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	<title>Genderblog &#187; Elternschaft</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
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		<title>Stay-at-home Dad</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 21:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nice. (Gefunden im mädchenblog.) Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nice. (Gefunden <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/06/07/stay-at-home-dad/">im mädchenblog</a>.)</p>
<p><object width="425" height="242"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/FmWp-rI6vSw?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/FmWp-rI6vSw?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="242" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Re: Vereinbarkeit von Beruf und Familie</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/11/26/re-vereinbarkeit-von-beruf-und-familie/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 08:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Antje Schrupp trifft, wie so oft, den Nagel präzise dort, wo&#8217;s weh tut: Kurz und gut: Es gibt keine „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. Und das liegt nicht an zu wenig Kinderkrippen oder Teilzeitstellen oder Umverteilung der Familienarbeit – auch wenn gar nichts dagegen spricht, dass wir all das haben. Aber die Ursache des Problems [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antjeschrupp.com/2010/11/26/das-mamma-dilemma/">Antje Schrupp trifft</a>, wie so oft, den Nagel präzise dort, wo&#8217;s weh tut:</p>
<blockquote><p>Kurz und gut: Es gibt keine „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. Und das liegt <em>nicht</em> an zu wenig Kinderkrippen oder Teilzeitstellen oder Umverteilung der Familienarbeit – auch wenn gar nichts dagegen spricht, dass wir all das haben.</p>
<p>Aber die Ursache des Problems ist nicht, dass es Kinder gibt, die Arbeit machen und Aufmerksamkeit brauchen. Sondern dass es für diesen Lebensbereich keinen Platz im „normalen“ Berufsalltag gibt. Der durchschnittliche Arbeitsplatz ist immer noch so konzipiert, als wären wir alle kleine Patriarchen, die zuhause eine Ehefrau haben, die dafür sorgt, dass die Kinder nicht stören und keine Arbeit machen.</p></blockquote>
<p>Bitte <a href="http://antjeschrupp.com/2010/11/26/das-mamma-dilemma/">ganz</a> lesen. Am Rande geht es dabei zum Beispiel auch <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/spd-karrierekaempfe-andrea-nahles-schwanger-und-angst-um-den-job-1.1024626">um Andrea Nahles</a>. Und um mein Leben sowieso.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Kot über dem Familienministerium</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/06/08/kot-uber-dem-familienministerium/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 23:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Daß die aktuellen Sparbeschlüsse der Regierungskoalition von vielen, anders als vom Vizekanzler, nicht als &#8220;ausgewogen, fair und gerecht&#8221; beurteilt werden würden, war ja durchaus vorauszusehen &#8211; nicht zuletzt, weil Hartz-IV-Empfänger_innen gleich an mehreren Stellen betroffen sind, während man vermuten darf, daß etwa die geplante Bankenabgabe, die es zur Überraschung aller nicht Beteiligten doch in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß <a href="http://www.tagesschau.de/inland/sparbeschluesse100.html">die aktuellen Sparbeschlüsse der Regierungskoalition</a> von vielen, anders als <a href="http://www.tagesschau.de/inland/sparklausur110.html">vom Vizekanzler</a>, nicht als &#8220;ausgewogen, fair und gerecht&#8221; beurteilt werden würden, war ja durchaus vorauszusehen &#8211; nicht zuletzt, weil Hartz-IV-Empfänger_innen gleich an mehreren Stellen betroffen sind, während man vermuten darf, daß etwa die geplante Bankenabgabe, die es zur Überraschung aller nicht Beteiligten doch in den Entwurf geschafft hat, bis zu ihrer Einführung durch Lobbygruppen noch hinreichend verwässert wird. Hartz-IV-Empfänger_innen haben solche Lobbygruppen nicht.</p>
<p>Aber das ist alles jetzt nicht einmal der entscheidende Grund dafür, daß sich seit einigen Stunden über der Familienministerin etwas zusammenbraut, was man in Internet-Parlance &#8220;shitstorm&#8221; nennt, und was anderso bedeutet: Daß Frau Schröder, geb. Köhler, jetzt erst einmal mit sehr vielen politischen wie persönlichen Attacken rechnen muß.</p>
<p>Der Grund dafür ist <a href="http://twitter.com/kristinakoehler/status/15653250600">dieser Tweet vom Abend des 7. Juni 2010</a>:</p>
<p><a href="http://genderblog.de/dateien/2010/06/kristinakoehler_twitter_elterngeld.jpg"><img src="http://genderblog.de/dateien/2010/06/kristinakoehler_twitter_elterngeld_k.jpg" alt="" title="kristinakoehler_twitter_elterngeld_k" width="425" height="243" /></a></p>
<p>Zunächst einmal muß man dazu feststellen: Das sind arg verkürzte Daten, mit denen die Ministerin hier um sich wirft, aber das ist dem Medium geschuldet, es fehlt der Platz für größere Genauigkeiten und damit für die Berechnungsgrundlagen. Denn &#8220;die&#8221; Familie in Hartz IV gibt es ja nicht &#8211; bei ein paar schnellen Testrechnungen für eine Familie mit zwei kleinen Kindern (und entsprechendem Kindergeld, das vom Anspruch flugs wieder abgezogen wird) kann man, je nach Höhe der Miete und regionalen oder persönlichen Besonderheiten, tatsächlich auf solche Zahlen kommen.</p>
<p>Schröders Tweet bezieht sich darauf, daß in den Sparbeschlüssen auch davon die Rede ist, das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger_innen ganz abzuschaffen &#8211; und er soll diese Streichung rechtfertigen.</p>
<p>Wir erinnern uns: Bisher gibt es einen Mindestanspruch von 300 Euro pro Monat, selbst wenn man vorher nichts verdient hat; wer mehr verdient, bekommt etwa zwei Drittel des vorherigen Gehalts ausgezahlt. (Und wir erinnern uns: Schon die Einführung des Elterngeldes brachte für die Finanzschwächeren gegenüber dem bis dahin geltenden &#8211; einkommensunabhängigen &#8211; Erziehungsgeld eine Verschlechterung. Konnte man vorher ein Jahr lang 450 Euro oder zwei Jahre lang 300 Euro beantragen, waren es nun, beim Elterngeld, bei keinem oder geringen Einkommen maximal 14 Monate lang 300 Euro.)</p>
<p>Was viele (und auch mich &#8211; <a href="http://marx-blog.de/2010/06/familienministerin-gibt-auf-twitter-die-marie-antoinette/">das marx-blog dokumentiert einige Reaktionen auf Twitter</a>) an diesem Tweet aber so wütend macht, ist seine Haltung gegenüber den Betroffenen, die sich als Solidarität mit jenen tarnt, die trotz Arbeit nicht mehr Geld oder gar weniger haben denn Hartz-IV-Empfänger_innen. Schröder bemüht dafür den Begriff der &#8220;Gerechtigkeit&#8221; und schreibt so erst recht großen Quark: Denn ist die Verteilung von Arbeit in unserer Gesellschaft etwa gerecht? Und wie gerecht ist es eigentlich, daß Schicksal der Eltern auf dem Rücken der Kinder (deren Wohl das Elterngeld ja angeblich primär dienen soll) auszutragen und auch noch argumentativ zu verhandeln?</p>
<p>Viel weiter und größer wird dann aber rasch die Frage danach, wie gerecht denn überhaupt hier Arbeit und Geld verteilt sind. Wie steht es etwa um die Menschen, die trotz Arbeit auf Hartz IV angewiesen sind (die berühmt-berüchtigten &#8220;ostdeutschen Friseurinnen&#8221;)? Und sollte Frau Schröder tatsächlich der Meinung sein, eine Familie mit zwei Kindern komme ja auch leicht mit dreihundert Euro weniger aus, also mit nicht ganz 1600 Euro?</p>
<p>Daß viele Familien, in denen ein Elternteil oder beide Eltern arbeiten, auch nicht wesentlich mehr zum Leben haben, ist womöglich sogar richtig, kann aber kein Argument dafür sein, die auf die Unterstützung des Staates angewiesenen Menschen in Armut zu halten &#8211; Frau Schröder wäre besser beraten, sich für bessere Lebensbedingungen für <em>alle</em> Familien einzusetzen, auch und gerade die, die die finanziellen Mittel dafür nicht so sehr haben. Wie wäre es zum Beispiel mit Mindestlöhnen? Mit einer Förderung Alleinerziehender?</p>
