‘Amelia’ bleibt ziemlich am Boden

Heute läuft Amelia in den deutschen Kinos an, ein “Biopic” über die Pilotin Amelia Earhart, eine der ersten Amerikanerinnen mit Pilotinnenlizenz, die erste Frau, die den Atlantik im Alleinflug überquert hat, zu ihrer Zeit Rekordhalterin über diverse Flugstrecken etc. pp. – auch politisch war Earhart aktiv, und in den USA ist sie, die vor fast genau 73 Jahren, am 2. Juli 1937, über dem Pazifischen Ozean verscholl, immer noch eine bekannte Persönlichkeit.
Der Film allerdings bleibt, zumindest sehe ich das so, weit hinter den Erwartungen zurück, den man an ihn stellen konnte. Dabei konnte man sich durchaus Hoffnungen machen, daß mit Regisseurin Mira Nair und Hauptdarstellerin Hilary Swank aus dem Stoff ein aufregender Film entstehen würde.
Warum das nicht geklappt hat, habe ich in der neuesten Missy aufgeschrieben (sowieso stets eine Kauf- und Abonnierempfehlung!), aber auch noch etwas ausführlicher und mit etwas anderem Schwerpunkt bei critic.de; Jan Kedves hat sich für die taz dazu Gedanken gemacht. Weitere Kritiken versammelt film-zeit.de.
Foto: 20th Century Fox
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Lisa Schwarzbaum, eine große amerikanische Film Kritikerin, hat zu dem Film in einer Vor-Kritik(Review) am 24.Oktober 2009 geschrieben:
“Why present such a modern woman in such a fusty format?”
“Amelia” is a frustratingly old-school, Hollywood-style, inspirational biopic about Amelia Earhart that doesn’t trust a viewer’s independent assessment of the famous woman pictured on the screen.”
Von der Berliner Artistin Crystalle habe ich eine wunderschöne Life-Performance zu dem Thema Amelia Earhart gesehen..und das bei Google gefunden:
http://www.youtube.com/watch?v=CXGxh0XJmvY
http://www.crystalle.eu
Sie nennt ihre Vorführung Adagio for Amelia Earhart.
(She! Must! Fly!)
Dann doch lieber die großartige (!) Platte “Amelia” (1997) von Long Fin Killie anhören, die der Pilotin gewidmet ist…