fur-gerechtigkeit/">hier</a> erwähnt habe, war Grün eine der Farben der englischen Suffragette-Bewegung. Sie steht für die Hoffnung. Auch heute verbinden sich noch viele Hoffnungen mit der Frauenbewegung und dem Frauentag besonders. Der 8. März ist die Gelegenheit um auf heimische wie auch internationale Probleme aufmerksam zu machen. Eines der Größten Probleme dem Frauen heute begegnen ist immer noch Gewalt. Der 2006 veröffentlichte Bericht „violence against women“ ist dazu die beste Zusammenfassung. Er spricht sowohl die Häufigkeit, die Ursachen wie auch die Auswirkungen an. </p>
<p>Im Zusammenhang mit der Grünen-Kampagne gegen häusliche Gewalt und stärkere staatliche Unterstützung von Frauenhäusern hatte ich in Stuttgart heute viele Diskussionen dazu wie man Gewalt verhindern kann, wer Opfer von Gewalt wird und ob man Frauenhäuser angesichts des novelierten Gesetzes zum Schutz vor Gewalt noch braucht. Der Bedarf von Frauenhäusern wurde mit verschiedenen Argumenten bestritten. Zum Beispiel werden ja auch Männer Opfer von häuslicher Gewalt und er, der Standbesucher, habe kein Bedürfnis nach einem Männerhaus, also sei auch kein Frauenhaus nötig. Oder eine andere Spielart, da Männer auch Opfer wären und dass auch viel häufiger verschweigen, müssten wir erst darauf aufmerksam machen eh wir uns dafür einsetzten das Frauenhäuser mehr Geld bekommen. Oder das Argument, dass Frauenhäuser ja Geld bräuchten und wenn es ein Gesetz zum Schutz gegen Gewalt gibt, bräuchte man selbiges nicht ausgeben. Leider gab es auch wieder das Argument, dass die Frauen selber Schuld seien wenn sie in gewalttätigen Beziehungen  seien, sie könnten ja einfach gehen.</p>
<p>Das alles sind klassische Pseudoargumente. Allerdings lohnt es sich die doch noch auseinander zu nehmen. Erstens haben verschiedene Menschen verschiedene Bedürfnisse. So kann die eine Person nicht in ein (Person)haus flüchten wollen, aber die andere schon. Auch der Zeitpunkt ist ab dem die Gewalt nicht mehr zu ertragen ist, ist für jede unterschiedlich. Das Männer auch Opfer häuslicher Gewalt werden ist kein Grund Gewalt gegen Frauen nicht an zu prangern. Das eine wird durch die Schwere des anderen nicht weniger schlimm. Jede muss für sich entscheiden, was sie ansprechen will, nicht jede kann für alles geradestehen. </p>
<p>Die letzten beiden Argumente sind schwerwiegenderen Fehlern unterlegen. Das <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gewschg/BJNR351310001.html">„Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen“</a>, wie das Gewaltschutzgesetz heißt, sieht den Schutz des Opfers vor und, dass dieses sich nicht auch noch aus dem gewohnten Umfeld entfernen muss. Das ist nach dem Vorsatz <a href="http://www.bmj.bund.de/enid/Familienrecht/Schutz_vor_haeuslicher_Gewalt_kn.html">„Wer schlägt, muss gehen – das Opfer bleibt in der Wohnung“</a>. Allerdings muss hier erst ein richterliches Urteil bestehen. Bis dieses geschieht, ist das Opfer weiterhin in (Lebens)gefahr. Frauenhäuser bieten die Möglichkeit schnell aus einer gewaltvollen Lebenssituation zu kommen. Sie bieten hilfe um die Notwendigkeiten zu bewältigen, die auftauchen, psychologische wie auch rechtliche Hilfe. Das Gewaltschutzgesetz greift erst viel später.</p>
<p>Nun noch zum letzten Argument: Nein, Opfer von sexuallisierter Gewalt sind nicht selbst Schuld. Nein, die meisten Beziehungen sind nicht so einfach, dass man schnell mal so aus ihnen heraus kommt. Dadurch, dass zwischen dem Opfer und dem Täter eine quasi- Liebesbeziehung besteht und teilweise gemeinsame Kinder exisitieren entsteht ein Spannungsverhältnis in der betroffenen Person, dass nicht so leicht zu lösen ist. Nur im zusammenwirken der verschiedenen Maßnahmen Bildung, Frauenhaus und Gewaltschutzgesetz können die schlimmen Konsequenzen von häuslicher Gewalt vermieden werden. Deshalb wünsche ich mir mehr Akzeptanz und mehr Geld.</p>
<p>Und worauf hoffst du? Woran möchtest du heute besonders erinnern?</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lila steht für Gerechtigkeit</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/07/lila-steht-fur-gerechtigkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 12:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula Schramm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[„Mögen alle Frauen ihr Potential erreichen.“ Schrieb ich letztes Jahr zum Internationalen Frauentag in mein Blog. Es war auch der Tag an dem ich zum ersten mal verstand was der Unterschied zwischen Geschlecht und Gender ist. Seit dem hat sich für mich viel verändert, ich habe dazu gelernt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Mögen alle Frauen ihr Potential erreichen.