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Genderblog

Das Geschlecht, nicht die Religion, ist das Opium des Volkes. (Erving Goffman)

 

“I like to twirl, maybe in slow motion.”

 Rochus Wolff   18. März 2010
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Vor mittlerweile zehn Jahren habe ich mal für eine Seminararbeit einen genaueren Blick auf die Werbung geworfen, die für Tampons, Binden etc. in Zeitschriften gemacht wurde. Und während einige Details dabei interessant und unerwartet waren, galt das für die große Linie nicht: Mehr oder weniger subtil vermittelten die Anzeigen den Eindruck, Menstruation sei eine unhygienische, unangenehme und vage womöglich gar ungesunde Angelegenheit, der man durch die Verwendung der beworbenen Binden und Tampons einen, ahem, Riegel vorschieben müsse.

Das ist so sehr Platitüde, daß man es kaum noch weiter thematisieren und explizieren muß. Kotex hat jetzt Werbung produzieren lassen, die (recht erfolgreich) ironisch mit all den Bildern spielt, die vor allem die Fernsehwerbung immer wieder aufbietet. Das ist lustig und in gewisser Hinsicht befreiend; aber, wie Sara Libby richtig schreibt, man erfährt auch aus dieser Werbung nicht, warum nun gerade die beworbenen Produkte zu kaufen seien.

(via)

 
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