Was wirklich nervt
Lynn Hirschberg hat für Vanity Fair mit Natalie Portman gesprochen, die gerade im Kino mit einem Kurzfilm zu sehen ist, der zu Wes Andersons sehenswertem Darjeeling Limited gehört (und im Kino auch direkt davor gezeigt wird). In diesem schönen Kurzfilm namens Hotel Chevalier ist Portman auch kurz (und sehr dezent) nackt zu sehen.
Gegenüber Hirschberg sagt sie dazu:
Ich habe kein Problem damit, Nacktszenen zu drehen. Was mich wirklich nervt, ist, dass “Hotel Chevalier” jetzt nur noch über diese Einstellung definiert wird. Als Schauspieler sieht man einen Film als Einheit. Ich möchte, dass das Publikum versteht, worum es in der Geschichte geht. Und was passiert? Am Ende reden alle nur von der Nacktszene. Das kotzt mich an.
Und was macht Vanity Fair? Ergänzt den Beitrag durch ein kleines YouTube-Video, einen Ausschnitt aus Hotel Chevalier, in dem was zu sehen sein soll? Genau.

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Hä? Wo ist denn da jemand Nackt? Egal.
Skandal – Marketing.
Gerade drüber gestolpert: Kann man da von Vanity Fair irgend etwas anderes erwarten?
Was für eine Medien-Hype um ein bisschen Nacktheit, ich kann mir nicht vorstellen, das die Massen jetzt in die Kinos strömen. This is not America..