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	<title>Kommentare zu: Lieber AH!</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Oct 2011 18:47:36 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Artie</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/13/lieber-ah/#comment-53413</link>
		<dc:creator>Artie</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 12:29:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, würde mich auch interessieren.

Die längere Antwort braucht lange. Kommt da noch was?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, würde mich auch interessieren.</p>
<p>Die längere Antwort braucht lange. Kommt da noch was?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Mueller</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/13/lieber-ah/#comment-49270</link>
		<dc:creator>Johannes Mueller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 15:27:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Paula:
&lt;blockquote&gt;Ich roll das Feld mal von hinten auf, da Arties Brief einer längeren Antwort bedarf.&lt;/blockquote&gt;
Wird es diese längere Antwort an Artie noch geben? Würde mich sehr interessieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Paula:</p>
<blockquote><p>Ich roll das Feld mal von hinten auf, da Arties Brief einer längeren Antwort bedarf.</p></blockquote>
<p>Wird es diese längere Antwort an Artie noch geben? Würde mich sehr interessieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nikolaus wolters</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/13/lieber-ah/#comment-48867</link>
		<dc:creator>nikolaus wolters</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 19:48:46 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Irgendwo zwischen Wäsche waschen und Kinder großziehen, für die Ernährung der Familie sorgen sind die Gedanken abhanden gekommen. Nicht nur das, sollte eine Frau mal eine Minute Zeit gehabt haben, um Gedanken aufzuschreiben, so konnte sie das nicht, weil sie nicht schreiben konnten, oder weil sie keine formale Ausbildung hatten.&lt;/blockquote&gt;

Immerhin haben die meisten der feinen Bürgersdamen - die Pendants zu den Männern, die Zugang zu höherer Bildung hatten, deren Gedanken in Experimente oder Musik oder Schrift umgesetzt wurden - Viel Zeit mit der Veranstaltung von erlesenen gesellschaftlichen Anlässen verbracht, in denen sie sich in feinsinnigem weiblichem Gespür für Kunst, Kultur und Wohltätigkeit profilieren konnten. Den Einfluss dieser Damen spürt man heute noch - Am vorherrschenden bürgerlichen Weiblichkeitsbild. Und daran, dass ein Teil der Bevölkerung bei uns mit dem Titel &quot;Frau&quot; (Frouwe von ahd.: Fron=Herr; Herrin) bezeichnet wird.

Das Wäsche waschen, Kinder großziehen und für die Ernährung der Familie sorgen hat das rechtlose Dienstmädchen besorgt, das aber leider zusehends vom Widerstandsgeist infiziert wurde. (So war das mit der Herrin dann aber doch nicht gemeint) Um sich abzugrenzen und abzuheben kam irgendwann die &quot;Dame&quot; ins Spiel. Das französische Wort sollte Kultur, Bildung und Stil implizieren.

Einige der Damen hatten auch genug Zeit, sich im Namen der Befreiung der Frau für eine Verschärfung der Gesindeordnung zu engagieren. 

Die mit Wäsche waschenden Frauen verheirateten Männer (Herren wird man diese &quot;ungehobelten Gesellen&quot; eher nicht genannt haben) werden wohl eher das Privileg gehabt haben, sich körperlich zu Tode schuften zu dürfen, oder auf den diversen Schlachtfeldern zu verbluten. Wenigstens wurden sie, bei der Abfahrt zur Front, von einer jubelnden Masse von Frauen und Männern verabschiedet. Da sind wohl einige potentielle Genies verblutet.

Übrigens wird Lesen und Schreiben Mädchen hierzulande schon sehr lange beigebracht, die allgemeine Schulpflicht wurde z.B. in Preußen 1763 eingeführt. (Warum hat der Alte Fritz bloß das Privileg des Lesen- und Schreibenkönnens abgegeben?) 

Bitte die Kirche im Dorf lassen. Es wird sonst mehr als unglaubwürdig.

