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	<title>Genderblog &#187; Frauenförderung</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
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		<title>Frauenquote bedroht Männerkarrieren</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 09:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe die Überschrift dieses Textes einfach mal geklaut, denn präziser kann man kaum zusammenfassen, mit welchen Befürchtungen sich der genau so betitelte Text von Cornelia Schmergal und Manfred Engeser aus der WirtschaftsWoche (von der Zeit übernommen) so trägt und herumschlägt. Der Tenor dabei ist: Nur durch die ja sehr vage Androhung einer gesetzlichen Frauenquote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Überschrift dieses Textes einfach mal geklaut, denn präziser kann man kaum zusammenfassen, mit welchen Befürchtungen sich der <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-04/frauenquote-management?page=all">genau so betitelte Text</a> von Cornelia Schmergal und Manfred Engeser aus der <em>WirtschaftsWoche</em> (von der <em>Zeit</em> übernommen) so trägt und herumschlägt.</p>
<p>Der Tenor dabei ist: Nur durch die ja sehr vage Androhung einer gesetzlichen Frauenquote (die im Text bizarrerweise als &#8220;oberste Bundesfrauenbeauftragte&#8221; bezeichnete Bundesministerin Schröder ist ja nun nicht dafür bekannt, daß sie diese Quote wirklich unbedingt wollen würde) schon würden mehr und mehr Unternehmen eine offizielle oder inoffizielle Quote einführen; die vermehrte Einstellung von Frauen in Führungspositionen (oder in dorthin führenden Posten) schmälere aber die bisher recht sicher geglaubten Aufstiegschancen der Männer.</p>
<p>Das ist natürlich für niemanden überraschend, der sich schon einmal eine Handvoll Gedanken darüber gemacht hat, was für Folgen eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Wirtschaftsgeschehen haben könnte. Irritierend ist aber doch, wieviel Gejammer über Ungerechtigkeit der Artikel enthält. Als sei der bisherige Umgang mit dem geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen besser, bei dem man schöne Sonntagsreden hält, Absichtserklärungen formuliert und zu Bewerbungen auffordert, nur um dann doch tendenziell mehr Männer nach oben zu befördern und die Schuld bei den angeblich persönlichen, privaten und natürlich nicht über-individuellen Lebensentscheidungen und Verhaltensweisen der Frauen zu suchen.</p>
<p>Anders gefragt: Ist es wirklich besser, ein System unterschwelliger, aber offensichtlicher Diskriminierung fortzuschreiben, dessen Wirksamkeit sich überall statistisch nachweisen läßt, als eine Quote einzuführen, deren Ziel es nur sein kann, sich auf lange Frist selbst überflüssig zu machen, und die in Einzelfällen auch mal Männer benachteiligt? Natürlich mag es sein, daß die betroffenen Männer konkret nichts dafür können, daß sie ein Y-Chromosom haben, wie Schröder das formuliert; aber die bisher diskriminerten Frauen können für ihren Mangel desselben ja ebensowenig etwas.</p>
<p>Daß also auf Listen mit Besetzungsvorschlägen das eigene Geschlecht nur mit &#8220;Alibi-Funktion&#8221; aufgelistet wird, auch die &#8220;Machtlosigkeit&#8221; beim beruflichen Vorüberziehen der Menschen des jeweils anderen Geschlechts, die in dem Artikel für bedauernswerte Männer beschrieben wird, das alles kennen Frauen also nur allzugut. Und wir sollten vielleicht ab und zu (uns) daran erinnern, daß im Zweifelsfall immer wieder andere Leute uns beruflich und finanziell überflügeln &#8211; beiderlei Geschlechts, in den allermeisten Fällen aber immer noch Männer.</p>
<p>Wenn ein Unternehmen allerdings, wie es in dem Artikel als geradezu Standardfall wiedergegeben wird, eine Frau einstellt oder befördert, einfach weil dies ob der drohenden Quote sein muß und obwohl es klar und deutlich fachlich besser geeignete Männer für den Job gibt &#8211; dann ist es schon selbst schuld. Die Quote mag dann im Einzelfall allerdings womöglich auch dafür gut sein, den Personalchef_innen deutlich zu machen, daß womöglich ihre Einschätzungen dessen, wer qualifiziert sei und wer nicht, geschlechtergerecht anpassen sollten. Wer weiß, vielleicht erleben wir mit der Quote noch so einige Überraschungen.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Sibylle Berg über die Frauenquote</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2011/04/04/sibylle-berg-uber-die-frauenquote/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 12:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sibylle Berg fragt in ihrer Spiegel Online-Kolumne, ob es die Frauen wirklich ohne Frauenquote schaffen können, wollen, dürfen: Randgruppe murmeln Sie, ha, wir sind die Hälfte der Welt. Sicher, die Frauen sind die Hälfte der Welt, in der Schweiz durften sie bereits in den siebziger Jahren wählen, in der Werbung bekommen sie gezeigt, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,754354,00.html">Sibylle Berg fragt in ihrer <em>Spiegel Online</em>-Kolumne</a>, ob es die Frauen wirklich ohne Frauenquote schaffen können, wollen, dürfen:</p>
<blockquote><p>Randgruppe murmeln Sie, ha, wir sind die Hälfte der Welt. Sicher, die Frauen sind die Hälfte der Welt, in der Schweiz durften sie bereits in den siebziger Jahren wählen, in der Werbung bekommen sie gezeigt, dass sie ständig auslaufen, aussuppen, riechen, schmutzig sind, Binden brauchen, unbedingt Binden, weil sie verdammt noch mal nicht perfekt sind. Sie sind Angehörige einer Randgruppe, Männer diskutieren über die Frauenfrage.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,754354,00.html">Bitte hier ganz lesen&#8230;</a></p>
<p>(Und hier gab es von ihr schon mal ein wenig <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,745052,00.html">Scharfes zum Selbstbild von Frauen</a>.)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Frauen günstig zu haben!</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/12/16/frauen-gunstig-zu-haben/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 09:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Schöner Werbespot zum Thema des Equal Pay Days. (via @lantzschi)Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Werbespot zum Thema des <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/03/26/26-marz-equal-pay-day/">Equal Pay Day</a>s.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Pmdfs19Leg8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0xcc2550&amp;color2=0xe87a9f"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Pmdfs19Leg8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0xcc2550&amp;color2=0xe87a9f" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>(<a href="http://twitter.com/lantzschi/statuses/15328647409836032">via @lantzschi</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ihr habt nur den falschen Partner</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/11/30/ihr-habt-nur-den-falschen-partner/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 09:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Also, liebe Frauen, wenn Ihr nicht richtig Karriere gemacht bekommt, obwohl Ihr eigentlich besser seid als die Männer, dann liegt das daran&#8230; daß Ihr Euch den falschen Mann ausgesucht habt. So einfach ist das. (Lesben: Ihr seid da irgendwie nicht mit gemeint.) So oder so ähnlich muß man sich jedenfalls die Welt aus den Augen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also, liebe Frauen, wenn Ihr nicht richtig Karriere gemacht bekommt, obwohl Ihr eigentlich besser seid als die Männer, dann liegt das daran&#8230; daß Ihr Euch den falschen Mann ausgesucht habt. So einfach ist das. (Lesben: Ihr seid da irgendwie nicht mit gemeint.)</p>
<p>So oder so ähnlich muß man sich jedenfalls die Welt aus den Augen von Uli Dönch vorstellen, Redakteur beim <em>Focus</em>. In seinem Kommentar &#8220;<a href="http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/frauenquote-frauen-im-karriereloch-selbst-schuld_aid_574633.html">Frauen im Karriereloch? Selbst schuld!</a>&#8220;, der Kopfzeile nach eigentlich mit dem Thema &#8220;Frauenquote&#8221; beschäftigt, hakt er dieselbe innerhalb der ersten paar Zeilen ab. Warum kommen die Frauen schließlich nicht so recht an die Vorstandsposten?</p>
<blockquote><p>Die dem Zeitgeist angepasste Antwort wäre: Schuld sind die bösen Männern, die es niemals zulassen, dass die Kollegin an ihnen vorbeizieht. Und dagegen hilft eben nur Zwang. Sprich: die Frauen-Quote.</p></blockquote>
<p>Aber die hilft natürlich nicht:</p>
