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	<title>Kommentare zu: Eva Herman im wachsenden Größenwahn von Selbstverwirklichung und Prominenz?</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
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		<item>
		<title>Von: Anja</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/01/12/eva-herman-im-wachsenden-grosenwahn-von-selbstverwirklichung-und-prominenz/#comment-16253</link>
		<dc:creator>Anja</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2007 17:15:29 +0000</pubDate>
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		<description>Das Buch von Koch-Mehrin werde ich mir auf jeden Fall kaufen, &quot;Die neue F-Klasse&quot; von Dorn habe ich neulich erst geschenkt bekommen und gerade eben mit Begeisterung gelesen. &quot;Evchens&quot; Machwerk hatte ich mir zum Glück nur ausgeliehen; und gelesen habe ich es auch nur, weil ich wissen wollte, warum sich so viele über dieses Buch aufregen.
Nun ja, aufgeregt habe ich mich auch. Zumindest beim Lesen. Im Nachheinein kann ich sagen, daß dieser Müll, den die Herman da von sich gibt, weder das Lesen noch die Aufregung wert ist.
Man schaue nur einmal in den &quot;Fan-Blog&quot; zu ihrem Buch und was die Leute dort von sich geben, die &quot;Das Eva-Prinzip&quot; gut finden.
Wie schreibt Luise F. Pusch in ihrem Blog so schön auf eine Mail einer Freundin zum Thema Eva Herman:
&quot;bis jetzt hatte ich Eva Hermans Thesen ignoriert - es gibt so viel Wichtiges zu tun, nicht?&quot;  
(Der ganze Post:
http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/eva-herman-oder-wie-frau-einen-bestseller-landet/)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch von Koch-Mehrin werde ich mir auf jeden Fall kaufen, &#8220;Die neue F-Klasse&#8221; von Dorn habe ich neulich erst geschenkt bekommen und gerade eben mit Begeisterung gelesen. &#8220;Evchens&#8221; Machwerk hatte ich mir zum Glück nur ausgeliehen; und gelesen habe ich es auch nur, weil ich wissen wollte, warum sich so viele über dieses Buch aufregen.<br />
Nun ja, aufgeregt habe ich mich auch. Zumindest beim Lesen. Im Nachheinein kann ich sagen, daß dieser Müll, den die Herman da von sich gibt, weder das Lesen noch die Aufregung wert ist.<br />
Man schaue nur einmal in den &#8220;Fan-Blog&#8221; zu ihrem Buch und was die Leute dort von sich geben, die &#8220;Das Eva-Prinzip&#8221; gut finden.<br />
Wie schreibt Luise F. Pusch in ihrem Blog so schön auf eine Mail einer Freundin zum Thema Eva Herman:<br />
&#8220;bis jetzt hatte ich Eva Hermans Thesen ignoriert &#8211; es gibt so viel Wichtiges zu tun, nicht?&#8221;<br />
(Der ganze Post:<br />
<a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/eva-herman-oder-wie-frau-einen-bestseller-landet/)" rel="nofollow">http://www.fembio.org/biograph.....r-landet/)</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Schwarz</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/01/12/eva-herman-im-wachsenden-grosenwahn-von-selbstverwirklichung-und-prominenz/#comment-15994</link>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2007 00:58:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Darf ich mal ein bißchen Widerspruch anmelden?&lt;/blockquote&gt;

Sowas bin ich ja eigentlich nicht gewohnt ;)...

&lt;blockquote&gt;Anwältin einer schweigenden Mehrheit.&lt;/blockquote&gt;

Sie geht sicher nicht davon aus, daß die Mehrheit der Frauen nicht nicht mehr arbeiten wollen oder sollen. Sie sieht sich wohl eher als Anwältin der &quot;vernachlässigten Kinder&quot; und derjenigen Mütter, die sich dafür entschieden haben, eine längere berufliche Auszeit zu nehmen. Diese Frauen mag man als &quot;schweigend&quot; bezeichnen - aus offensichtlichen Gründen, sie leben eben zurückgezogen, privat -  aber eine Mehrheit werden sie nicht darstellen. Ihre Anzahl ist aber auch eigentlich für die Frage &quot;reverser Diskriminierung&quot;, die Herman in diesem Zusammenhang ja aufwirft, nicht so wirklich relevant. Natürlich sucht auch sie sich ihre Beispiele sorgfältig aus und schmückt sie auch aus, aber es sollte eigentlich nicht angehen, daß eine gutausgebildete Frau, die sich für ein Familienleben im traditionellen Rollenbild entscheidet, sich dafür ausgerechnet vor Frauenrechtlern - &quot;wofür haben wir denn gekämpft!&quot; - rechtfertigen muß. 

