CFP: Produktion und Krise hegemonialer okzidentaler Männlichkeit in der Moderne
Vom 08.-10.12.2006 organisiert PD Dr. Ulrike Brunotte (HU Berlin)
unter Mitarbeit von der AG Männlichkeit des DFGGraduiertenkollegs
„Geschlecht als Wissenskategorie“ (HU Berlin) die Konferenz “Produktion und Krise hegemonialer okzidentaler Männlichkeit in der Moderne”.
“Auf der Konferenz wird den viel zitierten Krisen der hegemonialen okzidentalen Männlichkeit nachgespürt, die in der Moderne durch die Herausforderungen neuer Wissensproduktionen (wie z.B. der feministischen Forschung oder der Psychoanalyse) sowie durch neue Männlichkeitsbilder im Kontext von Nationalismus und Krieg hervorgerufen werden. Darüber hinaus soll in kultur, wissenschafts- und sozialhistorischer Perspektive die diskursive Genese der stetig fragiler werdenden Männlichkeitsmodelle fokussiert werden. Damit geraten die sozialen Bewegungen der Zeit (Jugendbewegung, Schwulenbewegung etc.), die wissenschaftlichen Kanonisierungs und Dekanonisierungsprozesse sowie die Abwehr emanzipativer Ideen und Bewegungen in Form von männerbündischen Utopien, rassistischer und antisemitischer Forschung sowie kriegerischen Körperpanzern in den Blick.
Am 10.12.2006 findet ein transdisziplinäres „Work in Progress“ Panel, auf dem KollegiatInnen des Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“ (http://www2.huberlin. de/gkgeschlecht/) eigene Forschungsarbeiten präsentieren werden und der darüber hinaus Gegenstand dieses Call for Papers ist. Eingeladen sind Studierende in der Vorbereitung ihrer Abschlussarbeit sowie Promovierende und PostDocs aller Disziplinen, die im Kontext feministischer, queerer, postkolonialer/antirassistischer Theorie, Jewish Studies sowie in den Disability Studies arbeiten und einen ca. 25minütigen Beitrag zum Kongressthema beisteuern möchten. Das
Abstract hierzu soll max. 3000 Zeichen umfassen, durch einen CV sowie Angaben zu benötigtem technischen Equipment ergänzt werden und bis zum 15. Apr il 2006 an folgende Adressen geschickt werden:
gradkollgeschlecht@huberlin. de. Die Konferenzsprachen des „Work in Progress“ sind Deutsch und Englisch. Entscheidungen bezüglich des Calls werden bis zum 01. Juni 2006 mitgeteilt.”

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