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	<title>Kommentare zu: Den Frauentag den Frauen?</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
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		<title>Von: Genderblog &#187; Queer-feministisches Internet?</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-64701</link>
		<dc:creator>Genderblog &#187; Queer-feministisches Internet?</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 08:25:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] stehen können. Als Beispiele für intensiv geführte Diskussionen bietet sich die Durchsicht der Kommentare zum Frauentag im Genderblog oder die Diskussion zum Artikel &#8220;Die perfekte Partnerin&#8221; im [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] stehen können. Als Beispiele für intensiv geführte Diskussionen bietet sich die Durchsicht der Kommentare zum Frauentag im Genderblog oder die Diskussion zum Artikel &#8220;Die perfekte Partnerin&#8221; im [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: evoleak</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-17015</link>
		<dc:creator>evoleak</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Feb 2007 22:57:23 +0000</pubDate>
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		<description>@caro:
danke für deinen comment.
&lt;blockquote&gt;Vielleicht weil sie arbeiten, studieren, den Haushalt machen, die Kinder erziehen… und weil sie deshalb schlichtweg keine Zeit haben, jeden Tag zu bloggen.&lt;/blockquote&gt;ja, bestimmt. müssen männer aber sicher auch. es sei denn, die bloggER sind vielleicht vorrangig solo und finanziell gut gestellt, während ähnlich situierte frauen das bloggen den männern überlassen? also ich persönlich habe letzte woche deutlich zu wenig für die uni getan aufgrund des genderblogs. allerdings hat&#039;s mir auch was &quot;gebracht&quot;, glaub ich :-)
a&lt;blockquote&gt;ein bisschen ironisch ist das jetzt zwar von mir gemeint, aber vielleicht spielt der Zeitfaktor ja doch eine Rolle? Vielleicht sind Frauen tatsächlich mehr belastet als Männer und haben deshalb keine Zeit für derartige “Freizeitaktivitäten”?&lt;/blockquote&gt; kann auch sein. aber ich vermute mal, die bevorzugten freizeitaktivitäten sind nicht ganz geschlechtergerecht verteilt. dass es z.b. relativ wenige bekannte gitarristinnen gibt, liegt mMn eben zum größten teil auch daran, dass viel weniger mädchen und frauen gitarre lernen/studieren. zu schlussfolgern, dass mädchen keine zeit hätten und gleichzeitig die zuschauerzahlen von vorabendserien zu kennen, würde sich mMn dann auch ausschließen :-) gut, das ist jetzt ebenso flapsig aber vielleicht auch ebenso offensichtlich?! und damit ich nicht falsch verstanden werde: ich finde es toll, wenn frauen und männer versuchen, noch mehr mädchen mit dem saitenfieber anzustecken! aber eben nicht, indem sie einfach mal der hälfte ihrer gitarrenschüler den vertrag kündigen und die andere hälfte zu höheren monatsbeiträgen verdonnern, damit die erhöhten werbungskosten für die &quot;neuen frauen&quot; reinkommen! so, jetzt hör ich aber auch auf mit den simplifizierenden metaphern, versprochen.
vielleicht noch eine frage, die ich nicht fordernd sondern fragend stelle, weil mich die antwort interessiert:  f ü h l s t   du dich hier im blog marginalisiert also &quot;an den rand gedrängt&quot;? wenn ja, könntest du bitte beschreiben wodurch?

@kristin, güni, madchiq, mirko, müllmann:
schade, dass ihr euch nicht wieder meldet. ich weiss leider auch nicht, was euch hindert. schade finde ich auch, dass ich das wohl nie herausfinden werde. wenn ich mich an die wissenschaft halte, dann bekomme ich folgende antwort auf die frage: ihr seid der doppelten vergesellschaftung fette sekundärpatriarchale beute geworden!
...hier eine argumentationsmöglichkeit dazu: 

@danilo &amp; alle:
danke für den link! ich hatte nix halbwegs verlässliches zu deutschen blogs gefunden...
leider wird in den kurztexten keine weitergehende analyse möglicher gründe für die empirischen daten gegeben. bis auf eine mutmaßung bzw. äußerung, die ich als mittlerweile typisch feministischen antiemanzipatorischen bias ziemlich satt habe. mir fällt nämlich öfter mal auf, dass in einschlägigen werken (ganz schlimm sind z.b. einige texte im &quot;referenzwerk&quot; für genderstudierende &quot;handbuch der frauen- und geschlechterforschung&quot;) eine tendenz vorherrscht, frauen durch passive(re) sprachliche darstellung ihres handelns(!) (v.a. wenn es sich um &quot;unerwünschtes&quot;/&quot;nichtfeministische&quot;/&quot;traditionelles&quot; handeln geht) zu entmündigen und andererseits gesellschaftlich strukturalen kräfte, die historisch bedingt in einem ehemals &quot;männlichen&quot; kontext entstanden, zu verdinglichen und ihnen wie auch oft &quot;männern&quot; eine aktive wirkmacht zusprechen, die diese nicht haben. manchmal habe ich das gefühl, dass feministen der letzten generation das verkörpern wovon feministinnen der ersten generation (nach heutigem gefühl zurecht empört) schrieben: sexistische sichtweisen, care abwerten, machtversessenheit oder -förmigkeit, (mit-)täterschaft bei ungleichbehandlungen, männer seien die starken, frauen sie schwachen ... und ähnlichen kram. aber ich weiß selbst, wie schwer es manchmal ist, &quot;selbst&quot; zu denken, v.a. wenn dieses &quot;selbst&quot; gesellschaftlich mithergestellt ist....
jedenfalls fällt mir keine sinnvolle positive interpretation des folgenden zitats von franka hesse ein:
 &lt;a href=&quot;http://www.netzwerk-frauenforschung.de/download/journal21.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Frauen scheinen an der Produktion und Gestaltung dieser neuen Öffentlichkeiten im Internet nicht   b e t e i l i g t   z u   s e i n   (vgl. Herring u.a. 2004a, Mortensen 2004). A n d r o z e n t r i s c h e    S e l b s t v e r s t ä r k u n g s e f f e k t e    bei der Verlinkung der viel besuchten Blogs führen zu einer Marginalisierung der Textproduktion von Frauen (vgl. Ratliff 2004).&quot;&lt;/a&gt;
 &lt;a href=&quot;http://culturecat.net/node/313&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;ratliff&quot;&lt;/a&gt; selbst schreibt aber &quot;Gender bias in the mainstream blogging community has been attributed to the subject matter that men write about (news, politics, technology) and the subject matter women write about (relationships, family, friends, cooking, knitting).&quot; 
die bewertung, dass beziehungs- und reproduktionsarbeit eben nicht der &quot;öffentlichen&quot; arbeit gleichrangig sei, zieht die franka hesse also, nicht aber das bloglesende publikum! sie ist es, die care-work geringer bewertet als aufmerksamkeitskumulierende arbeit im öffentlichen raum. denn sie postuliert die einheit von &quot;meistgelesener blog&quot; und &quot;öffentlichkeit&quot;. 
wichtig ist doch eher, dass reproduktionsarbeit andere formen annimmt und braucht als politisch-öffenliche oder technische. z.b. macht es keinen sinn nur über die eigenartigkeit meines computers zu sprechen, weil er ziemlich komplett ein massenprodukt ist, und ich bei ausreichend abstrakter darstellung eines problems oder einer lösung viel mehr menschen erreichen kann. kindererziehung dagegen ist mMn eine ungleich komplexere aufgabe, deren konkrete lösung meistens nicht in einem reset und der veränderung von bios-eintellungen liegt und auch als intimer empfunden wird. daher liegt es nahe (und im fall der politischen blogs unumgänglich!), dass einige blogs sehr abstrakt sind und viele leserInnen anzieht...

