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	<title>Kommentare zu: Mitten in der Liebeskatastrophe</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
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		<title>Von: Ulrich Lyricus</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/05/09/mitten-in-der-liebeskatastrophe/#comment-52149</link>
		<dc:creator>Ulrich Lyricus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 15:14:45 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, das eine wie das andere kongenialer Mumpitz. Evchens heile Welt Phantasieen und auch dieser Versuch, mit dem ewig gleichen Thema Kohle, sprich Umsatz, sprich Auflage zu machen. Familie funktioniert nicht in der Demontage, zu lange herrsschte die einhellige Meinung : andere Männer braucht das Land. Irrtum. Der andere Umgang MITEINANDER ist es, was den Unterschied macht.
Ich war schon früh der Meinung, dass Sätze wie : mein Bauch gehört mir, oder die Pille dient der sexuellen Befreiung der Frau ( wer außer Alice glaubt das eigentlich noch ) nur die Ratlosigkeit der sogenannten Frauenbewegung dokumentieren. Halleluja, immerhin dürfen nun immerhin menstruierende Panzergrenadiere durchs Unterholt robben und ihre tarnfarbenen OB´s mir Kevlareinlage wechseln. Aber was hat sie denn wirklich gebracht, diese BEwegung ? Gibt es gar die Hausfrauenrente, oder gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
Auch hier wieder eine Literaturredakteurin der Zeit ( die nun wieder einmal den üblichen Durchhschnitt der Gesellschaft widerspiegelt, oder doch nicht ???? ).
So langsam wird es wirklich ermüdend, von Weibchen die längst jenseits aller Normalität ihr Cabrio in die Garage steuern erklärt zu bekommen, wie Familie auszusehen hat, oder was gar die Rolle der Frau sei. Solange man so argumentiert, dass es um Rollen geht, solange hat sich eben gar nichts verändert.
Nur eines sollten sich die revolutionären Gebärmütter aller Welt eeinmal durch den Eileiter gehen lassen : die Familie ist stets die Keimzelle der Gesellschaft, und vielleicht sieht diese Gesellschaft derart desaströs aus, weil es eben um die Familie so bestellt ist ???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, das eine wie das andere kongenialer Mumpitz. Evchens heile Welt Phantasieen und auch dieser Versuch, mit dem ewig gleichen Thema Kohle, sprich Umsatz, sprich Auflage zu machen. Familie funktioniert nicht in der Demontage, zu lange herrsschte die einhellige Meinung : andere Männer braucht das Land. Irrtum. Der andere Umgang MITEINANDER ist es, was den Unterschied macht.<br />
Ich war schon früh der Meinung, dass Sätze wie : mein Bauch gehört mir, oder die Pille dient der sexuellen Befreiung der Frau ( wer außer Alice glaubt das eigentlich noch ) nur die Ratlosigkeit der sogenannten Frauenbewegung dokumentieren. Halleluja, immerhin dürfen nun immerhin menstruierende Panzergrenadiere durchs Unterholt robben und ihre tarnfarbenen OB´s mir Kevlareinlage wechseln. Aber was hat sie denn wirklich gebracht, diese BEwegung ? Gibt es gar die Hausfrauenrente, oder gleichen Lohn für gleiche Arbeit.<br />
Auch hier wieder eine Literaturredakteurin der Zeit ( die nun wieder einmal den üblichen Durchhschnitt der Gesellschaft widerspiegelt, oder doch nicht ???? ).<br />
So langsam wird es wirklich ermüdend, von Weibchen die längst jenseits aller Normalität ihr Cabrio in die Garage steuern erklärt zu bekommen, wie Familie auszusehen hat, oder was gar die Rolle der Frau sei. Solange man so argumentiert, dass es um Rollen geht, solange hat sich eben gar nichts verändert.<br />