Ich wage zu bezweifeln, dass man zu einer treffenden Analyse des Problems gelangen kann, wenn man Frauen nur als Opfer wahrnimmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Irgendwo zwischen Wäsche waschen und Kinder großziehen, für die Ernährung der Familie sorgen sind die Gedanken abhanden gekommen. Nicht nur das, sollte eine Frau mal eine Minute Zeit gehabt haben, um Gedanken aufzuschreiben, so konnte sie das nicht, weil sie nicht schreiben konnten, oder weil sie keine formale Ausbildung hatten.</p></blockquote>
<p>Immerhin haben die meisten der feinen Bürgersdamen &#8211; die Pendants zu den Männern, die Zugang zu höherer Bildung hatten, deren Gedanken in Experimente oder Musik oder Schrift umgesetzt wurden &#8211; Viel Zeit mit der Veranstaltung von erlesenen gesellschaftlichen Anlässen verbracht, in denen sie sich in feinsinnigem weiblichem Gespür für Kunst, Kultur und Wohltätigkeit profilieren konnten. Den Einfluss dieser Damen spürt man heute noch &#8211; Am vorherrschenden bürgerlichen Weiblichkeitsbild. Und daran, dass ein Teil der Bevölkerung bei uns mit dem Titel &#8220;Frau&#8221; (Frouwe von ahd.: Fron=Herr; Herrin) bezeichnet wird.</p>
<p>Das Wäsche waschen, Kinder großziehen und für die Ernährung der Familie sorgen hat das rechtlose Dienstmädchen besorgt, das aber leider zusehends vom Widerstandsgeist infiziert wurde. (So war das mit der Herrin dann aber doch nicht gemeint) Um sich abzugrenzen und abzuheben kam irgendwann die &#8220;Dame&#8221; ins Spiel. Das französische Wort sollte Kultur, Bildung und Stil implizieren.</p>
<p>Einige der Damen hatten auch genug Zeit, sich im Namen der Befreiung der Frau für eine Verschärfung der Gesindeordnung zu engagieren. </p>
<p>Die mit Wäsche waschenden Frauen verheirateten Männer (Herren wird man diese &#8220;ungehobelten Gesellen&#8221; eher nicht genannt haben) werden wohl eher das Privileg gehabt haben, sich körperlich zu Tode schuften zu dürfen, oder auf den diversen Schlachtfeldern zu verbluten. Wenigstens wurden sie, bei der Abfahrt zur Front, von einer jubelnden Masse von Frauen und Männern verabschiedet. Da sind wohl einige potentielle Genies verblutet.</p>
<p>Übrigens wird Lesen und Schreiben Mädchen hierzulande schon sehr lange beigebracht, die allgemeine Schulpflicht wurde z.B. in Preußen 1763 eingeführt. (Warum hat der Alte Fritz bloß das Privileg des Lesen- und Schreibenkönnens abgegeben?) </p>
<p>Bitte die Kirche im Dorf lassen. Es wird sonst mehr als unglaubwürdig.</p>
<p>Ich wage zu bezweifeln, dass man zu einer treffenden Analyse des Problems gelangen kann, wenn man Frauen nur als Opfer wahrnimmt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Mueller</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/13/lieber-ah/#comment-47401</link>
		<dc:creator>Johannes Mueller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 10:49:45 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Privilegien! Tolles Schlagwort, gell? Ich meine damit das Privileg des Normalseins, das Privileg nicht einem bestimmten Aussehensschema entsprechen zu müssen (welches je nach Aufgabe anders ist), das Privileg seine Kompetenz nicht erst beweisen zu müssen.&lt;/blockquote&gt;
Dieses Privileg habe ich nicht. Ich musste auch meine Kompetenz beweisen um meine Doktorandenstelle hier zu bekommen. Und wenn ich mir meinen nächsten Job suche, werde ich das wieder tun müssen. Und immer wieder. Das müssen Männer genauso wie Frauen.

Ich sage dir was: Diese Privilegien sind Legende. Der Begriff &quot;Schlagwort&quot; passt insofern, dass sie einfach ein Tot&quot;schlag&quot;sargument sind.

&lt;blockquote&gt;Frauenförderung schließt die Männerbenachteiligung nicht inhärent ein,&lt;/blockquote&gt;
Richtig. Nämlich dann nicht, wenn es entsprechende Männerförderung gibt. Die gibt es aber nicht. Das ist Männerbenachteiligung.

&lt;blockquote&gt;ich würde aber eine kleine Benachteiligung unter Umständen in Kaufnehmen.&lt;/blockquote&gt;
An diesem Punkt verlierst du meine Unterstützung.

