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	<title>Kommentare zu: Fussball-WM die III.: Onlinepetition gegen Zwangsprostitution</title>
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
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		<title>Von: rikeko</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2006/02/15/fussball-wm-die-iii-onlinepetition-gegen-zwangsprostitution/#comment-14664</link>
		<dc:creator>rikeko</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2006 19:15:34 +0000</pubDate>
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		<description>Der Text der og Petition lässt doch sehr zu wünschen übrig. Da ist die Rede von &quot;deutscher Prostitution&quot; - fast, als würde selbige von Staatsseiten organisiert, und davon, dass in Deutschland Zuhälterei erlaubt sei. Nicht nur, das Prostituiertenverbände jahrelang für die Anerkennung ihrer Arbeit gekämpft haben, nun werden hier ausserdem falsche Tatsachen vorgespielt.
Keine Kontaktadresse, nichts. Um so suspekter, dass da mehr als 11.000 Unterschriften gesammelt wurden. Nach einigem Suchen stellt sich heraus, dass die eigentlichen Verfasser der Seite ist eine französishce abolitionistische Gruppe namens Mapp sind (keine Stellungnahme von deren Seite nach mehrmaligen Versuchen, die Gurppe per mail und per Telefon zu erreichen).
Möchte hiermit alle, die französisch sprechen auf folgenden Text zum Thema hinweisen (Links zur Mapp usw.) : http://grepgrrl.org/weblog/?2006/03/02/10-verifiez-toujours-l-integrite-de-vos-sources</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Text der og Petition lässt doch sehr zu wünschen übrig. Da ist die Rede von &#8220;deutscher Prostitution&#8221; &#8211; fast, als würde selbige von Staatsseiten organisiert, und davon, dass in Deutschland Zuhälterei erlaubt sei. Nicht nur, das Prostituiertenverbände jahrelang für die Anerkennung ihrer Arbeit gekämpft haben, nun werden hier ausserdem falsche Tatsachen vorgespielt.<br />
Keine Kontaktadresse, nichts. Um so suspekter, dass da mehr als 11.000 Unterschriften gesammelt wurden. Nach einigem Suchen stellt sich heraus, dass die eigentlichen Verfasser der Seite ist eine französishce abolitionistische Gruppe namens Mapp sind (keine Stellungnahme von deren Seite nach mehrmaligen Versuchen, die Gurppe per mail und per Telefon zu erreichen).<br />
Möchte hiermit alle, die französisch sprechen auf folgenden Text zum Thema hinweisen (Links zur Mapp usw.) : <a href="http://grepgrrl.org/weblog/?2006/03/02/10-verifiez-toujours-l-integrite-de-vos-sources" rel="nofollow">http://grepgrrl.org/weblog/?20.....os-sources</a></p>
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		<title>Von: Ursula Nienhaus</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2006/02/15/fussball-wm-die-iii-onlinepetition-gegen-zwangsprostitution/#comment-14651</link>
		<dc:creator>Ursula Nienhaus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 09:21:38 +0000</pubDate>
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		<description>Nach meinen Informationen ist es in Berlin derzeit nicht besonders angesagt, sich der Kampagne gegen Zwangsprostitution anläßlich der Fußballweltmeisterschaft anzuschließen. Sinnvoller wäre es, IMMER die Arbeit von Hydra e.V. und ähnlichen Einrichtungen zu unterstützen, also mit Huren zusammen zu arbeiten! Feministinnen kämpfen seit dem 19. Jahrhundert gegen die doppelte Moral und Diskriminierung von Huren, und deren Arbeit wurde inzwischen gesetzlich (fast) als normale Erwerbsarbeit anerkannt. Ich kann mit einiger Bestimmtheit sagen, daß etliche UnterstützerInnen der jetzigen Kampagne mit Prostitution an sich mindestens soviel Probleme wie mit dem Zwang dazu haben; auch bei den &quot;christlichen Kirchen&quot; sind da kritische Fragen immer noch mehr als angebracht; auch christliche Männer gehen zu Huren. der Zwang ist oft aber auch ökonomische Not in unseren Nachbarländern und also ein Problem der Weltwirtschaftsstrukturen, nicht ein Problem der Moral von Frauen. Richtig, anläßlich der Fußballweltmeisterschaft sind in Berlin - wie bei der Loveparade - vermehrt Huren mit sexuellen Dienstleistungen zu erwarten. Das ist ihr gutes Recht; viele werden ganz freiwillig einreisen und auch wieder abreisen; und niemand sollte ihnen ihre Geschäfte vermasseln! Vielmehr gilt es, die &quot;Aktion gesunder Kunde&quot; zu unterstützen. Zwangsprostitution ist ein Problem des organisierten Menschenhandels, organisierter Kriminalität. Es gibt keine Gründe anzunehmen, dass es davon IN BERLIN während der Fußballweltmeisterschaft mehr gibt als jetzt täglich. Meine Informationen bezog ich von Hydra und dem zentral zuständigen bezirklichen Gesundheitsamt Charlottenburg; beide arbeiten im Übrigen zusammen mit der Berliner Polizei.
