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Genderblog

Das Geschlecht, nicht die Religion, ist das Opium des Volkes. (Erving Goffman)

 

Männer-TÜV
ver.di fragt nach der Gesundheit von Männern

 Rochus Wolff   10. Februar 2007
 Gesellschaft, Veranstaltungen

Daniele Frijia wies jetzt in seinem Blog auf ein Projekt von ver.di hin, das sich mit dem Thema Männergesundheit auseinandersetzt. Bei ver.di heißt es:

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) startet daher heute gemeinsam mit der Stiftung Männergesundheit und der Universität Ulm eine Studie, die den Gesundheitszustand und die beruflichen Belastungen männlicher Arbeitnehmer detailliert erfassen soll.

Insgesamt sollen 1.500 Gewerkschaftsmitglieder aus den Bereichen Banken/Versicherungen, Einzelhandel/Discounter sowie Stadtreinigung/Entsorgung befragt werden. Der Fragebogen wurde an der Universität Ulm entwickelt, die Daten werden vom dortigen Forscherteam um den Medizinsoziologen Professor Richard Peter ausgewertet.

Erste Ergebnisse werden Ende April vorliegen und auf einem Kongress von ver.di in Berlin vorgestellt. Anschließend sollen die Ergebnisse in die Arbeit der Gewerkschaft und der Betriebsräte direkt vor Ort einfließen.

Das Thema ist natürlich wichtig, und es ist schön, daß es nicht nur im Fernsehen verhandelt wird, sondern auch konkret wissenschaftlich untersucht wird. Kennt jemand weitere Studien? Links?

(Der von ver.di genannte Kongreß findet am 26. und 27. April in Berlin statt.)

 
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3 Kommentare

(RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel)

  1. Zur Kenntnis genommen.

    Dennoch: Solange ich im “Gender Mainstreaming” keinerlei Bemühungen in Richtung “Vebesserung männlicher Biografien” wahrnehmen kann, bleibe ich dabei:

    “Gender” ist feministisch und damit männer- verachtend oder -feindlich.

    De- oder Post- Kontruktives Geschwätz könnt ihr euch in den Arsch schmieren.

    Grüße

    Mirko.

  2. liebster mirko,

    du bist nicht allein: http://www.binnen-i.de/

    viel glück

  3. Acherrje. Tolle Webseite über das Binnen-I. Gott sei Dank hat das Binnen-I
    ein schweizer Journalist erfunden ;-).

    Zur Einführung ist zu empfehlen: Pusch, Luise F.: Das Deutsche als
    Männersprache
    . Luise Pusch ist Autor (sic) beim Suhrkamp-Verlag. Damit sollte diese lächerliche Anti-Binnen-I-Diskussion, die eigentlich
    eine Pro-Männersprache-Diskussion ist, das Binnen-I dient hier nur als
    Ventil, vom Tisch sein. Andere Anti-Gender-Themen sind spannender, als die
    mit der Sprache.

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