zur &quot;androzentrischen selbstverstärkung&quot; bei ratliff, auf die sich hesse bezieht, konnte ich leider nichts konkreteres finden außer, dass eben die thematisch eher &quot;politisch öffentlich&quot; oder technisch zentrierten weblogs, die eher abstrakt und damit für eine große masse an lesern interessant sind, besser besucht und untereinander verlinkt sind und damit für frauen das bloggen schwieriger werde: &quot;If the top weblogs are mostly men, and the weblogs they link to are also maintained by mostly men, it becomes difficult for women to enter the conversation.&quot; 
ja, aber ist es denn für die gesamtheit der männer einfacher? und falls(!?) sich deutlich mehr männerblogs um diese abstrakt-öffentlichen themen drehen als frauenblogs, haben es dann nicht diese und damit die mehrzahl der &quot;männer&quot; schwer, gehört zu werden? denn in den erlesenen kreis der untersuchten 10 meistgelesenen weblogs kommt ja nicht jeder mann - da kann er noch so&#039;n patriarch sein...
&quot;It should be noted, also, that the majority of women linked to by these bloggers are politically conservative, so the findings are even more disappointing for feminists and other left-leaning voices.&quot; 
dass in usa männer (noch &amp; etwas) mehr als frauen über öffentlich-abstrakte themen schreiben, hat sicher seine ursprünge in (weißer us-amerikanischer mittelschichts-etc.-geschlechter) g e s c h i c h t e . das studienergebnis wundert mich nicht (vgl. z.b. deutsche geschlechter(verteilungs)verhältnisse in politischen parteien) aber was beschrieben wird, sind doch keine androzentrischen prozesse:
da steht nicht der amerikanische durchschnittsmann im mittelpunkt -ebensowenig wie hier im blog ebender deutsche- sondern (achtung: THESE) menschen besonderer milieuzugehörigkeit und lebensausrichtung. ja, da geht es subjektiv um anerkennung und austausch und gesellschaftlich um symbolische macht. nein, davon profitieren nicht nur männer. 
ich sage damit NICHT, dass es nicht auch noch andere faktoren gibt, die mit geschlecht zu tun haben! und ich möchte auch nicht frauen einen vorwurf machen, dass sie sich (z.b. hier) zu wenig einbringen würden. sie werden ihre gründe haben. mich interessieren diese gründe auch. und ich finde, dass wir die care-perspektiven und den &quot;eigenen&quot;/&quot;persönlichen&quot; perspektiven von menschen , und eben noch v.a. frauen, mehr aufmerksamkeit schenken sollten!
übrigens hab ich keine aussage bei den autorinnen darüber gefunden, dass (und wenn warum) männer der best-of-blogs überdurchschnittlich häufig frauenblogs n i c h t  verlinken im vergleich zu von männern gemachten blogs (bei adäquater &quot;verlinkungsinteressantheit&quot; wie vielleicht thematisch, qualitativ und in den leserzahlen &quot;gleichwertigen&quot; blogs) - aber ich hatte auch nur kurzfassungen...

worum es mir aber eigentlich geht: dass nicht zum 4millionstenmal aus der verzerrten wahrnehmung einer gesellschaftlichen praxis eine schuldzuweisung an ein geschlecht entsteht. das ist für mich leider typisch feminismus. und deshalb bin ich wohl teil dessen, was flashbackige backlash-feministen noch immer denunzieren. 
denn die oben erhobenen daten anders gewendet, nur eine mögliche andere lesart:
eine unmenge &quot;männer&quot; setzt sich in ihrer freizeit, anstatt sich auszuruhen oder nett mit anderen zu plaudern (was sie vielleicht anstrengend und gar nicht nur nett finden könnten), vor den augen- und rückenschädigenden computer, damit &quot;mann&quot; vielleicht in die top 100 der blogger aufgenommen wird (auch fraglich, ob das wohl stimmt???!). nebenbei verrichten sie einen großteil der (staatspolitisch und alltagstechnologisch) gesellschaftlich notwendigen kommunikationsarbeit - und lernen ebenso nebenbei, sich zu instrumentalisieren für den blog (ich habs jetzt z.b. schon wieder ganz schön spät und werde keine 7 h schlaf haben). &quot;frauen&quot; tauschen sich in der zeit (angeblich) eher(!) über kochrezepte und kindererziehung aus, in kleineren aber (THESE:) sicher ebenso vernetzten kreisen. und vielleicht, wieder these, lokaler. worauf ich hinaus will: wahrscheinlich geht &quot;sie&quot; mit deutlich psychostabilisierenderem ergebnis an den rechner  als &quot;er&quot;, tauscht sich über persönliche probleme aus, trifft sich vielleicht sogar mit einer zum kochen.
wie nett und (versucht!) objektiv ist es jetzt, &quot;den männern&quot; über konstruktionen wie &quot;androzentrische selbstverstärkung&quot;, vielleicht in tateinheit mit angewendeter renditeforderung als mitaktionär &quot;hegemonialer männlichkeit&quot;, eine machtposition über frauen und vielleicht noch deren aktive verdrängung vorzuwerfen? der mann, der da noch mitmacht, tut mir leid. jemand, der so etwas postuliert und so begründet (siehe oben), hat doch einen leicht schrägen 
blick, oder?
ach übrigens, franka hesse schreibt auch (ebd.s.64):

&quot;Aus gleichstellungspolitischer Perspektive ist besonders der hohe Frauenanteil unter den Weblog-Autor/-innen von Interesse.(...)Für die deutsche Blogosphäre ist ein hoher Frauenanteil (weiblich 66,1 %, männlich 33,9 %), zu konstatieren, der auf die große Zahl bloggender Teenager zurückzuführen ist, während bei den erwachsenen Autor/-innen das Geschlechterverhältnis annähernd paritätisch ist.&quot;
kein interesse an den sehr deutlich wenigen männlichen bloggenden teenies.
.
.
die ähnlichkeit mit z.b. quotenfragen ist mMn deutlich. siehe kommentar von tobias. und wer am frauentag schweigen will, kann das natürlich tun. schön wäre, wenn er/sie am männertag auch was zu &quot;männern&quot; zu sagen hätte - jenseits negativer zuschreibungen.
eine wichtige frage ist sicher auch, warum sich so wenig frauen (partei-)politisch engagieren. eine antwort ist vielleicht: ein nicht unerheblicher teil der weiblichen intellektuellen (quasi das pendant zum durchschnittlichen männlichen politikengagierten neueren jahrgangs) verstellt sich selbst durch einseitige feministische interpretationen den weg zu anderen, zu mehrheiten, zur &quot;patriarchalen&quot; macht - wobei eine heroische attitüde dabei wohl kaum noch angebracht ist. 

netzpolitische schlussfolgerung für mich:
ich werde mich hier deutlich seltener melden und wenig links legen, um diesem blog nicht allzuviel symbolische macht als mittäter zu schenken. dafür ist mir der fem&#039;ismus-bias zu groß und dafür wiederum die feministisch &quot;weibliche&quot; beteiligung zu gering. und ich werde mich mehr um wohltuende entspannung kümmern ;-)
dennoch (bis auf den vereinnahmenden namen): schön, dass es &quot;genderblog&quot; gibt!

noch zwei zitate zweier von ratliffs interviewter:

&quot;Ooooh, well, I&#039;m not a famous member of the bloggyworld. Sure, I would love
to have more people read my blog and send me comments. I think if I keep
doing what I&#039;m doing--writing about stuff I care about and know about--that
people who are interested in my stuff will find me. I don&#039;t aspire to be an
“A-list blogger”--my impression is that those guys spend much more time than
I have to spare. I have a real life going on in the background here.
Metaphorically--a real concert pianist plays 6+ hours per day. Great, we all
love to listen to that pianist, and I love to read those glorious A-list
bloggers. But...by practicing an hour or two a day, I can play pieces I enjoy, please all my friends, and have a good time. That&#039;s the kind of blogging I aspire to.&quot;