“ Schrieb ich letztes Jahr zum Internationalen Frauentag in mein <a href="http://www.hdreioplus.de/wordpress/?p=136">Blog</a>. Es war auch der Tag an dem ich zum ersten mal verstand was der Unterschied zwischen Geschlecht und Gender ist. Seit dem hat sich für mich viel verändert, ich habe dazu gelernt. Weil ich gerade dabei bin von Veränderungen und Entwicklungen zu sprechen, und ich euch, liebe LeserInnen, nicht mit langweiligen persönlichen Geschichten&#8230; äh&#8230; langweilen will, auch der Frauentag hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich, welche 1910 begann.</p>
<p>Vielleicht sollte ich sogar noch ein Stückchen weiter ausholen bis 1791 in Frankreich, als Olympe de Gouges die „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“ veröffentlichte, eine Reaktion darauf, dass Frauen aus der neuen Gesellschaft der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ausgeschlossen waren. Immer wieder flammten in den Jahrzehnten drauf  die Forderungen nach einem Frauenwahlrecht auf. Zum Beispiel in England, wo 1908 die „Women&#8217;s Social and Political Union“ unter den Farben Lila, Weiß und Grün aktiv war. Das Lila Stand für die Gerechtigkeit und wird auch heute noch so benutzt.  In Deutschland kam die Forderung nach Wahlrecht erstmals mit der Revolution von 1848 auf. Nach dem Ende der Revolution wurde jedoch erstmal ein allgemeines Politikverbot für Frauen erlassen, dass erst 1908 fiel.</p>
<p>Zwei Jahre später fand in Kopenhagen bei der Sozialistischen Internationalen Clara Zetkins Vorschlag eines Internationalen Frauentages eine starke Resonanz. Sie hatte sich von Protesten sozialistischer Frauen in den <acronym title="United States of America">USA</acronym> beeinflussen lassen. Erstmals gab es dann 1911 einen Frauentag, um für Frauenwahlrecht und gegen gesetzliche Diskriminierung zu demonstrieren. Kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges 1914 vereinigten sich in Deutschland erstmals die bürgerliche und die arbeiterliche Frauenbewegung im Nationalen Frauendienst, einer Wohltätigkeitsorganisation die Frauen an der &#8220;Heimatfront&#8221; unterstützte. 1918 erlangten Frauen in Deutschland endlich das Wahlrecht. Fortan wurde der Frauentag genutzt um auf diverse soziale Misstände aufmerksam zu machen. </p>
<p>Zwischen 1933 und 1945 war der Frauentag, unter anderem aufgrund des sozialistischen Ursprungs verboten. Aber auch nach dem zweiten Weltkrieg belebte sich der Frauentag in seiner politisch aufrührenden Form nicht wirklich wieder. In Ostdeutschland mutierte er zu dem ideologischen Feiertag an den ich mich noch, Ende der 80er Jahre, erinnern kann. Es wurden die Arbeiterinnen in besonders harten, männlichen Berufen gelobt und wir, als Klasse, luden unsere Mütter ein um sie zu feiern und ihnen im Unterricht angefertigte Karten zu übergeben. In Westdeutschland wurde der Frauentag mit der zweiten Welle der Frauenbewegung aus seinem Los als Muttertag befreit. Seit 1975 veranstaltet auch die UN jährlich zum 8. März eine Feier und hat seit 1977 den Tag als Internationalen Frauentag anerkannt.</p>
<p>Seit einigen Jahren gibt die UN jährlich ein Thema samt Hintergrundinformationen aus. Dieses Jahr  steht es unter der Überschrift „Investing in Women and Girls“. Damit wären wir dann auch wieder bei dem was ich letztes Jahr geschrieben habe. Der UN-Text zeigt; nicht nur Frauen profitieren, wenn diese ihr volles Potential erreichen können.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Zeitschriftenschau: Spiegel Special 1/2008</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 13:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Interna]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriftenschau]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel-special]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Rubrik &#8220;Zeitschriftenschau&#8221; besprechen wir mehr oder minder aktuelle gender-relevante Beiträge in Zeitschriften. Hinweise auf entsprechende Neuerscheinungen gerne an zeitschriftenschau@genderblog.de. Für die taz habe ich einen kleinen Artikel über das aktuelle Spiegel Special &#8220;Das starke Geschlecht. Was Frauen erfolgreich macht&#8221; verfaßt &#8211; einige ausführliche Überlegungen zum Frauenbild des Spiegel im Wandel der Zeit wären [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">In der Rubrik &#8220;Zeitschriftenschau&#8221; besprechen wir mehr oder minder aktuelle gender-relevante Beiträge in Zeitschriften. Hinweise auf entsprechende Neuerscheinungen gerne an <a href="mailto:zeitschriftenschau@genderblog.de">zeitschriftenschau@genderblog.de</a>.</div>