<p>Das wäre als Bundesfamilienministerin auch eigentlich ihre Aufgabe &#8211; und nicht, wie sie es im Video-Interview mit <em>sueddeutsche.de</em> macht, den Familien <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/familienministerin-schroeder-im-video-interview-elterngeld-fuer-hartz-iv-empfaenger-war-systemwidrig-1.955098">abstrakt vorzuargumentieren, daß ihr Elterngeld &#8220;systemwidrig&#8221; gewesen sei</a>.</p>
<p>Dieser Augabe will sie aber wohl nicht so recht nachkommen; und so fühlt sich das arrogant und ahnungslos an, wenn eine kinderlose Bundesministerin mit einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/app/jobkarriere/gehaltstest/index.html?action=detail&#038;detail=gehalt&#038;id=436&#038;searchAction=abisz&#038;dynt=Verteidigungsminister%2Fin">Einkommen im fünfstelligen Bereich</a> den am Existenzminimum kratzenden Familien erklären will, das sie halt mal die Gürtel enger schnallen lassen müßten. Es sind schließlich, <a href="http://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar460.html">wie Stephan Ueberbach auf <em>tagesschau.de</em></a> kommentierte, ja keineswegs die meisten Bürger_innen, die &#8220;über ihre Verhältnisse&#8221; gelebt hätten.</p>
<p>Wenn da jetzt also Exkrement über das Ministerium hereinbricht, hat sich Dr. Kristina Schröder das zumindest mit ihrer Zustimmung zu allerlei Sparbeschlüssen redlich erarbeitet.</p>
<p><strong>Sehr lesenswert</strong> hat übrigens Antje Schrupp die <a href="http://antjeschrupp.com/2010/06/07/der-falsche-systemwechsel-beim-elterngeld/">Abschaffung des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfänger_innen in größere politische Linien eingeordnet</a>.</p>
<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2010/06/Noetigste.jpg" alt="" title="Noetigste" /><br /><small><em>Bild: Til Mette; Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode">CC-BY-SA</a>; Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Noetigste.jpg&#038;filetimestamp=20050930163040">Wikipedia</a>; <a href="http://twitter.com/Seb1982/statuses/15657567893">via</a></em></small></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Helft Hebammen helfen!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 11:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die hier bereits angekündigte e-Petition (was ist das?) zur Protestaktion des Deutschen Hebammenverbandes e.V. ist seit Mittwoch nun online. Bitte unterzeichnet sie auf dem Petitionsserver des Deutschen Bundestages und laßt auch Eure Freundinnen und Freunde von dieser Aktion wissen. 50.000 Unterzeichner_innen sind notwendig, damit sich der Petitionsausschuß mit dem Thema beschäftigen muß, nach kaum zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/04/26/zur-situation-der-hebammen-in-deutschland/">hier bereits angekündigte</a> e-Petition (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Petition">was ist das?</a>) zur <a href="http://www.hebammen-protest.de/">Protestaktion</a> des Deutschen Hebammenverbandes e.V. ist seit Mittwoch nun online. Bitte <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?&#038;action=petition;sa=details;petition=11400">unterzeichnet sie auf dem Petitionsserver des Deutschen Bundestages</a> und laßt auch Eure Freundinnen und Freunde von dieser Aktion wissen. 50.000 Unterzeichner_innen sind notwendig, damit sich der Petitionsausschuß mit dem Thema beschäftigen muß, nach kaum zwei Tagen sind <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;petition=11400;sa=sign">schon fast 40.000</a> Unterschriften zusammen!</p>
<p>Für E-Mails und Twitter gibt es einen praktischen Kurzlink zur Petition: <a href="http://bit.ly/helft-hebammen-helfen">http://bit.ly/helft-hebammen-helfen</a>.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Zur Situation der Hebammen in Deutschland</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2010/04/26/zur-situation-der-hebammen-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 08:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Hebammenverband ruft zur Teilnahme an einer Online-Petition ab 5. Mai (dem Internationalen Hebammentag) auf sowie generell zum Protest gegen die massiv ansteigenden Haftpflichtprämien, mit denen freiberufliche Hebammen sich ab 1. Juli konfrontiert sähen. Der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. hat zu diesem Thema auch einen Protestbrief für Hebammen vorbereitet, und die etwas seltsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <em>Deutsche Hebammenverband</em> ruft zur <a href="http://www.hebammenverband.de/index.php?id=1340">Teilnahme an einer Online-Petition</a> ab 5. Mai (dem <a href="http://www.hebammenverband.de/index.php?id=764&#038;tx_ttnews[tt_news]=35&#038;tx_ttnews[backPid]=766&#038;cHash=87ce3f586a">Internationalen Hebammentag</a>) auf sowie generell zum Protest gegen die massiv ansteigenden Haftpflichtprämien, mit denen freiberufliche Hebammen sich ab 1. Juli konfrontiert sähen.</p>
<p>Der <em>Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V.</em> hat zu diesem Thema auch <a href="http://www.bfhd-online.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=114:protestbrief-zum-welthebammentag-zusatz&#038;catid=26:aktuelles&#038;Itemid=14">einen Protestbrief für Hebammen</a> vorbereitet, und die etwas seltsam benamste <a href="http://www.hebammenfuerdeutschland.de/">Initiative &#8220;Hebammen für Deutschland&#8221;</a> hat eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=112636328759820">Facebook-Gruppe</a> ins Leben gerufen.</p>
<p>Hier ist der <a href="http://www.hebammenverband.de/index.php?id=1341">Text der Petition</a>:<span id="more-2002"></span></p>
<blockquote><p>Der Bundestag möge Sofortmaßnahmen beschließen, um eine wohnortnahe Versorgung von Frauen mit Hebammenhilfe und die freie Wahl des Geburtsortes auch nach dem 1. 7. 2010 sicher zu stellen. Gefordert wird auch die Aufnahme eines Sicherstellungsauftrages für Hebammenhilfe analog § 72 SGB V. Des Weiteren möge der Bundestag eine Datenerhebung zum Bedarf an Hebammenhilfe und deren Deckung beschließen.</p>
<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Steigende Haftpflichtprämien u. unzureichende Vergütung zwingen Hebammen zum Aufgeben der Geburtshilfe. Dadurch kann die flächendeckende Versorgung nicht mehr sichergestellt werden.</p>
<p>Nach der Einführung u.a. des § 116 SGB X sind die Krankenkassen dazu übergegangen Regressabtei-lungen zu beschäftigen. Sie sollen bei teuren Behandlungsfällen gezielt dafür sorgen, die zu erwar-tenden Kosten der Sozialversicherungsträger gegen zu finanzieren.</p>
<p>1992 waren freiberufliche Hebammen zu einer Jahresprämie von umgerechnet 179 €, incl. Geburtshilfe, versichert. Durch Verzehnfachung der Prämie (2370 €) bis 2009 sank der Anteil der Hebammen, die neben Schwangerenvorsorge u. der Betreuung im Wochenbett auch Geburtshilfe anbieten, auf 23%. Mit der Steigerung der Haftpflichtprämie für das Berufsrisiko Geburtshilfe auf 3689 € ab 1.7.2010 ist absehbar, dass sich die verbleibenden Hebammen aus dem Kernbereich ihres Berufes zurückziehen.</p>
<p>Das Problem betrifft freiberufliche u. angestellte Hebammen. Auch Angestellte müssen aus ihrem Gehalt eine eigene Haftpflichtversicherung abschließen, weil Klinikträger zu niedrige Deckungssummen versichern. Durch Personalabbau steigt das Haftungsrisiko, weil Hebammen mehrere Geburten gleichzeitig betreuen müssen.</p>
<p>Die Entlassung der Hebammen in die eigenverantwortliche Vergütungsverhandlung mit den Kranken-kassen in 2006 erfolgte mit einem Rückstand in der Anpassung der Honorare. Die gleichzeitige Vorgabe aus § 71 SGB V (Beitragsstabilitätsgesetz), vergrößert diesen Rückstand.</p>
<p>Die Ausnahmeregelungen nach § 71 SGB V (Abs. 1-2) greifen nicht, da keine Daten vorliegen u. kein Sicherstellungsauftrag zur Durchsetzung des Rechtes auf Hebammenhilfe nach § 196 RVO besteht. Durchschnittlich erzielt eine freiberufliche Hebamme 23,300 € Umsatz im Jahr. Das real zu versteuernde Einkommen liegt im Schnitt bei 14,150 € im Jahr, bzw. 7,50 € Netto pro Stunde. Für die Durchführung einer Geburt erhält die Hebamme ein Bruttohonorar von:</p>
<ul>
<li>224,40 € für die Beleggeburt</li>
<li>367,20 € für die Geburt im Geburtshaus</li>
<li>448,80 € für die Hausgeburt</li>
</ul>
<p>Als Ausgleich für gestiegene Haftpflichtprämien wurden von den Kassen 4,39 € für Beleggeburten u. 14,19 € für außerklinische Geburten geboten. Die Gesamtsumme der Gebühren für Geburtshilfe wird ab dem 1.7.2010 ausschließlich die Haftpflichtprämien decken &#8211; ohne dass ein Verdienst für die Hebamme übrig bleibt!</p>