&quot;Most of the well-known A- and even B- listers don&#039;t impress me that much. The
spats, hurt feelings and self-importance are a turn-off. I believe it is possible to become better known by doing three things, none of which I am willing to do: (1) read a lot of other journals, comment, and add them to a blogroll (2) write about the same things these folks are covering, and link to their posts and (3) write about controversial, political, and technical subjects, a sort of pretend journalism. The first two are the most important.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@caro:<br />
danke für deinen comment.</p>
<blockquote><p>Vielleicht weil sie arbeiten, studieren, den Haushalt machen, die Kinder erziehen… und weil sie deshalb schlichtweg keine Zeit haben, jeden Tag zu bloggen.</p></blockquote>
<p>ja, bestimmt. müssen männer aber sicher auch. es sei denn, die bloggER sind vielleicht vorrangig solo und finanziell gut gestellt, während ähnlich situierte frauen das bloggen den männern überlassen? also ich persönlich habe letzte woche deutlich zu wenig für die uni getan aufgrund des genderblogs. allerdings hat&#8217;s mir auch was &#8220;gebracht&#8221;, glaub ich :-)<br />
a<br />
<blockquote>ein bisschen ironisch ist das jetzt zwar von mir gemeint, aber vielleicht spielt der Zeitfaktor ja doch eine Rolle? Vielleicht sind Frauen tatsächlich mehr belastet als Männer und haben deshalb keine Zeit für derartige “Freizeitaktivitäten”?</p></blockquote>
<p> kann auch sein. aber ich vermute mal, die bevorzugten freizeitaktivitäten sind nicht ganz geschlechtergerecht verteilt. dass es z.b. relativ wenige bekannte gitarristinnen gibt, liegt mMn eben zum größten teil auch daran, dass viel weniger mädchen und frauen gitarre lernen/studieren. zu schlussfolgern, dass mädchen keine zeit hätten und gleichzeitig die zuschauerzahlen von vorabendserien zu kennen, würde sich mMn dann auch ausschließen :-) gut, das ist jetzt ebenso flapsig aber vielleicht auch ebenso offensichtlich?! und damit ich nicht falsch verstanden werde: ich finde es toll, wenn frauen und männer versuchen, noch mehr mädchen mit dem saitenfieber anzustecken! aber eben nicht, indem sie einfach mal der hälfte ihrer gitarrenschüler den vertrag kündigen und die andere hälfte zu höheren monatsbeiträgen verdonnern, damit die erhöhten werbungskosten für die &#8220;neuen frauen&#8221; reinkommen! so, jetzt hör ich aber auch auf mit den simplifizierenden metaphern, versprochen.<br />
vielleicht noch eine frage, die ich nicht fordernd sondern fragend stelle, weil mich die antwort interessiert:  f ü h l s t   du dich hier im blog marginalisiert also &#8220;an den rand gedrängt&#8221;? wenn ja, könntest du bitte beschreiben wodurch?</p>
<p>@kristin, güni, madchiq, mirko, müllmann:<br />
schade, dass ihr euch nicht wieder meldet. ich weiss leider auch nicht, was euch hindert. schade finde ich auch, dass ich das wohl nie herausfinden werde. wenn ich mich an die wissenschaft halte, dann bekomme ich folgende antwort auf die frage: ihr seid der doppelten vergesellschaftung fette sekundärpatriarchale beute geworden!<br />
&#8230;hier eine argumentationsmöglichkeit dazu: </p>
<p>@danilo &amp; alle:<br />
danke für den link! ich hatte nix halbwegs verlässliches zu deutschen blogs gefunden&#8230;<br />
leider wird in den kurztexten keine weitergehende analyse möglicher gründe für die empirischen daten gegeben. bis auf eine mutmaßung bzw. äußerung, die ich als mittlerweile typisch feministischen antiemanzipatorischen bias ziemlich satt habe. mir fällt nämlich öfter mal auf, dass in einschlägigen werken (ganz schlimm sind z.b. einige texte im &#8220;referenzwerk&#8221; für genderstudierende &#8220;handbuch der frauen- und geschlechterforschung&#8221;) eine tendenz vorherrscht, frauen durch passive(re) sprachliche darstellung ihres handelns(!) (v.a. wenn es sich um &#8220;unerwünschtes&#8221;/&#8221;nichtfeministische&#8221;/&#8221;traditionelles&#8221; handeln geht) zu entmündigen und andererseits gesellschaftlich strukturalen kräfte, die historisch bedingt in einem ehemals &#8220;männlichen&#8221; kontext entstanden, zu verdinglichen und ihnen wie auch oft &#8220;männern&#8221; eine aktive wirkmacht zusprechen, die diese nicht haben. manchmal habe ich das gefühl, dass feministen der letzten generation das verkörpern wovon feministinnen der ersten generation (nach heutigem gefühl zurecht empört) schrieben: sexistische sichtweisen, care abwerten, machtversessenheit oder -förmigkeit, (mit-)täterschaft bei ungleichbehandlungen, männer seien die starken, frauen sie schwachen &#8230; und ähnlichen kram. aber ich weiß selbst, wie schwer es manchmal ist, &#8220;selbst&#8221; zu denken, v.a. wenn dieses &#8220;selbst&#8221; gesellschaftlich mithergestellt ist&#8230;.<br />
jedenfalls fällt mir keine sinnvolle positive interpretation des folgenden zitats von franka hesse ein:<br />
 <a href="http://www.netzwerk-frauenforschung.de/download/journal21.pdf" rel="nofollow">&#8220;Frauen scheinen an der Produktion und Gestaltung dieser neuen Öffentlichkeiten im Internet nicht   b e t e i l i g t   z u   s e i n   (vgl. Herring u.a. 2004a, Mortensen 2004). A n d r o z e n t r i s c h e    S e l b s t v e r s t ä r k u n g s e f f e k t e    bei der Verlinkung der viel besuchten Blogs führen zu einer Marginalisierung der Textproduktion von Frauen (vgl. Ratliff 2004).&#8221;</a><br />
 <a href="http://culturecat.net/node/313" rel="nofollow">&#8220;ratliff&#8221;</a> selbst schreibt aber &#8220;Gender bias in the mainstream blogging community has been attributed to the subject matter that men write about (news, politics, technology) and the subject matter women write about (relationships, family, friends, cooking, knitting).&#8221;<br />
die bewertung, dass beziehungs- und reproduktionsarbeit eben nicht der &#8220;öffentlichen&#8221; arbeit gleichrangig sei, zieht die franka hesse also, nicht aber das bloglesende publikum! sie ist es, die care-work geringer bewertet als aufmerksamkeitskumulierende arbeit im öffentlichen raum. denn sie postuliert die einheit von &#8220;meistgelesener blog&#8221; und &#8220;öffentlichkeit&#8221;.<br />
wichtig ist doch eher, dass reproduktionsarbeit andere formen annimmt und braucht als politisch-öffenliche oder technische. z.b. macht es keinen sinn nur über die eigenartigkeit meines computers zu sprechen, weil er ziemlich komplett ein massenprodukt ist, und ich bei ausreichend abstrakter darstellung eines problems oder einer lösung viel mehr menschen erreichen kann. kindererziehung dagegen ist mMn eine ungleich komplexere aufgabe, deren konkrete lösung meistens nicht in einem reset und der veränderung von bios-eintellungen liegt und auch als intimer empfunden wird. daher liegt es nahe (und im fall der politischen blogs unumgänglich!), dass einige blogs sehr abstrakt sind und viele leserInnen anzieht&#8230;</p>
<p>zur &#8220;androzentrischen selbstverstärkung&#8221; bei ratliff, auf die sich hesse bezieht, konnte ich leider nichts konkreteres finden außer, dass eben die thematisch eher &#8220;politisch öffentlich&#8221; oder technisch zentrierten weblogs, die eher abstrakt und damit für eine große masse an lesern interessant sind, besser besucht und untereinander verlinkt sind und damit für frauen das bloggen schwieriger werde: &#8220;If the top weblogs are mostly men, and the weblogs they link to are also maintained by mostly men, it becomes difficult for women to enter the conversation.&#8221;<br />
ja, aber ist es denn für die gesamtheit der männer einfacher? und falls(!?) sich deutlich mehr männerblogs um diese abstrakt-öffentlichen themen drehen als frauenblogs, haben es dann nicht diese und damit die mehrzahl der &#8220;männer&#8221; schwer, gehört zu werden? denn in den erlesenen kreis der untersuchten 10 meistgelesenen weblogs kommt ja nicht jeder mann &#8211; da kann er noch so&#8217;n patriarch sein&#8230;<br />
&#8220;It should be noted, also, that the majority of women linked to by these bloggers are politically conservative, so the findings are even more disappointing for feminists and other left-leaning voices.&#8221;<br />
dass in usa männer (noch &amp; etwas) mehr als frauen über öffentlich-abstrakte themen schreiben, hat sicher seine ursprünge in (weißer us-amerikanischer mittelschichts-etc.-geschlechter) g e s c h i c h t e . das studienergebnis wundert mich nicht (vgl. z.b. deutsche geschlechter(verteilungs)verhältnisse in politischen parteien) aber was beschrieben wird, sind doch keine androzentrischen prozesse:<br />
