Bilderpolitik in Zeiten von Krieg und Terror
Der feine kleine b_books-Verlag hat jetzt frisch den von Linda Hentschel herausgegebenen Tagungsband Bilderpolitik in Zeiten von Krieg und Terror: Medien, Macht und Geschlechterverhältnisse publiziert. (Auf die Tagung hatten wir seinerzeit auch hingewiesen.)
Aus den Informationen des Verlages:
Künstlerische und massenmediale Darstellungen des 20. und 21. Jahrhunderts bilden die Schwerpunkte der Beiträge: begleitet werden sie von Rückblenden ins 18. und 19. Jahrhundert, um den Blick für Kontinuitäten und Brüche zu schärfen. Die Autorinnen richten ihre Aufmerksamkeit auf die zentrale Rolle von Geschlechterkonstruktionen in visuellen Kulturen der Angststeuerung und trans/nationaler Sicherheitsversprechen. Bilder von expliziter Gewalt stehen hierfür zur Diskussion, aber auch die strukturelle Gewalt von Bildern in ihren sozialen Gebrauchs- und Zirkulationsweisen. Es ist ein Versuch, Orte der narzisstischen Identifikation im visuellen Konsumieren aufzusuchen und sie mit Überlegungen zu einer Politik, Ethik und Ästhetik der visuellen Verantwortung zu konfrontieren.
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