<blockquote><p>Diese Erklärung ist nicht nur feige. Sondern auch falsch. Wer das Phänomen verstehen will, muss tiefer graben. Woran liegt es also wirklich, dass Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten derart unterrepräsentiert sind?</p></blockquote>
<p>Wohlgemerkt, das ist alles, was der Text an Auseinandersetzung mit dem Instrument der Frauenquote auf die intellektuelle Waagschale werfen darf, da argumentiert sogar Kristina Schröder noch differenzierter. Fragen wir einfach mal nach: Von welchem Zeitgeist ist die Rede? Wo spricht der von bösen Männern? Und warum hat die <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/03/15/telekom-mit-frauenquote/">Telekom dann trotzdem eine Frauenquote eingeführt</a>? Glauben die auch, daß ihre Männer in Führungspositionen alle böse sind, und haben sich dann eben diese Männer für eine feige (<em>feige! Mir wird ganz blümerant!</em>) Lösung entschieden, weil ihre Frauen daheim ihnen mit dem Nudelholz gedroht haben?</p>
<p>Ganz im Ernst: Nur sehr, sehr langsame Gemüter glauben heute noch, daß in den männerbündischen Vorständen aller Unternehmen ausschließlich böse Frauenfeinde regieren (obwohl diese dort so oft vorkommen mögen wie im Rest der Gesellschaft ja auch noch). Aber mindestens die Telekom hat begriffen, daß Strukturen dazu neigen, sich selbst zu reproduzieren, und daß man den Frauenanteil unter den Führungskräften am einfachsten dadurch erhöht, daß man einen bestimmten Anteil von Stellen festschreibt, der mit Frauen zu besetzen sei. <em>Herrgott</em>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/csu-beschliesst-frauenquote-schwer-umkaempft-bis-ins-ziel-1.1017943">sogar die CSU hat inzwischen eine Quote</a>!</p>
<p>Aber Herr Dönch ist wohl zu faul oder zu bequem, sich mit möglicherweise komplexen Fragen zu belasten: Er nimmt sich einen behaupteten Popanz und sagt dann: Feige! Doof! Falsch! Unterkomplex! Und dann macht er einen karrieretheoretischen Dreisprung: Frauen wollen nicht, ihre Männer wollen nicht, weil: die Frauen sich leider den falschen Mann ausgesucht haben. (Wie gesagt: homosexuelle Frauen, ihr seid hier nicht mitgemeint.)</p>
<p>Ich möchte jetzt mal behaupten: Die Erkenntnis, daß man eine &#8220;70-Stunden-Tretmühle&#8221; als Lebensentwurf nur machen kann, wenn die/der Partner_in &#8220;seine Karriere der beruflichen Laufbahn seiner weitaus begabteren Partnerin unterordnet&#8221; bzw. des Partners &#8211; und warum eigentlich weitaus begabter? &#8211; ist so neu ja nun nicht, früher war diese Unterordnung ja normal, man nennt es Versorgerehe, mit Begabung hat es allerdings nicht so viel zu tun. (Früher hatte es vor allem mit Geschlecht zu tun, aber diese historische Dimension packe ich jetzt nicht in aller Größe aus.)</p>
<p>Zur Argumentation wird wieder einmal von &#8220;Alpha-Frauen&#8221; und &#8220;Alpha-Männern&#8221; geredet, mit Begriffen also aus der evolutionsbiologistischen Buddelkiste &#8211; aber kein Gedanke wird darauf verschwendet, ob eine &#8220;70-Stunden-Tretmühle&#8221; sinnvoll ist, wünschens- oder lebenswert; ob nicht vielleicht die Selbstverständlichkeit, mit der offenbar männliche Führungskräfte nur Beta- bis Gamma-Weibchen ehelichen (oder ihre Frauen dazu machen) das eigentliche Problem sein könnte, und wie es sich eigentlich mit diesem komischen Ding verhält, das ich manchmal im Scherz gleichberechtigte Partnerschaft nenne. (<a href="http://maedchenmannschaft.net/alpellenbogenkapitalismusim-schlafzimmer/"><del datetime="2010-11-30T14:21:24+00:00">Katrin</del> Adele hat sich bei der <em>Mädchenmannschaft</em> dazu ein paar ausführlichere Gedanken gemacht.</a>)</p>
<p>Aber ein glückliches Leben ist bei Dönch überhaupt kein Punkt der Argumentationskette. Stattdessen gibt es den Rat an die Frauen, bei der Wahl ihrer Partner doch genauer auf die eigenen Berufsaussichten zu schauen:</p>
<blockquote><p>Der erste Rat geht an die karrierebewusste Frau: Sie sollte sich mehr Gedanken darüber machen, wen sie zu ihrem Partner wählt. Am besten jemanden, „der in seiner geistigen Kapazität zu ihr passt, der aber glücklich darüber ist, sie bei ihrem beruflichen Aufstieg unterstützen zu können“ (Kellaway).</p></blockquote>
<p>Vielleicht bin ich für solche kapitalistische Durchdringung der emotionalen Verhältnisse einfach nicht empfänglich genug (obwohl diese natürlich sowieso stattfindet; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Illouz">Eva Illouz</a> kann dazu eine Menge erzählen), aber jedenfalls bekommt der abschließende Rat an die Männer, den Dönch noch parat hat, für mich dadurch einen seltsamen Beigeschmack, obwohl ich ihn grundsätzlich und in der jetzt hier zitierten Reinform sogar nicht falsch finde:</p>
<blockquote><p>Wer das Glück hat, eine solch tolle Partnerin durchs Leben begleiten zu dürfen, sollte selbstverständlich bei seiner eigenen Karriere zurückstecken.</p></blockquote>
<p>Aber vielleicht ginge es eben auch alles gemeinsam. Und vielleicht ist &#8220;Karriere&#8221; auch kein Wert an sich.</p>
<p>@tristessedeluxe sieht übrigens ganz klar, wie man bei der Partner_innenwahl <em>wirklich</em> gewichten sollte. (Den Ironiemarker muß ich dazu nicht setzen, oder, den versteht Ihr auch so?)</p>
<p><a href="https://twitter.com/tristessedeluxe/statuses/9532025782411264"><img src="http://genderblog.de/dateien/2010/11/tillmann_doench.jpg" alt="so ein Quatsch! Menschen sollten ihre Partner_innen danach aussuchen, ob sie zu ihren Autos passen." title="so ein Quatsch! Menschen sollten ihre Partner_innen danach aussuchen, ob sie zu ihren Autos passen." /></a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Hart aber unfair</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/11/05/hart-aber-unfair/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 15:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Juliane Wiedermeier sieht sich die de-facto-Frauenquote bei hart aber fair an (anläßlich der Sendung Quoten, Krippen oder Ellbogen &#8211; was brauchen Frauen zum Erfolg? zum &#8220;Weltmännertag&#8221;) und nebenbei auch einen Tweet der Bundesfamilienministerin &#8211; und schließt treffend: Womit ich sagen will: “Hart aber fair” soll nicht über Gleichberechtigung reden, sondern gleichberechtig einladen. Und unsere Bundesfrauenrechtlerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliane-wiedemeier.de/?p=1266">Juliane Wiedermeier sieht sich</a> die de-facto-Frauenquote bei <em>hart aber fair</em> an (anläßlich der Sendung <a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2010/20101103.php5?akt=1"><em>Quoten, Krippen oder Ellbogen &#8211; was brauchen Frauen zum Erfolg?</em></a> zum &#8220;Weltmännertag&#8221;) und nebenbei auch einen Tweet der Bundesfamilienministerin &#8211; und schließt treffend:</p>
<blockquote><p>Womit ich sagen will: “Hart aber fair” soll nicht über Gleichberechtigung reden, sondern gleichberechtig einladen. Und unsere Bundesfrauenrechtlerin soll aufhören, so zu tun, als sei sie ein kleines Mädchen, das man besser nicht alleine mit fremden Männern sprechen lässt. Oder solchen, die sie nur aus diversen Talkshows kennt.</p></blockquote>
<p>(<a href="http://www.bildblog.de/24122/kachelmann-hart-aber-fair-tolstoi/">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>26. März &#8211; Equal Pay Day</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/03/26/26-marz-equal-pay-day/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 10:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Equal Pay Day &#8211; Frauen in Deutschland haben im statistischen Durchschnitt die ersten 23% dieses Jahres (die jetzt vorbei sind) für umme gearbeitet, denn nach wie vor verdienen sie, wie das Statistische Bundesamt zuletzt für 2008 festgestellt hat, durchschnittlich 23% weniger als Männer (das ist der Gender Pay Gap, auch Gender Wage Gap [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist <a href="http://www.equalpayday.de/"><em>Equal Pay Day</em></a> &#8211; Frauen in Deutschland haben im statistischen Durchschnitt die ersten 23% dieses Jahres (die jetzt vorbei sind) für umme gearbeitet, denn nach wie vor verdienen sie, <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/11/PD09__428__621,templateId=renderPrint.psml">wie das Statistische Bundesamt zuletzt für 2008 festgestellt hat</a>, durchschnittlich 23% weniger als Männer (das ist der Gender Pay Gap, auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Wage_Gap">Gender Wage Gap</a> genannt). Diese Zahlen lassen freilich keine Schlüsse darüber zu, ob Männer und Frauen in gleicher Position und bei gleicher Ausbildung gleich bezahlt werden oder nicht, wie das Bundesamt warnt:</p>