da steht nicht der amerikanische durchschnittsmann im mittelpunkt -ebensowenig wie hier im blog ebender deutsche- sondern (achtung: THESE) menschen besonderer milieuzugehörigkeit und lebensausrichtung. ja, da geht es subjektiv um anerkennung und austausch und gesellschaftlich um symbolische macht. nein, davon profitieren nicht nur männer.<br />
ich sage damit NICHT, dass es nicht auch noch andere faktoren gibt, die mit geschlecht zu tun haben! und ich möchte auch nicht frauen einen vorwurf machen, dass sie sich (z.b. hier) zu wenig einbringen würden. sie werden ihre gründe haben. mich interessieren diese gründe auch. und ich finde, dass wir die care-perspektiven und den &#8220;eigenen&#8221;/&#8221;persönlichen&#8221; perspektiven von menschen , und eben noch v.a. frauen, mehr aufmerksamkeit schenken sollten!<br />
übrigens hab ich keine aussage bei den autorinnen darüber gefunden, dass (und wenn warum) männer der best-of-blogs überdurchschnittlich häufig frauenblogs n i c h t  verlinken im vergleich zu von männern gemachten blogs (bei adäquater &#8220;verlinkungsinteressantheit&#8221; wie vielleicht thematisch, qualitativ und in den leserzahlen &#8220;gleichwertigen&#8221; blogs) &#8211; aber ich hatte auch nur kurzfassungen&#8230;</p>
<p>worum es mir aber eigentlich geht: dass nicht zum 4millionstenmal aus der verzerrten wahrnehmung einer gesellschaftlichen praxis eine schuldzuweisung an ein geschlecht entsteht. das ist für mich leider typisch feminismus. und deshalb bin ich wohl teil dessen, was flashbackige backlash-feministen noch immer denunzieren.<br />
denn die oben erhobenen daten anders gewendet, nur eine mögliche andere lesart:<br />
eine unmenge &#8220;männer&#8221; setzt sich in ihrer freizeit, anstatt sich auszuruhen oder nett mit anderen zu plaudern (was sie vielleicht anstrengend und gar nicht nur nett finden könnten), vor den augen- und rückenschädigenden computer, damit &#8220;mann&#8221; vielleicht in die top 100 der blogger aufgenommen wird (auch fraglich, ob das wohl stimmt???!). nebenbei verrichten sie einen großteil der (staatspolitisch und alltagstechnologisch) gesellschaftlich notwendigen kommunikationsarbeit &#8211; und lernen ebenso nebenbei, sich zu instrumentalisieren für den blog (ich habs jetzt z.b. schon wieder ganz schön spät und werde keine 7 h schlaf haben). &#8220;frauen&#8221; tauschen sich in der zeit (angeblich) eher(!) über kochrezepte und kindererziehung aus, in kleineren aber (THESE:) sicher ebenso vernetzten kreisen. und vielleicht, wieder these, lokaler. worauf ich hinaus will: wahrscheinlich geht &#8220;sie&#8221; mit deutlich psychostabilisierenderem ergebnis an den rechner  als &#8220;er&#8221;, tauscht sich über persönliche probleme aus, trifft sich vielleicht sogar mit einer zum kochen.<br />
wie nett und (versucht!) objektiv ist es jetzt, &#8220;den männern&#8221; über konstruktionen wie &#8220;androzentrische selbstverstärkung&#8221;, vielleicht in tateinheit mit angewendeter renditeforderung als mitaktionär &#8220;hegemonialer männlichkeit&#8221;, eine machtposition über frauen und vielleicht noch deren aktive verdrängung vorzuwerfen? der mann, der da noch mitmacht, tut mir leid. jemand, der so etwas postuliert und so begründet (siehe oben), hat doch einen leicht schrägen<br />
blick, oder?<br />
ach übrigens, franka hesse schreibt auch (ebd.s.64):</p>
<p>&#8220;Aus gleichstellungspolitischer Perspektive ist besonders der hohe Frauenanteil unter den Weblog-Autor/-innen von Interesse.(&#8230;)Für die deutsche Blogosphäre ist ein hoher Frauenanteil (weiblich 66,1 %, männlich 33,9 %), zu konstatieren, der auf die große Zahl bloggender Teenager zurückzuführen ist, während bei den erwachsenen Autor/-innen das Geschlechterverhältnis annähernd paritätisch ist.&#8221;<br />
kein interesse an den sehr deutlich wenigen männlichen bloggenden teenies.<br />
.<br />
.<br />
die ähnlichkeit mit z.b. quotenfragen ist mMn deutlich. siehe kommentar von tobias. und wer am frauentag schweigen will, kann das natürlich tun. schön wäre, wenn er/sie am männertag auch was zu &#8220;männern&#8221; zu sagen hätte &#8211; jenseits negativer zuschreibungen.<br />
eine wichtige frage ist sicher auch, warum sich so wenig frauen (partei-)politisch engagieren. eine antwort ist vielleicht: ein nicht unerheblicher teil der weiblichen intellektuellen (quasi das pendant zum durchschnittlichen männlichen politikengagierten neueren jahrgangs) verstellt sich selbst durch einseitige feministische interpretationen den weg zu anderen, zu mehrheiten, zur &#8220;patriarchalen&#8221; macht &#8211; wobei eine heroische attitüde dabei wohl kaum noch angebracht ist. </p>
<p>netzpolitische schlussfolgerung für mich:<br />
ich werde mich hier deutlich seltener melden und wenig links legen, um diesem blog nicht allzuviel symbolische macht als mittäter zu schenken. dafür ist mir der fem&#8217;ismus-bias zu groß und dafür wiederum die feministisch &#8220;weibliche&#8221; beteiligung zu gering. und ich werde mich mehr um wohltuende entspannung kümmern ;-)<br />
dennoch (bis auf den vereinnahmenden namen): schön, dass es &#8220;genderblog&#8221; gibt!</p>
<p>noch zwei zitate zweier von ratliffs interviewter:</p>
<p>&#8220;Ooooh, well, I&#8217;m not a famous member of the bloggyworld. Sure, I would love<br />
to have more people read my blog and send me comments. I think if I keep<br />
doing what I&#8217;m doing&#8211;writing about stuff I care about and know about&#8211;that<br />
people who are interested in my stuff will find me. I don&#8217;t aspire to be an<br />
“A-list blogger”&#8211;my impression is that those guys spend much more time than<br />
I have to spare. I have a real life going on in the background here.<br />
Metaphorically&#8211;a real concert pianist plays 6+ hours per day. Great, we all<br />
love to listen to that pianist, and I love to read those glorious A-list<br />
bloggers. But&#8230;by practicing an hour or two a day, I can play pieces I enjoy, please all my friends, and have a good time. That&#8217;s the kind of blogging I aspire to.&#8221;</p>
<p>&#8220;Most of the well-known A- and even B- listers don&#8217;t impress me that much. The<br />
spats, hurt feelings and self-importance are a turn-off. I believe it is possible to become better known by doing three things, none of which I am willing to do: (1) read a lot of other journals, comment, and add them to a blogroll (2) write about the same things these folks are covering, and link to their posts and (3) write about controversial, political, and technical subjects, a sort of pretend journalism. The first two are the most important.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Danilo Vetter</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16936</link>
		<dc:creator>Danilo Vetter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Feb 2007 08:08:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16936</guid>
		<description>Hier http://www.ruhr-uni-bochum.de/jgp/genderblogging.htm die Homepage zum Projekt &quot;Genderblogging: Geschlechterverhältnisse in der Blogosphäre&quot; -  und ein ausführlicher Beitrag von Cilja Harders und Franka Hesse http://www.femina-politica.de/abstracts/abs2-06.htm#absHarders.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/jgp/genderblogging.htm" rel="nofollow">http://www.ruhr-uni-bochum.de/.....ogging.htm</a> die Homepage zum Projekt &#8220;Genderblogging: Geschlechterverhältnisse in der Blogosphäre&#8221; &#8211;  und ein ausführlicher Beitrag von Cilja Harders und Franka Hesse <a href="http://www.femina-politica.de/abstracts/abs2-06.htm#absHarders" rel="nofollow">http://www.femina-politica.de/.....absHarders</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16754</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 11:36:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16754</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Ja, warum bloggen Frauen weniger als Männer? Vielleicht weil sie arbeiten, studieren, den Haushalt machen, die Kinder erziehen… und weil sie deshalb schlichtweg keine Zeit haben, jeden Tag zu bloggen.&lt;/blockquote&gt;
Und ein Klischee aus der Gegenrichtung: Es gibt einfach weniger Frauen als Männer, die sich hinreichend mit Computern und Internet auskennen und wissen, was ein Blog ist.

