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	<title>Kommentare zu: Schluss mit dem Unsinn</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Oct 2011 18:47:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Dummerjan</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/#comment-62174</link>
		<dc:creator>Dummerjan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 04:02:58 +0000</pubDate>
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		<description>Schade eigentlich, daß niemand die Lohndiskriminierung von Männern auf Teilzeitstellen thematisiert. Dort verdienen nämlich lt. Genderdatenreport der Bundesregierung Männer im Durchschnitt 18% weniger als Frauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade eigentlich, daß niemand die Lohndiskriminierung von Männern auf Teilzeitstellen thematisiert. Dort verdienen nämlich lt. Genderdatenreport der Bundesregierung Männer im Durchschnitt 18% weniger als Frauen.</p>
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		<title>Von: Caro Becker</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/#comment-58580</link>
		<dc:creator>Caro Becker</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 15:24:58 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michael
Unternehmen sind meist nicht so effizient, wie es die ökonomische Theorie (die Du ja anwendest) vorhersagt, und das nicht nur in der Frage nach der Vergabe von Arbeitsplätzen. Das liegt oft daran, dass sie unter Unsicherheit agieren (nicht alle Informationen haben). Dies kann man zur Zeit daran beobachten, dass viele Unternehmen ihre ausgelagerten Arbeitsplätze wieder nach Deutschland holen, weil sie im Ausland mit vielen unvorhersehbaren Problemen konfrontiert wurden. 
Bzgl. des Lohnunterschiedes: Viele Unternehmen (bzw. ihre Personalverantwortlichen) haben überhaupt keinen Überblick darüber, ob Frauen und Männer unterschiedlich bezahlt werden, oder glauben das mit der Lohndifferenz nicht. Oder aber sie denken, dass Frauen trotzdem ein Nachteil sind (Schwangerschaft, kranke Kinder, die die Frauen vom Arbeiten abhalten, sonstige Vorurteile etc.). 

Es gibt übrigens auch Studien, die besagen, dass Frauen erst in eine Branche &quot;hereingelassen&quot; werden, wenn die Gehälter sinken und diese Berufe für Männer nicht mehr attraktiv sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael<br />
Unternehmen sind meist nicht so effizient, wie es die ökonomische Theorie (die Du ja anwendest) vorhersagt, und das nicht nur in der Frage nach der Vergabe von Arbeitsplätzen. Das liegt oft daran, dass sie unter Unsicherheit agieren (nicht alle Informationen haben). Dies kann man zur Zeit daran beobachten, dass viele Unternehmen ihre ausgelagerten Arbeitsplätze wieder nach Deutschland holen, weil sie im Ausland mit vielen unvorhersehbaren Problemen konfrontiert wurden.<br />
Bzgl. des Lohnunterschiedes: Viele Unternehmen (bzw. ihre Personalverantwortlichen) haben überhaupt keinen Überblick darüber, ob Frauen und Männer unterschiedlich bezahlt werden, oder glauben das mit der Lohndifferenz nicht. Oder aber sie denken, dass Frauen trotzdem ein Nachteil sind (Schwangerschaft, kranke Kinder, die die Frauen vom Arbeiten abhalten, sonstige Vorurteile etc.). </p>
<p>Es gibt übrigens auch Studien, die besagen, dass Frauen erst in eine Branche &#8220;hereingelassen&#8221; werden, wenn die Gehälter sinken und diese Berufe für Männer nicht mehr attraktiv sind.</p>
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		<title>Von: Nikolaus Wolters</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/#comment-53043</link>
		<dc:creator>Nikolaus Wolters</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 04:43:44 +0000</pubDate>
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		<description>Na, das ist doch DIE Option für Alphamädchen, 23% Kostenvorteil, weil die Konkurrenz sexistische Vorurteile hat. Überholen, und nicht einholen, Mädels!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das ist doch DIE Option für Alphamädchen, 23% Kostenvorteil, weil die Konkurrenz sexistische Vorurteile hat. Überholen, und nicht einholen, Mädels!</p>
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		<title>Von: Petra Schmidt</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/#comment-53028</link>
		<dc:creator>Petra Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 21:32:07 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael: 
Komplett einverstanden. Richte Deine Frage doch mal an das Ministerium. Die Antwort würde mich interessieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael:<br />
Komplett einverstanden. Richte Deine Frage doch mal an das Ministerium. Die Antwort würde mich interessieren.</p>
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	<item>
		<title>Von: Nikolaus Wolters</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/#comment-53027</link>
		<dc:creator>Nikolaus Wolters</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 21:17:45 +0000</pubDate>
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		<description>Weniger populistisch wird von &quot;gleicher Lohn für gleich&lt;b&gt;wertige&lt;/b&gt; Arbeit gesprochen. Direkte Lohndiskriminierung (ungleicher Lohn für gleiche Arbeit) gibt es nach seriösen Studien (EU Gleichstellungsbericht, Statistisches Bundesamt, Arbeitargentur) so gut wie gar nicht mehr.

