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Genderblog

Das Geschlecht, nicht die Religion, ist das Opium des Volkes. (Erving Goffman)

 

Petition gegen die Abschaffung des Frauenreferats an der Universität Hamburg

 Danilo Vetter   22. Juli 2008
 Frauenförderung, Geschlechterpolitik, Politik, Sexismus

Mit einer Unterschrift lässt sich leicht die Petition gegen die Abschaffung des Frauenreferats an der Universität Hamburg unterstützen. Hier die Erklärung der Petition:

Gegen die Abschaffung des Frauenreferats!

Am 13.6.2008 gab der gegenwärtige AStA der Universität Hamburg (bestehend aus Juso- Hochschulgruppe, WiWi-Liste, Mediziner-Liste, Jura-Liste, Liberaler Hochschulgruppe, GeiWi-Liste und MIN-Liste) bekannt, dass er das Frauenreferat abschaffen will. Mittlerweile wurde dieser Entschluss auch bereits im neuen Haushaltsentwurf umgesetzt.
Das Frauenreferat existiert seit über dreißig Jahren und wurde gegründet um den patriarchalen und sexistischen Strukturen in dieser Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Dieser Raum, geschaffen zur Selbstorganisation von Frauen, der Stärkung ihrer Interessen und Ort der Ermächtigung, soll nun schlichtweg abgeschafft werden. Gleichstellungspolitische Aufgaben sollen vom Sozialreferat des AStA wahrgenommen werden. Der AStA verfolgt damit eine bevormundende Politik. Es geht um mehr als eine erfolgreiche Integration ins Bestehende.
Hiermit fordern wir die Anerkennung der selbstgewählten und -geschaffenen Strukturen des Frauenreferats. Des Weiteren fordern wir die damit verbundene Zurücknahme der Abschaffung und die Sicherung der Finanzmittel in mindestens der bisherigen Höhe.

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47 Kommentare

(RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel)

  1. Hmm, mal so als Frage: Könnte man das nicht auch als Erfolg werten? Als Beleg, daß sich seit an den vermeintlich “patriarchalen und sexistischen Strukturen in dieser Gesellschaft” in den letzten 30 Jahren soviel geändert hat, daß man eben heute andere Schwerpunkte setzen kann oder sollte? Herzlichen Glückwunsch! Sollte man meinen…

  2. Wo kann man denn unterschreiben, wenn man die Abschaffung unterstützen will?

  3. Herzlichen Glückwunsch Tobias,

    mit deiner Äueßerung hast Du bestätigt, daß Du ein Sexist bist!

    Ayse

  4. Niedlicherweise nennt uns der taz-Artikel als Ausgangspunkt der Petition. Nett, aber zuviel der Ehre. ;-)

  5. @ Roslin
    den link findest du hier: http://www.petitiononline.com/frauen/petition.html

  6. Super! Raus mit dem sch… Sexistengesindel! Wenn die Weiber unbedingt unter sich sein wollen und jeden, der nicht das korrekte Geschlecht hat, ausgrenzen, dann bitte nicht mit meinem Steuergeld!

    Es geht voran!

  7. Kann ich mit Tobias nur übereinstimmen, warum er ein Sexist sein soll versteh ich nicht Ayse.

  8. >den link findest du hier: http://www.petitiononline.com/.....ml<
    Aber Herr Vetter, Sie wollen doch gewiß geistig Minderbemittelte nicht zu Ungewolltem verführen?
    Das läuft hier ja aber wie bei der Briefwahl im katholischen Altenheim.

  9. Endlich mal wieder was positives bei diesem ganzen negativen Getue feministischer BenachteiligungstheoretikerInnen. Die Schließung des Frauenreferates war ja schon lange überfällig. Das hätte bereits vor über 30 Jahren erfolgen müssen. Wenn die Mädels sich regelmäßig treffen wollen, dann können sie das auch ohne staatliche Subventionen organisieren. Es ist eh nicht nachvollziehbar, warum Steuergelder ausgerechnet für Mädels aus dem fenster geworfen werden sollen. Die das Geld erarbeiten müssen, werden und wurden leider nie danach gefragt, ob dafür ihr Geld ausgegeben werden soll.

    Ich kann nur sagen: KLASSE ARBEIT AStA , WEITER SO.