&lt;blockquote&gt;Der Gleichstellungsdiskurs bewegt sich schon seit einiger Zeit (wenn je) nicht mehr nur auf der Schiene, Frauen seien die armen Opfer und Männer die bösen Täter.&lt;/blockquote&gt;

Ich denke, hier ist eine Differenzierung zwischen verschiedenen Diskursebenen notwendig. Auf der höchsten Diskursebene ist das  eine auch meines Erachtens korrekte Aussage, aber auf niedrigeren, vor allem institutionalisierten politischen Ebene ist das meines Erachtens nicht der Fall. Auch im rechtlichen Bereich (Stichwort Vätergruppen) ist die herrschende Meinung meines Erachtens hiervon geprägt. Auch die relative Strafbemessungsentwicklung von Sexualstrafrecht und anderen gravierenden Verletzungstatbeständen ist ein Indiz für die Richtigkeit der Annahme außerhalb des erweiterten akademischen Diskursfeldes. Ich gestehe aber zu, daß sich die Diskussion - meines Erachtens vor allem als Folge der vermehrten öffentlichen Rezeption evolutionspsychologischer Thesen/Erkenntnisse - in den letzten Jahren leicht geöffnet hat.

&lt;blockquote&gt;Aber eben auch eine Frau, die andere Meinungen entweder ignoriert oder nicht gelten läßt, die andere Positionen nur verdreht und pervertiert wiedergibt. Das ist schon problematischer, oder?&lt;/blockquote&gt;

Ja, klar, problematischer. Aber wie gesagt, für mich ist das eine Konsequenz des Diskussionsniveaus auf dem sich ihre Debatte bewegt. Wenn man das einfach als eine Meinung unter vielen ansehen könnte, wäre schon viel gewonnen. Ich finde die Reaktion vieler öffentlicher Diskutanten/innen auf Frau Hermanns  platte Provokationen definitiv hysterisch (eine Demonstrantin fragte sich in Mainz ob sie ein &quot;Fehler der Natur&quot; sei). Das erinnert so ein wenig an Schwarzer/Vilar (was heißt &#039;erinnert&#039;... ich war ja nicht dabei damals...) Und der Titel dieses Beitrags spricht auch nicht gerade für humorvollen Umgang mit einem zu belächelnden Phänomen. Vielleicht ist Hermans indirektes Argument, daß die sozialisierte Diskursrealität Frauen in der Hinsicht benachteilige, daß sie sich nicht mehr frei für Kinder und Küche entscheiden können, für die publizistischen Vertreter einer Basistheorie deren fundamentales Axiom die Existenz von subtilen gesellschaftlichen Opressionsstrukturen ist, doch einfach zu problematisch, um souverän zu reagieren. Aber das ist sicher Definitionssache. 

&lt;blockquote&gt;Den Begriff der Gerechtigkeit zwischen den Generationen sollte man vielleicht tatsächlich mal weiter diskutieren. Was genau willst Du damit fassen?&lt;/blockquote&gt;

