Wochenendlektüre: Geschlecht im Kino
Es ist, als seien diese Filme in einer Zeit stecken geblieben, die von der Gegenwart und ihren Konfliktlinien nichts wissen will – von der Diskussion zum Beispiel, ob Emanzipation schon dort geglückt ist, wo ehrgeizige Frauen ihren Weg machen.
So schreibt es Cristina Nord von der taz in ihrem Artikel zum Frauenbild im aktuellen Arthouse-Kino, bei dem sie unter anderem auch einen Blick auf Amelia wirft, der hier ja auch schon Thema war.
Und wer sich für Fragen von Geschlecht und Kino interessiert, mag von mir ganz selbstbeweihräuchernd noch hingewiesen sein auf meinen ebendort veröffentlichten und schon drei Wochen gut abgehangenen Text zu weiblichen Monstren und Tiermenschen, anläßlich des Filmstarts von Splice verfaßt (den ich wie dem Text zu entnehmen ist, für einen sehr spannenden Horrorstreifen halte).
Für Freund_innen des Actionfilms verweise ich dann noch gerne auf einen längeren Essay von Ines Walk zu Actionhelden in der Krise, der zwar schon seit Januar online steht, aber deswegen ja nicht schlechter ist, sowie, ich schon wieder, auf meine Gedanken zu den Geschlechterkonstruktionen in The A-Team und The Losers, drüben in meinem Filmblog. Über Anmerkungen und konstruktive Kritik würde ich mich herzlich freuen.
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