Die Studie der Hans-Böckler-Stiftung, auf die sich der ZEIT Artikel bezieht, beruht auf einer Online-Umfrage und ist nicht repräsentativ.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weniger populistisch wird von &#8220;gleicher Lohn für gleich<b>wertige</b> Arbeit gesprochen. Direkte Lohndiskriminierung (ungleicher Lohn für gleiche Arbeit) gibt es nach seriösen Studien (<acronym title="Europäische Union">EU</acronym> Gleichstellungsbericht, Statistisches Bundesamt, Arbeitargentur) so gut wie gar nicht mehr.</p>
<p>Die Studie der Hans-Böckler-Stiftung, auf die sich der ZEIT Artikel bezieht, beruht auf einer Online-Umfrage und ist nicht repräsentativ.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Klein</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/#comment-53000</link>
		<dc:creator>Michael Klein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 15:23:31 +0000</pubDate>
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		<description>@ Magda
Das beantwortet nicht meine Frage. Warum stellen Firmen dann nicht bevorzugt Frauen ein? Warum gibt es nicht überhaupt Firmen mit überwiegend weiblicher Belegschaft, die, da sie ja Frauen angeblich geringer bezahlen können als Männer, alle anderen vom Markt konkurrieren?
Solange es solche Firmen nicht gibt, glaube ich der Interpretation dieser Statistiken nicht. Die Praxis widerlegt die Ideologie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Magda<br />
Das beantwortet nicht meine Frage. Warum stellen Firmen dann nicht bevorzugt Frauen ein? Warum gibt es nicht überhaupt Firmen mit überwiegend weiblicher Belegschaft, die, da sie ja Frauen angeblich geringer bezahlen können als Männer, alle anderen vom Markt konkurrieren?<br />
Solange es solche Firmen nicht gibt, glaube ich der Interpretation dieser Statistiken nicht. Die Praxis widerlegt die Ideologie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magda</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/#comment-52992</link>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 12:49:27 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michael
Wenn Frauen und Männer in einem Unternehmen zwar die gleichen Arbeiten verrichten, aber unterschiedlich bezahlt werden, kann man nur noch von Gehaltsdiskriminierung reden. Deine angedeutete Frage, ob Frauen nicht wirklich weniger leisten und dieser Gehaltsunterschied damit gerechtfertigt sei, ist kaum erwiesen. Falls du auf die Tatsache ansprichst, dass Frauen häufiger Teilzeit arbeiten (was bewiesenermaßen nicht heisst, nur die Hälfte der Arbeit zu erledigen!), ist dies zwar richtig. Aber Gehaltsunterschiede existieren auch bei gleicher Ausbildung, gleichen Arbeitsstunden und gleichen Arbeitsbedingungen von Mann und Frau. &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2008/11/Frauen-Verdienste&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; Hier ein Artikel dazu aus der Zeit&lt;/a&gt; 

Ansonsten würde mich interessieren, wie du Leistung definierst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael<br />
Wenn Frauen und Männer in einem Unternehmen zwar die gleichen Arbeiten verrichten, aber unterschiedlich bezahlt werden, kann man nur noch von Gehaltsdiskriminierung reden. Deine angedeutete Frage, ob Frauen nicht wirklich weniger leisten und dieser Gehaltsunterschied damit gerechtfertigt sei, ist kaum erwiesen. Falls du auf die Tatsache ansprichst, dass Frauen häufiger Teilzeit arbeiten (was bewiesenermaßen nicht heisst, nur die Hälfte der Arbeit zu erledigen!), ist dies zwar richtig. Aber Gehaltsunterschiede existieren auch bei gleicher Ausbildung, gleichen Arbeitsstunden und gleichen Arbeitsbedingungen von Mann und Frau. <a href="http://www.zeit.de/2008/11/Frauen-Verdienste" rel="nofollow"> Hier ein Artikel dazu aus der Zeit</a> </p>
<p>Ansonsten würde mich interessieren, wie du Leistung definierst</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Klein</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/#comment-52983</link>
		<dc:creator>Michael Klein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 02:43:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2008/03/12/schluss-mit-dem-unsinn/#comment-52983</guid>
		<description>Dieser Filmbeitrag zeigt sehr schön, wie leicht Firmen doch in dieser Republik ihren Profit durch Einsparung von bis zu 23% Gehaltskosten steigern können.
Sie müssen einfach alle Männer rauswerfen und nur noch Frauen einsstellen.
Aber warum tuen sie es dann nicht?
Frauen erbringen die gleiche Leistung für wesentlich weniger Geld.
So jedenfalls werden die Statistiken gerne interpretiert. Sollte daran vielleicht etwas nicht stimmen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Filmbeitrag zeigt sehr schön, wie leicht Firmen doch in dieser Republik ihren Profit durch Einsparung von bis zu 23% Gehaltskosten steigern können.<br />
Sie müssen einfach alle Männer rauswerfen und nur noch Frauen einsstellen.<br />
Aber warum tuen sie es dann nicht?<br />
Frauen erbringen die gleiche Leistung für wesentlich weniger Geld.<br />
So jedenfalls werden die Statistiken gerne interpretiert. Sollte daran vielleicht etwas nicht stimmen?</p>
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