<p>Die Zentralisierung der Geburtshilfe in perinatologischen Zentren benötigt ein Gegengewicht von wohnortnaher Versorgung für gesunde Schwangere u. eine intensive Weiterbetreuung nach der heute üblichen Frühentlassung. Doch immer mehr kleinere Krankenhäuser sind gezwungen ihre ge-burtshilflichen Abteilungen zu schließen, weil weder Beleghebammen noch &#8211; Ärzte ihre Prämien zahlen können.</p>
<p>Die Politik wird deshalb aufgefordert Abhilfe zu schaffen. Wenn die Bundesregierung ihrer Verpflichtung nachkommen will eine flächendeckende Versorgung zu garantieren, sind Sofortmaßnahmen zu ergreifen.</p></blockquote><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Fernsehen: Mami, Mama, Drei Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[SWR-Fernsehen, 1. April 2008, 23 Uhr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://genderblog.de/index.php/2007/12/05/was-ist-familie-ausstellung-neue-familienportraits/">Familienbilder</a> wandeln sich: Heute abend ab 23 Uhr sendet der SWR den kleinen <a href="http://www.swr.de/menschen-unter-uns/archiv/2008/04/01/beitrag.html">Dokumentarfilm <em>Mami, Mama, Drei Kinder</em></a> über eine Familie mit lesbischen Eltern und drei Kindern.</p>
<p>Aus dem Pressetext:<span id="more-1135"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;Alle Welt wusste, dass wir lesbisch sind und schon lange als Paar zusammen leben. Als wir uns dann ein Kind wünschten, war die Lieblingsfrage von anderen: Haben Sie sich überlegt, was Sie dem Kind antun?  Wir dachten: O je, wir haben uns jahrelang Gedanken gemacht und andere gerade mal fünf Sekunden &#8211; und sie stellen uns diese Frage?&#8221;</p>
<p>So ging es Moni (45) und Lisa (37) vor 13 Jahren, als sie sich auf die Suche nach einer Samenbank machten, um sich ihren gemeinsamen Kinderwunsch zu erfüllen. Es war damals eine Sensation, und sie wurden konfrontiert mit langen Reden von Ärzten, die zwar künstliche Befruchtungen vornahmen, aber betonten, dass ein Kind doch einen Vater brauche und nicht zwei lesbische Mütter. Es kam noch schlimmer: Als Moni ihr erstes Kind per Kaiserschnitt zur Welt brachte, musste Lebenspartnerin Lisa vor dem Kreissaal warten und zuschauen, wie männliche Lebensgefährten anderer Frauen selbstverständlich bei der Geburt dabei sein konnten.</p>
<p>Heute, in Zeiten von Homo-Ehe und schwulen regierenden Bürgermeistern, hat sich auch für Moni und Lisa mit ihren drei Kindern Lena(12), Dylan (8) und Mia(5) viel geändert. Aber immer noch müssen sie sich gegen Ausgrenzungen und Benachteiligungen wehren: im Finanzamt, bei der Einschulung der Kinder oder in der Kirche beim Versuch, die Kleinen katholisch taufen zu lassen. Und sie müssen auch damit umgehen können, wenn eins der Kinder fragt: &#8220;Wer ist mein Vater?&#8221;</p>
<p>&#8220;Regenbogenfamilien&#8221; nennen sich Familien mit schwulen oder lesbischen Eltern. In Deutschland wachsen mehrere tausend Kinder in diesen Familien auf.</p>
<p>Der Film &#8220;Mami, Mama, drei Kinder&#8221; ist eine liebevolle Begegnung mit der Familie Herrmann- Green aus Konstanz; ein temporeicher Film über lesbische Liebe, über die Kunst der Erziehung mehrerer Kinder und über den Stolz, das zu sein, was man ist.</p></blockquote><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Emanzipative oder neoliberale Familienpolitik?</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/04/emanzipative-oder-neoliberale-familienpolitik/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 11:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[ursula-von-der-leyen]]></category>
		<category><![CDATA[von-der-leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tanja Carstensen hat gerade per E-Mail auf das &#8220;2. Avanti-Tresengespräch&#8221; am 12. März ab 19 Uhr in Hamburg-Altona (Werkstatt 3 (Saal), Nernstweg 32) hingewiesen, das unter dem Titel steht: Schöner neuer Feminismus? Emanzipative oder neoliberale Familienpolitik? Der Eintritt ist frei. Aus der Ankündigung: Kaum zu glauben: Mit Ursula von der Leyen propagiert eine konservative Familienministerin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tu-harburg.de/agentec/team/carstensen.htm">Tanja Carstensen</a> hat gerade per E-Mail auf das &#8220;<a href="http://www.avanti-projekt.de/Antikap.htm#HH_080312">2. Avanti-Tresengespräch</a>&#8221; am 12. März ab 19 Uhr in Hamburg-Altona (Werkstatt 3 (Saal), Nernstweg 32) hingewiesen, das unter dem Titel steht: <em>Schöner neuer Feminismus? Emanzipative oder neoliberale Familienpolitik?</em> Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Aus der Ankündigung:<span id="more-1080"></span></p>
<blockquote><p>Kaum zu glauben: Mit Ursula von der Leyen propagiert eine konservative Familienministerin, dass Männer »Mitverantwortung für die Familienarbeit« leisten und »Mütter den Zugang zum Arbeitsmarkt« erhalten sollen. Erleben wir den endgültigen Siegeszug der feministischen Bewegung?</p>
<p>Wohl kaum. Die politische Bühne vollzieht zur Zeit eher eine ökonomische Entwicklung nach, die<br />
die Vorzeichen von Arbeitsteilung seit den 70er Jahren verschoben hat.</p>
<p>Der Familienlohn, der früher &#8211; zumindest für große Teile der Lohnabhängigen &#8211; die starke Stellung des patriachalen Ernährers manifestierte, ist zu teuer geworden. »Die Rolle des Alleinernährers [...] bricht zunehmend weg« (von der Leyen).</p>
<p>Stetige Reallohnsenkungen und der Ab- und Umbau der staatlichen Sicherungssysteme haben längst den universellen Zwang einer/eines jeden, sich als LohnsarbeiterIn ausbeuten zu lassen, manifestiert. Das beste Beispiel dafür ist Hartz IV.</p>
<p>Doch an der Verteilung der Reproduktionsarbeit hat sich real wenig geändert. Für den überwiegenden Teil Frauen bedeutet der »Zugang zum Arbeitsmarkt« Doppelbelastung und prekäre Arbeitsplätze.</p>
<p>Allemal die Bessergestellten haben im Zuge ihrer Integration einen deutlichen Prestige-Gewinn erfahren und können nun ihre Reproduktionsaufgaben auf eine (oft Migrantische und unterbezahlte) HausarbeiterIn verlagern. Genau solche Frauen sind gemeint, wenn es um Elterngeld oder Kita-Plätze geht.</p>
<p>Während den Ärmeren und damit den meisten Alleinerziehenden die Hälfte der Bezugsdauer gestrichen wurde, können gut verdienende Eltern kräftig profitieren.</p>
<p>Umverteilung von unten nach oben. Denn: Die Eliten-Reproduktion ist in Gefahr. Weil der unverminderte Kinderreichtum der Sozialblocks durch unser Bildungssystem außen vor bleibt, müssen die Fachkräfte halt von den Fachkräften gezeugt werden.</p>
<p>Beim Tresengespräch wollen wir uns darüber unterhalten, wie die familienpolitische Debatte interpretiert und emanzipativ reagiert werden kann:</p>
<p>Welche Interessen werden bedient? Was ist das überhaupt, „Familie“? Warum kann von der Leyen ihre Positionen durchsetzen?</p>
<p>Welche Forderungen sind in Anbetracht der unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen von ReproduktionsarbeiterInnen formulierbar?</p>
<p>Es diskutieren: Hilde Hoherz (Historikerin), Jonas (Avanti)</p></blockquote><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ist Frauensache, klar</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 01:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[frauenbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Anne Will am 2. März 2008, 21.45 Uhr, ARD: Kinder, Krippe, Karriere - und nur Frauen diskutieren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><q>Mehr Frauen in der Sendung</q> wollte Anne Will gerne haben, <a href="http://annewill.blog.ndr.de/2008/02/29/mehr-frauen-in-der-sendung/">sagt das Anne-Will-Blog</a>, aber so richtig leicht scheint das nicht zu sein &#8211; anscheinend fanden sich zu den Themen vorher immer nur Männer.</p>
<p><q>Diese Woche allerdings,</q> so lobt sich die Talkshow-Redaktion selbst, <q>halten wir mit geballter Frauenpower gegen: Wir besetzen die Innenrunde ausschließlich mit Frauen.</q> Das ist natürlich wirklich erfreulich, und worum geht es? Um <q>die Auseinandersetzung in der Großen Koalition um die so genannte “Herdprämie” und die daraus abzuleitende Debatte um ein ganz bestimmtes Frauen- und Familienbild.</q></p>