Wie es zu der höheren Streubreite bei männlichen Kennwerten kommt weiß ich nicht. Ob es ein biologisch-genetischer Effekt oder ein Sozialisierungseffekt ist, kann ich nicht beurteilen. Es ist auch irrelevant dafür für die Argumentation, dass die Unterrepresentanz der Frauen bei den Genies kein Indikator für Benachteiligung und Notwendigkeit einseitiger Frauenförderung ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Privilegien! Tolles Schlagwort, gell? Ich meine damit das Privileg des Normalseins, das Privileg nicht einem bestimmten Aussehensschema entsprechen zu müssen (welches je nach Aufgabe anders ist), das Privileg seine Kompetenz nicht erst beweisen zu müssen.</p></blockquote>
<p>Dieses Privileg habe ich nicht. Ich musste auch meine Kompetenz beweisen um meine Doktorandenstelle hier zu bekommen. Und wenn ich mir meinen nächsten Job suche, werde ich das wieder tun müssen. Und immer wieder. Das müssen Männer genauso wie Frauen.</p>
<p>Ich sage dir was: Diese Privilegien sind Legende. Der Begriff &#8220;Schlagwort&#8221; passt insofern, dass sie einfach ein Tot&#8221;schlag&#8221;sargument sind.</p>
<blockquote><p>Frauenförderung schließt die Männerbenachteiligung nicht inhärent ein,</p></blockquote>
<p>Richtig. Nämlich dann nicht, wenn es entsprechende Männerförderung gibt. Die gibt es aber nicht. Das ist Männerbenachteiligung.</p>
<blockquote><p>ich würde aber eine kleine Benachteiligung unter Umständen in Kaufnehmen.</p></blockquote>
<p>An diesem Punkt verlierst du meine Unterstützung.</p>
<p>Wie es zu der höheren Streubreite bei männlichen Kennwerten kommt weiß ich nicht. Ob es ein biologisch-genetischer Effekt oder ein Sozialisierungseffekt ist, kann ich nicht beurteilen. Es ist auch irrelevant dafür für die Argumentation, dass die Unterrepresentanz der Frauen bei den Genies kein Indikator für Benachteiligung und Notwendigkeit einseitiger Frauenförderung ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Paula Schramm</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/13/lieber-ah/#comment-47399</link>
		<dc:creator>Paula Schramm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 10:32:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich roll das Feld mal von hinten auf, da Arties Brief einer längeren Antwort bedarf.

Ich habe nie vom IQ geredet, der als Messwert sehr dubios ist. Vielmehr habe ich statistische Überlgegungen zu Genen angestellt. Betrachtet man wie Gene vererbt werden, gibt es &lt;b&gt;hier&lt;/b&gt; keinen Grund  zu finden dafür, dass es eine breite Streuung bei einigen Eigenschaften von Männern gibt. Woran diese Streuung liegt... ? Hast du dafür Studien zur Hand, die ich mir mal anschauen könnte?

Privilegien! Tolles Schlagwort, gell? Ich meine damit das Privileg des Normalseins, das Privileg nicht einem bestimmten Aussehensschema entsprechen zu müssen (welches je nach Aufgabe anders ist), das Privileg seine Kompetenz nicht erst beweisen zu müssen.

Ich weiß, dass die Zitate die Tobias herauspickt, widersprüchlich scheinen, aber das sind sie nicht. Zusammenhängend würde ich das so formulieren: Frauenförderung schließt die Männerbenachteiligung nicht inhärent ein, ich würde aber eine kleine Benachteiligung unter Umständen in Kaufnehmen. 

Noch eine kleine Erklärung: Dieser Brief entstand als Reaktion auf ein bestimmtes Gespräch, deshalb sind manche Aussage so spezifisch. Ich habe versucht in der Welt der beiden anderen Gesprächsteilnehmer zu bleiben. Wenn es nach mir ginge, wäre das Thema ehr die Abschaffung von Gender. Aber so war die Situation nicht.

;)Und wehe ihr denkt, dass ich mich mit der Erklärung verteidigen will. Sowas würde eine echte Feministin nie machen! /;)

