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Genderblog

Das Geschlecht, nicht die Religion, ist das Opium des Volkes. (Erving Goffman)

 

Wäre Papa nicht so beschäftigt gewesen

 Rochus Wolff   16. September 2007
 Queer

Und wo wir gestern schon einen sehr seltsamen Blick auf Homosexualität hatten, hier kommt ein weiterer: Das hochgeradig verstört wirkende Kinderbuch, das dormitem.com ausgegraben hat.

Im Wesentlichen steht da: Schwul wird man durch homosexuellen Mißbrauch. Drüber reden macht alles wieder gut (sprich: heterosexuell). Und wäre Papa schön zuhause geblieben, wäre das alles nicht passiert, denn so richtig schwul wird man ja erst dadurch, daß Papa sich keine Zeit genommen hat.

Long live the fine line between educational and downright creepy.

(via)

 
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2 Kommentare

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  1. Browsing the internet leads you to find lots of funny and scary things. This is amongst the funniest and scariest.

    recht hat er. allerdings finde ich den gedanken, dass es sich dabei um ein kinderbuch handelt, wirklich unerträglich – nicht nur wegen der haarsträubenden erklärung von homosexualität, sondern auch wegen der (vermutlich unabsichtlich) verharmlosenden darstellung von sexuellem missbrauch und dessen folgen.

  2. So ein Quark!
    Schwul oder lesbisch wird man nicht, man ist es. Die sexuelle Orientierung eines Menschen wird pränatal festgezurrt und ist dann nicht mehr zu ändern. Jede Veränderung bedeutet eine Verbiegung des Gegebenen. Selbstverständlich ist auch hier nicht die Einteilung in Schwarz und Weiß und zwischen rein homosexuel über bisexuell bis heterosexuell gibt es fließende Übergänge.Aber im Kern ist der Mensch in diesem Bereich nicht umzuerziehen.

    Carl Jung

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