<p>Oha! Da wird das Frauenbild natürlich richtig durchgeschüttelt, wenn man wochenlang außer der Moderatorin kaum Frauen auf die Bühne setzt, aber dann zum Thema <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/aktuellesendung/t_cid-4260020_.html"><em>Kinder, Krippe, Karriere &#8211; das Märchen von der Emanzipation</em></a> <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/080302/t_cid-4612534_.html">ausschließlich Frauen</a> aufbietet &#8211; weil, das ist ja sonst so ein knallhartes Männerthema.</p>
<p>Mit Verlaub, liebe Redaktion, es mag ja schon sein, daß man zu diesem Thema, wie zu den sonstigen vor allem Männer, nun vor allem Frauen findet. (Vielleicht auch je nachdem, wie lange man sucht.) Aber das bei einer Diskussionsrunde zur Frauenpolitik (und anscheinend auch, wie üblich: Familienpolitik &#8211; &#8220;<a href="http://www.google.de/search?hl=de&#038;q=%22frauen+und+ged%C3%B6ns%22+schr%C3%B6der">Frauen und Gedöns</a>&#8221; halt) als Durchbruch in den sendungsinternen Geschlechterverhältnissen verkaufen zu wollen, das ist entweder sehr blind oder sehr dreist.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Zeitschriftenschau: Der Spiegel 9/2008</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 13:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriftenschau]]></category>
		<category><![CDATA[charlotte-roche]]></category>
		<category><![CDATA[kita]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Rubrik &#8220;Zeitschriftenschau&#8221; besprechen wir mehr oder minder aktuelle gender-relevante Beiträge in Zeitschriften. Hinweise auf entsprechende Neuerscheinungen gerne an zeitschriftenschau@genderblog.de. Sagen wir&#8217;s gleich: Der aktuelle Spiegel-Titel zum Thema &#8220;Wieviel Mutter braucht das Kind?&#8221; (Inhaltsverzeichnis, Titelbild) hält keine wirklich großen Überraschungen bereit, außer vielleicht dieser: Die Spiegel-Redaktion hat anscheinend beschlossen, Kitas ab sofort ziemlich uneingeschränkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">In der Rubrik &#8220;Zeitschriftenschau&#8221; besprechen wir mehr oder minder aktuelle gender-relevante Beiträge in Zeitschriften. Hinweise auf entsprechende Neuerscheinungen gerne an <a href="mailto:zeitschriftenschau@genderblog.de">zeitschriftenschau@genderblog.de</a>.</div>
<p>Sagen wir&#8217;s gleich: Der aktuelle <em>Spiegel</em>-Titel zum Thema &#8220;Wieviel Mutter braucht das Kind?&#8221; (<a href="http://service.spiegel.de/digas/servlet/epaper?Q=SP&#038;JG=2008&#038;AG=9&#038;SE=1&#038;AN=INHALT">Inhaltsverzeichnis</a>, <a href="http://www.spiegel.de/static/epaper/SP/2008/9/ROSPANZ20080090001-312.jpg">Titelbild</a>) hält keine wirklich großen Überraschungen bereit, außer vielleicht dieser: Die <em>Spiegel</em>-Redaktion hat anscheinend beschlossen, Kitas ab sofort ziemlich uneingeschränkt gut zu finden, nur die Qualität und der Betreuungsschlüssel müsse halt stimmen. So weit, so gut und so banal.</p>
<p>Irritierend ist aber doch, daß, nachdem sich das gleiche Magazin in der vergangenen Woche <a href="http://maedchenmannschaft.net/die-familienmanager/">einigermaßen ausführlich mit Vätern in der Babypause beschäftigt hat</a>, von den Vätern hier nie aber auch irgendwie die Rede ist. Immerzu ist von der Bindung des Kindes an die Mutter die Rede, und im- wie explizit geht es nur darum, ob eine Mutter ihre Kinder guten Gewissens in eine Kita oder Krippe geben dürfte (ja).</p>
<p>Einzige Ausnahme: Ein deutscher Vater in Kopenhagen, der sich die Kinderbetreuung mit seiner wie er voll berufstätigen Frau teilt. Das sind ein paar Absätze in der Titelgeschichte, wie aus einem fernen, fremden Land. Au weia.</p>
<p>Und dann natürlich auch noch das Titelbild, das nicht nur die abgebildete Frau mit allen klassischen Insignien der &#8220;Karrierefrau&#8221; besetzt, sondern sie auch noch im Würgegriff der Kinderhand zeigt.</p>
<p>Auch schön im neuen <em>Spiegel</em>: das <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,537317,00.html">Interview</a> mit der derzeit ubiquitären (<a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag;art2566,2482027">Tagesspiegel</a>, <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/421900/TrkHomeMagTsr1">Süddeutsche Zeitung</a>, <a href="http://www.blondmag.com/cgi-bin/adframe/mitmenschen/article.html?ADFRAME_MCMS_ID=27&#038;id=120299688488654238605">blond</a>) Charlotte Roche zu ihrem neuen Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832180575?ie=UTF8&#038;tag=genderblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3832180575"><em>Feuchtgebiete</em></a>.</p>
<p>(Links via <a href="http://maedchenmannschaft.net/la-roche/">mm</a> und <a href="http://textundblog.de/?p=2057">tb</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Erst bummeln, dann Baby!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 12:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[iris-radisch]]></category>
		<category><![CDATA[karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Barbara Streidl hat freundlicherweise den Link ausgegraben, den ich letzten Donnerstag noch nicht gefunden hatte &#8211; im Zeit Magazin Leben (der Name!, aber das nur am Rande) bricht Iris Radisch eine fulminante Lanze für die Gebärbummelei, die allerdings sehr stark für studierende Frauen geführt wird. Im Hamsterradrennen des beschleunigten Lebens und Gebärens wird die Freiheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Barbara Streidl hat freundlicherweise <a href="http://maedchenmannschaft.net/gebar-bummelei-galore/">den Link ausgegraben</a>, den ich letzten Donnerstag noch nicht gefunden hatte &#8211; im <em>Zeit Magazin Leben</em> (der Name!, aber das nur am Rande) bricht Iris Radisch eine <a href="http://www.zeit.de/2008/03/Radisch-03">fulminante Lanze für die Gebärbummelei</a>, die allerdings sehr stark für studierende Frauen geführt wird.</p>
<blockquote><p>Im Hamsterradrennen des beschleunigten Lebens und Gebärens wird die Freiheit wieder beschnitten. Eine junge Studentin, die den Nutzen jedes Seminars, jedes verträumten, unsystematisch verbrachten Lesenachmittags abwägt, weil der Nutzen die Fremdbetreuung ihrer beiden Kleinkinder rechtfertigen muss, wird in ihrem Studium keine unvorhergesehenen Erfahrungen mehr machen. Sie wird nichts ausprobieren, wird sich jeden interessanten Irrweg versagen. [...] Nein, die Freiheit zum Trödeln, zum Abseitigen, zum scheinbar Sinnlosen ist eine zu kostbare Errungenschaft, um sie dem Statistischen Bundesamt oder sonst wem zuliebe zu opfern.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.zeit.de/2008/03/Radisch-03">Lesen</a>! (Mehr zu Radischs jüngstem Buch, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3421042586?ie=UTF8&#038;tag=genderblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3421042586"><em>Die Schule der Frauen</em></a>, z.B. <a href="http://www.iheartdigitallife.de/?p=49">hier</a> und <a href="http://genderblog.de/index.php/2007/05/09/mitten-in-der-liebeskatastrophe/">hier</a>.)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ich bastel&#8217; mir ein Kind</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 13:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[puppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde den Gedanken einigermaßen irritierend, eine lebensecht wirkende Babypuppe herumzutragen und wie ein echtes Kind zu behandeln, aber da scheint es nicht ganz wenige zu geben, die das anders sehen. Jedenfalls erweckt diese Programmankündigung für eine Fernsehsendung, die auf Times Online zu finden ist, einen solchen Eindruck: My Fake Baby explores the lives of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den Gedanken einigermaßen irritierend, eine lebensecht wirkende Babypuppe herumzutragen und wie ein echtes Kind zu behandeln, aber da scheint es nicht ganz wenige zu geben, die das anders sehen. Jedenfalls erweckt diese <a href="http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/tv_and_radio/article3118283.ece">Programmankündigung für eine Fernsehsendung</a>, die auf <em>Times Online</em> zu finden ist, einen solchen Eindruck:</p>