<blockquote><p>Bei der Interpretation der Werte sollte berücksichtigt werden, dass es sich um den unbereinigten Gender Pay Gap handelt. Aussagen zum Unterschied in den Verdiensten von weiblichen und männlichen Beschäftigten mit gleichem Beruf, vergleichbarer Tätigkeit und so weiter sind damit nicht möglich.</p></blockquote>
<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2010/03/EPD-Logo.jpg" alt="EPD-Logo" title="EPD-Logo" width="250" class="float" />Selbst mit diesem unbereinigten Gender Pay Gap stehen Frauen in Deutschland schon schlechter da als <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/03/PD10__079__621,templateId=renderPrint.psml">im europäischen Vergleich</a> oder <a href="https://community.oecd.org/community/factblog/blog/2010/03/08/women-still-earn-less-than-men">im Durchschnitt der <acronym title="Organisation for Economic Co-operation and Development">OECD</acronym>-Staaten</a>.</p>
<p>Der <em>Frauenbund</em> <a href="http://www.frauenbund.de/index.php?id=455">gibt für den bereinigten Gender Pay Gap</a> einen Wert von 12% an, ohne allerdings auf dessen Bestimmung näher einzugehen. Das Statistische Bundesamt <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Publikationen/STATmagazin/2008/Verdienste2008__8,templateId=renderPrint.psml__nnn=true">gibt einige Hintergrundinformationen</a> zum genauen Zustandekommen der Gender Pay Gap, und in der <em>Zeit</em> hat Tina Groll im vergangenen Oktober <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2009-10/lohnungleichheit-in-bildern?page=all">sich genauer angesehen</a>, welche Zahlen das <a href="http://www.boeckler.de/8.html">Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI)</a> der Hans-Böckler-Stiftung dazu herausgefunden hat.</p>
<p>In einer Untersuchung auf Basis eines selbst erhobenen Lohnspiegels hat das WSI unter anderem festgestellt, daß <a href="http://www.boeckler.de/320_97029.html">schon Berufsanfängerinnen weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen</a>. (Weitere Infos in Kurzform <a href="http://www.boeckler.de/pdf/pm_ta_text_2009_10_01.pdf">in diesem <acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym></a>.)</p>
<blockquote><p>Die Einkommensrückstände von Frauen lassen sich nur zum Teil durch unterschiedliche berufliche Präferenzen, Unterschiede in der Ausbildung sowie berufliche Unterbrechungen auf Grund von Kindererziehung erklären. Mangelnde Aufstiegsmöglichkeiten spielen auch eine Rolle. All dies sind jedoch nur Teilerklärungen.</p></blockquote>
<p>Mit ihrer <a href="http://www.boeckler.de/pdf/p_ta_lohnspiegel_berufsanfaengerinnen.pdf">Studie</a> (<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>) kommen die Autor_innen schließlich zu dem Ergebnis:</p>
<blockquote><p>Insgesamt bestätigt unsere Studie, dass Frauen bereits in den ersten Berufsjahren finanziell gegenüber Männern benachteiligt werden. Dieser geschlechtsspezifische Einkommensrückstand lässt sich vollständig weder durch unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen noch durch eine spezifische Berufswahl erklären. Die Ergebnisse verweisen vielmehr auf das Fortbestehen geschlechtsspezifischer Lohndiskriminierung.</p></blockquote>
<p>Selbst bei unterschiedlichen &#8220;Präferenzen&#8221; in Ausbildung und Berufswahl sowie durchschnittlich kürzerer Arbeitszeiten &#8211; alles Phänomene, die keineswegs unabhängig von geschlechterpolitischen Fragen zu sehen sind &#8211; besteht also doch immer noch eine Form von Ungleichbehandlung, bei der Frauen trotz gleichwertiger Qualifikationen und gleichwertiger Arbeitskraft weniger verdienen.</p>
<p>Darauf geht auch <a href="http://www.stmas.bayern.de/frauen/erwerbsleben/lohngerecht/index.htm">dieser hübsche Spot</a> ein (<a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1221162012">via</a>):<span id="more-1910"></span></p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/CQ1GhByBbQw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/CQ1GhByBbQw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2010/03/cheap_women_255.jpg" alt="cheap_women_255" title="cheap_women_255" width="255" class="float" />Das von anti-feministischen Kommentatoren gerne gebrachte Argument, daß der Gender Pay Gap in seiner bereinigten Form nicht existieren könne, weil ansonsten ja Firmen nur noch Frauen anstellen würden (die ja, der Spot spielt damit, billiger zu haben seien), ist natürlich nicht stichhaltig, sondern entsteht aus einem neoliberal-marktpuristischen Mißverständnis: Es sind eben nicht nur rein rationale Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit, die Personalentscheidungen etc. entstehen lassen; die Strukturen der Geschlechterordnung greifen wesentlich tiefer in unser Handeln und Entscheiden ein, als uns immer bewußt ist.</p>
<p>Und das betrifft ebenso die Entscheidungen von Männern wie Frauen in Sachen Ausbildung, Berufswahl und Reproduktionsarbeit wie eben auch die Entscheidungen jener Menschen, die in Unternehmen für die Personalbetreuung, -auswahl und -beförderung zuständig sind.</p>
<p>Genau deshalb ist eine Frauenquote, <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/03/15/telekom-mit-frauenquote/">wie jetzt von der Telekom eingeführt</a>, eine sinnvolle Sache (wenn auch nicht der Weisheit letzter Schluß), weil sie diese nicht-bewußten, zum Teil auch nicht-gewollten Mechanismen und Prozesse unterläuft oder idealerweise sogar bewußt macht und ändert. Das liegt durchaus auch <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/03/16/futter-furs-hirn-nochmal-quote/">im Interesse der Unternehmen</a>, und zwar nicht, weil sie den Frauen weniger zahlen müßten (das kann nicht das Ziel einer Quote sein), sondern weil sie sich für Kräfte und Ideen öffnen, die ihnen sonst fehlten.</p>
<p style="clear:left;"><em>Logo: <a href="http://www.bpw-germany.de/">BPW Germany e.V.</a>; Plakat via <a href="http://www.essentialestrogen.com/2008/09/iowa-women-money-conference.html">Essential Estrogen</a></em></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Telekom mit Frauenquote</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/03/15/telekom-mit-frauenquote/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 11:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche telekom]]></category>
		<category><![CDATA[frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[quote]]></category>
		<category><![CDATA[quotenregelung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Telekom führt, die magentafarbenen Spatzen pfeifen es ja von den Dächern, führt bis zum Jahr 2015 eine 30-Prozent-Frauenquote für Führungspositionen in ihrem gesamten Unternehmen weltweit ein. Das ist eine ziemlich wuchtige Meldung, und die Telekom preist sich in der zugehörigen Pressemitteilung natürlich kräftig selbst &#8211; auch wenn René Obermann im ersten zitierten Statement [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,8052799,00.html">Die <em>Deutsche Telekom</em> führt</a>, die magentafarbenen Spatzen pfeifen es ja von den Dächern, führt bis zum Jahr 2015 eine 30-Prozent-Frauenquote für Führungspositionen in ihrem gesamten Unternehmen weltweit ein.</p>
<p>Das ist eine ziemlich wuchtige Meldung, und die Telekom preist sich in der <a href="http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/829454">zugehörigen Pressemitteilung</a> natürlich kräftig selbst &#8211; auch wenn René Obermann im ersten zitierten Statement erst einmal auf Defensive macht: &#8220;Mehr Frauen in Führungspositionen ist kein Diktat einer falsch verstandenen Gleichmacherei.&#8221;</p>
<p>Das wissen andere mindestens schon seit Jahrzehnten (wie sie vielleicht auch das Konzept der &#8220;gläsernen Decke&#8221; kennen, das in dem Text bemüht wird), aber es ist natürlich schön, wenn ein aller revolutionärer Umtriebe verdächtiges Wirtschaftsunternehmen auch einmal Anschluß an progressive politische Positionen sucht und vielleicht findet.</p>
<p>Was von der Quote dann wirklich umgesetzt wird, wissen wir vielleicht in vier, fünf Jahren. Erst einmal ist interessant, daß das Unternehmen gleich noch die Bundesfamilienministerin als Kronzeugin zitiert, die erst vor ein paar Tagen Quotenregelungen <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/03/09/kristina-schroders-gleichstellungskonzept/">allenfalls als freiwillige Initiative von Unternehmen gelten lassen wollte</a> &#8211; eine Position, die sie auch hier wieder bestätigt sieht &#8211; einen großen Widerspruch zu ihrer letzten Rede sehe ich jedenfalls, <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/30-prozent-der-macht/">anders als die <em>taz</em></a>, nicht.</p>