Naja, daß Gerechtigkeit eben auch eine intertemporale Komponente hat - siehe &quot;Nachhaltigkeit&quot;. Daß die Frage, wie Kinderbetreeung, Erziehung und Pflege zu verbessern ist, eine überaus berechtigte Frage ist. Daß Kinder zwar die gleichen Menschenrechte haben wie Erwachsene, aber andere Bedürfnisse. Daß man Rechte ggf. gegeneinander abwägen muß. Die Selbstentfaltung von Eltern und Kind ist nie unabhängig voneinander möglich. Ein humanistisches, abstraktes Gleichheitsideal wird der Situation daher wohl nur selten gerecht - das ist ein altes Argument für positive Diskriminierung. Wenn man Familie aber nicht als Nullsummenspiel betrachtet, dann kann die temporäre positive Diskriminierung insgesamt einen positiven Effekt haben. Der auf das Spannungsverhältnis &quot;Mann-Frau&quot; konzentrierte Gleichstellungsdiskurs hat die intertemporale Ebene meines Erachtens weitgehend vernachlässigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Darf ich mal ein bißchen Widerspruch anmelden?</p></blockquote>
<p>Sowas bin ich ja eigentlich nicht gewohnt ;)&#8230;</p>
<blockquote><p>Anwältin einer schweigenden Mehrheit.</p></blockquote>
<p>Sie geht sicher nicht davon aus, daß die Mehrheit der Frauen nicht nicht mehr arbeiten wollen oder sollen. Sie sieht sich wohl eher als Anwältin der &#8220;vernachlässigten Kinder&#8221; und derjenigen Mütter, die sich dafür entschieden haben, eine längere berufliche Auszeit zu nehmen. Diese Frauen mag man als &#8220;schweigend&#8221; bezeichnen &#8211; aus offensichtlichen Gründen, sie leben eben zurückgezogen, privat &#8211;  aber eine Mehrheit werden sie nicht darstellen. Ihre Anzahl ist aber auch eigentlich für die Frage &#8220;reverser Diskriminierung&#8221;, die Herman in diesem Zusammenhang ja aufwirft, nicht so wirklich relevant. Natürlich sucht auch sie sich ihre Beispiele sorgfältig aus und schmückt sie auch aus, aber es sollte eigentlich nicht angehen, daß eine gutausgebildete Frau, die sich für ein Familienleben im traditionellen Rollenbild entscheidet, sich dafür ausgerechnet vor Frauenrechtlern &#8211; &#8220;wofür haben wir denn gekämpft!&#8221; &#8211; rechtfertigen muß. </p>
<blockquote><p>Der Gleichstellungsdiskurs bewegt sich schon seit einiger Zeit (wenn je) nicht mehr nur auf der Schiene, Frauen seien die armen Opfer und Männer die bösen Täter.</p></blockquote>
<p>Ich denke, hier ist eine Differenzierung zwischen verschiedenen Diskursebenen notwendig. Auf der höchsten Diskursebene ist das  eine auch meines Erachtens korrekte Aussage, aber auf niedrigeren, vor allem institutionalisierten politischen Ebene ist das meines Erachtens nicht der Fall. Auch im rechtlichen Bereich (Stichwort Vätergruppen) ist die herrschende Meinung meines Erachtens hiervon geprägt. Auch die relative Strafbemessungsentwicklung von Sexualstrafrecht und anderen gravierenden Verletzungstatbeständen ist ein Indiz für die Richtigkeit der Annahme außerhalb des erweiterten akademischen Diskursfeldes. Ich gestehe aber zu, daß sich die Diskussion &#8211; meines Erachtens vor allem als Folge der vermehrten öffentlichen Rezeption evolutionspsychologischer Thesen/Erkenntnisse &#8211; in den letzten Jahren leicht geöffnet hat.</p>
<blockquote><p>Aber eben auch eine Frau, die andere Meinungen entweder ignoriert oder nicht gelten läßt, die andere Positionen nur verdreht und pervertiert wiedergibt. Das ist schon problematischer, oder?</p></blockquote>
<p>Ja, klar, problematischer. Aber wie gesagt, für mich ist das eine Konsequenz des Diskussionsniveaus auf dem sich ihre Debatte bewegt. Wenn man das einfach als eine Meinung unter vielen ansehen könnte, wäre schon viel gewonnen. Ich finde die Reaktion vieler öffentlicher Diskutanten/innen auf Frau Hermanns  platte Provokationen definitiv hysterisch (eine Demonstrantin fragte sich in Mainz ob sie ein &#8220;Fehler der Natur&#8221; sei). Das erinnert so ein wenig an Schwarzer/Vilar (was heißt &#8216;erinnert&#8217;&#8230; ich war ja nicht dabei damals&#8230;) Und der Titel dieses Beitrags spricht auch nicht gerade für humorvollen Umgang mit einem zu belächelnden Phänomen. Vielleicht ist Hermans indirektes Argument, daß die sozialisierte Diskursrealität Frauen in der Hinsicht benachteilige, daß sie sich nicht mehr frei für Kinder und Küche entscheiden können, für die publizistischen Vertreter einer Basistheorie deren fundamentales Axiom die Existenz von subtilen gesellschaftlichen Opressionsstrukturen ist, doch einfach zu problematisch, um souverän zu reagieren. Aber das ist sicher Definitionssache. </p>
<blockquote><p>Den Begriff der Gerechtigkeit zwischen den Generationen sollte man vielleicht tatsächlich mal weiter diskutieren. Was genau willst Du damit fassen?</p></blockquote>
<p>Naja, daß Gerechtigkeit eben auch eine intertemporale Komponente hat &#8211; siehe &#8220;Nachhaltigkeit&#8221;. Daß die Frage, wie Kinderbetreeung, Erziehung und Pflege zu verbessern ist, eine überaus berechtigte Frage ist. Daß Kinder zwar die gleichen Menschenrechte haben wie Erwachsene, aber andere Bedürfnisse. Daß man Rechte ggf. gegeneinander abwägen muß. Die Selbstentfaltung von Eltern und Kind ist nie unabhängig voneinander möglich. Ein humanistisches, abstraktes Gleichheitsideal wird der Situation daher wohl nur selten gerecht &#8211; das ist ein altes Argument für positive Diskriminierung. Wenn man Familie aber nicht als Nullsummenspiel betrachtet, dann kann die temporäre positive Diskriminierung insgesamt einen positiven Effekt haben. Der auf das Spannungsverhältnis &#8220;Mann-Frau&#8221; konzentrierte Gleichstellungsdiskurs hat die intertemporale Ebene meines Erachtens weitgehend vernachlässigt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rochus</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/01/12/eva-herman-im-wachsenden-grosenwahn-von-selbstverwirklichung-und-prominenz/#comment-15951</link>
		<dc:creator>Rochus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 10:19:32 +0000</pubDate>
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		<description>Darf ich mal ein bißchen Widerspruch anmelden?

