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Genderblog

Das Geschlecht, nicht die Religion, ist das Opium des Volkes. (Erving Goffman)

 

Vielleicht ist es ja für viele schon ein abgekautes Thema. Aber ich finde es immer wieder spannend, wenn so explizit darüber geschrieben wird, dass Homosexualität auch im Tierreich existiert.

Soweit ich mich zurückerinnere gab’s in der GEO bereits vor langer Zeit schon mal einen Artikel dazu. Offenbar stehen die Zeichen der Zeit günstig, dieses Thema noch mal aufzugreifen.

Deshalb hier meine Empfehlung für alle, die`s ein bisschen genauer wissen wollen: http://www.geo.de/GEO/natur/tiere/52967.html

Und diesmal ist nicht nur von dem schwulen Schwanenpärchen oder Guppiemännern die Rede, die zusammen leben, sonden auch von Delphinweibchen, die sich gegenseitig befriedigen, von Elephanten, die sich selber am Genital nuckeln und noch etlichen anderen Variationen.

Schlussendlich wird Darwin ganz vom Sockel gestossen, in dem verkündet wird, dass auch Tiere Sex haben, weil es ihnen einfach Spass macht und sie Lust darauf haben.

Na, wenn das keine frohe Botschaft ist.

 
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4 Kommentare

(RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel)

  1. Ich mache ja nicht gern Werbung, aber für alle Interessierten gibt es im Gender@Wiki zu diesem Thema auch einen Artikel: http://www2.gender.hu-berlin.d.....r_Biologie

    Herzliche Grüße

  2. Es gibt im Tierreich auch Sexualität unter und mit dem Tiernachwuchs. Zurück zu den Wurzeln wäre hier wünschenswert…

  3. Also, ich hoffe wirklich, daß ich den vorhergehenden Kommentar schlicht falsch verstehe, Müllerchen… ansonsten – mir fehlen die Worte.

    Schlussendlich wird Darwin ganz vom Sockel gestossen, in dem verkündet wird, dass auch Tiere Sex haben, weil es ihnen einfach Spass macht und sie Lust darauf haben.

    Was hat denn das mit Evolution zu tun? Abgesehen davon kann man Sex aus reiner Spaß an der Freude natürlich evolutionär-funktional mit “Training” oder der Auswahl von genetisch besonders passenden Partnern erklären.

    Und ich finde, Homosexualität im Tierreich ist wirklich durchgekaut – oder wie meinte sogar ein sehr, sehr katholischer Freund von mir mal vor einigen Jahren: “Ja, das ist ein Problem (für die katholische Lehre)”. Tierische Sozialstrukturen und “tier-soziale” Konsequenzen aus relativer Knappheit von reproduktiven Faktoren sind meines Erachtens viel spannender.

  4. aeh, also ich verstehe schlicht nicht, warum dieser “auch bei tieren” mist immer wieder auf die tagesordnung gesetzt wird.

    genauso wie tierversuche nicht übertragbar sind, sind es verhaltensweisen nicht. man nennt das “kultur”. homosexualitaet bei tieren zu sehen, heisst also schlicht menschliche paradigma auf tiere zu projezieren.
    beweist nix, sagt nix aus, aber wenns wen freut…

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