Das ist bestimmt genauso wahr, wie die Aussage, dass Frauen mehr belastet sind und deswegen keine Zeit fürs Bloggen haben.

Wer sagt eigentlich, dass Frauen weniger bloggen, als Männer? Ich zweifle diese Aussage massivst an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja, warum bloggen Frauen weniger als Männer? Vielleicht weil sie arbeiten, studieren, den Haushalt machen, die Kinder erziehen… und weil sie deshalb schlichtweg keine Zeit haben, jeden Tag zu bloggen.</p></blockquote>
<p>Und ein Klischee aus der Gegenrichtung: Es gibt einfach weniger Frauen als Männer, die sich hinreichend mit Computern und Internet auskennen und wissen, was ein Blog ist.</p>
<p>Das ist bestimmt genauso wahr, wie die Aussage, dass Frauen mehr belastet sind und deswegen keine Zeit fürs Bloggen haben.</p>
<p>Wer sagt eigentlich, dass Frauen weniger bloggen, als Männer? Ich zweifle diese Aussage massivst an.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Caro</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16752</link>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 11:17:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16752</guid>
		<description>Ja, warum bloggen Frauen weniger als Männer? Vielleicht weil sie arbeiten, studieren, den Haushalt machen, die Kinder erziehen... und weil sie deshalb schlichtweg keine Zeit haben, jeden Tag zu bloggen.
Ja, ein bisschen ironisch ist das jetzt zwar von mir gemeint, aber vielleicht spielt der Zeitfaktor ja doch eine Rolle? Vielleicht sind Frauen tatsächlich mehr belastet als Männer und haben deshalb keine Zeit für derartige &quot;Freizeitaktivitäten&quot;?
Ehrlich gesagt, habe ich aber den Eindruck, dass sich diese Diskussion über Frauentag und Frauenquoten im Kreis dreht. Beide Seiten (ich sag jetzt mal beide Seiten, weil hier ja doch eine ziemlich starke Polarisierung vorherrscht) haben mehrfach ihre Meinung dazu geäußert. Allerdings sieht es nicht so aus als dass sich die eine Seite noch von der anderen Seite überzeugen lässt. Womit wir wieder bei der Anfangsfrage sind: Den Frauentag den Frauen lassen? Und hat das eine (Frauenquoten) überhaupt was mit dem anderen (Frauentag) zu tun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, warum bloggen Frauen weniger als Männer? Vielleicht weil sie arbeiten, studieren, den Haushalt machen, die Kinder erziehen&#8230; und weil sie deshalb schlichtweg keine Zeit haben, jeden Tag zu bloggen.<br />
Ja, ein bisschen ironisch ist das jetzt zwar von mir gemeint, aber vielleicht spielt der Zeitfaktor ja doch eine Rolle? Vielleicht sind Frauen tatsächlich mehr belastet als Männer und haben deshalb keine Zeit für derartige &#8220;Freizeitaktivitäten&#8221;?<br />
Ehrlich gesagt, habe ich aber den Eindruck, dass sich diese Diskussion über Frauentag und Frauenquoten im Kreis dreht. Beide Seiten (ich sag jetzt mal beide Seiten, weil hier ja doch eine ziemlich starke Polarisierung vorherrscht) haben mehrfach ihre Meinung dazu geäußert. Allerdings sieht es nicht so aus als dass sich die eine Seite noch von der anderen Seite überzeugen lässt. Womit wir wieder bei der Anfangsfrage sind: Den Frauentag den Frauen lassen? Und hat das eine (Frauenquoten) überhaupt was mit dem anderen (Frauentag) zu tun?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: evoleak</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16748</link>
		<dc:creator>evoleak</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 09:25:38 +0000</pubDate>
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		<description>@ caro, kristin, güni, madchiq, mirko, müllmann
hallo, schaut doch mal wieder vorbei!
(warum) bloggen &quot;frauen&quot; weniger? 

ich finde die möglichkeit gut, hier in einen austausch zu treten. in diesem sinne auch @rochus&amp;dasteam: danke, dass du/ihr dieses blog betreibt und für kontroverse artikel sorgt. wenngleich das (pro)feministische(!) genderblog namensmäßig neutralität suggeriert, kann hier vielleicht ein austausch von argumenten und perspektiven jenseits feministischer zugehörigkeit stattfinden, der uns bereichern kann. 

warum macht ihr (jetzt nicht mehr?) hier mit?