Ps: ich hab die doppelten Kommentare mal gelöscht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich roll das Feld mal von hinten auf, da Arties Brief einer längeren Antwort bedarf.</p>
<p>Ich habe nie vom <acronym title="Intelligenzquotient">IQ</acronym> geredet, der als Messwert sehr dubios ist. Vielmehr habe ich statistische Überlgegungen zu Genen angestellt. Betrachtet man wie Gene vererbt werden, gibt es <b>hier</b> keinen Grund  zu finden dafür, dass es eine breite Streuung bei einigen Eigenschaften von Männern gibt. Woran diese Streuung liegt&#8230; ? Hast du dafür Studien zur Hand, die ich mir mal anschauen könnte?</p>
<p>Privilegien! Tolles Schlagwort, gell? Ich meine damit das Privileg des Normalseins, das Privileg nicht einem bestimmten Aussehensschema entsprechen zu müssen (welches je nach Aufgabe anders ist), das Privileg seine Kompetenz nicht erst beweisen zu müssen.</p>
<p>Ich weiß, dass die Zitate die Tobias herauspickt, widersprüchlich scheinen, aber das sind sie nicht. Zusammenhängend würde ich das so formulieren: Frauenförderung schließt die Männerbenachteiligung nicht inhärent ein, ich würde aber eine kleine Benachteiligung unter Umständen in Kaufnehmen. </p>
<p>Noch eine kleine Erklärung: Dieser Brief entstand als Reaktion auf ein bestimmtes Gespräch, deshalb sind manche Aussage so spezifisch. Ich habe versucht in der Welt der beiden anderen Gesprächsteilnehmer zu bleiben. Wenn es nach mir ginge, wäre das Thema ehr die Abschaffung von Gender. Aber so war die Situation nicht.</p>
<p>;)Und wehe ihr denkt, dass ich mich mit der Erklärung verteidigen will. Sowas würde eine echte Feministin nie machen! /;)</p>
<p>Ps: ich hab die doppelten Kommentare mal gelöscht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Mueller</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/13/lieber-ah/#comment-47397</link>
		<dc:creator>Johannes Mueller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 08:40:03 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Und, es sei denn du kannst beweisen, dass das „Intelligenzgen“ auf dem Y-Chromosom sitzt, müssen wir davon ausgehen, dass Frauen und Männer genetisch „gleichgestellt“ sind. Das bedeutet, dass in all den Berufen wo besonders viel Intelligenz gefordert ist gleich viele Frauen und Männer vertreten sein sollten. Das ist offensichtlich nicht so.

[...]

Warum denn nun, gibt es keine genialen Frauen?
&lt;/blockquote&gt;
Ich denke, dass das tatsächlich an der Intelligenz der Männer liegt. Bei praktisch allen &quot;technischen Daten&quot;, die es so von Menschen gibt, Körperlänge, Gewicht, etc. und eben auch IQ, weisen die Werte der Männer die höhere Streubreite auf. Beim IQ ist es soweit ich weiß so dass der Mittelwert bei Männern und Frauen gleich ist und Männer eben die höhere Streubreite haben. Das bedeutet, dass sowohl unter den intelligentesten als auch unter den dümmsten Menschen vorrangig Männer sind.
Wenn du dann nach den Genies schaust, wirst du auch überwiegend Männer antreffen. 

Was ich an dieser Argumentation problematisch finde ist die Frage nach der Signifikanz des IQ als Kennwert. Ich halte den IQ für ein recht windige Größe. Aber selbst wenn man eine wirklich signifikante Größe kennte, hätten da die Männer wohl auch die größere Streubreite.


&lt;blockquote&gt;Wenn ihr andere Mittel als Quotenfrauen finden wollt um an die genialen Menschen zu kommen bin ich gerne dabei. Bloß hört auf das Problem wegreden zu versuchen nur damit ihr nicht eure Privilegien aufgeben müsst. &lt;/blockquote&gt;
An welche Privilegien denkst du da genau? Oft wird behauptet, Männer wollten ihre Privilegien nicht aufgeben, wenn sie dem Feminismus widersprechen. Welche Privilegien sind das genau?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und, es sei denn du kannst beweisen, dass das „Intelligenzgen“ auf dem Y-Chromosom sitzt, müssen wir davon ausgehen, dass Frauen und Männer genetisch „gleichgestellt“ sind. Das bedeutet, dass in all den Berufen wo besonders viel Intelligenz gefordert ist gleich viele Frauen und Männer vertreten sein sollten. Das ist offensichtlich nicht so.</p>
<p>[...]</p>
<p>Warum denn nun, gibt es keine genialen Frauen?
</p></blockquote>
<p>Ich denke, dass das tatsächlich an der Intelligenz der Männer liegt. Bei praktisch allen &#8220;technischen Daten&#8221;, die es so von Menschen gibt, Körperlänge, Gewicht, etc. und eben auch <acronym title="Intelligenzquotient">IQ</acronym>, weisen die Werte der Männer die höhere Streubreite auf. Beim <acronym title="Intelligenzquotient">IQ</acronym> ist es soweit ich weiß so dass der Mittelwert bei Männern und Frauen gleich ist und Männer eben die höhere Streubreite haben. Das bedeutet, dass sowohl unter den intelligentesten als auch unter den dümmsten Menschen vorrangig Männer sind.<br />
Wenn du dann nach den Genies schaust, wirst du auch überwiegend Männer antreffen. </p>
<p>Was ich an dieser Argumentation problematisch finde ist die Frage nach der Signifikanz des <acronym title="Intelligenzquotient">IQ</acronym> als Kennwert. Ich halte den <acronym title="Intelligenzquotient">IQ</acronym> für ein recht windige Größe. Aber selbst wenn man eine wirklich signifikante Größe kennte, hätten da die Männer wohl auch die größere Streubreite.</p>
<blockquote><p>Wenn ihr andere Mittel als Quotenfrauen finden wollt um an die genialen Menschen zu kommen bin ich gerne dabei. Bloß hört auf das Problem wegreden zu versuchen nur damit ihr nicht eure Privilegien aufgeben müsst. </p></blockquote>
<p>An welche Privilegien denkst du da genau? Oft wird behauptet, Männer wollten ihre Privilegien nicht aufgeben, wenn sie dem Feminismus widersprechen. Welche Privilegien sind das genau?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Schwarz</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/13/lieber-ah/#comment-47384</link>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 23:34:12 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Paula,