<p>Für die <em>taz</em> habe ich <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/und-nun-die-modestrecke/?src=TE&#038;cHash=df1e98768a">einen kleinen Artikel</a> über das aktuelle <em>Spiegel Special</em> &#8220;Das starke Geschlecht. Was Frauen erfolgreich macht&#8221; verfaßt &#8211; einige ausführliche Überlegungen zum Frauenbild des Spiegel im Wandel der Zeit wären sicher irgendwann einmal angebracht. Ich erinnere dabei gerne an Heide Oestreichs <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#038;dig=2007/01/10/a0128">berechtigt-ätzende Kritik</a> an der <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument.html?id=50034726"><em>Spiegel</em>-&#8221;Berichterstattung&#8221; zu Gender Mainstreaming</a>.</p>
<p>Das aktuelle <em>Spiegel Special</em> ist inzwischen anscheinend <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/index/spc/20080201/">komplett bei <em>Spiegel Wissen</em> abrufbar</a> inkl. PDFs zum Download.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Margherita-von-Brentano-Preis 2007</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 08:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Rubel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen- und Geschlechterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[frauenf�rderung]]></category>
		<category><![CDATA[freie-universit�t-berlin]]></category>
		<category><![CDATA[preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gerade beim Onlinemagazin für Frauen – Aviva gelesen, dass dieses Jahr das Gründungsteam des Berliner Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) an der Berliner Charité mit dem Margherita-von-Brentano-Preis der Freien Universität zu Berlin ausgezeichnet wurde . Dieses Team konnte mit seinem Engagement die Basis schaffen, dass genderbezogene Themen in das reguläre Curriculum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade beim <a title="Onlinemagazin für Frauen – Aviva " href="http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Women%20+%20Work_Infos.php?id=11409">Onlinemagazin für Frauen – Aviva</a> gelesen, dass dieses Jahr das Gründungsteam des <a title="Berliner Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) an der Berliner Charité" href="http://www.charite.de/gender/deutsch/index_de.htm">Berliner Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) an der Berliner Charité</a> mit dem <a title="Margherita-von-Brentano-Preis der Freien Universität zu Berlin " href="http://www.fu-berlin.de/sites/frauenbeauftragte/foerdern/preise/brentano/index.html">Margherita-von-Brentano-Preis</a> der Freien Universität zu Berlin ausgezeichnet wurde . Dieses Team konnte mit seinem Engagement die Basis schaffen, dass genderbezogene Themen in das reguläre Curriculum des Medizinstudiums und Forschungsfragen integriert werden.</p>
<p>Dieser Preis, der zu Ehren der ersten Vizepräsidentin der Freien Universität Margherita von Brentano 1995 ins Leben gerufen wurde, ist mit 11.000 EUR dotiert und wird einmal jährlich für herausragende Projekte zur Frauenförderung und Geschlechterforschung von der Freien Universität Berlin vergeben.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Wozu brauchen wir überhaupt noch Geschlechter?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 14:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen- und Geschlechterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, 20. Januar 2008, 12-14 Uhr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.schaubuehne.de/spielplan/streitraum">Streitraum</a> der Schaubühne Berlin (Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin) findet am 20. Januar 2008 von 12 bis 14 Uhr ein Gespräch zwischen Volker Beck, Sabine Hark (angefragt) und Carolin Emcke zum Thema <em>Neue Männlichkeit, neue Weiblichkeit – wozu überhaupt noch Geschlechter?</em> statt. Veranstalter ist die Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Schaubühne.</p>
<p><span id="more-970"></span></p>
<p>Aus der Ankündigung:</p>
<blockquote><p>Während wir in den ästhetischen Diskursen in Werbung, Film und Kunst herkömmliche Vorstellungen von &#8220;Männlichkeit&#8221; oder &#8220;Weiblichkeit&#8221; längst ironisiert, gebrochen, transgressiv erleben, während die theoretischen Entwicklungen der Gender Studies und Queer Theory längst einen historisierten Blick auf die Konstruiertheit und die Performativität von Geschlecht erlauben, finden die politischen und medialen Debatten um Weiblichkeit und Männlichkeit zur Zeit vor allem im Rahmen von Familienplanung und Demographie statt.</p>