&lt;blockquote&gt;Es ist keine Kokettiererei, daß sich Eva Hermann als Anwältin einer Minderheit versteht. Sie vertritt eben eine Minderheitsmeinung.&lt;/blockquote&gt;

Herman versteht sich als Anwältin einer schweigenden Mehrheit. (Die es wahrscheinlich nicht gibt.)

&lt;blockquote&gt;... wenn der gesamte Gleichstellungsdiskurs auf Viktimisierungsargumenten beruht ...&lt;/blockquote&gt;

Der Gleichstellungsdiskurs bewegt sich schon seit einiger Zeit (wenn je) nicht mehr nur auf der Schiene, Frauen seien die armen Opfer und Männer die bösen Täter.

&lt;blockquote&gt;... eine Frau, die ein Thema für sich entdeckt hat und anderen davon erzählt.&lt;/blockquote&gt;

Aber eben auch eine Frau, die andere Meinungen entweder ignoriert oder nicht gelten läßt, die andere Positionen nur verdreht und pervertiert wiedergibt. Das ist schon problematischer, oder?

Den Begriff der &lt;q&gt;Gerechtigkeit zwischen den Generationen&lt;/q&gt; sollte man vielleicht tatsächlich mal weiter diskutieren. Was genau willst Du damit fassen?