Ursula Nienhaus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinen Informationen ist es in Berlin derzeit nicht besonders angesagt, sich der Kampagne gegen Zwangsprostitution anläßlich der Fußballweltmeisterschaft anzuschließen. Sinnvoller wäre es, IMMER die Arbeit von Hydra e.V. und ähnlichen Einrichtungen zu unterstützen, also mit Huren zusammen zu arbeiten! Feministinnen kämpfen seit dem 19. Jahrhundert gegen die doppelte Moral und Diskriminierung von Huren, und deren Arbeit wurde inzwischen gesetzlich (fast) als normale Erwerbsarbeit anerkannt. Ich kann mit einiger Bestimmtheit sagen, daß etliche UnterstützerInnen der jetzigen Kampagne mit Prostitution an sich mindestens soviel Probleme wie mit dem Zwang dazu haben; auch bei den &#8220;christlichen Kirchen&#8221; sind da kritische Fragen immer noch mehr als angebracht; auch christliche Männer gehen zu Huren. der Zwang ist oft aber auch ökonomische Not in unseren Nachbarländern und also ein Problem der Weltwirtschaftsstrukturen, nicht ein Problem der Moral von Frauen. Richtig, anläßlich der Fußballweltmeisterschaft sind in Berlin &#8211; wie bei der Loveparade &#8211; vermehrt Huren mit sexuellen Dienstleistungen zu erwarten. Das ist ihr gutes Recht; viele werden ganz freiwillig einreisen und auch wieder abreisen; und niemand sollte ihnen ihre Geschäfte vermasseln! Vielmehr gilt es, die &#8220;Aktion gesunder Kunde&#8221; zu unterstützen. Zwangsprostitution ist ein Problem des organisierten Menschenhandels, organisierter Kriminalität. Es gibt keine Gründe anzunehmen, dass es davon IN BERLIN während der Fußballweltmeisterschaft mehr gibt als jetzt täglich. Meine Informationen bezog ich von Hydra und dem zentral zuständigen bezirklichen Gesundheitsamt Charlottenburg; beide arbeiten im Übrigen zusammen mit der Berliner Polizei.<br />
Ursula Nienhaus</p>
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		<title>Von: Berliner Polizei erwartet Anstieg der Zwangsprostitution! &#187; Magnus Becker</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2006/02/15/fussball-wm-die-iii-onlinepetition-gegen-zwangsprostitution/#comment-14650</link>
		<dc:creator>Berliner Polizei erwartet Anstieg der Zwangsprostitution! &#187; Magnus Becker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2006 16:33:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Lange Zeit musste man(n) den Eindruck haben, dass vielen M&#228;nnern das grausame &quot;Schicksal&quot; junger M&#228;dchen und Frauen in der Sex-Sklaverei im Zuge der WM egal ist. Inzwischen scheint jedoch ein Ruck durch die m&#228;nnerdominierte Fu&#223;ball-Welt zu gehen. DFB-Pr&#228;sident Dr. Theo Zwanziger hat bereits die Schirmherrschaft &#252;ber die vom Deutschen Frauenrat gestartete Aktion &quot;Abpfiff&quot; &#252;bernommen. Auch die Berliner Polizei erwartet einen Anstieg der Zwangsprostitution! Die Gewerkschaft der Polizei erkl&#228;rte, Menschenhandel entwickle sich weltweit zu einem &#228;hnlich eintr&#228;glichen Gesch&#228;ft wie der Drogenhandel. Gerade in Hinblick auf die bevorstehende Fu&#223;ball-WM sei zu erwarten, dass