In Kooperation mit den 19. Lesbisch-Schwulen-Filmtagen, die vom 21. bis 26. Oktober in Hamburg stattfinden, veranstaltet das Kinoprojekt DIEnstagsDOKU im September eine Reihe mit zwei Dokumentarfilmen, die die Grenzen der angeblich natürlichen Unterteilung der Welt in Mann und Frau thematisieren. Gezeigt werden am 9. September Das verordnete Geschlecht (D 2001) von Oliver Tolmein und Bertram [...]
Archiv für August 2008
Kurze Hinweise auf interessante Texte anderswo – was sich im Laufe dieser Woche so ansammelte.
Rezension von María do Mar Castro Varela: Unzeitgemäße Utopien. Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung. Bielefeld 2007.
Cosmopolitan machts möglich: Endlich können Frauen, ihrer Aufgabe gemäß, ihre Männer sexuell voll zufriedenstellen.
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Das Internet hat unsere Art zu arbeiten und zu kommunizieren verändert. Einerseits bietet es nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, Informationen zu suchen und über diese gemeinschaftlich zu kommunizieren. Andererseits ist auch das Web und von klassischen und neuen Machtstrukturen durchzogener Raum. – Leicht modifizierte Vorabpublikation eines Artikels, der auch in der analyse & kritik Nr. 530 vom 15. August 2008 erscheint.
Kalt und irgendwie lebensleer wirken die Hochhäuser rund um die Axel-Springer-Straße in Berlin. Biegt man in den Durchgang zur Alten Feuerwache Berlin-Kreuzberg ein, befindet man sich inmitten einer kleinen grünen Oase mit einer bunt besprayten Begegnungsstätte. Hier fand am Samstag gegen 18 Uhr eine Panel Discussion unter dem Titel Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer [...]
Hier kann’s ruhiger werden die nächsten Tage, dafür gibt’s neues Spielzeug.
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Ob Print, Hörfunk oder Onlinemagazine – die Hirnforschung ist Dauergast in den deutschen Medien. Mit großem Enthusiasmus wird dabei auch die alte biologische Steinzeitkeule für’s Frauen-Bashing wieder ausgepackt. Dank modernster Hochtechnologie kommt diese zwar nun etwas weniger naturburschig daher – doch die glatte Oberfläche kann bei genauerem Hinsehen über Eines nicht hinwegtäuschen: Die medialisierte Hirnforschung lebt von dem „bloßen Zeigen unter der Anmutung von Evidenz“.
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