&quot;Bleiben die Jungs dabei auf der Strecke? Who knows? Frauenförderung heißt nicht Männerbenachteiligung.&quot;

&quot;Tausende von Jahren sind mäßige und schlecht Männer auf kosten von genialen Frauen bevorzugt worden. Lasst den Frauen doch mal ein paar Jahre/Jahrzehnte.&quot;

Nur als Anmerkung -Dir ist schon klar, daß sich diese beiden Zitate ein wenig widersprüchlich anhören? Noch eine Anmerkung - tausende von Jahren in der Vergangenenheit sind für einen JETZT lebenden Menschen deutlich weniger relevant als die paar Jahrzehnte &quot;Gegenwart&quot;, wenn es nun mal diejenigen sind, die man auf diesem Planeten verbringen darf. Eine dritte Anmerkung, und die ist dann leider schon fast inhaltlich - ich zwar jede Menge Frauen, die Karriere machen (interessanterweise eher mehr als Männer) - und das in klassisch &quot;männlichen&quot; Wirtschaftsberufen - aber jede einzelne von ihnen würde eine Quote (wie in Norwegen für Aufsichtsräte) als persönliche Beleidigung begreifen. Sie wollen es lieber unter den härteren Bedinungen schaffen (und sie schaffen es offensichtlich) als ewig mit dem &quot;Makel&quot; Quote behaftet zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Paula,</p>
<p>&#8220;Bleiben die Jungs dabei auf der Strecke? Who knows? Frauenförderung heißt nicht Männerbenachteiligung.&#8221;</p>
<p>&#8220;Tausende von Jahren sind mäßige und schlecht Männer auf kosten von genialen Frauen bevorzugt worden. Lasst den Frauen doch mal ein paar Jahre/Jahrzehnte.&#8221;</p>
<p>Nur als Anmerkung -Dir ist schon klar, daß sich diese beiden Zitate ein wenig widersprüchlich anhören? Noch eine Anmerkung &#8211; tausende von Jahren in der Vergangenenheit sind für einen JETZT lebenden Menschen deutlich weniger relevant als die paar Jahrzehnte &#8220;Gegenwart&#8221;, wenn es nun mal diejenigen sind, die man auf diesem Planeten verbringen darf. Eine dritte Anmerkung, und die ist dann leider schon fast inhaltlich &#8211; ich zwar jede Menge Frauen, die Karriere machen (interessanterweise eher mehr als Männer) &#8211; und das in klassisch &#8220;männlichen&#8221; Wirtschaftsberufen &#8211; aber jede einzelne von ihnen würde eine Quote (wie in Norwegen für Aufsichtsräte) als persönliche Beleidigung begreifen. Sie wollen es lieber unter den härteren Bedinungen schaffen (und sie schaffen es offensichtlich) als ewig mit dem &#8220;Makel&#8221; Quote behaftet zu sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Artie</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/12/13/lieber-ah/#comment-47380</link>
		<dc:creator>Artie</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 22:09:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/12/07/lieber-ah/#comment-47380</guid>
		<description>Hallo liebe Paula,

ich habe dir auf deinen Brief in meinem Blog geantwortet. Wenn du lust hast, kannst du es 
&lt;a href=&quot;http://artieschockt.wordpress.com/2007/12/14/antwort-auf-genderblog/&quot; title=&quot;hier&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; nachlesen.

mfg&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Paula,</p>
<p>ich habe dir auf deinen Brief in meinem Blog geantwortet. Wenn du lust hast, kannst du es<br />
<a href="http://artieschockt.wordpress.com/2007/12/14/antwort-auf-genderblog/" title="hier" rel="nofollow"> nachlesen.</p>
<p>mfg</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
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