Nur eines sollten sich die revolutionären Gebärmütter aller Welt eeinmal durch den Eileiter gehen lassen : die Familie ist stets die Keimzelle der Gesellschaft, und vielleicht sieht diese Gesellschaft derart desaströs aus, weil es eben um die Familie so bestellt ist ???</p>
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		<title>Von: Ute Kludig-Hempel</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/05/09/mitten-in-der-liebeskatastrophe/#comment-41614</link>
		<dc:creator>Ute Kludig-Hempel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 22:04:38 +0000</pubDate>
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		<description>Der Beitrag (oben) hat mich dazu animiert, mir das Buch von I. Radisch doch zu bestellen. Meine Erfahrung ist nämlich, dass es noch ein himmelweiter Unterschied ist, ob frau, man oder familie z.B. 1 oder 3 Kinder hat. Irgendwann nimmt der Muttistatus mal derart überhand, dass frau sich nur noch wehren kann. Auch wenn die ganzen Kinder und die ganze Arbeit und alles mögliche wie Bürokratie und Scheidung frau dazu gebracht haben, mit 40 auf dem Zahnfleisch zu kriechen. Ohne Hausfrau sein geil zu finden, ich frage mich, wie ich in 2 Jahren, wenn die Finanzreserven aufgebraucht sind und die Jüngste in den Kindergarten geht, einigermaßen äquivalent zum Familieneinkommen beitragen soll, denn den 6-Personen-Haushalt zu managen macht sich auch mit &quot;nur&quot; halbtags beschäftigten Mann nicht von alleine. Unser Haus ist nun mal 250 Jahre alt (Neue gab&#039;s eben nicht mit 200 qm für 17 000 Euro) und ich habe für Erwebsarbeit weder Zeit noch Kraft. Was für ein Glück, dass BiologInnen über 40 mit 4 Kindern sowieso keiner einstellt. Freiberuflich ist es mir überlassen, ob ich zwischen 0 und 2 Uhr akquiriere oder schlafen gehe, falls noch was im Kühlschrank ist. Ggf. soll sich selbst Har(t)z essen lassen! Ist wohl nur nicht ganz gesund. 
Das hat alles nichts mit jammern zu tun, sondern einfach damit, dass Familie einen derart festhängt, dass die Frage gar nicht steht was für einen selber in Frage kommt. Was nützen alle Qualifikationen, wenn ich sie mangels Zeit und Gesundheit gar nicht verkaufen kann? Statt dessen raufe ich mir die Haare über den Lateinaufgaben meines Sohnes. Nicht weil ich das muss, ich finde, seine kathastrophalen Leistungen sind seine Sache. Aber ich kratze das Schulgeld zusammen. Ich kann diese Hausaufgaben, dabei hatte ich nie eine Lateinstunde. Wen interessiert das? Wo bin ich hier eigentlich? Sollten die Bengels nicht ein Handwerk lernen und ich z.B. Sprachen und Naturwissenschaften unterrichten, was ich einfach kann - unabhängig von Abschlüssen? Aber nö, ich muss ja Kuchen backen fürs Schulfest, die &quot;Muttis der Klasse 5&quot; sind verantwortlich. Für 4 Kinder in 4 Institutionen Kuchen backen, das ist Deutschland, einig Muttiland! Und für so eine Schule zahle ich noch Geld! Wo bin ich denn? Ich könnte davonlaufen, so maule ich bloß. Immerhin mit dem Ergebnis, dass keiner mehr Kuchen von mir will. Vielleicht hätte ich einen backen sollen. Auf die Verkostung wäre ich gespannt gewesen!!! Oder soll ich zugeben, dass ich mehr auf Steaks und Bier stehe als auf Kaffee und Kuchen? Und das hat mit (meinem ganz persönlichen) Geschmack, nicht mit Geschlecht zu tun. Herzlichst Ute</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag (oben) hat mich dazu animiert, mir das Buch von I. Radisch doch zu bestellen. Meine Erfahrung ist nämlich, dass es noch ein himmelweiter Unterschied ist, ob frau, man oder familie z.B. 1 oder 3 Kinder hat. Irgendwann nimmt der Muttistatus mal derart überhand, dass frau sich nur noch wehren kann. Auch wenn die ganzen Kinder und die ganze