arte-Themenabend: Das Coming-Out des Kinos
Am kommenden Freitag zeigt arte anläßlich der Berlinale und der diesjährigen Teddy-Verleihung einen Themenabend zum queer cinema: Das Coming-Out des Kinos.
Der Abend beginnt um 22.10 Uhr mit André Schäfers Dokumentation Schau mir in die Augen, Kleiner (Here’s Looking At You, Boy, 2007), der dieses Jahr auch auf der Berlinale selbst zu sehen ist – Vorstellungen heute um 15:30 Uhr (Colosseum 1), Mittwoch um 22:30 Uhr (CineStar 7), Donnerstag um 20 Uhr (CineStar 7) und Freitag um 14:30 Uhr (CineStar 7). Wer nicht in Berlin ist oder hier keine Gelegenheit oder Lust hat, den Film zu sehen, kann dies also bei arte nachholen. Er
erzählt von der Geschichte und der Rolle des schwul-lesbischen Films, der vor noch nicht allzu langer Zeit beim großen Publikum nur wenig oder gar keine Beachtung fand. Die Dokumentation berichtet vom Coming-out dieses Genres anhand zahlreicher Beispiele homosexuellen Kinos aus der ganzen Welt von Anfang der 70er Jahre bis heute.
Ein Bekannter, der den Film in einer Pressevorführung gesehen hat, meinte zwar, die Filmauswahl wirke ein wenig beliebig, aber ganz schlecht sei er wohl nicht. Schau mir in die Augen, Kleiner erhielt vom Tagesspiegel den Sonderpreis für die “Wildeste Sprachfassung”: englischfranzösischdeutschniederländischschwedischhindispanische Originalfassung mit engl. Untertiteln.
Im Anschluß zeigt arte ab 23.45 Uhr den Spielfilm Gods and Monsters (1998; imdb) mit Brendan Fraser, Ian McKellen und Lynn Redgrave. Regisseur Bill Condon ist inzwischen durch seine Filme Kinsey (2004) und das in Deutschland frisch gestartete Musical Dreamgirls (2006) bekannt geworden.
Foto: Berlinale
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also vergleichsweise ist der film, und das wie ich in diesem artikel
http://aufsmaulsuppe.blogger.de/stories/700536/
ausführlicher argumentiert habe, nicht wegen der filmauswahl, schon recht schlecht…
aber john waters ist es wert, den film zu gucken…