Ich bastel’ mir ein Kind
Ich finde den Gedanken einigermaßen irritierend, eine lebensecht wirkende Babypuppe herumzutragen und wie ein echtes Kind zu behandeln, aber da scheint es nicht ganz wenige zu geben, die das anders sehen. Jedenfalls erweckt diese Programmankündigung für eine Fernsehsendung, die auf Times Online zu finden ist, einen solchen Eindruck:
My Fake Baby explores the lives of women who spend hundreds, sometimes thousands of pounds on lifelike baby dolls known as “reborns”. Some have beating hearts and tiny veins. They are loved like real babies, cuddled and taken for walks. Doll designer Jaime – a mother of four – fulfils the dreams of other women by engineering babies to their specifications in her front room. Adoptive “mothers” include women whose children have grown up and left home and women unable to have children of their own. It would be easy to dismiss all this as sad, strange and just plain wrong, but it gives great comfort to those involved.
Es gibt auf der Channel 4-Website einen Werbetrailer zu sehen; die Website von Jamie Eaton ist hier. (via)
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Ich finde Puppen an sich schon unheimlich (vielleicht hätte ich mir nie “Chucky, die Mörderpuppe” ansehen sollen), und diese “reborns” sind da die höchstmögliche Steigerung – der Bezeichnung “sad, strange” stimme ich auf alle Fälle zu, “just plain wrong” klingt auch nicht ganz falsch. Wenn es einer Frau hilft, über eine Fehlgeburt oder den Tod eines Kindes hinwegzukommen, wie in dem Artikel angedeutet wird, wäre das ja okay, aber wie lange dauert diese Phase? Schade, dass ich die Doku nicht sehen kann.
@Monika: doch, kannst du, und zwar hier:
http://www.youtube.com/watch?v=qij9J7M3k2c