Arbeit und alles mögliche wie Bürokratie und Scheidung frau dazu gebracht haben, mit 40 auf dem Zahnfleisch zu kriechen. Ohne Hausfrau sein geil zu finden, ich frage mich, wie ich in 2 Jahren, wenn die Finanzreserven aufgebraucht sind und die Jüngste in den Kindergarten geht, einigermaßen äquivalent zum Familieneinkommen beitragen soll, denn den 6-Personen-Haushalt zu managen macht sich auch mit &#8220;nur&#8221; halbtags beschäftigten Mann nicht von alleine. Unser Haus ist nun mal 250 Jahre alt (Neue gab&#8217;s eben nicht mit 200 qm für 17 000 Euro) und ich habe für Erwebsarbeit weder Zeit noch Kraft. Was für ein Glück, dass BiologInnen über 40 mit 4 Kindern sowieso keiner einstellt. Freiberuflich ist es mir überlassen, ob ich zwischen 0 und 2 Uhr akquiriere oder schlafen gehe, falls noch was im Kühlschrank ist. Ggf. soll sich selbst Har(t)z essen lassen! Ist wohl nur nicht ganz gesund.<br />
Das hat alles nichts mit jammern zu tun, sondern einfach damit, dass Familie einen derart festhängt, dass die Frage gar nicht steht was für einen selber in Frage kommt. Was nützen alle Qualifikationen, wenn ich sie mangels Zeit und Gesundheit gar nicht verkaufen kann? Statt dessen raufe ich mir die Haare über den Lateinaufgaben meines Sohnes. Nicht weil ich das muss, ich finde, seine kathastrophalen Leistungen sind seine Sache. Aber ich kratze das Schulgeld zusammen. Ich kann diese Hausaufgaben, dabei hatte ich nie eine Lateinstunde. Wen interessiert das? Wo bin ich hier eigentlich? Sollten die Bengels nicht ein Handwerk lernen und ich z.B. Sprachen und Naturwissenschaften unterrichten, was ich einfach kann &#8211; unabhängig von Abschlüssen? Aber nö, ich muss ja Kuchen backen fürs Schulfest, die &#8220;Muttis der Klasse 5&#8243; sind verantwortlich. Für 4 Kinder in 4 Institutionen Kuchen backen, das ist Deutschland, einig Muttiland! Und für so eine Schule zahle ich noch Geld! Wo bin ich denn? Ich könnte davonlaufen, so maule ich bloß. Immerhin mit dem Ergebnis, dass keiner mehr Kuchen von mir will. Vielleicht hätte ich einen backen sollen. Auf die Verkostung wäre ich gespannt gewesen!!! Oder soll ich zugeben, dass ich mehr auf Steaks und Bier stehe als auf Kaffee und Kuchen? Und das hat mit (meinem ganz persönlichen) Geschmack, nicht mit Geschlecht zu tun. Herzlichst Ute</p>
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	<item>
		<title>Von: Veit Sechs</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/05/09/mitten-in-der-liebeskatastrophe/#comment-23541</link>
		<dc:creator>Veit Sechs</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2007 22:33:55 +0000</pubDate>
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		<description>Der Kinderwunsch einer Lesbe? Wie tumb-biologistisch. 
So ein Mann es bevorzugt für leibliche Kinder zu sorgen bzw. zumindest er Auskunft darüber wünscht, ob das Kind, für das er Unterhalt zahlt, auch das leibliche ist, schlägt ihm hierzulande der gellende Schrei feministischer Entrüstung entgegen. Reaktionär, biologistisch, asozial sei dies und entgegen dem Wohl des Kindes. Die Liebe zur Frau (und IHRER Kinder) habe absolute Priorität. Ansonsten möge er sich trollen. Und schließlich: MEIN BAUCH GEHÖRT MIR!
Symptomatisch-dämliches Ladies-first-denken aus der Mottenkiste.
Die Scheidungsstatistiken machen deutlich: Frauen geben ihr Ja-Wort in den meisten Fällen offenbar völlig gedankenlos. Die Gründe hat uns Tobias genannt. Patchwork unter diesen weiblichen &quot;Prämissen&quot; ist für den Mann alles andere als zufriedenstellend, denn so er den Wunsch hegt leibliche Kinder zu haben bzw. zumindest die Auskunft darüber, ob das Kind usw. usw.
