“Allein ist die Frau nichts”
Die Süddeutsche Zeitung brachte heute vier lesenswerte Artikel zu Geschlecht, Drogen und Übergewicht im Rap und Hiphop. Hier von besonderem Interesse sind wohl die Texte über “schwarze Männerkörper in der Popkultur” (von Markus Hablizel) und “schwarze Frauen in der Popmusik” (Dirk Peitz).
Letzterer Text konzentriert sich vor allem auf Beyoncé Knowles und Ciara, schwankt aber zwischen der für Popkultur geradezu trivialen Feststellung, daß Beyoncé Knowles für jedes mögliche Frauenbild eine Identifikationsfläche abgebe (was man ja z.B. auch für Madonna und Kylie Minogue konstatieren könnte) und daß andererseits, vielleicht nicht weniger offensichtlich, es sich in den Videos der weiblichen Popstars immer wieder um den Ruhe- und Begehrenspunkt Mann drehe: “Allein ist die Frau nichts.”
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vgl. auch
“Doin’ The Butt: Rassismen und Sexismen im Umgang mit dem afro-amerikanischen Frauenkörper in der Populärkultur.”