<p>Was bedeuten uns noch die Vorstellungen von &#8220;Männlichkeit&#8221; und &#8220;Weiblichkeit&#8221;? Wie bestimmen und codieren sie Vorstellungen unsere Lebens- und Liebesvorstellungen? Sabine Hark, Professorin für Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Potsdam und Expertin für Queer Theory, hat unter anderem zur Diskursgeschichte des Feminismus publiziert. Volker Beck, Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen, engagiert sich seit langem für die Rechte Homosexueller und gilt als einer der Väter des &#8220;Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft&#8221;.</p></blockquote><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Die erste&#8230; ISS-Kommandantin</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 14:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio Schwartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[erste]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Semester beginnt und überall treiben sich Erstis rum&#8230; Weltraummissionen schaffen es seit einiger Zeit ja nur noch in die Randspalten der Zeitungen. Nicht so bei der neuen Crew der ISS: Da ist zum einen Sheikh Muszaphar Shukor, der erste Astronaut Malaysias und vor allem als &#8220;muslimischer Raumfahrer&#8221; bekannt geworden ist, da er die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Semester beginnt und überall treiben sich Erstis rum&#8230;</p>
<p>Weltraummissionen schaffen es seit einiger Zeit ja nur noch in die Randspalten der Zeitungen. Nicht so bei der neuen Crew der <a title="wikipedia (de)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ISS">ISS</a>: Da ist zum einen Sheikh Muszaphar Shukor, der erste Astronaut Malaysias und vor allem als &#8220;muslimischer Raumfahrer&#8221; bekannt geworden ist, <a title="FAZ.de" href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E8C2FB95450E44AE4A655DCD175AB0219~ATpl~Ecommon~Scontent.html">da er die Religion auch während der Mission befolgen möchte</a>.</p>
<p>Zum anderen ist da die Amerikanerin <a title="nasa.gov" href="http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/whitson.html">Peggy Whitson</a>, deren Erstlingsstatus aber <a title="zdf.de" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,7104233,00.html">eher am Rande erwähnt wird</a> und so gar nichts ungewöhnliches zu sein scheint <a title="wikipedia (de)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ISS-Expeditionen">bei der 16. ISS-Mission</a>.</p>
<p>Above us only sky.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Von einer die auszog &#8211; die Langeweile zu suchen</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/03/26/von-einer-die-auszog-die-langeweile-zu-suchen/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 06:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anti-Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Im politischen Feuilleton des Deutschlandradios beklagt Sophie Danneberg ihre Langeweile und das Ende der Erotik. Ursache der Langweiligkeit der Autorin ist, wie könnte es anders sein: &#8220;gender mainstreaming&#8221;, ja &#8220;gender&#8221; selbst. So schreibt sie: &#8220;Wir sind gelangweilt, wir sind gleich, wir sind gender.&#8221; Nicht nur, dass die Autorin von einem monolithischen Feminismuskonzept des einen Feminismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im politischen Feuilleton  des Deutschlandradios beklagt <a title="Sophie Danneberg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Dannenberg">Sophie Danneberg</a> ihre Langeweile und das Ende der Erotik.</p>
<p>Ursache der Langweiligkeit der Autorin ist, wie könnte es anders sein: &#8220;gender mainstreaming&#8221;, ja &#8220;gender&#8221; selbst. So schreibt sie: &#8220;Wir sind gelangweilt, wir sind gleich, wir sind gender.&#8221;<br />
Nicht nur, dass die Autorin von einem monolithischen Feminismuskonzept des <strong>einen</strong> Feminismus ausgeht, nein: &#8220;Was der Feminismus im Geschlechterkrieg zerstörte, ist die Erotik.&#8221;<br />