Wichtig sind uns die Kinderwünsche der Lesben.
Gute Nacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kinderwunsch einer Lesbe? Wie tumb-biologistisch.<br />
So ein Mann es bevorzugt für leibliche Kinder zu sorgen bzw. zumindest er Auskunft darüber wünscht, ob das Kind, für das er Unterhalt zahlt, auch das leibliche ist, schlägt ihm hierzulande der gellende Schrei feministischer Entrüstung entgegen. Reaktionär, biologistisch, asozial sei dies und entgegen dem Wohl des Kindes. Die Liebe zur Frau (und IHRER Kinder) habe absolute Priorität. Ansonsten möge er sich trollen. Und schließlich: MEIN BAUCH GEHÖRT MIR!<br />
Symptomatisch-dämliches Ladies-first-denken aus der Mottenkiste.<br />
Die Scheidungsstatistiken machen deutlich: Frauen geben ihr Ja-Wort in den meisten Fällen offenbar völlig gedankenlos. Die Gründe hat uns Tobias genannt. Patchwork unter diesen weiblichen &#8220;Prämissen&#8221; ist für den Mann alles andere als zufriedenstellend, denn so er den Wunsch hegt leibliche Kinder zu haben bzw. zumindest die Auskunft darüber, ob das Kind usw. usw.<br />
Wichtig sind uns die Kinderwünsche der Lesben.<br />
Gute Nacht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Schwarz</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/05/09/mitten-in-der-liebeskatastrophe/#comment-23516</link>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2007 14:36:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/05/09/mitten-in-der-liebeskatastrophe/#comment-23516</guid>
		<description>Interessant - Iris Radisch scheint mir die eine der wenigen satisfaktionsfähigen Autoren in diesem Zusammenhang zu sein. Danke für die Rezension.

Ein paar Bemerkungen -

es wäre ja schön, wenn &quot;die Erotik überlebte&quot; - aber ich denke, daß ist angesichts der statistisch (und individuell) beobachtbaren Realität moderner Partnerschaften ein wenig euphemistisch. Zu hoffen bleibt es.

Man mag ja einen &quot;alten Biologismus&quot; ablehnen, aber eine einseitige Konzentration auf das soziale Geschlecht ist genauso falsch und schädlich. Was zählt, ist die Identifikation der Variablen, die das komplexe Zusammenspiel aus Biologie und Sozialisierung steuern, um dann zumindest zu versuchen, zumindest gesellschaftlich wahre &quot;Freiheit&quot; zu geben. Die fehlende Anerkenntnis dieser Tatsache ist eine der größten Schwachstellen der sozialwissenschaftlichen Genderforschung (und noch mehr politischen Ausbeutung).

Am Rande, das ganze selbstmitleidige &quot;Männer müssen sich ändern&quot; Gerede ist schlicht absurd. &lt;a href=&quot;http://almostadiary.de/battle-of-the-sexes/low-level-violence-in-der-zeitam-weltfrauentag-sind-krieg-und-hass-mannlich/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ich habe das am Tag der Frau mal etwas länger ausgeführt&lt;/a&gt;. In Stichworten:

&lt;blockquote&gt;Frauen entscheiden, welchen Männern sie ihre knappen reproduktiven Ressourcen anvertrauen. Solange sich das tatsächliche weibliche Paarungsverhalten individuell und kollektiv überprüfbar von politischen Parolen unterscheidet, werden Männer sich kaum davon überzeugen lassen, auf den Aufbau von “Status” als offensichtlich wesentlichsten Element der Paarungsanbahnung zu verzichten. Hier geht es um zu bedeutende individuelle Lebensentscheidungen, um sich auf eine ideologische oder philosophische Diskussion einzulassen. Das ist die eine Seite. Die andere Seite betrifft die Frauen, die bereits an der Spitze stehen, und das oft allein. Die bekannte amerikanische Kolumnistin Maureen Dowd hat sich im NewYork Times Magazine und einem Buch darüber lauthals beschwert und ihren Status für ihr Singledasein verantwortlich gemacht. Aber hat sie deswegen einen Mann erwählt, der einen niedrigeren Status als sie hat?