    Wo war noch gleich die Petition zur Abschaffung der Frauenreferate an ALLEN Universitäten?
    Ich unterzeichne garantiert…

  10. @ merlin-22

    Wenn du die Petition gefunden hast, unterschreibe ich auch, sowie die Petition zur Abschaffung aller GleichstellungsbeauftragtINNEN

  11. @ roslin
    ach - da hatte ich ja tatsächlich abschaffung überlesen - wie das nur passieren konnte ???

  12. >ach - da hatte ich ja tatsächlich abschaffung überlesen - wie das nur passieren konnte ???<

    Ach, Herr Vetter, es sei Ihnen verziehen.
    Schließlich ist man aus Gender-Study-Kreisen eine gewisse Parteilichkeit gewohnt.
    Das Fach hat sich seinen Ruf, durchideologisiert zu sein, schließlich redlich erarbeitet.

  13. Ayse, wenn du dir wenigstens selbst eingestehen könntest, dass ihr aus dem Frauenreferat euren kleinen privaten Kaffeekranz gemacht habt, wäre alles viel einfacher. Ein Vertretung von über 20.000 Studentinnen darf nicht ernsthaft von einem Personenkreis von ca. 20 Personen gewählt werden und sich dadurch auch noch legitimiert fühlen.

  14. @Martin @merlin-22

    Der AStA der Universität Hamburg wird, wie jeder AStA, nicht aus Steuergeldern, sondern, wie dort nachzulesen ist, mit knapp 540.000 Euro Finanzmitteln aus studentischen Beiträgen ausgestattet.

    Im Übrigen dreht sich der Kern der Frage m.E. nicht darum, daß der AStA grundsätzlich keine Politik der Gleichstellung mehr betreiben will, sondern eher um die Frage, ob ein Frauenreferat als Autonomes (d.h. ausschließlich von Frauen gewähltes) Referat eingerichtet bleiben solle.

  15. Endlich. Wurde auch Zeit. Abschaffen, weg mit diesem sexistisch-reaktionären Müll. Diese Zicken sollen sich endlich mal emanzipieren, und das wenn möglich ohne Gejammere, sonst fauelen mir noch die Ohren ab.

  16. @Rochus Wolff
    >Der AStA der Universität Hamburg wird, wie jeder AStA, nicht aus Steuergeldern, sondern, wie dort nachzulesen ist, mit knapp 540.000 Euro Finanzmitteln aus studentischen Beiträgen ausgestattet.<
    Macht es das besser?
    Männliche Studenten dürfen also mit ihren Beiträgen eine Veranstaltung mit finanzieren, aber nicht mit entscheiden.
    Sowas hat schon mal Revolutionen ausgelöst.
    No taxation without representation.

  17. Sehr interessanter Punkt. Bei der “Wahl” des Referats durften Männer im übrigen nicht ein Mal im Raum sein.

  18. @ Moritz
    >Sehr interessanter Punkt. Bei der “Wahl” des Referats durften Männer im übrigen nicht ein Mal im Raum sein.<

    Wie ist denn sowas möglich?

    Doch nur, indem Männer diese Spielart “positiver” Diskriminierung offenbar jahrelang geschluckt haben.
    Wird Zeit, daß eine demokratische Öffentlichkeit endlich aufmerkt und dieser Form der Basenwirtschaft ein Ende bereitet.

  19. Weiter so Sexisten wie Moritz, Rochus, Alphons, Victor, Danilo, Merlin,Emu

    dann kauft euch doch Gummipuppen für`s Bett, die Jammern nicht, nerven nicht und sagen nichts.

  20. Mach dir mal keine Sorgen was das angeht Ayse. Warum so unsachlich?

    Erklär doch mal lieber was das Frauenreferat für die Mehrheit der Studentinnen unternommen hat ohne von ihnen wahrgenommen zu werden?

    Kaum eine Studentin weiß von der Existenz des ach so groß frequentierten Beratungsangebots. Oder warum sonst haben sich 99,75% der Wahlberechtigten nicht an der Wahl beteiligt?

    Und warum hat das Frauenreferat über Jahre nichts dagegen unternommen?

  21. Lieber Moritz,

    deine Sachlichkeit ist im Gegensatz zu meiner nicht zu übertrumpfen, deshalb ist es nicht nötig mehr dazu zu erzählen.

