Natürlich ist die Rede, die Kristina Schröder vergangene Woche anläßlich des gestrigen Weltfrauentages im Bundestag gehalten hat, primär politische Rhetorik. Das heißt, sie dient ein wenig der Positionsbestimmung, der Abgrenzung vom politischen Gegenüber und der Selbstspreizung. Irritierend ist aber doch, wie sehr sich gelegentlich die Ministerin in ihrer argumentativen Struktur an Guido Westerwelles jüngste Hartz-IV-Schoten [...]
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Ein kurzer Lesetipp (besonders geeignet als Standardlink in entsprechend ausufernden Diskussionen): Antje Schrupp hat “Drei verbreitete Irrtümer zum Feminismus” zusammengestellt und erläutert, warum es sich um Irrtümer handelt.
Feminismus muss es nur geben, wenn Frauen diskriminiert werden
Feministinnen müssen für alle Frauen sprechen
Feministinnen müssen Männer zu ihren Gruppen zulassen
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Gestern Nacht hat Kathryn Bigelow als erste Frau in der Geschichte der Academy Awards einen Oscar für die beste Regie gewonnen – ihr bemerkenswerter Film The Hurt Locker wurde zugleich mit fünf weiteren Oscars prämiert, unter anderem als bester Film.
Jezebel hat ein Video mit der Vergabe von Barbra Streisand und der Dankesrede von Bigelow, die [...]
Daß die Werbespots vieler Firmen – vor allem wohl Bier- und Autohersteller -, die während des Superbowl in den USA zu sehen sind, vor Sexismus triefen, dürfte wohl nichts Neues sein.
So denn auch dieser Werbespot von Dodge:
Auf den immerhin gibt es jetzt auch eine passende Antwort.
Der eigentliche Witz ist natürlich, daß beim oberen Spot Männer [...]
Der Tagesspiegel hat heute aus gegebenem Anlaß ein schönes Interview mit Paula Villa zum Stand der Geschlechterforschung und ihrer wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Bedeutung. Beispiel:
So können wir nicht generell sagen: Mädchen sind in den letzten Jahrzehnten in Deutschland Bildungsgewinnerinnen und Jungen sind Bildungsverlierer. Das stimmt zwar irgendwie, aber es stimmt eben nicht in dieser pauschalen Allgemeinheit. [...]
Es gibt einen ersten Trailer zum neuen Film The Runaways, ein Biopic über die Musikerin Joan Jett und die von ihr mitgegründete, in den 1970er Jahren aktive Band The Runaways (Homepage). Kristen Stewart spielt darin Joan Jett und kann hoffentlich wieder einmal zeigen, daß sie, jenseits des ganzen Twilight-Hypes, eigentlich eine sehr gute Schauspielerin ist.
Die Mädchenmannschaft sucht, in einer Abstimmung, die noch bis 31. Januar läuft, die “Bloggerin des Jahres 2009″ (manchmal auch “Bloggermädchen 2009″ genannt).
Hier lassen sich Details zu den (von den Leser_innen) Nominierten finden; die Abstimmung ist gleich links daneben.
Drüben auf grassrootsfeminism.net gibt es derzeit eine Umfrage zur Nutzung feministischer Medien, auf deren Ergebnisse ich wirklich sehr gespannt bin:
Do you ever read / watch / listen to feminist-made media? We want to hear from you! Come fill out our online questionnaire…
As part of our research project “Feminist Media in Europe” we have put together [...]
Ich finde dieses Mashup nicht in allen Teilen gelungen, aber was am Ende gut funktioniert, ist die Entlarvung der emotionalen Unreife Edwards (und des ganzen Twilight-Universums) in einer einzigen, ironischen Frage der Buffy-Protagonistin:
“Oh my God, are you twelve?”
(via)
Update 23. Januar 2010: Just sind mir zwei Texte untergekommen, die sich mit dem Phänomen des Stalking in [...]
Dank eines Hinweises von Antje Schrupp stieß ich gerade auf diesen kurzen Text von Ina Praetorius, in dem sie sich Gedanken zum Zusammenhang zwischen dem Klimawandel (und unserer Unfähigkeit, da ein wirkliches Umkehren auch nur zu denken) und dem Patriarchat macht. Aus ganz anderen Gründen (die jetzt hier keine Rolle spielen) finde ich das interessant, [...]
Der folgende Call for Papers erreichte uns mit der Bitte um Verbreitung. Dem entsprechen wir doch gerne.
Wir wünschen uns Ihre Perspektive in unserer Aufsatzsammlung für Jugendliche mit und ohne Behinderung, queer, trans*-, inter-, homo-, hetero-, bi- oder asexuell. Sie können hier darstellen, was Sie selbst früher gern gesagt bekommen hätten.
Hier gibt es für unsere Autor_innen [...]
Ich habe den Kalender schon eine Weile hier liegen, aber bevor das neue Jahr losgeht, sei doch noch schnell darauf verwiesen – auf den Queerfeministischen Taschenkalender 2010 der Riot Skirts.
Zu bekommen direkt dort oder beim Unrast-Verlag für wohlfeile sieben Euro “inklusive Versand, Bart und gutem Karma” sowie allerlei Texten, Ideen, Adressen und dergleichen mehr.
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