<p>Richtig interessant wäre es aber noch, zu den am Schluß der Telekom-Pressemeldung versteckten zusätzlichen Maßnahmen mehr zu erfahren:</p>
<blockquote><p>Mit der Entscheidung für einen systematischen Aufbau weiblicher Talente in Führungspositionen baut die Deutsche Telekom auch ihr Programm zur Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben aus. So werden Elternzeitmodelle, Teilzeitmodelle für Führungskräfte, flexible Arbeitszeitmodelle und Kinderbetreuungsangebote ausgeweitet sowie praktische Unterstützungsleistungen im Alltag angeboten.</p></blockquote>
<p>Denn ich möchte doch sehr hoffen, daß diese Angebote &#8211; Elternzeit, Teilzeit etc. &#8211; auch und insbesondere für die Männer/Ehemänner/Väter gedacht sind. Ansonsten wird, fürchte ich, auch die begrüßenswerte Frauenquote wenig nachhaltige Änderungen bewirken können.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Kristina Schröders Gleichstellungskonzept</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/03/09/kristina-schroders-gleichstellungskonzept/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[kristina schröder]]></category>
		<category><![CDATA[quote]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich ist die Rede, die Kristina Schröder vergangene Woche anläßlich des gestrigen Weltfrauentages im Bundestag gehalten hat, primär politische Rhetorik. Das heißt, sie dient ein wenig der Positionsbestimmung, der Abgrenzung vom politischen Gegenüber und der Selbstspreizung. Irritierend ist aber doch, wie sehr sich gelegentlich die Ministerin in ihrer argumentativen Struktur an Guido Westerwelles jüngste Hartz-IV-Schoten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich ist die <a href="http://www.kristinaschroeder.de/bundestag/reden/2010/rede-im-plenum-23/">Rede, die Kristina Schröder vergangene Woche anläßlich des gestrigen Weltfrauentages im Bundestag gehalten hat</a>, primär politische Rhetorik. Das heißt, sie dient ein wenig der Positionsbestimmung, der Abgrenzung vom politischen Gegenüber und der Selbstspreizung. Irritierend ist aber doch, wie sehr sich gelegentlich die Ministerin in ihrer argumentativen Struktur an Guido Westerwelles jüngste Hartz-IV-Schoten anschmiegt, indem sie nämlich längst Bestehendes fordert und schon lange Diskutiertes als neue, gar eigene Position präsentiert.</p>
<p>Und nicht weniger irritierend ist, daß ich bei Westerwelle geneigt bin, solches Gehabe für Provokation, Randale und womöglich gar Strategie zu halten, bei Schröder aber (und ich bin wohl nicht der einzige) dazu neige, solche rhetorischen Strukturen eher einer vermuteten Ahnungslosigkeit zuzuschlagen. Das hat womöglich mit ihrem Alter zu tun und dem Umstand, daß sie in den Bereichen Familie, Gleichstellung &#038; Cie. bisher nicht besonders aufgefallen war. Aber das wäre Stoff für einen anderen Blogeintrag.</p>
<p>Am Anfang ihrer Rede fragt Schröder:</p>
<blockquote><p>Wir kritisieren zu Recht, dass Frauen immer noch deutlich weniger verdienen als Männer. Wir kritisieren zu Recht, dass auf höheren Hierarchieebenen, in Führungspositionen, insbesondere in Vorständen und Aufsichtsräten sehr wenige Frauen vertreten sind. Aber warum reden wir so wenig über die kulturellen und strukturellen Ursachen in der Arbeitswelt, die diesen Beobachtungen zugrunde liegen?</p></blockquote>
<p>Ja, warum? Bzw.: Warum nimmt Frau Schröder nicht zur Kenntnis, was seit nicht nur gefühlten Jahrzehnten dazu gesprochen, geschrieben, diskutiert wird? Leider ist der Blick der Ministerin auf &#8220;kulturelle und strukturelle Ursachen&#8221; allerdings ein recht eingeschränkter. Denn in ihren kulturellen und strukturellen Kontexten ist offenbar nicht vorgesehen, daß das Konzept der freien Willensentscheidung für eine bestimmte Lebensweise zumindest problematisch ist.</p>
<blockquote><p>Berufstätige Männer nehmen oft zwei, drei Karrierestufen auf einmal, während berufstätige Frauen meist zwei, drei Jobs auf einmal machen, nämlich Beruf, Kindererziehung und Haushalt.</p>
<p>Das hat wenig mit individuellen Denk- und Verhaltensmustern zu tun. Wenn Paare sich freiwillig für dieses Modell entscheiden, dann ist das ihre Privatsache. Aber in vielen Fällen ist es nicht so. Viele Paare heute wünschen sich eine gleichberechtigte Partnerschaft.</p></blockquote>
<p>Es ist eine beliebte rhetorische Figur konservativer (Familien-)Politiker, auf diese Form der &#8220;freien Willensentscheidung&#8221; zu verweisen. Danach <em>entscheiden</em> sich die Frauen eben für ein Leben, das sich primär an den Kindern (und am Haushalt, etc.) ausrichtet, sie <em>wollen</em> gar keine Karriere machen, sondern lieber halbtags arbeiten, während die Männer eben <em>nicht</em> zu Hause bleiben wollen oder in extremeren Wahrnehmungen (Eva Herman et al.) Kindererziehung und Haushalt gar nicht können. Die Wahrheit hinter diesem Willen ist natürlich etwas komplexer, und Jana Hensel hat das vor einigen Wochen <a href="http://www.zeit.de/2010/01/Vaeter-01?page=all">im <em>Zeit-Magazin</em></a> anhand von <a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=129496.html">Zahlen &#8211; ausgerechnet! &#8211; des Bundesfamilienministeriums</a> aufgezeigt:</p>
<blockquote><p>Eine bereits im August im Auftrag des Familienministeriums erschienene Evaluationsstudie über die Auswirkungen des Elterngeldes auf die Erwerbstätigkeit und die »Vereinbarkeitsplanung« [...] belegt: Fast 90 Prozent aller Väter nehmen die alte Arbeit uneingeschränkt wieder auf. Damit wird die männliche Beschäftigungsquote vor der Geburt auch hinterher wieder erreicht.</p>
<p>Das Leben der Mütter unterdessen wurde binnen eines Jahres auf den Kopf gestellt. Während 55 Prozent von ihnen vor dem ersten Kind in Vollzeit beschäftigt waren, rutscht die Quote danach in den Keller. Nur 14 Prozent kehren in die Vollbeschäftigung zurück; nach zwei Kindern sind es nur noch 6 Prozent.</p>
<p>[...] Wobei wahrscheinlich jeder dieser Väter seinen Schritt mit persönlichen Gründen belegen kann. Wobei wahrscheinlich jede Mutter glaubt, sich ganz individuell für das Kind und gegen die Karriere entschieden zu haben. Alle werden bestreiten, nach traditionellen Mustern gehandelt zu haben, obwohl die Zahlen nichts anderes als deren Fortwirken belegen.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: Eine strukturelle Veränderung ist hier nicht auffindbar. Wenn nach der Geburt eines Kindes die bisher vollbeschäftigten Männer dies weiterhin bleiben, von den Frauen aber wenig mehr als ein Zehntel, dann ist das nicht zwar vielleicht subjektiv freier Wille, dahinter stehen aber strukturelle, wirtschaftliche und kulturelle Faktoren, die jede freie Willensentscheidung mindestens durchdringen und beeinflußen.</p>
<p>Natürlich hat Schröder recht, daß diese Benachteiligung mindestens auch etwas damit zu tun hat, wer sich um &#8220;Fürsorgeaufgaben&#8221; (man nennt es auch Reproduktionsarbeit) kümmert:</p>
<blockquote><p>Meine These ist, dass Strukturen und Kulturen in der Arbeitswelt nicht nur Frauen benachteiligen, sondern zu einer Benachteiligung von Menschen, von Männern und Frauen, führen, wenn sie Fürsorgeaufgaben in der Familie übernehmen.</p></blockquote>
<p>Und natürlich muß man ihr zustimmen, daß hier die staatliche Förderung auch mehr auf jene Rücksicht nehmen sollte, die alte Menschen pflegen &#8211; auch das sind meist die Frauen. Aber all das ist nicht erst seit gestern so, diese Erkenntnisse sind nicht neu, und ob Schröder das ändern will, ist ungewiß; man müßte mal ein tiefergehendes Interview zu ihrem Geschlechterverständnis mit ihr lesen (oder führen), um ihre Äußerung &#8220;Männer und Frauen haben im Schnitt unterschiedliche Vorlieben und Fähigkeiten&#8221; im <a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Presse/interviews,did=134042.html">Interview mit der <em><acronym title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</acronym></em></a> richtig zu deuten und vor allem auf ihre politische Bedeutung abklopfen zu können.</p>
<p>So steht in der Rede letztlich nichts von wirklichem Belang &#8211; sie will sich eben doch, &#8220;Grundsatzrede&#8221; hin oder her, noch nicht richtig festlegen; &#8220;Quotenregelungen&#8221; seien falsch, eine &#8220;Mindestanteilsregelung&#8221; könne sie sich hingegen feststellen. Wo auch immer da nun der Unterschied sein mag.</p>