  22. @ Ayse Kundoz
    >dann kauft euch doch Gummipuppen für`s Bett, die Jammern nicht, nerven nicht und sagen nichts.<
    Und sind erheblich billiger als die Frauenförderungskrücken, die von der Allgemeinheit, also zum großen Teil von Männern finanziert, dem plötzlich so verschwiegenen Geschlecht der Berufsopfer helfen, zum Erfolg zu humpeln.

  23. Im Interview mit der taz legt die Vorsitzende des Hamburger Landesfrauenrats, Christa Randzio-Platz, noch einmal ein paar Argumente nach und macht vor allem deutlich, daß Gleichstellung und Antidiskriminierung nicht deckungsgleich sind:

    Die Gleichstellung der Geschlechter ist ja auch eine gute Sache. Aber die Diskriminierung zu bekämpfen, wie es Artikel 3 des Grundgesetzes verlangt, ist etwas anderes. Man darf das nicht vermischen.

    Frauen bräuchten, so Randzio-Platz, nach wie vor besondere Unterstützung, denn nach wie vor werden sie strukturell diskriminiert und sind auf allen Ebenen oberhalb der Studierenden noch unterrepräsentiert.

    Der Asta-Vorsitzende sagt, das Anliegen der Frauen würde durch eine Integration in den Kern-Asta nicht ab-, sondern aufgewertet.

    Das ist eine Argumentation, die ich wenig überzeugend finde. Sie hat für mich Alibi-Charakter. Ich war selbst mal im Asta. Ich gebe zu, das ist lange her, aber ich habe nicht in Erinnerung, dass die Frauenfrage dort ein zentrales Thema war.

    Lesenswert!

  24. Lieber Roslin,

    auch für Dich: es sind 54 % Studentinnen an der Uni, die dem ASTA pro Semester 9,–Euro Beitrag zahlen. Dieses Geld wird leider überwiegend von Männern für Männer bestimmt, wie die Finanzierung des EM Sofas, was ja viel notwendiger ist als z.B. die Profossorinnenanzahl von lediglich 14 % zu steigern.

    Es ist längst an der Zeit, daß Männer den Frauen Wiedergutmachung zahlen. Ich bin für Männersteuer!!!

  25. @Ayse:
    man sagt: »die axt im haus ersetzt den zimmermann.« auch wenn mir gerade keine wirklich passende feminine entsprechung zu ›zimmermann‹ einfallen will (›zimmerfrau‹? oder doch lieber ›zimmermännin‹?), wünschte ich doch, du wärest in dieser diskussion etwas weniger axt und etwas mehr zimmer›mann‹ gewesen – dann hätte daraus auch etwas konstruktives werden können. schade drum.

    @Rochus:
    vielen dank für den hinweis auf das taz-interview!
    ich muss zugeben: schon bei der bezeichnung »autonomes frauenreferat« sträuben sich mir die nackenhaare – nicht wegen der sache selbst (meines erachtens sind solche einrichtungen nach wie vor sinnvoll, zumindest solange es an den unis solche politischen verbände wie den rcds und schlimmeres gibt), sondern weil ich mich noch gut an meine fachschaftszeit in bonn und diverse begegnungen mit aktivistinnen des dortigen asta erinnern kann, in deren augen man als mann eine zeit lang per se nur ein stellvertreter des repressiven patriarchats und ein potentieller sexualstraftäter war.
    immerhin aber war es, im nachhinein betrachtet, eine lehrreiche erfahrung, mal auf der anderen seite der diskriminierung zu stehen und selbst mit einer relativ aggressiven form des sexismus konfrontiert zu sein. eine erfahrung auch, die mich daran erinnert, dass ich in dieser gesellschaft schon aufgrund meines geschlechts ein privilegiertes wesen bin. und es wäre gelogen, würde ich behaupten, dass mir das – auch wenn ich es alles andere als gutheiße – nicht doch gefiele.