<blockquote><p><em>My Fake Baby</em> explores the lives of women who spend hundreds, sometimes thousands of pounds on lifelike baby dolls known as “reborns”. Some have beating hearts and tiny veins. They are loved like real babies, cuddled and taken for walks. Doll designer Jaime – a mother of four – fulfils the dreams of other women by engineering babies to their specifications in her front room. Adoptive “mothers” include women whose children have grown up and left home and women unable to have children of their own. It would be easy to dismiss all this as sad, strange and just plain wrong, but it gives great comfort to those involved.</p></blockquote>
<p>Es gibt <a href="http://www.channel4.com/video/my-fake-baby/series-1/episode-1/living-doll_p_1.html">auf der Channel 4-Website einen Werbetrailer</a> zu sehen; die <a href="http://www.babybuntinsnursery.com/">Website von Jamie Eaton ist hier</a>. (<a href="http://www.constellations.co.nz/index.php?sec=3&#038;ssec=12&#038;r=782#782">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;NO PENIS FOR YOU!&#8221;</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/18/no-penis-for-you/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 13:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Im sowieso ziemlich lesenswerte und gelegentlich sehr, sehr komischen Weblog Mama Drama erklärt Julie Pippert, warum sie und ihr Mann jetzt von &#8220;boy bits&#8221; und &#8220;girl bits&#8221; sprechen. Großartig. Lesen!Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im sowieso ziemlich lesenswerte und gelegentlich sehr, sehr komischen Weblog <a href="http://blogs.chron.com/mamadrama/"><em>Mama Drama</em></a> erklärt <a href="http://theartfulflower.blogspot.com/">Julie Pippert</a>, warum sie und ihr Mann jetzt von &#8220;boy bits&#8221; und &#8220;girl bits&#8221; sprechen.</p>
<p><a href="http://blogs.chron.com/mamadrama/archives/2007/12/and_thats_why_w_1.html">Großartig. Lesen!</a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Was ist Familie? &#8211; Ausstellung &#8220;Neue Familienportraits&#8221;</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/05/was-ist-familie-ausstellung-neue-familienportraits/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 22:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Verena Jaekel zeigt in ihrer Ausstellung Fotografien queerer Familien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center"><img title="bild aus der ausstellung neue familienportraits" alt="bild aus der ausstellung neue familienportraits" src="http://www.verenajaekel.com/images/start_familie_1.jpg" /></div>
<p>Verena Jaekel zeigt in ihrer Ausstellung Fotografien queerer Familien.<br />
&#8220;Angelehnt an den Stil konventioneller Familienfotos sollen diese Portraits nicht nur die Definition des Familienbegriffs erweitern, sondern auch stereotypisierte Sehgewohnheiten bewusst machen und so eine Reflexion über die<br />
Darstellungsformen des Mediums Fotografie anregen.&#8221; (Verena Jaekel)</p>
<p><a title="Homepage verena jaekel" target="_blank" href="http://www.verenajaekel.com/news.html">mehr Informationen zur Ausstellung</a></p>
<p>Zeit: 01.12.2007 bis 13.01.2008 (täglich von 11 bis 20 Uhr)<br />
Ort: <a title="homepage co Berlin" target="_blank" href="http://www.co-berlin.com/">C/O Berlin</a> (ehemaliges Postfuhramt. Oranienburger Strasse Ecke Tucholskystrasse<span class="fliess">)</span></p>
<div style="text-align: center"><img title="foto aus der ausstellung " alt="foto aus der ausstellung " src="http://www.verenajaekel.com/images/start_familie_2.jpg" /></div><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Prinzessin Horst</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/10/08/prinzessin-horst/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 18:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[namen]]></category>
		<category><![CDATA[prinzessin]]></category>

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		<description><![CDATA[Gelegentlich waren ja hier schon Kinderbücher einmal Thema &#8211; eines meiner Lieblingsbeispiele mit Gender-Thema fand aber bisher noch keine Erwähnung: Prinzessin Horst. Das lag vor allem daran, daß das kleine Werk &#8211; als Pixi-Buch erschienen &#8211; nicht ohne Weiteres bestellbar war und ich nicht auf ein vage theoretisch fluktuierendes Werk verweisen wollte. Jetzt hat Carlsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://genderblog.de/index.php/2007/09/16/ware-papa-nicht-so-beschaftigt-gewesen/">Gelegentlich</a> waren ja hier <a href="http://genderblog.de/index.php/2007/02/14/papa-und-sein-freund-frank/">schon</a> Kinderbücher einmal Thema &#8211; eines meiner Lieblingsbeispiele mit Gender-Thema fand aber bisher noch keine Erwähnung: <em>Prinzessin Horst</em>. Das lag vor allem daran, daß das kleine Werk &#8211; als Pixi-Buch erschienen &#8211; nicht ohne Weiteres bestellbar war und ich nicht auf ein vage theoretisch fluktuierendes Werk verweisen wollte.</p>
<p>Jetzt hat Carlsen sich der offensichtlich bestehenden Nachfrage gebeugt und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3551681538?ie=UTF8&#038;tag=genderblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3551681538"><em>Prinzessin Horst</em></a> noch einmal als kleines, gebundenes Büchlein herausgebracht. Das Buch ist im Stil eines (von Kinderhand nachgezeichneten) Yellow-Press-Magazines gehalten und berichtet von der Geburt einer Prinzessin, die von ihrem Vater Horst genannt wird, weil er sich so sehr einen Jungen gewünscht hatte. Daraufhin kommen Männernamen für Mädchen auf einmal schwer in Mode&#8230; Ich finde die Idee sehr hübsch, weil sie ganz unernst thematisiert, wie arbiträr und letztlich geschichtlich bedingt die Namen für Männer und Frauen sind.</p>
<p>(Der ebenfalls auf den Markt geworfene <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3551681546?ie=UTF8&#038;tag=genderblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3551681546">Band 2</a> hat, soweit ich das nach kurzer Durchsicht sagen kann, mit dem ersten Buch nichts weiter zu tun &#8211; irgendwie ist auch Horst ein Thema, aber die Geschichte orientiert sich ein wenig (ürks) an Prinz Charles und Lady Di, und der Text ist eher schlecht als recht gereimt.)</p>
<p>Fallen Euch noch weitere gute Kinderbücher ein, die Geschlechterfragen thematisieren? Für kurze Inhaltsangaben und Beschreibungen wäre ich sehr dankbar.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Regenbogenelternschaftdokumentarfilm</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/08/29/regenbogenelternschaftdokumentarfilm/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 10:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, 1. September 2007]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Samstag gibt es in Berlin die Premiere eines kleinen (und 39 Minuten kurzen) Dokumentarfilms zu sehen: &#8220;Ich denke für sechs&#8221;. Aus der Ankündigung:</p>
<blockquote><p>Wir, Katrin Rubel und Rosalia Falcone, laden recht herzlich ein, zu unserer Filmpremiere: „ICH DENKE FÜR SECHS“ am Samstag, den 01.09.2007, um 19:30 Uhr im Sonntags-Club – <a href="http://www.sonntags-club.de/">www.sonntags-club.de</a> (Greifenhagener Str. 28, Ecke Erich-Weinert-Str., Berlin Prenzlauer Berg)</p>
<p>„Junges nachwuchswilliges Schwulenpaar sucht ein gleichgesinntes Lesbenpärchen mit konkreten Vorstellungen zum Thema ‚gemeinsames Baby’. Zu unseren: Jeder im eigenen Haus, Baby bleibt bei den Muttis, Vaterrolle ist aber wichtig.“ (Siegessäule) </p>
<p>Auf diese Anzeige zweier Männer meldeten sich im März 2006 zwei Frauen. … Welche Träume, vielleicht auch Ängste aber auch Hoffnungen begegneten sich in diesem Moment? Wie beginnen sie für sechs zu denken? Der im Rahmen der Magistraarbeit entstandene Film versucht die bestehende Familienvielfalt in Deutschland sichtbar zu machen. Nach der Filmpremiere besteht die Möglichkeit, Fragen an die anwesenden Filmemacherinnen Rosalia Falcone und Katrin Rubel zu stellen. Danach freuen wir uns mit Euch die Weltpremiere bei Musik von DJ Cecilia (Hamburg) ausgiebig zu feiern.</p></blockquote>
<p>Ich werde (Elternpflichten) wohl eher nicht da sein können, würde mich aber über kurze Berichte in den Kommentaren freuen.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Familie</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/05/22/familie/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 11:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[cartoon]]></category>