und weil zuhören manchmal so schwer fällt, wer würde mitmachen: am &quot;frauentag&quot; schreiben &quot;frauen&quot;, am &quot;männertag&quot; männer. diese praxis ist zwar nicht besonders offen für leute, denen andere themen zentral sind (.b. sexualitätsbezogen) aber ein anfang. wer ist dabei?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ caro, kristin, güni, madchiq, mirko, müllmann<br />
hallo, schaut doch mal wieder vorbei!<br />
(warum) bloggen &#8220;frauen&#8221; weniger? </p>
<p>ich finde die möglichkeit gut, hier in einen austausch zu treten. in diesem sinne auch @rochus&amp;dasteam: danke, dass du/ihr dieses blog betreibt und für kontroverse artikel sorgt. wenngleich das (pro)feministische(!) genderblog namensmäßig neutralität suggeriert, kann hier vielleicht ein austausch von argumenten und perspektiven jenseits feministischer zugehörigkeit stattfinden, der uns bereichern kann. </p>
<p>warum macht ihr (jetzt nicht mehr?) hier mit?</p>
<p>und weil zuhören manchmal so schwer fällt, wer würde mitmachen: am &#8220;frauentag&#8221; schreiben &#8220;frauen&#8221;, am &#8220;männertag&#8221; männer. diese praxis ist zwar nicht besonders offen für leute, denen andere themen zentral sind (.b. sexualitätsbezogen) aber ein anfang. wer ist dabei?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Adam</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16717</link>
		<dc:creator>Adam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 12:58:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16717</guid>
		<description>Um den Diskussionskreis wieder zu schließen: Ich bitte am 8. März um Beiträge nur von Frauen deren Kind(er) und (unterhaltender) Mann sich dem naiven Glauben hingeben, sie seien im ersten Grade verwandt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um den Diskussionskreis wieder zu schließen: Ich bitte am 8. März um Beiträge nur von Frauen deren Kind(er) und (unterhaltender) Mann sich dem naiven Glauben hingeben, sie seien im ersten Grade verwandt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16714</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 11:59:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16714</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;“Wünschenswert wäre, dass sich Väter, die sich für eine Anfechtung entscheiden, vorher genau beraten lassen, welche Folgen ihr Schritt haben wird - für das Kind, aber auch für sie selbst.”
Vor allem wünschenswert wäre, dass sich Mütter, die sich für Lug und Trug entscheiden, vorher genau bedenken, welche Folgen ihr Schritt haben wird - für das Kind, aber auch für sie selbst. Ganz zu schweigen von den betroffenen Männern.&lt;/blockquote&gt;
Ich finde, man sollte bei jedem Neugeborenen als Routineuntersuchung einen Vaterschaftstest machen, bevor der Vater in die Geburtsurkunde eingetragen wird.

Damit wäre das ganze Problem gelöst. Kein zweifelnder Vater müsste argwöhnisch einen Test anstrengen, der, auch wenn er die Vaterschaft bestätigt, das Vertrauensverhältnis zwischen Vater und Mutter beschädigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>“Wünschenswert wäre, dass sich Väter, die sich für eine Anfechtung entscheiden, vorher genau beraten lassen, welche Folgen ihr Schritt haben wird &#8211; für das Kind, aber auch für sie selbst.”<br />
Vor allem wünschenswert wäre, dass sich Mütter, die sich für Lug und Trug entscheiden, vorher genau bedenken, welche Folgen ihr Schritt haben wird &#8211; für das Kind, aber auch für sie selbst. Ganz zu schweigen von den betroffenen Männern.</p></blockquote>
<p>Ich finde, man sollte bei jedem Neugeborenen als Routineuntersuchung einen Vaterschaftstest machen, bevor der Vater in die Geburtsurkunde eingetragen wird.</p>
<p>Damit wäre das ganze Problem gelöst. Kein zweifelnder Vater müsste argwöhnisch einen Test anstrengen, der, auch wenn er die Vaterschaft bestätigt, das Vertrauensverhältnis zwischen Vater und Mutter beschädigt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Adam</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16712</link>
		<dc:creator>Adam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 11:48:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16712</guid>
		<description>&quot;Wer sich einmal dafür entscheidet, eine solche Aufgabe zu übernehmen, sollte dabei bleiben, sein Leben lang. Ein Kind sollte ein Recht darauf haben, seinen Papa behalten zu dürfen. Die Forderung des Bundesverfassungsgerichts nach einem Gesetz, das juristisch verwertbare Vaterschaftstests künftig deutlich leichter machen will, widerspricht diesem Ziel. Sie stärkt die Rechte des Vaters - zulasten des Kindes: Dessen Rechte werden geschwächt. Das ist bedauerlich.&quot;

Die Autorin meint mit &quot;Papa&quot; wen?? Den vermeintlichen oder den biologischen Vater? Und wessen gestärkte Rechte sind gemeint? Die des vermeintlichen oder des biologischen Vaters?

Zudem, die informelle Selbstbestimmung des Kindes steht zwar über dem Recht des Vaters auf &#039;wirtschaftliche und seelische Unversehrtheit&#039;, nicht jedoch über dem Recht der Mutter - diese durfte schon immer ohne Wissen des Kindes einen Gentest durchführen lassen und diesen auch verwerten. 

&quot;Wünschenswert wäre, dass sich Väter, die sich für eine Anfechtung entscheiden, vorher genau beraten lassen, welche Folgen ihr Schritt haben wird - für das Kind, aber auch für sie selbst.&quot;

Vor allem wünschenswert wäre, dass sich Mütter, die sich für Lug und Trug entscheiden, vorher genau bedenken, welche Folgen ihr Schritt haben wird - für das Kind, aber auch für sie selbst. Ganz zu schweigen von den betroffenen Männern.

Wie gesagt, ein einziger symptomatischer Quark.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wer sich einmal dafür entscheidet, eine solche Aufgabe zu übernehmen, sollte dabei bleiben, sein Leben lang. Ein Kind sollte ein Recht darauf haben, seinen Papa behalten zu dürfen. Die Forderung des Bundesverfassungsgerichts nach einem Gesetz, das juristisch verwertbare Vaterschaftstests künftig deutlich leichter machen will, widerspricht diesem Ziel. Sie stärkt die Rechte des Vaters &#8211; zulasten des Kindes: Dessen Rechte werden geschwächt. Das ist bedauerlich.&#8221;</p>
<p>Die Autorin meint mit &#8220;Papa&#8221; wen?? Den vermeintlichen oder den biologischen Vater? Und wessen gestärkte Rechte sind gemeint? Die des vermeintlichen oder des biologischen Vaters?</p>
<p>Zudem, die informelle Selbstbestimmung des Kindes steht zwar über dem Recht des Vaters auf &#8216;wirtschaftliche und seelische Unversehrtheit&#8217;, nicht jedoch über dem Recht der Mutter &#8211; diese durfte schon immer ohne Wissen des Kindes einen Gentest durchführen lassen und diesen auch verwerten. </p>
<p>&#8220;Wünschenswert wäre, dass sich Väter, die sich für eine Anfechtung entscheiden, vorher genau beraten lassen, welche Folgen ihr Schritt haben wird &#8211; für das Kind, aber auch für sie selbst.&#8221;</p>
<p>Vor allem wünschenswert wäre, dass sich Mütter, die sich für Lug und Trug entscheiden, vorher genau bedenken, welche Folgen ihr Schritt haben wird &#8211; für das Kind, aber auch für sie selbst. Ganz zu schweigen von den betroffenen Männern.</p>
<p>Wie gesagt, ein einziger symptomatischer Quark.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rochus Wolff</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16711</link>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 10:53:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16711</guid>
		<description>Das soll einfach &quot;Quark&quot; sein?

