Fast-Food-Feminismus
Seit langer langer Zeit verschlug es mich neulich in eine McDonald’s-Filiale. (Bahnhof Berlin Zoo) Um prompt festzustellen, dass dieser Konzern nicht nur äußerst nahrhaft, ökologisch vorbildlich, sondern auch noch eine feministische Institution geworden ist. Wirklich! Denn bei einem näheren Blick auf die Nährerttabelle stellt sich heraus, dass als Standard-Mensch / “Beispiel Erwachsener” die Werte von Frauen ausschlaggebend sind. Von bewegungsfaulen Mittzwanzigerinnen zwar, aber immerhin.

Auch das McDonald’s-Kind ist weiblich. Ist das nun dekonstruktivistisches Gedankengut oder schlicht die Überlegung, dass sich eh nur Frauen für Nährwerte interessieren?
Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen “weibliche Person” und “Mädchen”?

Oh, an der Tür zum Kindergeburtstags-Raum ist übrigens ein Hinweis zu Aufsichtspersonen angebracht. Das Piktogramm zeigt eine Frau neben einem Mädchen.
Was bleibt? Einmal McFem mit Käse, bitte!
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Hm, das hat mich jetzt doch ins Grübeln gebracht:
>>>oder schlicht die Überlegung, dass sich eh nur Frauen für Nährwerte interessieren?
Schon wieder die Hälfte weg…
>>>oder schlicht die Überlegung, dass sich eh nur Frauen für Nährwerte interessieren?
Schon wieder die Hälfte weg…*seufz*
>>>oder schlicht die Überlegung, dass sich eh nur Frauen für Nährwerte interessieren?
Ich grüble ja auch noch – wieso ist der Beispielmensch bei McDonald’s weiblich und nicht männlich, wie überall sonst anzutreffen, selbst in Frauen-Fitness-Häusern? Also, entweder sind die Veranntwortlichen total fortschrittlich und probieren mal was neues. Oder finden sich einfach nur total zielgruppengerecht mit dieser Zuschreibung. Ich will ja nix unterstellen…
[...] McFem mit Käse McDonalds Zielgruppe ist weiblich. Oder Schilder und Prospekte macht eine Frau. ;-) Fast Food Feminismus #| Biggi am 13.07.2008, 01:24 | 0 Comment/s (0) | [...]