		<category><![CDATA[comic]]></category>
		<category><![CDATA[zeichnung]]></category>

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		<description><![CDATA[(via)Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://indexed.blogspot.com/2007/05/family.html"><img id="image781" src="http://genderblog.de/dateien/2007/05/card845.JPG" alt="Love" style="width: 100%;" /></a></p>
<p>(<a href="http://fehlanzeige.wordpress.com/2007/05/10/familie/">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Mitten in der Liebeskatastrophe</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/05/09/mitten-in-der-liebeskatastrophe/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2007 08:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja William</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
		<category><![CDATA[eva-herman]]></category>
		<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[iris-radisch]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Iris Radisch: Die Schule der Frauen. Wie wir die Familie neu erfinden. DVA: München 2007. 160 Seiten. 14,95 &#8364;. Die Klagen nehmen kein Ende: Wir bekommen keine Kinder mehr, das System Familie kollabiert. Aber ist das wirklich schlimm? Die Antwort lautet: Nein! Der alten Heldenfamilie müssen wir keine Träne nachweinen, der Mutti-kocht-Vati-arbeitet-Ehe sicher auch nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">Iris Radisch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3421042586?ie=UTF8&#038;tag=genderblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3421042586"><em>Die Schule der Frauen. Wie wir die Familie neu erfinden</em></a>. DVA: München 2007. 160 Seiten. 14,95 &euro;.</div>
<blockquote><p>Die Klagen nehmen kein Ende: Wir bekommen keine Kinder mehr, das System Familie kollabiert. Aber ist das wirklich schlimm? Die Antwort lautet: Nein! Der alten Heldenfamilie müssen wir keine Träne nachweinen, der Mutti-kocht-Vati-arbeitet-Ehe sicher auch nicht.</p>
<p>Die Gebärkampagnen der letzten Monate sind Propaganda. [...] [Sie] erzählen viel über männliche Planspiele und wenig über weibliche Wirklichkeit.</p></blockquote>
<p>Dieser Klappentext hat mich neugierig gemacht und nach dem <a href="http://querelles-net.de/forum/forum20/wolff.shtml"><em>Eva-Prinzip</em></a>, das ich mir damals zum Glück nur ausgeliehen hatte und auch nur mit Mühe zu Ende gelesen habe (immerhin habe ich diesem Machwerk die Einsicht zu verdanken, nie wieder Zeit mit „Werken“ von <a href="http://genderblog.de/index.php?s=eva+herman">Eva Herman</a> zu verschwenden), war <em>Die Schule der Frauen. Wie wir die Familie neu erfinden</em> von Iris Radisch fast durchwegs eine intelligente Lese-Reise.</p>
<p>Iris Radisch (Jahrgang 1959, u.a. Literaturredakteurin bei der <em>Zeit</em>, Mutter von drei Töchtern) hat zu vielen Aspekten der leidigen „Hausweibchen“-Debatte etwas Intelligentes beizutragen, ob es nun der „alte neue Biologismus“ ist („Er verwechselt biologisches und soziales Leben, er ist reaktionär, rückwärtsgewandt und ohne jede Grundlage“), „Evchen-Phantasien“ („Das Vorstadt-Paradies [im Textzusammenhang ironisch, fast zynisch zu verstehen] des jagenden Adam und der staubsaugenden Eva ist bald für immer geschlossen“) oder „ideologisches Kettenrasseln“ („Von der Nivellierung natürlicher Geschlechtsunterschiede, vom Verlust erotischer Spannung und archaischer Geschlechtlichkeit hört man die gekränkten Schreibtischhelden schon rufen. Aber es wird ihnen nichts nützen. Die Erotik wird überleben, selbst am männlich besetzten Wickeltisch“).</p>
<p>In 8 Kapiteln (angefangen bei der „Heldendämmerung“ über „Die Welt ohne Kinder“ bis hin zu „Der Mann als Vater“ und „Die Frau als Mutter und das Märchen von der Vereinbarkeit“) berichtet Iris Radisch sowohl von persönlichen Erfahrungen als auch von ihren soziologischen Beobachtungen:</p>
<blockquote><p>Ob wir wirklich eine Kinderkatastrophe haben oder auf eine solche zusteuern – wir werden sehen. Was wir aber heute schon haben, und was die Vorhut der drohenden Kinderkatastrophe ausmacht, ist eine Liebeskatastrophe. Das hat viele Gründe, aber vor allem einen: Das völlige Fehlen von Vorbildern gelingender Liebe in modernen Lebensverhältnissen.</p></blockquote>
<p>Mit „modern“ meint Radisch hier <em>gleichberechtigte</em> Partnerschaften. Also taugen weder ein „Fußballkönig“ noch Politiker (wie z.B. Schröder und Lafontaine) mit ihren treu ergebenen, wesentlich jüngeren Weibchen als Vorbilder.<span id="more-767"></span></p>
<p>Köstlich ihr Seitenhieb auf eine gewisse „Autorin“: „Die Tür zum Paradies der stabilen, patriarchalischen Familie, das ohnehin für uns Frauen keines war, ist lange geschlossen und läßt sich mit noch so vielem blonden Engelsgesang nicht mehr öffnen. Der Weg geht nur nach vorne.“ Glücklicherweise!</p>
<p>Radisch entlarvt das Schlagwort „natürliche Mütterlichkeit“ als das, was es ist – ein Märchen: „Mütterlichkeit ist genauso wie Väterlichkeit keine selbstverständliche, sondern eine erst zu entwickelnde [...] Eigenschaft.“ Und da bisher das Sorgen für Kinder als „typisch weiblich“ galt, müssen <em>in diesem Sinn</em> die Männer eben „weiblich(er)“ werden. Das können sie auch, denn auch <em>Mann</em> kann „Mütterlichkeit“ lernen. „Wir brauchen“, folgert Radisch daraus, „eine neue Weiblichkeit des Mannes.“ Die angeblich heile „Vati-arbeitet-Mutti-kocht“-Welt bezeichnet sie zu Recht als eine „Lebenslüge“: Dies in den Gehörgang aller bekennenden und durchaus auch aggressiven bekennenden Hausweibchen! </p>
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<p>Bis hierhin stimme ich ihr rückhaltlos ja zu, nicht aber ihrem folgenden Appell an die Frauen: „Wir sollten uns eine Pause gönnen.“ Hier glaubt Radisch zu sehr an das Gute im (Macho-)Manne. Ich vertrete da lieber das „<em>Emma</em>-Prinzip“ („Jetzt erst recht!“) im Sinne von: Es gibt noch viel zu tun! und verweise auf die neue Kolumne von Lisa Ortgies in der <em>Emma</em> („Sollen wir Euch in die Zukunft treten?“).</p>
<p>Danach bin ich mit Radisch jedoch wieder einer Meinung: „Und nicht wir sind es, die Kinder und Karriere weiterhin fleißig addieren sollten, die Männer müssen es uns gleichtun.“</p>
<p>Ihr Fazit zum Schluß: „Familien brauchen geschenkte Zeit.“ Aber nicht, wie viele Männer (und leider auch einige Frauen!) das gern hätten, nämlich <em>nicht</em> „indem man die Frauen dem Arbeitsprozess teilweise oder ganz und gar entzieht, um sie als lebende Schutzschilder vor dem bedrohten Familienraum aufzustellen“, sondern z.B. durch eine „Zweidrittelstelle für beide [!] Eltern.“ Denn: „Es muss für uns Frauen mehr als die Wahl zwischen lauter Schrecknissen geben. Die Alternativen, vor denen wir im ersten Jahrhundert unserer Befreiung noch immer stehen, uns entweder aus der Welt der Arbeit zurückzuziehen oder uns zwischen Familie und Arbeit bis zur völligen Erschöpfung aufzureiben [...] sind engstirnig und phantasielos, und die Männer, die das von uns erwarten, sind es auch.“</p>
<p>Trotz allem blickt Radisch durchaus positiv in die Zukunft:</p>
<blockquote><p>Das Zeitalter der doppelten Berufstätigkeit der Eltern lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Die niedrige Erwerbsquote der Frauen wird sich erhöhen, das unsinnige Ehegattensplitting wird genauso der Vergangenheit angehören wie der männliche Haushaltsvorstand, dem die Familienmitglieder wie die Graugänslein überallhin hinterherwatscheln.</p></blockquote>
<p>„Es ist unabweisbar. Die Familie hat den Übergang ins 21. Jahrhundert noch vor sich.“ Aber: „Die Zerreißprobe, die wir im Augenblick durchleben, wird, wenn wir heute dafür sorgen, für unsere Kinder schon nicht mehr gelten. [...] Wenn wir es wollen, wird es nicht mehr heißen, eins ist zu wenig und beides ist zu viel. Dann gibt es Freiheit. Liebe, Arbeit und Kinder, diese drei, werden sich nicht länger ausschließen. Das wird gar nicht so schwer sein.“</p>
<p>Obwohl das Buch sehr lesenswert ist, möchte ich besonders zwei Dinge kritisieren:</p>