  26. Liebe Ayse, auch für Dich,
    Frauen werden bei Berufungen bevorzugt, nicht benachteiligt.
    siehe da:
    http://www.academics.de/wissen.....30737.html

    Benachteiligt werden, wie so oft, die Männer, die es gewohnt sind, sich anstrengen zu müssen, wenn sie etwas erreichen wollen, weil sie wissen, daß sie für Frauen zu zahlen haben und nicht umgekehrt:http://diegalerie.wordpress.com/2008/06/24/gender-analyse-schweizer-frauen-nehmen-mehr-vom-staat-als-sie-geben/
    Wofür sollten Männer Kompensation zahlen?
    Für 9000, 15000 oder 239000 Jahre patriarchaler Unterdrückung oder welchen Zeitraum auch immer feministische Wissenschaft gerade ausgependelt hat, möglichst ohne Beteiligung männlicher Forscher?
    Ne,ne Ayse, wir leben in einer Leistungs-und Konkurrenzgesellschaft, die allein in der Lage ist, einen Sozialstaat zu finanzieren, von dem vor allem Frauen profitieren, die nicht das unterdrückte, sondern das subventionierte, das gepämperte, das quotierte Geschlecht sind.
    Also: Hic Rhodus, hic saltus.

  27. Lieber Roslin,

    Mir kommen die Tränen! Wer soll nur um euch weinen?

  28. “Ayse” hat gesagt:
    [quote]Dieses Geld wird leider überwiegend von Männern für Männer bestimmt, wie die Finanzierung des EM Sofas, was ja viel notwendiger ist als z.B. die Profossorinnenanzahl von lediglich 14 % zu steigern.[/quote]

    Was kann denn ich dafür, daß sich die Frauen der Schöpfung lieber einen statushohen Mann, z.B. einen Universitätsprofessor suchen und diesen hinterher putzen, als daß sie trotz bester Ausbildung ihren Allerwertesten in die Höhe kriegen und was arbeiten!

    Ich bin für eine Frauen-Steuer!

  29. “Ayse” hat gesagt:
    “Dieses Geld wird leider überwiegend von Männern für Männer bestimmt, wie die Finanzierung des EM Sofas, was ja viel notwendiger ist als z.B. die Profossorinnenanzahl von lediglich 14 % zu steigern.”

    Was kann denn ich dafür, daß die Damen der Schöpfung lieber einen statushohen Mann, zum Beispiel einen Universitätsprofessor, hinterher putzen, anstatt daß sie trotz bester Ausbildung ihren Allerwertesten in die Höhe kriegen und was arbeiten!

    Ich bin für eine Frauen-Steuer!

  30. auch die ganzen sexistischen Trollkommentare hier beweisen jedenfalls, dass die Selbstorganisierung von Frauen nach wie vor notwendig ist

  31. @ Moritz
    >Erklär doch mal lieber was das Frauenreferat für die Mehrheit der Studentinnen unternommen hat ohne von ihnen wahrgenommen zu werden?

    Kaum eine Studentin weiß von der Existenz des ach so groß frequentierten Beratungsangebots. Oder warum sonst haben sich 99,75% der Wahlberechtigten nicht an der Wahl beteiligt?<

    Es handelt sich eben um ein vollständig autonomes Frauenreferat, so autonom, daß es auch auf die Unterstützung durch eine Mehrheit der Studentinnen verzichten kann.
    Gut…ganz autonom dann doch nicht.
    Aus der öffentlichen Futterkrippe möchte man schon versorgt werden.
    Man muss es ja nicht übertreiben mit der Autonomie.

  32. Bei der Sofa EM waren jede Menge Frauen. Und die Forderung, der AStA solle statt Geld für Sofas auszugeben, lieber Frauen in die Prof-Stellen bringen zeugt von einer solchen Naivität und Ignoranz, dass man da gar nicht groß weiterdiskutieren muss. “Ah, ich bin AStA. Hm, heute nehme ich mein Geld um… MEHR FRAUEN ZU PROFS ZU MACHEN!” - Die Sofas wurden übrigens meinem Wissen nach gesponsort. Deshalb stand auch überall Carlsberg drauf. Der AStA war nur Veranstalter. Nun ja. Hier wird gerne alles durcheinander geschmissen. Das taz-Interview ist auch großartig. “Damals war Frauenpolitik nicht so ein zentrales Thema, meine ich… ähm… deshalb glaube ich, dass das ein Alibiargument ist”. Diese Diskussion ist so albern, wie der FrauenRat überholt ist. Gleichstellungspolitik ja - FrauenRat - nein. Ich habe auch irgendwie den Eindruck, dass der Protest gegen die Schließung nur aus einer Person besteht. Insofern macht der AStA wohl auch unter diesem Aspekt alles richtig ;-)

  33. @Entdinglichung: Oh ja.