<p>Interessant bleiben aber doch die Leerstellen im Text &#8211; Schröder glaubt nicht an &#8220;schenkelklopfende Diskriminierung&#8221; und hat doch außer dem Verweis auf einen Artikel in der <em>Wirtschaftswoche</em> kein rechtes Konzept, wie es denn dann zu den strukturellen De-Facto-Unterschieden kommt, die sie selbst ja beschreibt. Und irgendwann wird sie sich einmal darüber klar werden müssen, wie das eigentlich funktioniert mit den nach Geschlechtern gar nicht so hübsch geordneten Entscheidungsmöglichkeiten für einen bestimmten Lebensentwurf.</p>
<p>(Weitere Kommentare dazu <a href="http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/quoten-sind-wie-cortison/">in der <em>taz</em></a> und <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2010/03/05/deutschlands-frauenpolitik-ist-tod/">im <em>Mädchenblog</em></a>.)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Frauen in der Wissenschaft</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/09/16/frauen-in-der-wissenschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 13:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[beruf]]></category>
		<category><![CDATA[karriere]]></category>
		<category><![CDATA[weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Blog widmet sich vier Wochen lang der Situation von Wissenschaftlerinnen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön: Das Blog <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/"><em>For Women in Science</em></a> (<a href="http://twitter.com/WomenInScience">bei Twitter</a>) will sich in den kommenden Wochen ganz den Fragen nach der Position von Frauen in der Wissenschaftscommunity widmen, wie der <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/about.php">Projektbeschreibung</a> zu entnehmen ist:</p>
<blockquote><p>Weshalb führt die Karriere hochqualifizierter Wissenschaftlerinnen so selten zu einer Professur? Welche Bedingungen müssten erfüllt sein, bevor wir tatsächlich von einer Chancengleichheit reden können? Welche Maßnahmen können helfen, die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und Familie zu verbessern? Brauchen wir vielleicht doch eine Quotenregelung bei der Besetzung wissenschaftlicher Spitzenpositionen?</p>
<p>Diesen und anderen Fragen werden wir vier Wochen lang innerhalb des Blogs &#8220;For Women in Science&#8221; nachgehen. In Essays renommierter Wissenschaftlerinnen, in Erfahrungsberichten, Interviews und vielen weiteren Gastbeiträgen werden verschiedene Aspekte der Thematik beleuchtet.</p></blockquote>
<p>Den Anfang macht gleich <a href="http://competence-consulting.de/?id=7">Christine Färber</a>, die die Berufungsverfahren an deutschen Hochschulen untersucht hat und ihre Ergebnisse in <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/2008/09/berufungsverfahren-fur-professorinnen-1-viele-fuhlen-sich-unangemessen-behandelt.php">zwei</a> <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/2008/09/massnahmen-zur-erhohung-der-chancengleichheit-berufungsverfahren-an-deutschen-hochschulen-ii.php">Texten</a> darstellt.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/08/10/hip-hop-girlz-meet-alice-schwarzer/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/10/hip-hop-girlz-meet-alice-schwarzer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 15:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[alice-schwarzer]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen und Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[lU]]></category>

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		<description><![CDATA[Kalt und irgendwie lebensleer wirken die Hochhäuser rund um die Axel-Springer-Straße in Berlin. Biegt man in den Durchgang zur Alten Feuerwache Berlin-Kreuzberg ein, befindet man sich inmitten einer kleinen grünen Oase mit einer bunt besprayten Begegnungsstätte. Hier fand am Samstag gegen 18 Uhr eine Panel Discussion unter dem Titel Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalt und irgendwie lebensleer wirken die Hochhäuser rund um die Axel-Springer-Straße in Berlin. Biegt man in den Durchgang zur <a href="http://www.alte-feuerwache.de/index.htm" target="_blank">Alten Fe</a><span style="black;"><a href="http://www.alte-feuerwache.de/index.htm" target="_blank">uerwache Berlin-Kreuzberg</a> ein, befindet man sich inmitten einer kleinen grünen Oase mit einer bunt besprayten Begegnungsstätte. Hier fand am Samstag gegen 18 Uhr eine Panel Discussion unter dem Titel </span><em><span style="black;">Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer</span></em><span style="black;"> im Rahmen des <a href="http://b-girlz-berlin.com/" target="_blank">We B* Girlz Festival</a> statt, ein 4-wöchiges, internationales Festival für Mädchen und Frauen im Hip Hop, welches Wokshops, Konzerte, Diskussionen anbietet, unterstützt u.a. von nationalen Hip Hop Acts wie z.B. <a href="http://www.myspace.com/pyranja" target="_blank">MC Pyranja</a></span> <span style="black;">und <a href="http://www.myspace.com/sookeeberlin" target="_blank">MC Sookee</a></span><span style="black;"> aus Berlin sowie auch von internationalen Größen wie <a href="http://www.myspace.com/roxanneshantemusic" target="_blank">Roxanne Shanté</a>, die bereits seit den 80er Jahren rappt und für viele Künstlerinnen im Hip Hop Bereich ein Vorbild darstellt.</span></p>
<p style="center;"><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0175a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1358 aligncenter" src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0175a.jpg" alt="" width="412" height="256" /></a></p>
<p style="center;">Alice Schwarzer, MC Piranja, Hadnet Tesfai, Bianca Ludewig, MC Sookee</p>
<p style="center;"><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0175.jpg"> </a></p>
<p><img class="aligncenter" src="//www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/631k-6.jpg[/img][/url]" alt="" /></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-1353"></span></p>
<p class="MsoNormal">Die MTV- und Radio Fritz Moderatorin Hadnet Tesfai stellte zunächst die Diskutantinnen vor (die bereits erwähnten Künstlerinnen Sookee und Pyranja, außerdem die Musikjournalistin Bianca Ludewig, die unter anderem beim Hip Hop Magazin <a href="http://www.backspin.de/" target="_blank">Backspin</a> schreibt sowie die EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer). Sookee und Pyranja gaben jeweils acapella einen Song zum besten, wovon nicht nur das Publikum, sondern besonders Alice Schwarzer angetan war: Schwarzer leitete mit den Worten: „Also, ich bin ein großer Hip Hop Fan” ein und freute sich über die vielen jungen Künstlerinnen, die &#8220;eine logische Konsequenz&#8221; von dem seien, was sie mit vielen anderen FeministInnen in den 60er Jahren angefangen hatte zu erkämpfen. Auf die Frage, ob sich die restlichen Beteiligten als die Erbinnen der Frauenbewegung sehen, räumt Pyranja erst einmal ein, dass sie bis vor einiger Zeit Probleme mit Frauenveranstaltungen hatte und erst durch bestimmte Schlüsselmomente verstanden hat, dass es um Empowerment von Frauen im Musikbereich ginge und dies nur funktioniere, wenn es Frauen als Vorbild gäbe. Sookee wünscht sich für die Zukunft, solche frauenspezifischen Veranstaltungen nicht mehr mitorganisieren zu müssen, denn es ginge ja um die &#8220;Überwindung der Kategorie Geschlecht&#8221;. Nicht Schwesterlichkeit sollte groß geschrieben werden, sondern Geschwisterlichkeit &#8211; nicht nur Antisexismus sondern auch Antirassismus müsse thematisiert werden. Alice Schwarzer betonte an diesem Punkt, dass diese Forderungen nichts neues seien, der moderne Feminismus folglich bloß nicht den Anspruch auf Neuartigkeit erheben sollte, sich vielmehr weiterentwicklen solle und erkennen müsse, dass &#8216;alte&#8217; Themen durchaus immer noch relevant seien.</p>
<p class="MsoNormal">Dies führte zu einem der Hauptthemen dieser Diskussion: das negative Image des Feminismus (besonders auch im Hip Hop). Anstatt sich aber ständig zu positionieren, um dem Feminismus ein positiveres Image zu verleihen bzw. kontinuierlich Machtverhältnisse anzuprangern und diese somit &#8220;wie in einer Schleife zu reproduzieren&#8221; (Sookee), wählen die beiden Künstlerinnen eine praktischere Herangehensweise: Sie möchten neue Themen, Strategiern und Konzepte etablieren, &#8220;Leute mit total anderen Ideen verrückt machen&#8221; (Sookie), neue Identitäten für Frauen formen und insbesondere vom &#8220;Heilige/Hure Prinzip des Hips Hops&#8221; wegkommen (Pyranja). Mit einem Verweis auf Foucault betonte Sookee, dass sie nicht an ein &#8220;top-down-Prinzip&#8221; von Macht glaube, sondern auch sie in ihrem Bereich die Möglichkeiten hätte, sich mit ihrer Musik und ihren Ideen auszuleben.</p>