<p>•	Radisch behauptet, für Kinder sei „das Ende ihrer Ursprungsfamilie ein lebenslanger Schrecken – egal, wie endlos schrecklich ihren Eltern das Familienleben nach kurzer Erprobungsphase erschienen sein mag.“ Was heißt „kurz“ genau? Soll eine Frau etwa in einer schlimmen Ehe gefangenbleiben, „der Kinder wegen“? Dass Frau bei einem Mann durchaus erst nach einigen Jahren und ein bis zwei Kindern zur Erkenntnis gelangen „darf“, daß mit ihm eben <em>keine</em> gleichberechtigte Partnerschaft möglich ist, sollte gerade Frau Radisch wissen, schaut man sich ihre eigene Biographie an! Außerdem kann ich sowohl aus meiner Erfahrung als Kind als auch aus meiner Erfahrung als Mutter sagen, daß für Kinder oft eben doch ein „Ende mit Schrecken“ besser ist als ein „Schrecken ohne Ende.“</p>
<p>•	Mir stellte sich beim Lesen die Frage, warum man überhaupt am „Standardmodell“ Ehe (nach Radischs Definition der biologische Vater, die biologische Mutter und eben das Kind bzw. die Kinder) festhalten sollte. Warum äußert sie sich fast im Vorübergehen so negativ über Patchworkfamilien und homosexuelle Elternpaare und bezeichnet derlei als „Sehnsucht nach Außergewöhnlichem“? Für eine Lesbe mit Kinderwunsch z.B. wäre es eher „außergewöhnlich“, müßte sie den biologischen Vater ihres Kindes auch noch ehelichen!</p>
<p>Trotz dieser Kritikpunkte und obwohl Frau Radisch an einer Stelle „den Feminismus“ als kinderfeindlich darstellt (allerdings bin ich mir bei Frau Radisch sehr sicher, daß sie ganz genau weiß, daß sie ohne „den Feminismus“ weder Literaturredakteurin noch Autorin wäre!), bekommt das Buch von mir eine gute 2. Gerade die Tatsache, dass Radisch im Gegensatz zu Eva Herman keine Patentlösung präsentiert, sondern „nur“ viele Denkanstöße liefert, ohne dogmatisch zu werden, macht das Buch so glaubwürdig. Denn eine Patenlösung, heißt sie nun „Eva-Prinzip“ oder sonstwie, gibt es beim Thema „Familie“ nun mal nicht.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagung: Vaterschaft in der Moderne</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/03/21/tagung-vaterschaft-in-der-moderne/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 11:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[ank�ndigungen]]></category>
		<category><![CDATA[maenner]]></category>
		<category><![CDATA[maennerbild]]></category>
		<category><![CDATA[moderne]]></category>
		<category><![CDATA[vaterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Bielefeld, 19.-21. April 2007]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der Universität Bielefeld findet vom 19. bis 21. April 2007 eine <a href="http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2007/04-19-Mueller.html">Tagung unter dem Titel <em>Vaterschaft in der Moderne</em></a> statt.<br />
<span id="more-692"></span></p>
<blockquote><p>Mit der neuen Aufmerksamkeit, die Vätern im öffentlichen Diskurs entgegengebracht wird, scheint sich eine Phase ihrem Ende zu nähern, die den Wandel von Geschlechterverhältnissen und -leitbildern auf die Modernisierung weiblicher Lebensläufe beschränkt sah. Analog zum Auseinandertreten von &#8216;Weiblichkeit&#8217; und &#8216;Mütterlichkeit&#8217; vollzieht sich ein Prozess der Differenzierung von &#8216;Männlichkeit&#8217; und &#8216;Väterlichkeit&#8217;, bezogen auf Leitbilder wie auf Praxen. Allerdings sind Ungleichzeitigkeiten und Widersprüche zu beobachten. Forschungen in verschiedenen Disziplinen führen derzeit zu dem übereinstimmenden Schluss, dass es große Diskrepanzen gibt zwischen den gewandelten Wünschen von Männern nach aktiverer Vaterschaft und der tatsächlichen Praxis.</p>
<p>Für die Beurteilung der gegenwärtigen Trends will diese Tagung die Perspektiven und methodischen Zugänge verschiedener Disziplinen verbinden und deren Potentiale für ein umfassendes Verständnis aktueller Entwicklungstendenzen von Vaterschaft nutzen. Soziologie, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft, und Wirtschaftswissenschaften sind eingeladen, Problemformulierungen für das Forschungsfeld zu überprüfen und zukünftigen Forschungsbedarf zu benennen.</p></blockquote>
<p>Das Tagungsprogramm ist <a href="http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2007/04-19-Mueller-Programm.pdf">als <acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym> verfügbar</a>. Tagungssprache ist Englisch. Im Rahmen der Konferenz findet am Freitag, 20. April 2007 um 18.30 Uhr die Finissage der Kunstausstellung <a href="http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2007/03-25-Wedekind.html"><em>Familienstücke</em></a> von Katja Sandler-Wedekind statt.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Glaubenskrieg um das &#8220;Gedöns&#8221;</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/03/19/glaubenskrieg-um-das-gedons/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2007/03/19/glaubenskrieg-um-das-gedons/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 10:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diana Baumgarten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/03/19/glaubenskrieg-um-das-gedons/</guid>
		<description><![CDATA[Im heutigen &#8220;Tagesanzeiger&#8221; ist ein schöner Artikel von Kordula Doerfler über den Streit zur Kinderbetreuung in Deutschland zu finden. Da leider nicht online verfügbar, aber in seinen Formulierungen recht treffend, hier eine kurze Zusammenfassung im O-Ton: Gerhard Schröder, Kanzler der ersten rot-grünen Koalition in Deutschland kannte für die Angelegenheit nur Verachtung: &#8220;Gedöns&#8221; nannte er Familienpolitik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im heutigen &#8220;<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/">Tagesanzeiger</a>&#8221; ist ein schöner Artikel von <a href="http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/ssi/impressum/index.html">Kordula Doerfler</a> über den Streit zur Kinderbetreuung in Deutschland zu finden.</p>
<p>Da leider nicht online verfügbar, aber in seinen Formulierungen recht treffend, hier eine kurze Zusammenfassung im O-Ton:</p>
<blockquote><p>Gerhard Schröder, Kanzler der ersten rot-grünen Koalition in Deutschland kannte für die Angelegenheit nur Verachtung: &#8220;Gedöns&#8221; nannte er Familienpolitik und so wurde sie auch behandelt. Als Stiefkind, als Luxusbeschäftigung für Quotenfrauen, jedenfalls nichts für harte Männer vom Schlage Schröders oder seines Aussenministers. (&#8230;)</p>
<p>Angela Merkel war bisher gewiss nicht mit profilierter Familienpolitik aufgefallen (&#8230;) aber (jetzt) hat auch Merkel erkannt, dass dieses Thema eine gewichtige Gruppe im Land umtreibt: die Frauen nämlich. (&#8230;)</p>
<p>(Doch) vor allem Männer in der eigenen Partei, im konservativen Milieu reagieren allergisch, gar hysterisch. Denn auch ihnen ist die Gewissheit abhanden gekommen, wie Familien heute leben sollen: Der Streit um Krippenplätze und ihre Finanzierung ist nur ein Symptom. Zu Tage tritt eine tiefe Verunsicherung, ja Ratlosigkeit. Im Kern geht es um die Frage, wie eine Gesellschaft und ein Arbeitsmarkt aussieht, in der Frauen selbstverständlich beides haben können &#8211;  wenn sie es wollen. Und wie sieht eine moderne Familienpolitik aus, die verschiedenste Lebensformen und Wahlmöglichkeiten wenigstens in Betracht zieht? Nur mehr Geld vom Staat ist keine Antwort auf die Frage, aber zumindest ein Anfang in einer überfälligen Diskussion, die nicht nur in Deutschland geführt werden muss.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturen/kari_20070223_Gebaermaschine.gif">Genau</a>.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich bereue weder das eine noch das andere&#8221;</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/03/08/ich-bereue-weder-das-eine-noch-das-andere/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2007/03/08/ich-bereue-weder-das-eine-noch-das-andere/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2007 15:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Rentsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[8. März 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[8.-m�rz-2007]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/03/08/ich-bereue-weder-das-eine-noch-das-andere/</guid>