  34. Lieber Moritz,

    was das Frauenreferat für Arbeit geleistet hat ist längst bekannt. Dann lies eben entsprechend dort darüber. Und was das Frauenreferat sonst noch für Arbeit leistet geht nur Frauen was an, die es in persönlichen Beratungen mitkriegen. Wozu gibt es autonome und teilautonome Referate u.a. wohl sonst, wenn sie doch nichts tun?

    Und an Rochus: Wenn es denn schon Geld gäbe, daß Frauen ausgeben “dürften”, dann wäre es wohl eher für unsere gesellschaftliche uns politische Situation eingesetzt worden, statt für eine “WM-Sofa der Frauen-Fußballweltmeisterschaft” vor ein paar Jahren, wo es hier in der Uni wohl kaum ein Sofa gab, nehme ich an. Wäre ja zu schön, wenn daran gedacht worden wäre!!

  35. Der Kommentar galt Sven nicht Rochus.

  36. “auch die ganzen sexistischen Trollkommentare hier beweisen jedenfalls, dass die Selbstorganisierung von Frauen nach wie vor notwendig ist

    Rochus: @Entdinglichung: Oh ja.”

    Naja, Ayse trollt aber auch ganz schön (”Ich bin für die Männersteuer”, “Mir kommen die Tränen! Wer soll nur um euch weinen?”). Ich wollte hier ja eigentlich nichts mehr schreiben. Aber dann doch die Frage danach, wie man - wenn die Anzahl an Trollkommentaren auf einem Blog als sachliche Grundlage für ein “autonomes Frauenreferat” gesehen wird - “feministisch korrekt” für die Abschaffung eines solchen argumentieren könnte? Als Nichtstudent in Hamburg ist mir die Sachfrage eigentlich komplett egal, aber wenn sich organisationelle Fragen zu derartigen Schlammschlachten entwickeln, dann stimmt irgendwas an der Diskussionskultur nicht.

  37. Leute,
    das ist ja erschreckend! Stellt euch vor, es ginge um Rassismus und lest die Beiträge nochmal.

  38. ich bin froh wenn alles abgeschafft wird, es keine Gleichstellungs Beauftraginnen mehr gibt

    Dieses kindische Geldverschwenden und permanente herumjammern geht auf den Geist. Wir brauchen das Geld für wichigere Dinge, als das Studenntinnen sich Filmabende finanzieren sollten.

    /ajk

  39. @Moritz, @roslin

    mich würde mal die Frage nach der demokratischen Legitimation des amtierenden AStA interessieren. Wie war denn die letzte Wahlbeteiligung? Schon zu meinen Studi-Zeiten lag sie fast im einstelligen Bereich…

  40. Die letzte Wahlbeteiligung lag meiner Erinnerung nach bei über 20 Prozent, hat in den letzten Jahren zugenommen und ist mit Sicherheit immer noch kein Ruhmesblatt in Sachen Legitimation. Sicherlich, jede Landes- oder Bundesregierung würde bei einem solchen Ergebnis zurücktreten.
    Gemessen an den Wahlergebnissen der letzten Jahre ist dies jedoch ein erfreulicher Trend. Eine weitere Legitimation leitet sich bei diesem AStA übrigens durch eine gesetzliche Verankerung her. Ebenfalls ein großer Unterschied zum ehem. Frauenreferat, welches bei einer Wahlbeteiligung von unter einem Prozent (Verzeiht wenn ich mich wiederhole, ich empfinde diese Zahl immer noch als eine Ungeheuerlichkeit) jedes weiteren Kommentars entbehrt.

  41. @ Moritz
    >Verzeiht wenn ich mich wiederhole, ich empfinde diese Zahl immer noch als eine Ungeheuerlichkeit) jedes weiteren Kommentars entbehrt.<
    Die Zahl ist tatsächlich eine ungeheuerliche Zumutung, kann gar nicht oft genug wiederholt werden, zumal angesichts des hochtrabenden Anspruchs dieses Insider-Clubs, die Interessen der Studentinnen zu vertreten.
    Sich selbst vertreten haben sie und hatten gar kein gesteigertes Interesse daran, daß ihr radikalfeministisches Kaffeekränzchen einem größeren Kreis bekannt wird.
    Außeneinflüsse hätten doch nur den Kuschelfaktor der In-Group verringert.