&lt;blockquote&gt;Wünschenswert wäre, dass sich Väter, die sich für eine Anfechtung entscheiden, vorher genau beraten lassen, welche Folgen ihr Schritt haben wird - für das Kind, aber auch für sie selbst.&lt;/blockquote&gt;

Naja.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das soll einfach &#8220;Quark&#8221; sein?</p>
<blockquote><p>Wünschenswert wäre, dass sich Väter, die sich für eine Anfechtung entscheiden, vorher genau beraten lassen, welche Folgen ihr Schritt haben wird &#8211; für das Kind, aber auch für sie selbst.</p></blockquote>
<p>Naja.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Adam</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16710</link>
		<dc:creator>Adam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 10:38:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16710</guid>
		<description>Richtig nett von dir Rochus, dass du nicht auf diesen Quark verlinkt hasst:

http://www.taz.de/pt/2007/02/14/a0045.1/text</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig nett von dir Rochus, dass du nicht auf diesen Quark verlinkt hasst:</p>
<p><a href="http://www.taz.de/pt/2007/02/14/a0045.1/text" rel="nofollow">http://www.taz.de/pt/2007/02/14/a0045.1/text</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rochus Wolff</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16709</link>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 10:15:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16709</guid>
		<description>@Adam: Wir haben in der Tat auch noch anderes zu tun als dauernd vor dem Rechner zu sitzen. Und die &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/870/101769/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Vaterschaftsgeschichte&lt;/a&gt; ist ja nun in allen Medien mehr als ausgewalzt - da muß und kann man hier nichts &quot;lautstark verschweigen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Adam: Wir haben in der Tat auch noch anderes zu tun als dauernd vor dem Rechner zu sitzen. Und die <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/870/101769/" rel="nofollow">Vaterschaftsgeschichte</a> ist ja nun in allen Medien mehr als ausgewalzt &#8211; da muß und kann man hier nichts &#8220;lautstark verschweigen&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Schwarz</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16692</link>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 20:49:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16692</guid>
		<description>Ich glaube nicht, daß da irgendwas verschwiegen wird. Der letzte Beitrag ist von heute Mittag, da war das Urteil gerade ein paar Minuten alt. Aber schon richtig - das ist ein wesentliches Urteil, das  dem Datenschutz wie auch dem Väterschutz scheinbar gerecht wird (auch wenn das ja schon irgendwie absehbar war, denn die ggw. rechtliche Situation ist ja offensichtlich diskriminierend).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht, daß da irgendwas verschwiegen wird. Der letzte Beitrag ist von heute Mittag, da war das Urteil gerade ein paar Minuten alt. Aber schon richtig &#8211; das ist ein wesentliches Urteil, das  dem Datenschutz wie auch dem Väterschutz scheinbar gerecht wird (auch wenn das ja schon irgendwie absehbar war, denn die ggw. rechtliche Situation ist ja offensichtlich diskriminierend).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Adam</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16690</link>
		<dc:creator>Adam</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 20:03:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16690</guid>
		<description>Männer, wenn ihr hier allen Ernstes plausible Antworten erwartet, dann ist euch genauso wenig zu helfen, wie den Adressatinnen eurer wesentlichen Fragen. 
Im übrigen, und was dies sogenannte &quot;genderblog&quot; lauthals verschweigt, gab es heute ein viel diskutiertes Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Vaterschaftstests. Da tut sich endlich was, in ca einem Jahr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Männer, wenn ihr hier allen Ernstes plausible Antworten erwartet, dann ist euch genauso wenig zu helfen, wie den Adressatinnen eurer wesentlichen Fragen.<br />
Im übrigen, und was dies sogenannte &#8220;genderblog&#8221; lauthals verschweigt, gab es heute ein viel diskutiertes Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Vaterschaftstests. Da tut sich endlich was, in ca einem Jahr.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Schwarz</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16688</link>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 18:37:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16688</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;“warum streiten sich hier so viele männer über feminismus?” oder “warum schauen hier einige frauen(?) in den blog nur kurz rein, empören sich und gehen (einer diskussion aus dem) weg?”&lt;/blockquote&gt;

Das sind in der Tat wesentliche Fragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>“warum streiten sich hier so viele männer über feminismus?” oder “warum schauen hier einige frauen(?) in den blog nur kurz rein, empören sich und gehen (einer diskussion aus dem) weg?”</p></blockquote>
<p>Das sind in der Tat wesentliche Fragen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: evoleak</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16687</link>
		<dc:creator>evoleak</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 18:28:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16687</guid>
		<description>dann bring doch was feministisches inhaltlich ein. z.b. zum thema quote oder &quot;sollen männer am frauentag hier nicht schreiben dürfen?&quot; oder &quot;warum streiten sich hier so viele männer über feminismus?&quot; oder &quot;warum schauen hier einige frauen(?) in den blog nur kurz rein, empören sich und gehen (einer diskussion aus dem) weg?&quot; oder was anderes zum ausgangsbeitrag oder thread passendes. 
was wäre denn eigentlich feministisch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>dann bring doch was feministisches inhaltlich ein. z.b. zum thema quote oder &#8220;sollen männer am frauentag hier nicht schreiben dürfen?&#8221; oder &#8220;warum streiten sich hier so viele männer über feminismus?&#8221; oder &#8220;warum schauen hier einige frauen(?) in den blog nur kurz rein, empören sich und gehen (einer diskussion aus dem) weg?&#8221; oder was anderes zum ausgangsbeitrag oder thread passendes.<br />
was wäre denn eigentlich feministisch?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Güni</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16685</link>
		<dc:creator>Güni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 17:23:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16685</guid>
		<description>Wenn das hier alles feministisch sein soll...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das hier alles feministisch sein soll&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: evoleak</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16661</link>
		<dc:creator>evoleak</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 11:31:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16661</guid>
		<description>@madchic
&lt;blockquote&gt;*schmunzel* Geschickte Argumentation und Zuspiel ihr beiden - ob nun ungewollt oder nicht, die Mischung stimmt und mir scheint, der Hintergrund auch…
Dumm also, dass hier die staendigen Verwinkelungen und Zweitebenen staendig beachtet, ausgequotet und differenziert werden muessen. Ich hab so ein Gefuehl, unterm Strich betrachtet unterscheiden sich die geaeusserten Sichtweisen gar nicht einmal so sehr… von dem Grundkonflikt mit dem (radikalen) Feminismus einmal abgesehen. ;)&lt;/blockquote&gt;
sorry, ich versteh dich nicht.

zur kröte: ich dachte mir, dass sie dir nicht stachelig erscheint. wenn sie dir - inkorporiert - selbst aber ein borstiges aussehen gibt, daran sich deine mitmänner pieksen?  deren problem, oder!?! 
mäkel dann aber auch nicht rum, wenn du als &quot;froschesserin&quot; mißverstanden wirst!

&lt;blockquote&gt;Auf die zwei Raetsel mag ich gar nicht mehr eingehen, in gewisser Weise stehen die Antworten naemlich schon mehrmals weiter oben. Freu mich also auf weitere… Diskussionen; fuer mich ist der Kreis hier inzwischen geschlossen.&lt;/blockquote&gt;
kannst du mir bitte etwas konkreter sagen, was du meinst? welcher kreis ist für dich jetzt geschlossen? ich würde gerne konkret für perspektiverweiterung streiten. warum gehst du inhaltlich nicht auf mich ein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@madchic</p>
<blockquote><p>*schmunzel* Geschickte Argumentation und Zuspiel ihr beiden &#8211; ob nun ungewollt oder nicht, die Mischung stimmt und mir scheint, der Hintergrund auch…<br />
Dumm also, dass hier die staendigen Verwinkelungen und Zweitebenen staendig beachtet, ausgequotet und differenziert werden muessen. Ich hab so ein Gefuehl, unterm Strich betrachtet unterscheiden sich die geaeusserten Sichtweisen gar nicht einmal so sehr… von dem Grundkonflikt mit dem (radikalen) Feminismus einmal abgesehen. ;)</p></blockquote>
<p>sorry, ich versteh dich nicht.</p>
<p>zur kröte: ich dachte mir, dass sie dir nicht stachelig erscheint. wenn sie dir &#8211; inkorporiert &#8211; selbst aber ein borstiges aussehen gibt, daran sich deine mitmänner pieksen?  deren problem, oder!?!<br />
mäkel dann aber auch nicht rum, wenn du als &#8220;froschesserin&#8221; mißverstanden wirst!</p>
<blockquote><p>Auf die zwei Raetsel mag ich gar nicht mehr eingehen, in gewisser Weise stehen die Antworten naemlich schon mehrmals weiter oben. Freu mich also auf weitere… Diskussionen; fuer mich ist der Kreis hier inzwischen geschlossen.</p></blockquote>
<p>kannst du mir bitte etwas konkreter sagen, was du meinst? welcher kreis ist für dich jetzt geschlossen? ich würde gerne konkret für perspektiverweiterung streiten. warum gehst du inhaltlich nicht auf mich ein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: madchiq</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16656</link>
		<dc:creator>madchiq</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 01:09:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16656</guid>
		<description>*schmunzel* Geschickte Argumentation und Zuspiel ihr beiden - ob nun ungewollt oder nicht, die Mischung stimmt und mir scheint, der Hintergrund auch... 