		<description><![CDATA[Nikola Biller-Andorno, Anna-Karina Jakovljević, Katharina Landfester, Min Ae Lee-Kirsch (Hg.): Karriere und Kind. Erfahrungsberichte von Wissenschaftlerinnen. Campus: Frankfurt/New York 2005, 328 Seiten, &#8364; 24,90. Das Foto auf dem Buchumschlag hat mich schon vor dem Lesen der ersten Beiträge des Bandes Karriere und Kind. Erfahrungsberichte von Wissenschaftlerinnen amüsiert und zugleich positiv eingenommen: Vor einem, offensichtlich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">Nikola Biller-Andorno, Anna-Karina Jakovljević, Katharina Landfester, Min Ae Lee-Kirsch (Hg.): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593377136?ie=UTF8&#038;tag=genderblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3593377136"><em>Karriere und Kind. Erfahrungsberichte von Wissenschaftlerinnen</em></a>. Campus: Frankfurt/New York 2005, 328 Seiten, &euro; 24,90.</div>
<p><img id="image675" src="http://genderblog.de/dateien/2007/03/karriere_und_kind.jpg" alt="Cover - Karriere und Kind" /></p>
<p>Das Foto auf dem Buchumschlag hat mich schon vor dem Lesen der ersten Beiträge des Bandes <em>Karriere und Kind. Erfahrungsberichte von Wissenschaftlerinnen</em> amüsiert und zugleich positiv eingenommen: Vor einem, offensichtlich mit Sachbüchern vollgestellten Regal sieht man die Arbeitsplatte eines großen, langweiligen Metallbüroschreibtisch. Auf ihm befinden sich zwei aufgeklappte Laptops, die von Ablagestapeln, Unterlagen und vor allem wiederum von Büchern eingebaut sind. Doch offensichtlich machen die beiden hier tätigen Menschen gerade eine Pause oder sind nach Hause gegangen; jedenfalls sitzt niemand an dem Tisch und der linke Computer ist ausgeschaltet. Auf dem rechten hingegen prangt zwischen anderen Buchstaben und Zahlen gut lesbar, wenngleich auch etwas scheps, das Wort „Home“. Scheps deshalb, weil es sich bei diesem Laptop nämlich, anders als bei seinem elektronischen Bruder, um ein Spielzeug handelt, bei dem Ziffern und Buchstaben magnetisch an einer kleinen, aufklappbaren Tafel befestigt werden können. </p>
<p>„Karriere und Kind“ also, in letzter Zeit oft und bis zur Unerträglichkeit verhandelt unter den Schlagworten der „kinderlosen Akademikerinnen“ und der geforderten „besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. „Kind <em>und</em> Karriere“ also, nicht „Kind <em>oder</em> Karriere“ ist das Thema des von Nikola Biller-Andorno, Anna-Karina Jakovljević, Katharina Landfester und Min Ae Lee-Kirsch herausgegebenen Sammelbandes. Zu Wort kommen hier vor allem, aber nicht nur, Wissenschaftler<em>innen</em> verschiedenen Alters und auf unterschiedlichen ‚Stufen der Karriereleiter‘, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen zu diesem hoch politischen Thema beisteuern.<br />
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Die von ihrer fachlichen und geographischen Herkunft sehr unterschiedlichen Autorinnen und Autoren des Bandes wurden von den Herausgeberinnen eingeladen, über ihren Werdegang und Alltag zu berichten. Herausgekommen ist dabei nicht nur eine erhellende und ermutigende Reihe von Stimmen, die zeigen, wie politisch das Private immer noch und immer wieder ist, sondern auch eine Art Maßnahmenkatalog für Hochschule und Politik, der zeigt, wo die Probleme und Bedürfnisse von jungen Eltern im universitären Bereich wirklich liegen. </p>
<p>Dabei wird in dem Band bei weitem kein Lamento von der gestressten, weil mehrfach belasteten Mutter angestimmt. Im Gegenteil: Die Worte, die Petra Gelhaus ihrem Beitrag vorweg schickt, treffen auch den Ton der anderen Erfahrungsberichte: „Ich bereue weder das eine noch das andere, das heißt, ich fühle mich als medizin-ethische wissenschaftliche Assistentin beruflich völlig am richtigen Platz und ich würde meine Tochter Siobhán (gesprochen Schiwón) um nichts in der Welt hergeben.“</p>
<p>Die Berichte zeugen so auch von dem Erfolg, den Wissenschaftlerinnen mit Kindern im Universitätswesen mittlerweile wesentlich selbstverständlicher erleben, als noch vor einer oder zwei Generationen, weshalb allein die Erzählungen von den unterschiedlichen Lebenswegen, die von den Frauen beschritten wurden, das Buch für angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lesenswert macht. Die Varianten reichen dabei von Frauen, die während ihrer Studienzeit Mutter wurden und so die universitäre Karriere bereits mit Kind angetreten haben, bis zu Frauen, die bewusst später Kinder bekommen haben, als bei ihnen und bei ihrem Partner die größten beruflichen Ziele bereits erreicht waren.</p>
<p>Heike L. Pahl beispielsweise weist darauf hin, daß es auch für die Kinder von großem Vorteil sein kann, wenn die Eltern beruflich etabliert sind und als „spät Berufene“ die Kindererziehung ruhiger und ausgeglichner gestalten könnten (ähnlich äußern sich Margit Sutrop und Andrea E. Abele). Andere Wissenschaftlerinnen vergleichen die Situation an deutschen Universitäten mit den Verhältnissen in anderen Ländern, meist den <acronym title="United States of America">USA</acronym>, und weisen deutlich darauf hin, daß es an den Universitäten dort kein Problem sei, einen Kindergartenplatz o.ä. zu finden. Wichtig erscheint mir auch der innerdeutsche Vergleich im Rückblick auf die Situation in der DDR, die Dagmar Schipanski ohne verklärenden Blick aber mit deutlichen Worten beschreibt: „Die Betreuung von Kindern war geregelt und stellte auch für Kinder im Alter von zwei Monaten bis zweieinhalb Jahren kein Problem dar. […]. Das muss ich schon einmal so deutlich sagen: Kinder und Familie waren in der DDR groß geschrieben. [….]. Das Schlechte war die Ideologie, die man versucht hat, mit diesen Rahmenbedingungen zu verbinden.“.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=genderblog-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3593377136&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=CC0099&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" class="amazon"></iframe>Immer wieder wird in den Erfahrungsberichten deutlich, welche Punkte entscheidend für eine geglückte Verbindung von Muttersein und Berufstätigkeit sind. Zuvorderst steht zumeist die Gemeinschaft mit einem selbstverständlich gleichberechtigten und ‚gleichverpflichteten‘ Partner, aber fast ebenso wichtig sind die flexiblen Arbeitszeiten, die Universitäten immer noch zu einem eigentlich idealen Arbeitgeber für Eltern werden lassen. Daneben erleichtert ein aufgeschlossenes und verständnisvolles Umfeld, wie Chefs und Chefinnen, die nach dem Motto „wenig Dienen, viel Freiheit“ (Gertrude Lübbe-Wolff) handeln, oder gut funktionierende Arbeitsgruppen die Entscheidung für ein Leben mit Kindern.</p>
<p>Deutlich wird aber auch, daß berufstätige Mütter besonders stark unter der Tatsache leiden, daß sie bis zum ersehnten Ruf nur befristete Arbeitsverträge an der Universität erhalten; sie müssen sich darüber klar werden, daß man Beruf und Kindern „nicht gleichzeitig hundertprozentig gerecht werden kann.“ (Christiane Wendehorst), und lernen, hin und wieder mit schlechtem Gewissen zu leben.</p>
<p>Unterfüttert werden die persönlichen Berichte von zwei zusammenfassenden Beiträgen und einer empirischen Studie zur Situation von Müttern in der Wissenschaft. Hier findet sich auch weiterführende Literatur zu verschiedenen Aspekten des Themas.</p>
<p>Dieser insgesamt äußerst geglückte Sammelband wurde u.a. durch die Volkswagen-Stiftung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, gibt aber seinen Geldgebern einen klaren Auftrag zurück: Das darin investierte Geld kommt erst vollständig zum Tragen, wenn es sich auch in konkreten politischen und wirtschaftlichen Taten niederschlägt. Die Sammlung der Erfahrungsberichte kann nur ein erster Schritt gegen leere Sonntagsreden und Vereinzelung sein, denn es ist wichtig zu wissen, nicht die einzige zu sein, die nicht mehr länger als „Betroffene“ oder Exotin mit schlechtem Gewissen im immer noch sehr patriarchalen Wissenschaftsalltag Karriere machen möchte.</p>
<p><em>Foto: Verlag (Ausschnitt des Covers)</em></p>
<div class="autorin">Stefanie Rentsch ist Literaturwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeitern am Sonderforschungsbereich 626 &#8220;Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste&#8221; an der Freien Universität Berlin.</div><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small>]]></content:encoded>
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