Sophie Danneberger: <a title="Der feminismus frisst ihre schwestern" href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/608550/">Der Feminismus frisst ihre Schwestern</a> (Politisches Feuillleton des Deutschlandradios vom 26.03.2007).</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Fordern, was uns zusteht</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/03/08/fordern-was-uns-zusteht/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2007 17:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[8. März 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Spruch „Monogamie ist keine Lösung“ wurde ich bekannt. Von vielen aus der Freie-Liebe-Szene habe ich dafür Beifall erhalten, was mich sehr gefreut hat. Doch die Reduzierung dieses Spruchs auf die Liebe greift zu kurz, er war entstanden als Überschrift einer Presseerklärung. Diese wandte sich gegen eine Erklärung junger CSU-Abgeordneter, die sich vehement dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Spruch „Monogamie ist keine Lösung“ wurde ich bekannt. Von vielen aus der Freie-Liebe-Szene habe ich dafür Beifall erhalten, was mich sehr gefreut hat. Doch die Reduzierung dieses Spruchs auf die Liebe greift zu kurz, er war entstanden als Überschrift einer Presseerklärung. Diese wandte sich gegen eine Erklärung junger CSU-Abgeordneter, die sich vehement dafür aussprachen, das „traditionelle Familienmodell“ als „das einzig wahre“ anzusehen.</p>
<p>Mit einem solchen Familienbild jedoch werden nicht nur diejenigen, die „anders“ leben, diskriminiert – das trifft Regenbogen- und Patchworkfamilien, Alleinerziehende und alle anderen, die eben keine Lust auf Vater-Mutter-Kind haben.</p>
<p>Nein, das Bekenntnis zur vermeintlich so traditionellen Kleinfamilie zementiert vor allem die patriarchale Gesellschaft: Frauen sollen nach dem Willen jener jungen CSU-Abgeordneten am besten an Herd und Wickeltisch verbannt werden, während Papa die Kohle heranschafft. Das ist nicht nur himmelschreiend ungerecht, sondern verschließt auch die Augen vor den gesellschaftlichen Realitäten: Eine moderne Wissensgesellschaft braucht die Ideen der gut ausgebildeten Frauen, sie kann es sich nicht leisten, diese Ideen zu verschenken.<br />
<span id="more-677"></span><br />
Anstatt Ehegattensplitting und Elterngeld braucht eine moderne Gesellschaft ein flächendeckendes Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen. In Kitas sollen die Kleinen aber nicht einfach aufbewahrt werden, sondern von früh an spielen, lernen und sich selbst erfahren. Nebenbei gesagt: Nur durch frühe Bildung und ein integratives Bildungssystem werden sich, das hat auch der neueste UN-Bildungsbericht wieder deutlich gemacht, die sozialen Ungerechtigkeiten aufbrechen lassen.</p>
<p>Langfristig wäre ich für eine Kita-Pflicht ab drei – aber erst, wenn eine ausreichende Zahl an gut ausgebildeten BetreuerInnen ausgebildet sind und allerorts die Infrastruktur hierfür geschaffen ist. Die Bundesregierung tut gut daran, endlich konsequenter auf frühe Kinderbetreuung zu setzen – jetzt müssen aber auch Taten folgen!</p>
<p>Für eine wirkliche Gleichberechtigung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt braucht aber noch mehr – das Beispiel VW mit seinen Lustreisen für Lustgreise macht deutlich, wie männerbündlerisch es noch in vielen deutschen Chefetagen zugehen muss. Anstatt Old-Boys-Netzwerke braucht die deutsche Wirtschaft endlich Frauenquoten für die Chefetagen!</p>
<p>Quoten sind realpolitische Instrumente zur Überwindung von Ungerechtigkeiten. Dass solche Quoten auch in der Privatwirtschaft ohne Probleme möglich sind, hat der norwegische Staat erst kürzlich bewiesen: Seit Anfang 2006 müssen norwegische Aktiengesellschaften mindestens 40 Prozent Frauen im Aufsichtsrat vorweisen. In einer Vorlaufsphase wurde den Unternehmen Zeit gegeben, ihre Aufsichtsräte freiwillig zu quotieren. Flankierend baute Norwegen eine Datenbank von Frauen auf, die an einem solchen Posten Interesse hatten.</p>
<p>Quoten für die Privatwirtschaft sind, wie das Beispiel Norwegen zeigt, somit kein „völlig abwegiger“ oder gar „verfassungswidriger“ Eingriff in den Markt, wie manche meinen mögen – im Gegenteil! Die „Förderung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen“ als Staatsziel findet sich an exponierter Stelle im Grundgesetz, nämlich in Artikel Drei: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“</p>
<p>Ich meine, das wir Frauen weiterhin konsequent fordern sollten, was uns zusteht: Die Hälfte der Macht, die Hälfte der Verwirklichungschancen, die Hälfte des Kapitals. Denn nicht weniger steht uns zu.</p>
<div class="autorin"><a href="http://www.julia-seeliger.de/">Julia Seeliger</a> wurde im Dezember in den Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen gewählt. Sie wurde bundesweit bekannt durch die Parole &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221;.</div><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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