<p><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0170a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1359" src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0170a.jpg" alt="" width="286" height="214" /></a> <a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0164a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1360" src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0164a.jpg" alt="" width="342" height="213" /></a><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0170.jpg"></a></p>
<p class="MsoNormal">Alice Schwarzer kritisierte diesen Idealismus in einer gut-mütterlich und missionarischen Art und wies darauf hin, dass Frauen &#8220;in Männerdomänen immer bis zu einem gewissen Punkt kommen und dann geköpft werden&#8221;, worauf Bianca Ludewig anmerkte, dass dies wohl alle betreffe, die dem Kapitalismus unbequem werden. Ludewig, die meiste Zeit eher etwas ruhiger, kritisierte außerdem die geringe Quote der Frauen im Musik- und Medienbereich (zumindest in ihrer Redaktion) und konstatierte, dass dies wohl doch &#8220;kein Zufall&#8221; sei. Sie erhofft sich von der medialen Berichterstattung, nicht immer auf die gleichen Hip Hop KünstlerInnen einzugehen, die dann stellvertretend für alle stehen würden &#8211; dies seien aber nun einmal publikumswirksam Sido etc., die mitunter diffamierende Texte hätten. Sookee, Pyranja und Ludewig machten darauf aufmerksam, dass der Hip Hop Bereich viel heterogener sei und die eingeschränkte und auf Effekthascherei ausgelegte Abbildung der immergleichen KünstlerInnen auf keinen Fall einen ausgewogenen Querschnitt durch die Hip Hop Szene darstelle.</p>
<p class="MsoNormal">Sookee und Pyranja bedauerten auch die teilweise inhaltsleeren Reime der Jugendlichen, die nur noch mit beleidigenden Füllwörtern auskommen und tolle Hip Hop Bands wie Freundeskreis und Fanta 4 nicht mehr kennen würden. Deshalb sei es auch für die Zukunft wichtig, workshops mit Jugendlichen zu veranstalten und parallel zu den Männernetzwerken im Hip Hop auch Frauennetzwerke zu errichten &#8211; so wie dies mit dem We B* Girlz Festival schon geschehen sei. Lediglich Ludewig sprach sich gegen solche Netzwerke aus, da sie schon die Männerbünde schrecklich finde.</p>
<p class="MsoNormal">Insgesamt war dies eine etwas anstrengeden Diskussion, da die Diskutantinnen selten gleich die Möglichkeit hatten, aufeinander einzugehen und oftmals neue Fragen aufgeworfen wurden, die nicht immer beantwortet werden konnten. Und mittendrin saß eine Alice Schwarzer, die etwas zu belehrend und etwas zu polemisch die Diskussion immer wieder an sich riß.</p>
<p class="MsoNormal">Ach ja, zu guter Letzte eine Frage aus dem Publikum: Warum wurde <a href="http://www.myspace.com/ladybitchray" target="_blank">Lady Bitch Ray</a> nicht eingeladen? Antwort: Sie verlangte zu viel, u.a. auch auf dem Cover der nächsten Emma zu erscheinen ;-)</p>
<p class="MsoNormal">Links zum weiterstöbern:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=86H_uoKJf4E" target="_blank">Sookee &#8220;Kopf Herz Arsch&#8221; auf youtube</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=e_mL1Dt6Q3c" target="_blank">Pyranja &#8220;Zeilen für dich&#8221; auf youtube</a></li>
<li><a href="http://b-girlz-berlin.com/workshops-2/" target="_blank">Workshops bei We B* Girlz</a></li>
<li><a href="http://b-girlz-berlin.com/concert/">Großes Abschlusskonzert des We B* Girlz Hip Hop Festival mit mehr als 30 (inter)nationalen Künstlerinnen im Cassiopeia am 29. August 08</a></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Petition gegen die Abschaffung des Frauenreferats an der Universität Hamburg</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/07/22/petition-gegen-die-abschaffung-des-frauenreferats-an-der-universitat-hamburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 17:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenreferat]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Unterschrift lässt sich die Petition leicht unterstützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Unterschrift lässt sich leicht die <a title="Petition gegen die Abschaffung des Frauenreferats" href="http://www.petitiononline.com/frauen/petition.html" target="_blank">Petition</a> gegen die Abschaffung des Frauenreferats an der Universität Hamburg unterstützen. Hier die Erklärung der <a title="Petition gegen die Abschaffung des Frauenreferats" href="http://www.petitiononline.com/frauen/petition.html" target="_blank">Petition</a>:</p>
<blockquote><p>Gegen die Abschaffung des Frauenreferats!</p>
<p>Am 13.6.2008 gab der gegenwärtige AStA der Universität Hamburg (bestehend aus Juso- Hochschulgruppe, WiWi-Liste, Mediziner-Liste, Jura-Liste, Liberaler Hochschulgruppe, GeiWi-Liste und MIN-Liste) bekannt, dass er das Frauenreferat abschaffen will. Mittlerweile wurde dieser Entschluss auch bereits im neuen Haushaltsentwurf umgesetzt.<br />
Das Frauenreferat existiert seit über dreißig Jahren und wurde gegründet um den patriarchalen und sexistischen Strukturen in dieser Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Dieser Raum, geschaffen zur Selbstorganisation von Frauen, der Stärkung ihrer Interessen und Ort der Ermächtigung, soll nun schlichtweg abgeschafft werden. Gleichstellungspolitische Aufgaben sollen vom Sozialreferat des AStA wahrgenommen werden. Der AStA verfolgt damit eine bevormundende Politik. Es geht um mehr als eine erfolgreiche Integration ins Bestehende.<br />
Hiermit fordern wir die Anerkennung der selbstgewählten und -geschaffenen Strukturen des Frauenreferats. Des Weiteren fordern wir die damit verbundene Zurücknahme der Abschaffung und die Sicherung der Finanzmittel in mindestens der bisherigen Höhe.</p></blockquote><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ausgezeichnet in der Gleichstellung</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/05/27/ausgezeichnet-in-der-gleichstellung/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 22:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenanteil an Hochschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat der Freien Universität Berlin nun zum dritten Mal in Folge das Total E-Quality Prädikat verliehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine andere bundesdeutsche Universität kann mit einem so hohen Frauenanteil wie die Freie Universität Berlin glänzen. Nicht nur beim hohen Anteil an Studentinnen (rund 60%), sondern auch bei den Promotionen (hier entfallen knapp 50 % auf Frauen) bzw. Habilitationen (mehr als 30 Prozent) liegt die <acronym title="Freie Universität">FU</acronym> in der Spitzengruppe (<a href="http://www.fu-berlin.de/presse/fup/2007/fup_07_292/"> Pressemitteilung der <acronym title="Freie Universität">FU</acronym> vom 12.12.2007 </a>). So euphorisch es auch klingt: der fehlende Anteil an Frauen wird immer auffälliger, je höher die Positionen sind. Trotzdem gilt die <acronym title="Freie Universität">FU</acronym> anscheinend als Musterbeispiel bei der geschlechtergerechten Stellenvergabe:</p>
<p><span id="more-1250"></span></p>
<p><a href="http://www.total-e-quality.de/"> TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. </a> hat der <a href="http://www.fu-berlin.de/"> Freien Universität Berlin </a> nun zum dritten Mal in Folge das Total E-Quality Prädikat verliehen, welches <em>„das beispielhafte Engagement der Hochschule bei der Gleichstellung von Frauen und Männern und ihr innovatives Potenzial bei der Verwirklichung der Chancengleichheit“</em> würdigt. (<a href="http://www.fu-berlin.de/presse/fup/2008/fup_08_146/index.html"> siehe Pressemitteilung der <acronym title="Freie Universität">FU</acronym> vom 27.05.2008 </a>). Die Bewerbungsvoraussetzungen findet man <a href="http://www.total-e-quality.de/teq/bewerbung.php">hier</a>, spannend auch zum Nachlesen, <a href="http://www.total-e-quality.de/teq/teq-ptraeger.php">wer schon einmal solch ein Prädikat verliehen bekam</a>. </p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Schluss mit dem Unsinn</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 07:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Kinospot "Schluss mit dem Unsinn" möchte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen "das Problem der Gehaltsdifferenz zwischen Frauen und Männern bekannt zu machen, die Öffentlichkeit und Verantwortliche zu sensibilisieren und positive Maßnahme-Beispiele zu verbreiten."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Kinospot &#8220;Schluss mit dem Unsinn&#8221; möchte das <a target="_blank" title="Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen" href="http://www.stmas.bayern.de/">Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen</a> &#8220;das Problem der Gehaltsdifferenz zwischen Frauen und Männern bekannt zu machen, die Öffentlichkeit und Verantwortliche zu sensibilisieren und positive Maßnahme-Beispiele zu verbreiten.&#8221;</p>