Wir leben nur einmal. Männer wie Frauen. Und die meisten von uns sind sich glücklicherweise für soziologische Longitudinalstudien zu schade. Das mag man dann gesellschaftliche “Beharrungskräfte” nennen. Oder aber einfach: “rationales” Verhalten.

Sollten Frauen daher irgendwann anfangen, arme, langweilige, Männer ohne eigenes Einkommen zu bevorzugen, jegliche Quotenregelung wäre auf längere Sicht überflüssig. Wenn sie das nicht tun, sollten wir aufhören, Männer politisch dazu aufzufordern, sich individuell irrational verhalten.&lt;/blockquote&gt;

Ernsthaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant &#8211; Iris Radisch scheint mir die eine der wenigen satisfaktionsfähigen Autoren in diesem Zusammenhang zu sein. Danke für die Rezension.</p>
<p>Ein paar Bemerkungen -</p>
<p>es wäre ja schön, wenn &#8220;die Erotik überlebte&#8221; &#8211; aber ich denke, daß ist angesichts der statistisch (und individuell) beobachtbaren Realität moderner Partnerschaften ein wenig euphemistisch. Zu hoffen bleibt es.</p>
<p>Man mag ja einen &#8220;alten Biologismus&#8221; ablehnen, aber eine einseitige Konzentration auf das soziale Geschlecht ist genauso falsch und schädlich. Was zählt, ist die Identifikation der Variablen, die das komplexe Zusammenspiel aus Biologie und Sozialisierung steuern, um dann zumindest zu versuchen, zumindest gesellschaftlich wahre &#8220;Freiheit&#8221; zu geben. Die fehlende Anerkenntnis dieser Tatsache ist eine der größten Schwachstellen der sozialwissenschaftlichen Genderforschung (und noch mehr politischen Ausbeutung).</p>
<p>Am Rande, das ganze selbstmitleidige &#8220;Männer müssen sich ändern&#8221; Gerede ist schlicht absurd. <a href="http://almostadiary.de/battle-of-the-sexes/low-level-violence-in-der-zeitam-weltfrauentag-sind-krieg-und-hass-mannlich/" rel="nofollow">Ich habe das am Tag der Frau mal etwas länger ausgeführt</a>. In Stichworten:</p>
<blockquote><p>Frauen entscheiden, welchen Männern sie ihre knappen reproduktiven Ressourcen anvertrauen. Solange sich das tatsächliche weibliche Paarungsverhalten individuell und kollektiv überprüfbar von politischen Parolen unterscheidet, werden Männer sich kaum davon überzeugen lassen, auf den Aufbau von “Status” als offensichtlich wesentlichsten Element der Paarungsanbahnung zu verzichten. Hier geht es um zu bedeutende individuelle Lebensentscheidungen, um sich auf eine ideologische oder philosophische Diskussion einzulassen. Das ist die eine Seite. Die andere Seite betrifft die Frauen, die bereits an der Spitze stehen, und das oft allein. Die bekannte amerikanische Kolumnistin Maureen Dowd hat sich im NewYork Times Magazine und einem Buch darüber lauthals beschwert und ihren Status für ihr Singledasein verantwortlich gemacht. Aber hat sie deswegen einen Mann erwählt, der einen niedrigeren Status als sie hat?</p>
<p>Wir leben nur einmal. Männer wie Frauen. Und die meisten von uns sind sich glücklicherweise für soziologische Longitudinalstudien zu schade. Das mag man dann gesellschaftliche “Beharrungskräfte” nennen. Oder aber einfach: “rationales” Verhalten.</p>
<p>Sollten Frauen daher irgendwann anfangen, arme, langweilige, Männer ohne eigenes Einkommen zu bevorzugen, jegliche Quotenregelung wäre auf längere Sicht überflüssig. Wenn sie das nicht tun, sollten wir aufhören, Männer politisch dazu aufzufordern, sich individuell irrational verhalten.</p></blockquote>
<p>Ernsthaft.</p>
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