(Und nein, zur Hysterie besteht kein Anlaß. Bin ich hysterisch? Aber ich kann diese Aussagen halt auch nicht unwidersprochen stehen lassen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ich mal ein bißchen Widerspruch anmelden?</p>
<blockquote><p>Es ist keine Kokettiererei, daß sich Eva Hermann als Anwältin einer Minderheit versteht. Sie vertritt eben eine Minderheitsmeinung.</p></blockquote>
<p>Herman versteht sich als Anwältin einer schweigenden Mehrheit. (Die es wahrscheinlich nicht gibt.)</p>
<blockquote><p>&#8230; wenn der gesamte Gleichstellungsdiskurs auf Viktimisierungsargumenten beruht &#8230;</p></blockquote>
<p>Der Gleichstellungsdiskurs bewegt sich schon seit einiger Zeit (wenn je) nicht mehr nur auf der Schiene, Frauen seien die armen Opfer und Männer die bösen Täter.</p>
<blockquote><p>&#8230; eine Frau, die ein Thema für sich entdeckt hat und anderen davon erzählt.</p></blockquote>
<p>Aber eben auch eine Frau, die andere Meinungen entweder ignoriert oder nicht gelten läßt, die andere Positionen nur verdreht und pervertiert wiedergibt. Das ist schon problematischer, oder?</p>
<p>Den Begriff der <q>Gerechtigkeit zwischen den Generationen</q> sollte man vielleicht tatsächlich mal weiter diskutieren. Was genau willst Du damit fassen?</p>
<p>(Und nein, zur Hysterie besteht kein Anlaß. Bin ich hysterisch? Aber ich kann diese Aussagen halt auch nicht unwidersprochen stehen lassen.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Schwarz</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/01/12/eva-herman-im-wachsenden-grosenwahn-von-selbstverwirklichung-und-prominenz/#comment-15946</link>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 15:42:20 +0000</pubDate>
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		<description>Wer die nächtliche Diskussion mit Eva Herman, Thea Dorn und eben Silvana Koch-Mehrin im ZDF verfolgt haben, dürfte sich verwundert die Augen gerieben haben über die fehlende Souveränität der sich im intellektuellen Vorteil sehenden Dorn und Koch-Mehrin.

Und ihre Reaktion ist ja nur ein Beispiel für die fehlende Souveränität publizierender Weiblichkeit im Umgang mit Dissens aus &quot;dem eigenen Lager&quot; - von der FAZ bis zur ZEIT.

Aus den von ihr selbst angeführten Gründen - &quot;herrschende Produktionsbedingungen&quot; - wird sich das Rad der geschlechtlichen Arbeitsteilung nicht zurückdrehen lassen. Es ist keine Kokettiererei, daß sich Eva Hermann als Anwältin einer Minderheit versteht. Sie vertritt eben eine Minderheitsmeinung.

Wer den Diskurs beherrscht, muß mit Widerspruch umgehen lernen - daß das nicht so einfach ist, wenn der gesamte Gleichstellungsdiskurs auf Viktimisierungsargumenten beruht, ist klar. Da muß die gesamte Argumentationspalette auf den Prüfstand. Dennoch ist es notwendig, denn Eva Herman macht genau das gleiche wie früher Alice Schwarzer - sie provoziert  genüßlich. 

In beiden Fällen geht es um eine Gerechtigkeits- und damit natürlich auch eine Verteilungsdebatte: Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, Gerechtigkeit zwischen den Generationen (für links: um Nachhaltigkeit).

Egal was Frau Herman im Detail sagen mag (ob mit oder ohne Hand oder Fuß), intergenerationelle Gerechtigkeit ist ein Thema, dem sich heute niemand entziehen kann und auf das zumindest der publizistische Feminismus in seiner Konzentration auf verteilungspolitische Geschlechtergerechtigkeit bisher nicht wirklich eingegangen ist - und dessen Erwähnung er jetzt als diskursive Herausforderung betrachtet.

Diese erweiterte Wertedebatte von sich aus zu führen wäre die angemessene Reaktion, dann würde Eva Herman nämlich als das gesehen, was sie meiner Meinung nach ist: eine Frau, die ein Thema für sich entdeckt hat und anderen davon erzählt. Kein Angriff auf verfassungsmäßige Rechte von Frauen.