<p>Aber seht selbst: <a title="Seite der Kampagne 'Schluss mit dem Unsinn'" href="http://www.stmas.bayern.de/frauen/lohngerecht/">Kampagne Schluss mit dem Unsinn</a></p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CQ1GhByBbQw&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/CQ1GhByBbQw&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Lohngerechtigkeit und rote Taschen</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 21:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die &#8220;Initiative Rote Tasche&#8220;. Das Ziel der Initiative ist es für bestehende Lohndiskriminierungen auf Grund des Geschlechts zu sensibilisieren und &#8220;Frauen Mut [zu] machen und einen Weg [zu] zeigen, wie sie gegen die Entgeltdiskriminierung vorgehen und faire Gehälter durchsetzen können.&#8221; In einem Gewinnspiel im Rahmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die &#8220;<a target="_blank" title="initiative rote tasche" href="http://www.rotetasche.de/">Initiative Rote Tasche</a>&#8220;. Das Ziel der Initiative ist es für bestehende Lohndiskriminierungen auf Grund des Geschlechts zu sensibilisieren und &#8220;Frauen Mut [zu] machen und einen Weg [zu] zeigen, wie sie gegen die Entgeltdiskriminierung vorgehen und faire Gehälter durchsetzen können.&#8221;</p>
<p>In einem <a target="_blank" title="Gewinnspiel rote Tasche" href="http://www.rotetasche.de/s2_gewinnspiel.html">Gewinnspiel</a> im Rahmen der Initiative sind Frauen aufgerufen eine Geschichte einzureichen in der aufgezeigt wird, wie sie &#8220;die eigene persönliche Situation der Einkommensungerechtigkeit erfolgreich verändert haben. Erzählen Sie uns Ihre persönliche Erfolgsgeschichte, in dem Sie die folgenden Fragen beantworten:</p>
<ul>
<li>Wie  haben Sie erfahren, dass Sie für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit weniger  verdienen als Ihre Kollegen?</li>
<li>Was  haben Sie dagegen unternommen?</li>
<li>Wie  haben Sie ein faires Gehalt durchgesetzt? Welche Strategie bzw.  Verhandlungstaktiken haben Ihnen dabei geholfen?&#8221;</li>
</ul>
<div style="text-align: center"><img alt="Logo Initiative Rote Tasche" title="Logo Initiative Rote Tasche" src="http://www.rotetasche.de/_gfx/Initiative.Rote.Tasche.gif" /></div><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Margherita-von-Brentano-Preis 2007</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 08:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Rubel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen- und Geschlechterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[frauenf�rderung]]></category>
		<category><![CDATA[freie-universit�t-berlin]]></category>
		<category><![CDATA[preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gerade beim Onlinemagazin für Frauen – Aviva gelesen, dass dieses Jahr das Gründungsteam des Berliner Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) an der Berliner Charité mit dem Margherita-von-Brentano-Preis der Freien Universität zu Berlin ausgezeichnet wurde . Dieses Team konnte mit seinem Engagement die Basis schaffen, dass genderbezogene Themen in das reguläre Curriculum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade beim <a title="Onlinemagazin für Frauen – Aviva " href="http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Women%20+%20Work_Infos.php?id=11409">Onlinemagazin für Frauen – Aviva</a> gelesen, dass dieses Jahr das Gründungsteam des <a title="Berliner Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) an der Berliner Charité" href="http://www.charite.de/gender/deutsch/index_de.htm">Berliner Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) an der Berliner Charité</a> mit dem <a title="Margherita-von-Brentano-Preis der Freien Universität zu Berlin " href="http://www.fu-berlin.de/sites/frauenbeauftragte/foerdern/preise/brentano/index.html">Margherita-von-Brentano-Preis</a> der Freien Universität zu Berlin ausgezeichnet wurde . Dieses Team konnte mit seinem Engagement die Basis schaffen, dass genderbezogene Themen in das reguläre Curriculum des Medizinstudiums und Forschungsfragen integriert werden.</p>
<p>Dieser Preis, der zu Ehren der ersten Vizepräsidentin der Freien Universität Margherita von Brentano 1995 ins Leben gerufen wurde, ist mit 11.000 EUR dotiert und wird einmal jährlich für herausragende Projekte zur Frauenförderung und Geschlechterforschung von der Freien Universität Berlin vergeben.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Was Quoten Können</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 21:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula Schramm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viel systemische Ungerechtigkeit in der Welt. Ganze Gruppen von Menschen werden aufgrund von willkürlichen Eigenschaften diskriminiert. Diese Diskriminierung sitzt fest in den Köpfen aller. Genauso gibt es aber auch formelle Mittel die eingesetzt werden können um diese Diskriminierung zu lindern, bzw. aus den Köpfen heraus zu holen. Eine Gruppe mit der sich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viel systemische Ungerechtigkeit in der Welt. Ganze Gruppen von Menschen werden aufgrund von willkürlichen Eigenschaften diskriminiert. Diese Diskriminierung sitzt fest in den Köpfen aller. Genauso gibt es aber auch formelle Mittel die eingesetzt werden können um diese Diskriminierung zu lindern, bzw. aus den Köpfen heraus zu holen.  Eine Gruppe mit der sich dieses Blog befasst sind Frauen.  Anhand dieser möchte ich mich mit dem formellen Mittel der Quoten beschäftigen. </p>
<p>Trotz, dass ich das Thema schon sehr eingeschränkt habe, ist es immer noch ein sehr weites Feld. Deshalb möchte ich mich erst einmal mit quotierten Redelisten, wie es sie z.B. bei den Grünen gibt, befassen. Die Methode ist denkbar einfach, es reden abwechselnd Mann und Frau, bzw. es reden abwechselnd ein Mann/Frau und eine Frau. Letztere Variante hat eine offene Redeliste, auf der sich alle melden können und eine die nur Frauen zur Verfügung steht. In ersterer gibt es nach der Genderdichotomie eine Liste für Männer und eine für Frauen. Es kann dann abwechselnd einer von der einen und einer von der anderen zur Diskussion beitragen. Steht auf einer Liste keine Person mehr, dann werden beide geschlossen. Die Diskussion ist dann zu Ende.</p>
<p>Ich finde diese Listen ein probates Mittel. Denn es gibt Frauen die Möglichkeit, ohne den Druck die Schnellste sein zu müssen, oder die Lauteste sein zu müssen, sich zu äussern und zum Diskussionsgeschehen beizutragen. Ihnen wird effektiv ihre Stimme zurück gegeben. <b>Das sie was zu sagen haben, daran besteht kein Zweifel.</b> </p>
<p>Es gibt natürlich Kritik an diesem Mittel. Es verlängert Diskussionen, da doppelt so viele Leute reden verglichen mit vorher. Dem Argument möchte ich jedoch begegnen, dass es kein Wert an sich ist schnell mit einer Diskussion fertig zu werden. Eine weiteres Gegenargument ist, dass es an den Machtstrukturen die die Frauen hemmen sich zu äußern nichts ändert. Es hilft den Frauen nur sich an männliche Verhaltensmuster anzupassen. Sie übernehmen, so das Gegenargument, einfach das aggressive Verhalten der Männer. Für mich klingt in diesem Argument immer etwas von der biologistischen ansicht mit, Frauen seien von Natur aus sanfter und passiver. Ich bin der festen Überzeugung, dass das alles Training ist. Somit wirkt die quotierte Redeliste gegen die gesellschaftliche Programmierung. Was ich nicht im geringsten gelten lassen werde sind Argumente, dass so eine Quote den Männern einen Nachteil erzeugt. Diese haben noch genau die gleiche Möglichkeit sich zu äußern wie vorher. Der Unterschied ist, dass diese Möglichkeit auch für Frauen besteht. <b>Quote bewirkt in diesem Fall ausschließlich eine bereichernde Beteiligung von mehr Personen!</b> </p>