Dumm also, dass hier die staendigen Verwinkelungen und Zweitebenen staendig beachtet, ausgequotet und differenziert werden muessen. Ich hab so ein Gefuehl, unterm Strich betrachtet unterscheiden sich die geaeusserten Sichtweisen gar nicht einmal so sehr... von dem Grundkonflikt mit dem (radikalen) Feminismus einmal abgesehen. ;)

Zur Kroete sag ich deswegen auch nur (mag reflektierten Menschen ungern die Gefaehrlichkeit von Metaphern naeherbringen), irgendwo sollen aehnliche gruene Dinger eine Delikatesse sein. Ich kann damit nicht viel anfangen... und schlucken passt irgendwie mal gar nicht. Solange das Biest nicht stachelt oder giftig wird, bleibts aber drin. Das &lt;i&gt;Bewusstsein&lt;/i&gt; eines Fremdkoerpers im Hals ist bei dem Thema (noch!) noetig. Die Alternativen sind schliesslich deutlich ungesuender.

Und ich muss zugeben, Du hast den (die?) Schwachpunkt(e) in der Argumentation weidlich ausnutzen koennen, mir fiel erst nach dem Abschicken auf, dass ich leider, leider die Kategorisierungen immer noch zu eng gefasst habe - was durch das Eingehen auf Johannes allerdings noetig schien. Schoen, dass danach auch endlich mal ein konkreterer Post von ihm kam!

Auf die zwei Raetsel mag ich gar nicht mehr eingehen, in gewisser Weise stehen die Antworten naemlich schon mehrmals weiter oben. Freu mich also auf weitere... Diskussionen; fuer mich ist der &lt;i&gt;Kreis&lt;/i&gt; hier inzwischen geschlossen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*schmunzel* Geschickte Argumentation und Zuspiel ihr beiden &#8211; ob nun ungewollt oder nicht, die Mischung stimmt und mir scheint, der Hintergrund auch&#8230; </p>
<p>Dumm also, dass hier die staendigen Verwinkelungen und Zweitebenen staendig beachtet, ausgequotet und differenziert werden muessen. Ich hab so ein Gefuehl, unterm Strich betrachtet unterscheiden sich die geaeusserten Sichtweisen gar nicht einmal so sehr&#8230; von dem Grundkonflikt mit dem (radikalen) Feminismus einmal abgesehen. ;)</p>
<p>Zur Kroete sag ich deswegen auch nur (mag reflektierten Menschen ungern die Gefaehrlichkeit von Metaphern naeherbringen), irgendwo sollen aehnliche gruene Dinger eine Delikatesse sein. Ich kann damit nicht viel anfangen&#8230; und schlucken passt irgendwie mal gar nicht. Solange das Biest nicht stachelt oder giftig wird, bleibts aber drin. Das <i>Bewusstsein</i> eines Fremdkoerpers im Hals ist bei dem Thema (noch!) noetig. Die Alternativen sind schliesslich deutlich ungesuender.</p>
<p>Und ich muss zugeben, Du hast den (die?) Schwachpunkt(e) in der Argumentation weidlich ausnutzen koennen, mir fiel erst nach dem Abschicken auf, dass ich leider, leider die Kategorisierungen immer noch zu eng gefasst habe &#8211; was durch das Eingehen auf Johannes allerdings noetig schien. Schoen, dass danach auch endlich mal ein konkreterer Post von ihm kam!</p>
<p>Auf die zwei Raetsel mag ich gar nicht mehr eingehen, in gewisser Weise stehen die Antworten naemlich schon mehrmals weiter oben. Freu mich also auf weitere&#8230; Diskussionen; fuer mich ist der <i>Kreis</i> hier inzwischen geschlossen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: evoleak</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/#comment-16650</link>
		<dc:creator>evoleak</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 17:51:42 +0000</pubDate>
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		<description>zu quoten:

ich schließe mich im groben der analyse von johannes an: aktuelle quotenregelungen wie auch ein großer augenmerk der (gleichstellungs)politik sind zu sehr darauf gerichtet, digitalkapitalistisch ausgerichtete frauen der mittelschicht zu pushen.

2 rätsel, wer hat antworten?:
1. trotz quotengeregelter frauenförderung bei den grünen, so dass z.b. 2002 ca. 60% der grünen abgeordneten &quot;frauen&quot; waren, ist der anteil der frauen an allen parteimitgliedern leicht gesunken: auf ca. 36% im jahr 2004. die nach wie vor (meist deutlich) unterdurchschnittliche mitgliedschaft von frauen in politischen parteien scheint sich durch quotenregelungen bezüglich &quot;ämtervergabe&quot; nicht zu ändern. frage: warum hört man nichts über diese benachteiligung grüner männer? &lt;a href=&quot;http://www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/6-Politische-partizipation-und-buergerschaftliches-engagement/6-1-einleitung.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;quelle&lt;/a&gt;  

2. in den stellenausschreibungen für hiwis der erziehungswissenschaften (75% frauenanteil) z.b. der fu berlin und auch der gender studies der hu berlin werden frauen besonders zu bewerbungen aufgefordert. ich weiß leider nicht, ob studentinnen weniger als die hälfte der hiwis in den fachbereichen ausmachen, nach persönlicher empirie nicht... warum schreiben selbst gender studies-leute sowas in ihre stellenausschreibungen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu quoten:</p>
<p>ich schließe mich im groben der analyse von johannes an: aktuelle quotenregelungen wie auch ein großer augenmerk der (gleichstellungs)politik sind zu sehr darauf gerichtet, digitalkapitalistisch ausgerichtete frauen der mittelschicht zu pushen.</p>
<p>2 rätsel, wer hat antworten?:<br />
1. trotz quotengeregelter frauenförderung bei den grünen, so dass z.b. 2002 ca. 60% der grünen abgeordneten &#8220;frauen&#8221; waren, ist der anteil der frauen an allen parteimitgliedern leicht gesunken: auf ca. 36% im jahr 2004. die nach wie vor (meist deutlich) unterdurchschnittliche mitgliedschaft von frauen in politischen parteien scheint sich durch quotenregelungen bezüglich &#8220;ämtervergabe&#8221; nicht zu ändern. frage: warum hört man nichts über diese benachteiligung grüner männer? <a href="http://www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/6-Politische-partizipation-und-buergerschaftliches-engagement/6-1-einleitung.html" rel="nofollow">quelle</a>  </p>
<p>2. in den stellenausschreibungen für hiwis der erziehungswissenschaften (75% frauenanteil) z.b. der fu berlin und auch der gender studies der hu berlin werden frauen besonders zu bewerbungen aufgefordert. ich weiß leider nicht, ob studentinnen weniger als die hälfte der hiwis in den fachbereichen ausmachen, nach persönlicher empirie nicht&#8230; warum schreiben selbst gender studies-leute sowas in ihre stellenausschreibungen?</p>
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