  42. hallo alle zusammen,

    das bisherige niveau der diskussion finde ich leider sehr erschreckend. und den sexismus der sich darin widerspiegelt besonders.
    sicherlich wäre es schön, wenn frauenrats-strukturen von einer größeren bewegung getragen würden. aber hier einfach mit wahlbeteiligung und diskriminierten männern zu argumentieren ist zu schwach.
    nach wie vor werden frauen in dieser gesellschaft strukturell diskriminiert. das beginnt bei der entlohnung, über die repräsentation in den höheren etagen. sie spiegelt sich nach wie vor in der aufteilung der reproduktionsarbeit und der abwertung von berufen die überwiegend von frauen übernommen werden.
    auch die rollenvorstellungen von frauen sind nach wie vor so gestrickt, dass ihnen die durchsetzung der eigenen interessen erschwert wird. außerdem sind sie vielfachen grenzüberschreitenden erfahrungen und erlebnissen sexualisierter gewalt ausgesetzt.
    um sich darüber auszutauschen sind strukturen wie der frauenrat wichtig. und um ein tatsächliches gleichberechtigtes diskutieren und handeln zu ermöglichen hatte sich der frauenrat eben nicht einfachen repräsentativstrukturen verschrieben, sondern versucht sich basisdemokratisch zu organisieren. das bedeutet dann auch räume der ermächtigung zu schaffen.
    einer situation schwacher feministischer bewegungen mit der abschaffung dieser dringend notwendigen strukturen zu begegnen ist ein skandal. und was hier teilweise geschrieben wird ebenfalls.

  43. Bitte aufhören mit diesen ewigen Halbwahrheiten!!! Frauen werden bei der Bezahlung NICHT diskriminiert, es gibt tonnenweise Untersuchungen und Beweise zu diesem Thema!
    Es ist immer wieder der selbe Schmäh: Sie erfinden irgendwelche angeblichen Ungerechtigkeiten, um tatsächliche himmelschreiende Diskriminierungen des männlichen Geschlechtes zu legitimieren. Es ist zum Kotzen!

  44. @Martin:
    Es gibt vor allem den unleugbaren Tatbestand, dass kein Unternehmer bisher auf die Idee kam, alle Männer rauszuwerfen und durch Frauen zu ersetzen, die die gleiche Leistung ja um 22 % billiger erbringen.
    Was für eine Chance, den Gewinn mal eben im Handumdrehen zu steigern läßt man sich da nur entgehen?
    Warum nimmt sie niemand wahr?
    Wahrscheinlich bewirkt Männersolidarität, dass Unternehmer hier ihr Gewinnstreben so bemerkenswert zügeln.
    Scheinen jedenfalls FeministInnen zu glauben.
    Nur….warum handeln Unternehmerinnen nicht anders?
    Vielleicht, weil der Lohnunterschied von 22 % nur in zusammengebastelten Statistiken, die Unvergleichbares vergleichen, existiert, nicht aber in der Realität?

  45. Männer sind gleicher als Frauen…

    Der ASta Hamburger Uni hat das autonome Frauenreferat abgeschafft. Viele sind sauer, nur die Jusos nicht. Die verteidigen das vehement, stellen ja auch den ASta-Vorsitz. Etwas unflätig haben sie gegen unsere Pressemitteilung geschimpft. Der ASta hat …

  46. Verdammt, Roslin: Du hast uns ertappt! Woher weißt Du von dem “Geheimen Männerrat”, der sich allwöchentlich trifft, um im übler Absicht die Geschicke der Menschheit auf Kosten der Frauen zu lenken…

  47. Hey Ho!

    ich habe hier glaube ich noch kein einziges vernünftiges komentar gelesen. Ich denke das Frauen aufjeden fall imemr noch in der gesellschaft benachteiligt werden. auch wenn sie vlt. in vielen unternehmen nicht mehr weniger als männer verdienen, aber es gibt auch andere benachteiligungen. es geht wahrscheinlich einfach darum, dass z.b.in einem handwerklichen beruf lieber männer als frauen genommen werden. allerdings gibt es so etwas in z.b. sozialen berufen genau umgekehrt.
    ich finde es sollte sich eher ein genderreferat zusammen schließen ;) in der gemeinschaftlich ohne sexistische vorurteile, ohne geschlechterausschluss, alle benaachteiligungen von geschlechtern in bestimmten bereichen ausdiskutiert werden können etc.

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