die Nachfrage im Rotlicht-Milieu steige. Mit &#252;berall in der Stadt angebrachten Plakaten und einem &quot;Flyer f&#252;r Freier&quot; sollen die M&#228;nner aufgefordert werden, nicht wegzusehen, wenn sie den Eindruck haben, da&#223; Prostituierte unter Zwang handeln. Dieser (t&#228;terzentrierte) Ansatz sollte aber nicht der einzige sein. So hoffe ich immer noch darauf, dass verst&#228;rkte Anstrengungen in puncto Pr&#228;vention f&#252;r weibliche Jugendliche (auch und gerade in den Herkunftsl&#228;ndern der meist osteurop&#228;ischen girls) unternommen werden, um vor den Gefahren im vermeintlich ach so goldenen Westen zu warnen! Am allerbesten aber w&#228;re: kein k&#228;uflicher Sex am Rande der Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft! &quot;Das kann nicht verhindert werden&quot;, erkl&#228;rte zwar der von mir sehr gesch&#228;tzte CSU-Politiker G&#252;nther Beckstein beim Treffen der EU-Innenminister in Br&#252;ssel. Nur der schwedische Justizminister (und fr&#252;here Erstliga-Fu&#223;baller) Thomas Bodstr&#246;m schlug genau dies vor (ein Gesetz in Schweden stellt Angebot und Nutzung von Geschlechtsverkehr gegen Entgelt unter Strafe) -und ich pflichte ihm bei. Auch Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) fordert Haftstrafen f&#252;r M&#228;nner, welche &quot;WM-Bordelle&quot; aufsuchen. Trotz mancher Probleme will der &#246;sterreichische EU-Ratsvorsitz die Vorschl&#228;ge Bodstr&#246;ms beherzigen. Die Ratsvorsitzende Liese Prokop griff Bodstr&#246;ms Initiative auf. &quot;Wir werden das weiter verfolgen&quot;, sagte &#214;sterreichs Innenministerin. Schon h&#228;ufiger wurde aus der Initiative eines einzelnen Mitgliedstaats ein EU-Gesetz. Auch die christlichen Kirchen setzen sich f&#252;r die Frauen und M&#228;dchen ein. Hier noch eine Online-Petition, die alle unterst&#252;tzen sollten! [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Lange Zeit musste man(n) den Eindruck haben, dass vielen M&auml;nnern das grausame &quot;Schicksal&quot; junger M&auml;dchen und Frauen in der Sex-Sklaverei im Zuge der WM egal ist. Inzwischen scheint jedoch ein Ruck durch die m&auml;nnerdominierte Fu&szlig;ball-Welt zu gehen. DFB-Pr&auml;sident Dr. Theo Zwanziger hat bereits die Schirmherrschaft &uuml;ber die vom Deutschen Frauenrat gestartete Aktion &quot;Abpfiff&quot; &uuml;bernommen. Auch die Berliner Polizei erwartet einen Anstieg der Zwangsprostitution! Die Gewerkschaft der Polizei erkl&auml;rte, Menschenhandel entwickle sich weltweit zu einem &auml;hnlich eintr&auml;glichen Gesch&auml;ft wie der Drogenhandel. Gerade in Hinblick auf die bevorstehende Fu&szlig;ball-WM sei zu erwarten, dass die Nachfrage im Rotlicht-Milieu steige. Mit &uuml;berall in der Stadt angebrachten Plakaten und einem &quot;Flyer f&uuml;r Freier&quot; sollen die M&auml;nner aufgefordert werden, nicht wegzusehen, wenn sie den Eindruck haben, da&szlig; Prostituierte unter Zwang handeln. Dieser (t&auml;terzentrierte) Ansatz sollte aber nicht der einzige sein. So hoffe ich immer noch darauf, dass verst&auml;rkte Anstrengungen in