Was macht einen Film sexistisch?
In meiner eigentlich eher wohlwollenden Kritik zu Iron Man, den man wirklich hauptsächlich wegen Robert Downey Jr. sehen sollte, hatte ich mich auch kurz zum Frauenbild des Films geäußert:
Wie sehr Männerschweiß diesen Film dominiert, lässt sich leicht an den kaum vorhandenen Frauenrollen ablesen: Allein Gwyneth Paltrow als Starks getreue Assistentin „Pepper“ Potts hat mehr als nur ein paar Sätze zu sagen, und ihr einzig guter Witz geht auf Kosten einer anderen Frau. Mit der gleichen Herablassung wird auch die Welt außerhalb Amerikas bedacht.
Lisa vom Punkassblog fand den Film rundheraus misogyn und hat, um ihre Haltung zu begrĂĽnden, ein paar ĂĽbliche Vorurteile dazu auseinandergenommen sowie sechs Fragen als Kriterien zusammengestellt (von denen Iron Man in dreien als sexistisch abschneidet).
Eine positivere Einschätzung des Films mit ausführlicher Diskussion in den Kommentaren findet sich bei The Hathor Legacy.
Interessant fand ich in den Kommentaren des Punkassblogs auch den Hinweis auf die auf einen Comic von Alison Bechdel zurückgehende Mo Movie Measure, auch Bechdel-Test genannt (anscheinend wäre aber Liz-Wallace-Test wohl zutreffender).
(Bechdel, das nur am Rande, ist eine amerikanische Zeichnerin, die wohl vor allem ĂĽber ihre Reihe Dykes To Watch Out For (Wikipedia) bekannt geworden ist, in Deutschland zuletzt aber vor allem mit ihrem viel gepriesenen Graphic Novel Fun Home wahrgenommen wurde.)
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[...] Genderblog fand sich heute ein ganz interessanter Beitrag zur Frage, was einen Film sexistisch macht. Und ĂĽber diesen Beitrag (direkt oder zusätzlich ĂĽber “What Maketh a Movie [...]