<p>Ein Problem sehe ich aber durchaus. Quotierte Redelisten berücksichtigen nicht, dass es neben den Gendern Mann und Frau noch weitere gibt und dass die Grenzen zwischen ihnen fließend sind. Dieses Dazwischen, Daneben, oder sonst wie, ist ein Pulverfass, dass ich in diesem Artikel lieber nicht anzünden will. Ihr könnt das in den Kommentaren gerne tun.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Fordern, was uns zusteht</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/03/08/fordern-was-uns-zusteht/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2007 17:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[8. März 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Spruch „Monogamie ist keine Lösung“ wurde ich bekannt. Von vielen aus der Freie-Liebe-Szene habe ich dafür Beifall erhalten, was mich sehr gefreut hat. Doch die Reduzierung dieses Spruchs auf die Liebe greift zu kurz, er war entstanden als Überschrift einer Presseerklärung. Diese wandte sich gegen eine Erklärung junger CSU-Abgeordneter, die sich vehement dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Spruch „Monogamie ist keine Lösung“ wurde ich bekannt. Von vielen aus der Freie-Liebe-Szene habe ich dafür Beifall erhalten, was mich sehr gefreut hat. Doch die Reduzierung dieses Spruchs auf die Liebe greift zu kurz, er war entstanden als Überschrift einer Presseerklärung. Diese wandte sich gegen eine Erklärung junger CSU-Abgeordneter, die sich vehement dafür aussprachen, das „traditionelle Familienmodell“ als „das einzig wahre“ anzusehen.</p>
<p>Mit einem solchen Familienbild jedoch werden nicht nur diejenigen, die „anders“ leben, diskriminiert – das trifft Regenbogen- und Patchworkfamilien, Alleinerziehende und alle anderen, die eben keine Lust auf Vater-Mutter-Kind haben.</p>
<p>Nein, das Bekenntnis zur vermeintlich so traditionellen Kleinfamilie zementiert vor allem die patriarchale Gesellschaft: Frauen sollen nach dem Willen jener jungen CSU-Abgeordneten am besten an Herd und Wickeltisch verbannt werden, während Papa die Kohle heranschafft. Das ist nicht nur himmelschreiend ungerecht, sondern verschließt auch die Augen vor den gesellschaftlichen Realitäten: Eine moderne Wissensgesellschaft braucht die Ideen der gut ausgebildeten Frauen, sie kann es sich nicht leisten, diese Ideen zu verschenken.<br />
<span id="more-677"></span><br />
Anstatt Ehegattensplitting und Elterngeld braucht eine moderne Gesellschaft ein flächendeckendes Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen. In Kitas sollen die Kleinen aber nicht einfach aufbewahrt werden, sondern von früh an spielen, lernen und sich selbst erfahren. Nebenbei gesagt: Nur durch frühe Bildung und ein integratives Bildungssystem werden sich, das hat auch der neueste UN-Bildungsbericht wieder deutlich gemacht, die sozialen Ungerechtigkeiten aufbrechen lassen.</p>
<p>Langfristig wäre ich für eine Kita-Pflicht ab drei – aber erst, wenn eine ausreichende Zahl an gut ausgebildeten BetreuerInnen ausgebildet sind und allerorts die Infrastruktur hierfür geschaffen ist. Die Bundesregierung tut gut daran, endlich konsequenter auf frühe Kinderbetreuung zu setzen – jetzt müssen aber auch Taten folgen!</p>
<p>Für eine wirkliche Gleichberechtigung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt braucht aber noch mehr – das Beispiel VW mit seinen Lustreisen für Lustgreise macht deutlich, wie männerbündlerisch es noch in vielen deutschen Chefetagen zugehen muss. Anstatt Old-Boys-Netzwerke braucht die deutsche Wirtschaft endlich Frauenquoten für die Chefetagen!</p>
<p>Quoten sind realpolitische Instrumente zur Überwindung von Ungerechtigkeiten. Dass solche Quoten auch in der Privatwirtschaft ohne Probleme möglich sind, hat der norwegische Staat erst kürzlich bewiesen: Seit Anfang 2006 müssen norwegische Aktiengesellschaften mindestens 40 Prozent Frauen im Aufsichtsrat vorweisen. In einer Vorlaufsphase wurde den Unternehmen Zeit gegeben, ihre Aufsichtsräte freiwillig zu quotieren. Flankierend baute Norwegen eine Datenbank von Frauen auf, die an einem solchen Posten Interesse hatten.</p>
<p>Quoten für die Privatwirtschaft sind, wie das Beispiel Norwegen zeigt, somit kein „völlig abwegiger“ oder gar „verfassungswidriger“ Eingriff in den Markt, wie manche meinen mögen – im Gegenteil! Die „Förderung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen“ als Staatsziel findet sich an exponierter Stelle im Grundgesetz, nämlich in Artikel Drei: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“</p>
<p>Ich meine, das wir Frauen weiterhin konsequent fordern sollten, was uns zusteht: Die Hälfte der Macht, die Hälfte der Verwirklichungschancen, die Hälfte des Kapitals. Denn nicht weniger steht uns zu.</p>
<div class="autorin"><a href="http://www.julia-seeliger.de/">Julia Seeliger</a> wurde im Dezember in den Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen gewählt. Sie wurde bundesweit bekannt durch die Parole &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221;.</div><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Professorinnen-Stellen an der Freien Universität Berlin</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/11/neue-professorinnen-stellen-an-der-freien-universitat-berlin/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Feb 2007 18:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen- und Geschlechterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[freie-universität-berlin]]></category>
		<category><![CDATA[fu-berlin]]></category>
		<category><![CDATA[hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[professorinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Freie Universität Berlin will mehr Frauen in Professorinnenposten heben. Sagen Sie; herausgekommen sind zunächst immerhin fünfzehn W2-Professuren auf Zeit (für fünf Jahre), die für Frauen ausgeschrieben werden. Unter den jetzt zunächst ausgeschriebenen sieben Stellen sind immerhin drei aus den Natur- und Ingenieurswissenschaften bzw. Mathematik; eine Professur in Philosophie ist ausgeschrieben als Stelle unter besonderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freie Universität Berlin will mehr Frauen in Professorinnenposten heben. Sagen Sie; herausgekommen sind zunächst immerhin fünfzehn W2-Professuren auf Zeit (für fünf Jahre), die für Frauen ausgeschrieben werden. Unter den jetzt zunächst ausgeschriebenen sieben Stellen sind immerhin drei aus den Natur- und Ingenieurswissenschaften bzw. Mathematik; eine Professur in Philosophie ist ausgeschrieben als Stelle <q>unter besonderer Berücksichtigung der Ethik und der interdisziplinären Geschlechterforschung</q>. (<a href="http://www.fu-berlin.de/presse/fup/2007/fup_07_032/index.html">Zur Pressemeldung.</a>)</p>
<p>Ob aus den Stellen auf Zeit eine langfristige Entwicklung wird? Mal sehen.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Symposium als Auftakt zum Jahr der Chancengleichheit</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Feb 2007 10:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Salzburg, 21. Februar 2007]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anläßlich und zum Auftakt des <em>Europäischen Jahres der Chancengleichhet für alle</em> lädt die Stadt Salzburg zu einem Symposium am Mittwoch, den 21. Februar 2007, ab 16 Uhr ins Salzburg Congress (Auerspergstr. 6, A-5020 Salzburg) ein. Der Eintritt ist frei, ein ausführliches <a href="http://www.stadt-salzburg.at/internet/stadtverwaltung/magistratsdirektor/t2_14450/t2_372/t2_205222/t2_205226/t2_204957/t2_205000/p2_205002.htm">Programm gibt es auch</a>.</p>
<p>Anmeldung und weitere Informationen beim Frauenbüro der Stadt Salzburg, Tel. ++43-662-8072-2045; E-Mail: <a href="mailto:frauenbuero@stadt-salzburg.at">frauenbuero@stadt-salzburg.at</a>.</p>
<p>(<a href="http://vreivrauen.twoday.net/stories/3265260/">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ehrung für Seyran Ateş</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 10:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, 7. Februar 2007]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner Juristin <a href="http://genderblog.de/index.php?s=seyran+ates">Seyran Ateş</a> erhält am 7. Februar den Margherita-von-Brentano-Preis 2006 verliehen. Gewürdigt werden soll, so die <a href="http://www.fu-berlin.de/presse/fup/2007/fup_07_006/index.html">Pressemitteilung</a> der Freien Universität Berlin, Ateş&#8217; <q>Engagement für die Rechte von in Deutschland lebenden Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund</q>.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jutta_Limbach">Jutta Limbach</a> wird die Laudatio halten.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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