puncto Pr&auml;vention f&uuml;r weibliche Jugendliche (auch und gerade in den Herkunftsl&auml;ndern der meist osteurop&auml;ischen girls) unternommen werden, um vor den Gefahren im vermeintlich ach so goldenen Westen zu warnen! Am allerbesten aber w&auml;re: kein k&auml;uflicher Sex am Rande der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft! &quot;Das kann nicht verhindert werden&quot;, erkl&auml;rte zwar der von mir sehr gesch&auml;tzte CSU-Politiker G&uuml;nther Beckstein beim Treffen der <acronym title="Europäische Union">EU</acronym>-Innenminister in Br&uuml;ssel. Nur der schwedische Justizminister (und fr&uuml;here Erstliga-Fu&szlig;baller) Thomas Bodstr&ouml;m schlug genau dies vor (ein Gesetz in Schweden stellt Angebot und Nutzung von Geschlechtsverkehr gegen Entgelt unter Strafe) -und ich pflichte ihm bei. Auch Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) fordert Haftstrafen f&uuml;r M&auml;nner, welche &quot;WM-Bordelle&quot; aufsuchen. Trotz mancher Probleme will der &ouml;sterreichische <acronym title="Europäische Union">EU</acronym>-Ratsvorsitz die Vorschl&auml;ge Bodstr&ouml;ms beherzigen. Die Ratsvorsitzende Liese Prokop griff Bodstr&ouml;ms Initiative auf. &quot;Wir werden das weiter verfolgen&quot;, sagte &Ouml;sterreichs Innenministerin. Schon h&auml;ufiger wurde aus der Initiative eines einzelnen Mitgliedstaats ein <acronym title="Europäische Union">EU</acronym>-Gesetz. Auch die christlichen Kirchen setzen sich f&uuml;r die Frauen und M&auml;dchen ein. Hier noch eine Online-Petition, die alle unterst&uuml;tzen sollten! [...]</p>
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		<title>Von: Chriskahr</title>
		<link>http://genderblog.de/index.php/2006/02/15/fussball-wm-die-iii-onlinepetition-gegen-zwangsprostitution/#comment-14648</link>
		<dc:creator>Chriskahr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2006 22:45:10 +0000</pubDate>
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		<description>die petitions site ist ein wenig unuebersichtlich, wie os oft bei solch wichtigen petitionen ist die software meist der funz.

eine gute alternative ist wohl
http://www.petitiononline.com/petition.html

vielleicht beim naechsten mal.

unterschrieben hab ich jedenfalls. auch wenn ich gute 20 sekunden dafuer gebraucht habe den button fuer die petition zu finden. und warum franzoesisch? ist doch eine deutsche angelegenheit. zumindest mal hauptsaechlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die petitions site ist ein wenig unuebersichtlich, wie os oft bei solch wichtigen petitionen ist die software meist der funz.</p>
<p>eine gute alternative ist wohl<br />
<a href="http://www.petitiononline.com/petition.html" rel="nofollow">http://www.petitiononline.com/petition.html</a></p>
<p>vielleicht beim naechsten mal.</p>
<p>unterschrieben hab ich jedenfalls. auch wenn ich gute 20 sekunden dafuer gebraucht habe den button fuer die petition zu finden. und warum franzoesisch? ist doch eine deutsche angelegenheit. zumindest mal hauptsaechlich.</p>
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