Es gäbe keinen Grund für die Hysterie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer die nächtliche Diskussion mit Eva Herman, Thea Dorn und eben Silvana Koch-Mehrin im ZDF verfolgt haben, dürfte sich verwundert die Augen gerieben haben über die fehlende Souveränität der sich im intellektuellen Vorteil sehenden Dorn und Koch-Mehrin.</p>
<p>Und ihre Reaktion ist ja nur ein Beispiel für die fehlende Souveränität publizierender Weiblichkeit im Umgang mit Dissens aus &#8220;dem eigenen Lager&#8221; &#8211; von der <acronym title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</acronym> bis zur ZEIT.</p>
<p>Aus den von ihr selbst angeführten Gründen &#8211; &#8220;herrschende Produktionsbedingungen&#8221; &#8211; wird sich das Rad der geschlechtlichen Arbeitsteilung nicht zurückdrehen lassen. Es ist keine Kokettiererei, daß sich Eva Hermann als Anwältin einer Minderheit versteht. Sie vertritt eben eine Minderheitsmeinung.</p>
<p>Wer den Diskurs beherrscht, muß mit Widerspruch umgehen lernen &#8211; daß das nicht so einfach ist, wenn der gesamte Gleichstellungsdiskurs auf Viktimisierungsargumenten beruht, ist klar. Da muß die gesamte Argumentationspalette auf den Prüfstand. Dennoch ist es notwendig, denn Eva Herman macht genau das gleiche wie früher Alice Schwarzer &#8211; sie provoziert  genüßlich. </p>
<p>In beiden Fällen geht es um eine Gerechtigkeits- und damit natürlich auch eine Verteilungsdebatte: Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, Gerechtigkeit zwischen den Generationen (für links: um Nachhaltigkeit).</p>
<p>Egal was Frau Herman im Detail sagen mag (ob mit oder ohne Hand oder Fuß), intergenerationelle Gerechtigkeit ist ein Thema, dem sich heute niemand entziehen kann und auf das zumindest der publizistische Feminismus in seiner Konzentration auf verteilungspolitische Geschlechtergerechtigkeit bisher nicht wirklich eingegangen ist &#8211; und dessen Erwähnung er jetzt als diskursive Herausforderung betrachtet.</p>
<p>Diese erweiterte Wertedebatte von sich aus zu führen wäre die angemessene Reaktion, dann würde Eva Herman nämlich als das gesehen, was sie meiner Meinung nach ist: eine Frau, die ein Thema für sich entdeckt hat und anderen davon erzählt. Kein Angriff auf verfassungsmäßige Rechte von Frauen.</p>
<p>Es gäbe keinen Grund für die Hysterie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rochus</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/01/12/eva-herman-im-wachsenden-grosenwahn-von-selbstverwirklichung-und-prominenz/#comment-15942</link>
		<dc:creator>Rochus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 13:37:17 +0000</pubDate>
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		<description>In diesem Fall: Weil sie sich selbst als so sprachlich kleinlich zeigt - dann sollte sie wenigstens grob Korrektur lesen. Ihre inhaltlichen Argumente sind nicht neu und sind auch keine, jedenfalls keine unumstrittenen - und da sie sich für Gegenmeinungen eh nicht zu interessieren scheint, mag ich mich gerade nicht damit en detail auseinandersetzen. Wenn Du das gerne machen möchtest, nur zu! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Fall: Weil sie sich selbst als so sprachlich kleinlich zeigt &#8211; dann sollte sie wenigstens grob Korrektur lesen. Ihre inhaltlichen Argumente sind nicht neu und sind auch keine, jedenfalls keine unumstrittenen &#8211; und da sie sich für Gegenmeinungen eh nicht zu interessieren scheint, mag ich mich gerade nicht damit en detail auseinandersetzen. Wenn Du das gerne machen möchtest, nur zu! :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: prometoys</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2007/01/12/eva-herman-im-wachsenden-grosenwahn-von-selbstverwirklichung-und-prominenz/#comment-15941</link>
		<dc:creator>prometoys</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 13:29:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/index.php/2007/01/12/eva-herman-im-wachsenden-grosenwahn-von-selbstverwirklichung-und-prominenz/#comment-15941</guid>
		<description>Hi,

ich finde das was ich bisher von Eva Herman ja auch ziemlichen Schrott, aber warum Du jetzt da unbedingt auf Grammatik und Stil rumhauen musst, verstehe ich zum einen nicht und finde ich auch arg daneben.

Grüße,

Keywan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>ich finde das was ich bisher von Eva Herman ja auch ziemlichen Schrott, aber warum Du jetzt da unbedingt auf Grammatik und Stil rumhauen musst, verstehe ich zum einen nicht und finde ich auch arg daneben.</p>
<p>Grüße,</p>
<p>Keywan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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